Beeindruckende Gedanken eines Schwarzwälders von der Mosel!

 

Ich finde die Gedanken von Matthias Ganter so beeindruckend, dass ich ihn gefragt habe, ob ich sie auf meiner Homepage veröffentlichen darf.

Nach seiner Zusage, möchte ich dies hiermit tun.

Matthias Ganter stammt aus Rötenbach im Schwarzwald und ist Inhaber des

Romantik Jugenstilhotel Bellevue in Traben Trarbach an der Mosel

 

Liebe Leserinnen und Leser,

 

Um es vorweg zu nehmen,
Schweden ist nicht mit Deutschland zu vergleichen.

Schweden hat ca. 10,4 Mio. Einwohner.

Schweden setzt auf die sogenannte Herdeninfizierung.

Die Schulen, Restaurants etc. sind bisher noch geöffnet und man setzt auf die Selbstverantwortung der Bürger.

Versammlungen bis zu 50 Einwohnern waren zumindest bis vor Kurzem noch erlaubt.

 

Ich möchte hier ausdrücklich betonen, dass ich es nicht für besser oder schlechter halte.

Es ist mir nur wichtig, dass wir uns das gesamte Spektrum vor Augen halten.

Ich bin Hotelier und keiner der vielen Experten, die sich untereinander auch sehr uneinig sind.

Auch wenn ich mich nicht als Verschwörungstheoretiker einstufe, versuche ich immer die
„News behind the News“ zu suchen, zu finden und zu lesen.

 

Ich finde die Regelungen, wie sie derzeit angeordnet und auch großteils von der Bevölkerung akzeptiert, respektiert und umgesetzt wurden in Ordnung und trage selbige gerne als Arbeitgeber von 110 Mitarbeitern mit.

Intuitiv spüre ich schon seit Langem, dass die Philosopie von stetigem Wachstum und dem permanenten „Schneller, Höher, Weiter“ auf Dauer nicht funktionieren kann.

Der Mensch ist im Gegensatz zu allen anderen Spezies auf unserem Planeten das einzige Lebewesen, das sein Habitat aufgrund seiner vermeintlich „höheren Intelligenz“ sukzessive zerstört.

Tiere würden das niemals tun. Bei ihnen hat der Darwinismus über endlos lange Zeiträume funktioniert.

 

Ich habe bisher immer aus einem tiefen Gefühl heraus lapidar gesagt, wenn es dem Planeten zu viel wird, wird er sich schütteln.

Dass die derzeitige Situation dieses „Schütteln“ darstellt glaube ich zwar nicht. Eine gelb-rote Karte ist es aber allemal und das ist gut so.

Es ist dringend notwendig, dass die Wahrnehmung der Menschen diesen Turbo-Kapitalismus hinterfragt.

Ich bin schon lange für ein Trennbankensystem, welches die Realwirtschaft vom globalen „Casino“ der Superzocker und beispielsweise des Hochfrequenzhandels trennt.

Es gibt weltweit immer mehr ganz normale Mitbürgerinnen und Mitbürger, die glauben, dass sie dauerhaft ihr Vermögen vermehren können, indem sie nicht mehr arbeiten, sondern ein Vielfaches ihres bisherigen Einkommens respektive ihrer Rente dadurch erzielen können, indem sie von ihrem Schreibtisch aus munter „mitzocken“ und auf die „Gewinner“ des bisherigen Systems setzen.

 

Deutschland ist im Vergleich zu Ländern wie Indien und China ein kleines Land und wie sich gerade beweist, ein Land mit einem, wie uns Anhand der täglichen Statistiken klar wird, hervorragenden Gesundheitssystem.

Im Vergleich zu Schweden oder der Schweiz und auch in der Relation mit den Ländern der EU sind wir ein sehr großes Land.

Das System der bisherigen Welt wird gewaltig auf den Prüfstand, ja sogar zunehmend auf den Kopf gestellt.

 

Es ist großartig, dass wir in dieser Zeit schwerkranke, wenn auch zahlenmäßig eher wenig Patienten aus Frankreich und Italien aufnehmen, um ihnen zu helfen.

Ich bin mir darüber bewusst, dass alles, wofür ich die letzten 30 Jahre gerne und mit Leidenschaft gearbeitet habe, schon bald Schall und Rauch sein könnte.

Das ist aber nicht die Motivation, Ihnen meine Gedanken mitzuteilen.

Ich würde nicht mit einer oder einem, in der Verantwortung stehenden Politikerinnen und Politiker tauschen wollen.

 

In ihrer derzeitigen Position zwischen Richtig und Falsch zu unterscheiden ist eine Gewissensfrage, die erst im Nachhinein beurteilt werden kann.

Ich schreibe diese Zeilen, in dem Wissen, dass tausende kleine und mittelständische Unternehmerinnen und Unternehmer genau die gleichen Sorgen und Existenzängste haben.

Und ja, es wird vielen von uns die Existenz kosten.

Insbesondere sorge ich mich um unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

 

Die Hotellerie gehört zum sogenannten „Niedriglohnsegment“

Nicht unerhebliche Bestandteile des verfügbaren Nettoeinkommens sind steuerfreie Zuschläge für Sonntags-Feiertag- und Nachtarbeit.

Diese werden beim KuG nicht berücksichtigt.

Dazu kommen die Trinkgelder, die bei geschlossenen Betrieben schlichtweg nicht mehr vorhanden sind.

Wir reden also bei unseren Teams nicht über 60 oder 67 Prozent vom bisher verfügbaren Einkommen, sondern vielleicht von 40 – 50 Prozent von den bisher verfügbaren Mitteln.

 

Sehr lange war ich immer der Meinung, dass nur ein Krieg oder eine nationale Katastrophe eine Volkswirtschaft in so kurzer Zeit ruinieren kann.

Jetzt wurde ich eines besseren belehrt.

Wir dürfen uns nicht der Illusion hingeben, dass wir selbst nach stufenweiser Wiederherstellung des „normalen Lebens“ wirtschaftlich dort anknüpfen können, wo wir aufgrund behördlicher Schließung unserer Unternehmen aufhören mussten.

Wenn wir nicht in absehbarer Zeit unsere Dienstleistung wieder anbieten dürfen, wird es nicht nur in unserer Branche, sondern auch in mannigfachen anderen Branchen zu einer Arbeitslosigkeit kommen, die unsere und andere Volkswirtschaften in Europa und der Welt nicht verkraften können.

 

Ich teile diese Gedanken nicht, um mich wichtig zu machen, sondern weil es meiner Meinung nach essenziell ist, dass insbesondere Unternehmerinnen und Unternehmern bereit sein sollten, mit dem „Worst Case“ zu rechnen.

Auch wenn wir uns keinerlei Selbstverschuldung vorwerfen müssen, bleibt uns nichts anderes übrig, uns ohne Wut und bitterer Ressentiments der Realität zu stellen.

„Ebbe und Flut sind des Kaufmanns Gut“

Die Mehrheit der kleinen und mittelständischen Unternehmen haften mit ihrem Privatvermögen.

Große Unternehmen wie die TUI oder die Lufthansa müssen vom Staat gerettet werden, was ich voll verstehe, an dieser Stelle nicht in Frage stelle und für gut heiße.

Ob Schweden in seiner Strategie es nunmehr eher besser oder vielleicht sogar falsch gehandhabt hat, werden wir erst im Nachhinein beurteilen können.

 

In diesem Sinne verbleibe ich,

mit sorgenvollen aber nicht hoffnungslosen Grüßen.

Herzlich, Ihr Matthias Ganter – Inhaber des

Romantik Jugendstilhotel Bellevue
An der Mosel 11
56841 Traben-Trarbach

Hotel / Restaurant
Tel.: +49 (0) 65 41 70 30
Fax: +49 (0) 65 41 70 34 00
info@bellevue-hotel.de


Wie schön in dieser Zeit!

 

Gerade habe ich im Radio gehört, dass es wichtig ist, dass man in dieser Zeit miteinander über die Medien kommuniziert.

Ich habe meine Internetseite und kann mich auf diese Art bei meinen Leserinnen und Lesern melden.

 

Vor Wochen haben wir eine Reise nach Tunesien gebucht und da war von Corona noch nichts zu hören und zu sehen.

Irgendwann kam dann der Abreisetermin näher und auch Corona war inzwischen eingetroffen. Wir haben uns natürlich dann unsere Gedanken  gemacht und auch nachgeforscht, ob wir die Reise eventuell stornieren können, müssen, sollen – in jeder Beziehung Fehlanzeige auch mit Reiserücktrittversicherung.

 

Wir haben die Auskunft  bekommen, dass Tunesien  für Corona kein Risikogebiet ist, weil es noch keine Erkrankten gibt.

Also sind wir nach Tunis geflogen und haben dort am Strand von Mahdia und in einem Hotel von Iberostar einen sehr schönen Urlaub verbracht.

 

2 Tage vor unserem gebuchten Rückflug lag ich im Liegestuhl und habe gedacht, Mensch wenn jetzt doch einer aus der Tür käme und sagen würde – ihr Rückflug findet nicht statt, wäre dies schön.

Es kam aber keiner, aber plötzlich kam dann am Spätnachmittag im Zimmer ein Anruf von unserem Reiseleiter, dass unser Rückflug ausfällt und wir mindestens noch 4 Tage im Hotel bleiben müssen.

 

Also mein Wunsch war erfüllt – allerdings schlich sich irgendwo doch ein mulmiges Gefühl ein, weil auch plötzlich unter den Gästen im Hotel Corona ein Thema war.

Unser sehr guter Reiseleiter Salem Hamedi konnte uns aber beruhigen und hat uns auch versichert, dass uns keine zusätzlichen Kosten entstehen.

 

Natürlich war man trotzdem in einer gewissen Spannung auch deshalb, weil natürlich Familienmitglieder, Freunde und Bekannte  durch WhatsApp und Mails ihre Sorge über uns zum Ausdruck gebracht haben.

Wir waren natürlich sehr froh, als dann nach 2 Tagen der Anruf kam, dass wir um 3 Uhr 30 morgens abgeholt werden und einen Rückflug nach Frankfurt haben.

 

Am Flughafen in Tunis war die Hektik doch merklich zu spüren und nach 6 Stunden Wartezeit, hat es mit dem Flug dann doch geklappt.

 

Ich denke in diesem Moment an die Leute, die noch in Tunesien im Hotel sind und hoffe, dass sie auch bald nach Hause dürfen, obwohl uns am Frankfurter Flughafen noch einmal klar wurde, dass wir nicht in einem Risikogebiet waren, weil wir in keiner Weise auf die Gesundheit angesprochen wurden.

 

Wir sind gesund und munter nach Deutschland zurückgekehrt und dafür sind wir sehr dankbar.

 

Jetzt leben wir zu Hause danach wie es über die Medien empfohlen wird und hoffen natürlich, dass wir gesund bleiben.

 

Wir schreiben diese Zeilen auch, weil wir gemerkt haben, dass viele Menschen an uns gedacht haben und das ist doch ein Zeichen dafür, dass sie uns gerne haben müssen.

 

Wie schön in dieser Zeit!

 

Große Sorgen machen wir uns um viele nette Bekannte aus der Gastronomie und dem Geschäftsleben, die wir immer sehr geschätzt haben und zu denen wir auch immer gerne gegangen sind.

 

Wir wünschen euch von ganzem Herzen, dass ihr die großen wirtschaftlichen Probleme gelöst bekommt und gesund bleibt und hoffentlich bald wieder in eine schöne Zukunft blicken könnt.

 

Dies wünschen wir auch allen unseren vielen Freunden und Bekannten und freuen uns auf ein gesundes Wiedersehen mit euch.

 

Uli und Marianne Lochar

 

Diese herrliche Antwort von meinem Freund Marco Savigliano aus dem Piemont auf meine Kolumne stelle ich spontan auf

diese Seite.

 

Ich bin so froh, dass ich Marco in meinem Leben kennengelernt habe.

Hallo Marianne, Hallo Uli, Ich bin froh, dass Sie zu Hause angekommen sind und gesund sind.

Ich hoffe, auch für Sabine und ihre Familie ist alles in Ordnung. Es sind sehr schwierige Tage, aber wir müssen stärker sein als dieses verdammte Virus und in der Lage sein, wie zuvor und mehr als zuvor von vorne zu beginnen.

Wir sind im Haus geschlossen: Letizia studiert online, Anna hat den Laden geschlossen und erledigt Hausarbeiten im Garten und in der Küche (zu viel !!)

Ich ein bisschen im Keller ein bisschen in den Weinbergen Ich habe mich nicht viel verändert ….. .. aber der Wein ist vorerst noch.

 

Die Tage vergehen sowieso und auch das wird enden!

 

Ein großes Hallo von Diano an Sie, Sabine und Familie und an alle deutschen Freunde. Marco

 

Anmerkung: Wir können uns dank dem elektronischen babelfish – Übersetzer prima unterhalten.

 

Catering – Fluch oder Segen.

 

Mir fällt immer mehr auf, dass sich viele Gastronomen und Hoteliers im sogenannten Catering Bereich bewegen.

Sie beliefern irgendwelche Veranstaltungen außerhalb ihres Hauses.

Warum??? frage ich mich da und komme auf verschiedene Antworten.

 

Ein Gastronom hat zu mir gesagt, beim Catering verdiene ich wenigstens noch etwas.

 

Teilweise kann ich es verstehen, ich habe aber auch Zweifel.

 

Wieviel Material und Zubehör ist nötig, um ein vernünftiges Catering machen zu können – mit Sicherheit eine große Investition.

 

Sicher ist jeder Gastronom auf feste Einnahmen angewiesen und eine feste Einnahme ist für mich ein festgelegtes Essen zu einem bestimmten Preis und für eine bestimmte Personenzahl.

 

Kann dieses Essen aber nicht in den Räumen, die einem gehören, stattfinden?

 

Muss es in einem Saal stattfinden, der z.B. von den Kirchen oder Vereinen zur Verfügung gestellt wird oder sogar von Städten und Gemeinden.

Mir wird darauf dann geantwortet, dass man gar keine Räumlichkeiten für größere Personenzahlen hat.

 

Eine größere Veranstaltung zu planen und zu beliefern erfordert sehr viel Einsatz, Kraft, Zeit und mit Sicherheit auch Stress und Ärger.

Ich kenne einige Gastronomen, deren Können ich sehr schätze und deren Betriebe ich auch immer wieder gerne mal aufsuche.

 

Bei manchen ist es inzwischen so, dass sie ihre Öffnungszeiten wegen eventueller Caterings geändert haben.

 

Es muss ja alles vorbereitet und geliefert werden und deshalb wird mittags zugemacht und öfters liest man dann abends auch, wenn man unangemeldet  zu einer Gaststätte kommt, heute wegen einer größeren Veranstaltung geschlossen.

 

Neulich hat mir ein Gast auch erzählt, dass er mit mehreren Personen eine Gaststätte aufgesucht hat, die für ihr sehr gutes Essen und den flotten Service bekannt ist.

 

Der flotte Service wird aber nicht mehr gewährleistet, wenn zwischendurch ein Catering stattfindet, das beliefert werden soll.

 

Ich bin am Überlegen, ob ich den Gastronomen darauf ansprechen soll, gebe aber meiner Frau recht, wenn sie zu mir sagt, dass dies mich nichts angeht.

 

Es ist leider so, dass der angesprochene Gastwirt mir vermutlich sagen wird, dass er aus finanziellen Gründen einfach gezwungen ist Caterings – Extras zu beliefern.

 

Ich kann dies nachvollziehen, weil ich weiß, dass tatsächlich am Essen nicht mehr viel verdient wird.

 

Ein Bekannter von mir hat mit mir über das Problem des Gastronomen auch diskutiert und spontan gesagt, Menschenskind, der ist ein so guter Koch, dass es keine Rolle spielen würde, wenn er pro Gericht 3,- € mehr verlangt.

 

Dies wage ich zu bezweifeln, weil eben nicht die ganze Kundschaft dafür Verständnis hätte, ich hoffe, dass immer mehr Gäste zu der Überzeugung kommen, dass Qualität eben auch etwas kostet.

 

Zwischen Catering und Catering liegen natürlich auch Welten. Auch hier ist die Qualität und die Frische der Grundprodukte entscheidend und auch da gilt, Qualität hat seinen Preis.

 

Ich persönlich mag einen Aufenthalt in einer Gaststätte lieber, als in irgendeinem größeren Saal und außerdem bin ich ein Freund des warmen Essens und da habe ich schon erlebt, dass es beim Catering nicht mehr so warm war, wie ich es mir wünsche.

 

Sicher ist für viele beim Catering auch der Service ein Problem. Mir gefällt es, wenn z.B. Familienmitglieder die Tafel eindecken und ich schaue mit Sicherheit nicht, ob das jetzt fachlich richtig ist oder nicht.

Ich bin als Gast geladen und da gehört es sich einfach nicht den Großen zu spielen und an irgendetwas Kritik zu üben.

 

Neulich hat mir eine Tochter eines guten Bekannten gesagt, dass ihr Vater eine frühere Schülerin von mir mit ihrer Mannschaft für den Service zu seinem 70sten Geburtstag engagiert hätte.

 

Als die Mannschaft eintraf hat sich die Serviceleiterin erst mal hingestellt und laut und deutlich, die von der Familie mit großem Eifer eingedeckte Tafel, kritisiert.

Meiner Bekannten ist daraufhin die Lust am Feiern vergangen und ich habe zu ihr gesagt, dass ich die Kritikerin sofort nach Hause geschickt hätte.

 

So etwas gehört sich einfach nicht, auch wenn man meint, man hätte die fachliche Weisheit mit Löffeln gefressen.

 

Für ein gutes Catering ist Arbeit ohne Ende angesagt bis alles steht und wieder richtig entsorgt ist –   es ist schlicht und einfach ein Knochenjob und ihr könnt mir glauben, dass ich weiß von was ich rede.

Wo liegt also die Lösung. Da ist eine Antwort sehr schwierig.

Ich wünsche mir, dass viele zu der Erkenntnis kommen, dass es am Ende nicht günstiger ist, z.B. in einem Vereinsheim eine private Feier zu veranstalten, als in der Gastronomie.

 

Wenn gastronomische Betriebe immer mehr mittags schließen oder auch abends wegen einem Catering nicht geöffnet haben, leiden die Stammgäste und auch die Touristen der Region darunter und das ist wirklich nicht gut.

 

Ich freue mich, dass ich jetzt zu einer Familienfeier aufbrechen kann, die in einem gastronomischen Betrieb stattfindet.

 

 

 

 

Ein netter E – Mail und WhatsApp Wechsel.

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Während unseres Aufenthaltes in der Leopoldshöhe in Weil kamen wir auch auf Agnese Broggini zu sprechen.

 

Agnese Broggini ist eine der bekanntesten Wirtinnen der Schweiz und Seniorchefin im Hotel Ristorante Stazione Da Agnese e Adriana

 

Meine Schwägerin Claudia kam durch Hans Ott in das Ristorante Stazione und hat dort zusammen mit ihrem Mann Hervé vor vielen Jahren eine Saison bei Agnese gearbeitet. Wir haben sie damals besucht und so hat sich der Kontakt mit Agnese ergeben.

 

 

Diesen haben wir immer wieder durch Besuche, Briefwechsel und andere Gelegenheiten gepflegt und es war und ist immer wieder ein Erlebnis Agnese zu treffen oder etwas von ihr zu hören.

 

 

Andreas Ott hat Agnese spontan bei unserem Treffen eine WhatsApp gesandt und dadurch hat sich ein Schriftwechsel ergeben, der mir Freude macht.

 

 

Agnese nach Grüßen an alle:

 

 

Uli Lochar ist immer der Grösste in meinem Leben, was er für die Gastronomie getan hat, ist für immer unerreichbar.

 

 

Mich hat dieser Satz natürlich gefreut und ich habe mich gestern bedankt.

 

 

 

Liebe Agnese,

 

herzlichen Dank für die großartigen Worte.

 

Ich freue mich sehr darüber und bin schon etwas stolz.

 

Jedem schreibt die großartige Agnese das nicht.

 

Liebe Grüße auch von Marianne und an alle um Dich herum

 

Uli Lochar

 

Soeben kam dann ihre Antwort:

 

 

 

 

Gentilissimi……..

 

so ist es wird auch so bleiben……………………

 

ich habe immer und immer wieder Gäste aus Villingen.

 

Alle sind mit mir einverstanden………………… Gastronomie kann man nur lernen mit grossen Vorbilder…………….

 

Ein ewiges Vorbild für mich ist Signor Lochar………………

 

Cordiali saluti

 

Agnese

 

Über diese Zeilen freue ich mich so sehr, dass ich mir erlaube, sie auf meiner Internetseite zu veröffentlichen.

 

Wenn Agnese in Intragna ab 15. März  wieder geöffnet hat, kann ich einen Besuch im sehr empfehlen.

 

 

Hotel Ristorante Stazione Da Agnese e Adriana

 

 

Postfach 119

Piazzale Fart

Familie Broggini

6655 Intragna (SWITZERLAND)

Tel: 091 796 12 12

 

Fax: 091 796 31 33

da.agnese@bluewin.ch

 

 

Monday-Sunday: 08.00-23.00

 

We are closed from 15 November 2016 to 15 March 2017

E guede Wirtschaft und ein nettes Hotel!

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Das Markgräflerland ist für mich immer etwas Besonderes und deshalb hat uns der Weg dahin geführt. Auch aus dem Grund, weil ich Andreas Ott von der Leopoldshöhe in Weil am Rhein schon lange einen Besuch versprochen habe.

25 Jahre ist die Familie Ott jetzt schon Pächter in der Leopoldshöhe in Weil und da kann ich dem Verpächter nur empfehlen jeden Tag des Öfteren danke zu sagen, dass er so einen Pächter gefunden hat.

Schon der Vater Hans Ott hat aus der Leopoldshöhe eine sehr gute Adresse gemacht, obwohl die damaligen  Weiler Kollegen keinen Salto geschlagen haben, als er die Leopoldshöhe von Geni  Wegeler übernommen hat.

 

Nachdem sich der Vater Hans vor einigen Jahren in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet hat, hat der Sohn Andreas den Betrieb übernommen und führt ihn bis zum heutigen Tag mit Jeanette Ott.

 

Als passionierter Weintrinker gefällt mir natürlich, dass Andreas einige besondere Weine immer glasweise anbietet und mir persönlich hat der Markgräfler Gutedel vom Weingut Röschard so gut geschmeckt, dass ich Johann Peter Hebels Empfehlung  – Trinke muesch nit suffe – nicht so beachtet habe, wie man es sollte.

 

Dazu hat aber entscheidend beigetragen, dass am 2. Abend unseres Aufenthaltes Andreas uns auf unserem  Zimmer angerufen hat und uns gesagt hat, dass in der Wirtschaft ein etwas komischer Mensch nach uns gefragt hat.

 

Uns war schon klar, dass er da ein Witzle macht, nur wer da war, wussten wir natürlich nicht.

 

Siehe da am runden Tisch in der herrlichen Wirtschaft der Leopoldshöhe sitzt sein Vater Hans Ott mit seiner  Lebensgefährtin Susi. Unsere Freude war sehr groß, weil wir ihn schon seit seiner Zeit in den Tessiner Stuben in Freiburg kennen und ewige Zeiten nicht mehr gesehen haben.

Die Tessiner Stube in Freiburg war unter Hans Ott eine sehr gute Adresse. Ich durfte mit Hans auch Prüfungen der IHK in Freiburg abnehmen und habe ihn dabei als netten und versierten Fachmann kennengelernt.

Meine Schwägerin hat uns am Abend per WhatsApp auf ein gemeinsames Bild von uns geschrieben, dass sie in ihrem Leben nie mehr so einen angenehmen und netten Chef gehabt hat, wie den Hans Ott.

Es war für meine Frau und mich ein Hochgenuss dem Hans an diesem Abend zuzuhören und eigentlich ist es schade, dass so ein versierter Fachmann sowohl im Küchen – als auch Servicebereich sein Wissen nicht mehr weiter gibt. Er wäre ein Idealfall, für alle, die Unterstützung in der Vorbereitung ihrer Aushilfen und Auszubildenden für den Service – und Küchenbereich brauchen.

 

Vor lauter Begeisterung über diese nette Unterhaltung hätte ich beinahe den Andreas Ott vergessen. Die Wirtschaft in der Leopoldshöhe gehört eigentlich in ihrer Schönheit und Originalität als Weltkulturerbe gekrönt und dem Andreas und seiner netten Mannschaft muss man größten Respekt dafür zollen wie Speisen und Getränke zubereitet und serviert werden.

 

Wir haben sehr gut gegessen und getrunken und danach wunderbar in einem netten Zimmer des Hotels Leopoldshöhe geschlafen. Das Frühstück ließ auch  keine Wünsche offen und die regionalen und auch internationalen Speisen, die der gelernte Koch Andreas Ott anbietet,  passen, wie er selbst auch, in die Markgräfler Gastronomielandschaft.

 

Wir waren hoffentlich nicht das letzte Mal da, weil ich weiß, dass sich in dem Gewölbekeller des Hauses noch einige Flaschen von ganz besonderer Güte und in Magnumgröße befinden.

 

Ich hoffe, dass wenn Andreas Ott diese mal glasweise anbieten sollte, ich rechtzeitig informiert werde.

 

Für alle die vorher oder bei einem anderen Anlass mal die Leopldshöhe besuchen möchten hier die Anschrift:

 

Ott’s Hotel – Restaurant Leopoldshöhe

Andreas Ott

Müllheimer Strasse 4

DE -79576 Weil am Rhein b. Lörrach u. Basel

Tel. +49 (0) 7621 – 980 60

Fax +49 (0) 7621 – 980 62 99

leo@ottshotel.de

www.ottshotel.de

 


© Hans Ulrich Lochar 2020