Vernünftige Betrachtung.

 

Jeder meint, er ist der Gescheitere und hätte mit seinen Ansichten Recht.

 

Was man durch die Corona – Zeit erlebt ist teilweise heilsam und teilweise abschreckend.

 

Wir sind zufrieden, dass es uns gut geht und wir uns mit den Tatsachen  der Pandemie abgefunden haben.

 

Erschreckend ist für mich, mit welchem Fanatismus Menschen mit der Pandemie umgehen.

 

Ich frage mich ernsthaft, wie man auf die Idee kommen kann, an dem Vorkommen des Virus zu zweifeln.

 

In allen Ländern der Welt kommt Covid 19 leider vor und dies wird doch von anerkannten Wissenschaftlern nicht angezweifelt.

 

Wie kann man da auf die Idee kommen, dass alles nur so gesteuert wird, um unsere Demokratie auszuhebeln?

 

Mir fehlt dafür jegliches Verständnis, oder muss ich mich fragen, ob ich zu blöde bin um zu erkennen, dass Corona nur ein sogenannter Fake ist.

 

Seitdem ich mich in Jugendtagen mit der Politik etwas beschäftige, bin ich im Großen und Ganzen zufrieden, was ich politisch in den letzten Jahrzehnten in der Bundesrepublik Deutschland erleben durfte.

 

Großartig war für mich die deutsche Wiedervereinigung vor 30 Jahren, obwohl danach sicher auch von westlicher Seite einiges falsch gemacht wurde.

 

Erst vor einer Woche sind wir in Dresden gewesen und haben uns dort wieder ein Bild davon machen können, wie sich vieles in der ehemaligen DDR positiv entwickelt hat.

 

Ich frage mich, wie man auf die Idee kommen kann, die Demokratie anzuzweifeln.

 

Es ist eigentlich nicht zu verstehen warum viele rechtsgerichtetes Gedankengut  zulassen.

 

Genau so wenig habe ich Verständnis dafür, wenn Leute von der linken Seite angegriffen werden, wenn sie z.B. eine Video – Überwachung an öffentlichen Plätzen fordern.

 

Vor allem macht der Ton untereinander die Musik. Es ist erschreckend wie man im Netz teilweise miteinander umgeht.

 

Von Benimmkultur kann da keine Rede sein. Sofort wird ein vergifteter Ton herein gebracht, wenn jemand anderer Meinung sein sollte.

 

Dies gilt auch für einige, die ich gut kenne und eigentlich immer als nette Leute anerkannt habe.

 

Wenn das so weitergehen sollte, werde ich zu solchen Leuten auf Distanz gehen.

 

Kann man denn nicht normal miteinander reden. Nein, es muss gleich ein fester Standpunkt eingenommen werden und bei dem wird auf Teufel komm raus geblieben.

 

Ich kenne persönlich Familien, die unter der Corona Pandemie fürchterlich gelitten haben und leiden. Wie müssen die sich vorkommen, wenn sie manche Thesen von Corona – Leugnern lesen.

 

Ich habe Verständnis dafür, wenn über verschiedene Corona – Maßnahmen der Regierung diskutiert wird, aber mir fehlt jegliches Verständnis dafür, wenn man meint, man muss deshalb nach Berlin fahren und gemeinsam mit Leuten des Ultra – Rechten Lagers marschieren.

 

Es erschüttert mich, wie immer mehr ein roher Ton im Umgang miteinander aufkommt.

 

Wir sollten uns alle darüber im Klaren sein, dass uns Fanatismus noch nie etwas gebracht hat.

 

Man muss doch miteinander reden können, ohne dass man dabei gleich fanatisch wird und anders Denkende verunglimpft.

 

Hoffentlich kommt es nicht soweit, dass wir durch unvernünftiges Verhalten und Denken noch mal der Demokratie, wie ich sie seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges erleben durfte, hinterher heulen.

 

 

Vernünftige Betrachtung:

 

Warum plagen wir einer den andern. Das Leben zerrinnt und es

versammelt uns wie heute nur einmal die Zeit.

 

Friedrich von Schiller

Geschlossen – Geöffnet ?

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Das waren noch Zeiten als wir Ende des letzten Jahrhunderts noch für meinen kulinarischen Begleiter – Essen und Trinken im Südlichen Schwarzwald – auf Reisen gegangen sind.

 

Meine Intention war damals schon, den Gaststätten mit meinen positiven Ausführungen Gäste zu bringen. Ich wollte nur positiv berichten, damit die Leser des Führers wissen, wo sie im südlichen Schwarzwald hin können.

Kritisieren können andere, habe ich mir gesagt und ich fand es auch nicht gut, dass ich als Fachlehrer der Landesberufsschule VS – Villingen die heimischen Betriebe kritisiere.

 

Wir hatten andere Tricks wie man jemanden nicht berücksichtigen konnte. Meine Frau ging zuerst voraus, um ein Prospekt zu holen und wenn sie rauskam und gesagt hat, Mensch waren die zickig sind wir sofort weiter gefahren.

 

Ich konnte mir damals noch den absoluten Luxus leisten, auf Betriebe, die z.B. Badische Pizza angeboten haben völlig zu verzichten und selbst, wenn jemand Cordon bleu vom Schwein angeboten hat, war eine Empfehlung eigentlich unter meiner Würde.

 

Die Zeiten haben sich gewaltig geändert auch in meiner herrlichen Heimat dem Südlichen Schwarzwald.

 

Heute muss ich an vielen Orten schon froh sein, wenn ein Großbäcker eine Filiale im Ort betreibt und mittags eine aufgebackene Pizza anbietet und von wegen Cordon bleu vom Kalb. Die Illusion wurde mir  schon lange geraubt. Vom Tönnies – Schwein, von der Pute, vom Geflügel und was weiß ich was wird dieser Klassiker angeboten  aber vom Kalb wie es sich eigentlich gehört, machen es nur noch wenige.

 

Schade, dass solche kulinarischen Werte verloren gehen, aber die Masse Mensch isst ja auch lieber Fast Food und lässt sich durch Food Trucks verköstigen.

 

Wir verlieren in unserem herrlichen Schwarzwald immer mehr an heimischen Gaststätten.

Zu meinem Entsetzen ist jetzt auch der Auerhahn in Aitern – Rollsbach im Belchenland nur noch für Hausgäste geöffnet. Geradezu verheerend ist dies für die Gegend um Wieden – Schönau, weil der Auerhahn in Rollsbach als Zwischenziel auf Wanderetappen  sehr willkommen war.

Jetzt muss man zwischen Wieden und Schönau schon fast verdursten, wenn man über Rollsbach, Aitern nach Schönau kommt und da kann man froh sein, wenn der „Hoasen“ in Schönenbuchen geöffnet hat und man etwas zu trinken bekommt und  eine Chinesische Ente zum Essen, die Gott sei Dank nicht mal schlecht ist.

 

Inzwischen ist es ja so, dass man mit Wohlwollen auf Kebapläden schaut, damit man z.B. in Unterkirnach – einem netten Touristikort – bei Villingen an manchen Tagen wenigsten das mittags anbieten kann.

 

Aber es gibt Lichtblicke!

 

Mit großer Freude habe ich gestern einen Artikel über die Sonne – Post in Waldau gelesen. Es geht dort in der 150jährigen Tradition der Familie Wehrle weiter. Die Tochter heißt zwar jetzt Eiche, aber das ist halt so, wenn man heiratet und den Namen des Mannes annimmt.

 

Dies ist aber den vielen Gästen, die die Sonne – Post und ihre Gastlichkeit mögen vermutlich völlig egal. Hauptsache es geht weiter in diesem schönen Haus in Waldau und ich zweifle keinen Moment daran, dass Yvonne und Thomas Eiche sich mit ihren Mitarbeitern die größte Mühe geben.

 

Ich bin auch beruhigt, weil der Papa Wehrle zu mir mal gesagt hat, Sie sind auch Schuld daran, dass meine Tochter auf der Hotelfachschule in Thun einen Schweizer kennengelernt hat.

 

Durch die Bekanntschaft zum Schulleiter Christoph Rohn von der Hotelfachschule Thun und mir kam es zu einigen Vorstellungen der weiterführenden Hotelfachschule Thun an der Landesberufsschule in Villingen und nach einem dieser Vorträge hat sich damals Yvonne Wehrle dazu entschieden die Thuner Schule zu besuchen.

Da begegnete ihr dann „der Eiche“ aus Basel und weg war sie für den heimischen Betrieb.

 

Jetzt bin ich natürlich froh, dass alles zu einem guten Ende kam und es in Waldau in der Sonne – Post weiter geht.

 

Im Moment schaue ich in meinem kulinarischen Begleiter von der 2. Auflage von 2001 auf der Seite 267 meine Bemerkungen über die Sonne – Post in Waldau an.

Ich bin überzeugt davon, dass man auch in Zukunft viel Positives von der Sonne – Post hören wird und wünsche den Familien Eiche – Wehrle alles Gute.

 

Ja, ich habe meinen kulinarischen Begleiter von damals auch heute immer noch im Auto dabei und leider erschrecken wir oft, wenn wir wieder mal feststellen, dass eine  typische Schwarzwälder Wirtschaft, die wir empfohlen haben, geschlossen hat.

 

Seit Jahren sage ich ja, mit jeder heimischen Gaststätte, die zumacht, stirbt ein Stück Kultur.

Internet – Fluch oder Segen

 

Ist das Internet ein Fluch oder ein Segen.

 

Diese Frage stelle ich mir immer wieder mal.

 

Einesteils bin ich begeistert, wenn ich etwas Neues lernen kann, von dem ich wenig Ahnung habe andernteils denke ich ab und zu:

 

Mensch Du hängst viel zu viel an deinem i-Phone rum.

 

Was ist die Lösung?

 

Wie schon mehrfach in meinen Kolumnen erwähnt, habe ich mir größtenteils abgewöhnt, die Kommentare auf Facebook zu lesen.

 

Es kann teilweise nicht wahr sein, was da für ein Schrott geschrieben wird.

 

Jetzt gehöre ich zweifellos nicht zu jenen, die meinen sie hätten die Weisheit mit Löffel gefressen, aber ich finde, dass man doch wert auf richtige Rechtschreibung legen sollte.

 

Sicher, passieren mir auch immer wieder Fehler, die aber Gott sei Dank beim ordentlichen durchlesen von meiner Frau korrigiert werden.

 

Nach wie vor kotzt es mich regelrecht an, wie die Deutsche Sprache immer mehr verdenglischt wird.

 

Was soll denn dieser Blödsinn?

 

Mein Standpunkt hat auf keinen Fall etwas mit Nationalismus zu tun, aber die Pflege der Deutschen Sprache gehört einfach zu unserem Kulturgut dazu.

 

Mir persönlich widerstrebt jeglicher nationalistische Gedanke in der Politik und Leute, die meinen, sie müssten mir diese über irgendein Medium mitteilen, entferne ich sofort mitsamt ihren Nachrichten.

 

Beim Schreiben bin ich am Überlegen ob jeder mitsamt versteht, man könnte es ja auch einschließlich nennen.

 

Bei Leuten, die meinen sie müssten sich mit englischen Ausdrücken melden, bin ich immer am Überlegen, ob sie als Deutsche eventuell an Minderwertigkeitskomplexen leiden.

 

Dies gilt aber sicher nicht für jene, die sich z.B. in perfektem Englisch in Facebook äußern. Es ist eben die internationale Sprache Nr. 1, die ich aber leider nicht perfekt beherrsche.

 

Da brauche ich dann evtl. den elektronischen Übersetzer.

 

Dieser hilft mir übrigens ausgezeichnet in der Korrespondenz mit meinem Freund Marco Savigliano aus dem Piemont.

 

Ich kann ihm italienisch schreiben und wenn ich kurze Sätze wähle wird dies meistens perfekt übersetzt.

 

Sollte sich mal ein Fehler einschleichen, bekomme ich deswegen mit ihm keine Probleme.

 

Seit Jahren weiß er, dass z.B. „debout“  für mich „über“ heißt, obwohl es dieses Wort in keiner Sprache der Welt gibt.

 

Im persönlichen Gespräch untereinander unterhalten wir uns ja in Englisch und Französisch und was dabei herauskommt ist meistens nur für uns gebräuchlich.

 

Wenn uns jemand zuhört, meint er sicher, dass wir vermutlich zu den Außerirdischen gehören.

 

Dies kann uns per Internet nicht passieren, weil, wie schon erwähnt kurze Sätze in viele Sprachen der Welt perfekt übersetzt werden.

 

So grüße ich die Leser mit herzlichen Grüßen aus

أطيب التحيات   aus Arabien

 

Med venlig hilsen aus Dänemark

und

 

Ystävällisin terveisin  aus Finnland.

 

un us Villinge — Uli Lochar

 

 

 

 

 

 

 

Kinder – Kinder – Erziehung.

 

Manchmal frage ich mich ja schon, ob bei mir noch alles stimmt, oder wir einfach in einer anderen Welt leben.

 

Jeden Tag lese ich in vielen Zeitungen Meldungen, die eigentlich nicht in die heutige Zeit passen.

 

Wir müssten uns durch die Erfahrung doch einfach darüber klar sein, dass das vernünftige Zusammenleben und die Umwelt, mit unser höchstes Gut sind.

 

Wie kann es dann möglich sein, dass es Menschen gibt, die meinen, dass sie ihren Hausmüll im Wald entsorgen müssen und der Dreck in unseren Innenstädten immer mehr zunimmt? Ist es diesen Müllsündern nicht bewusst, dass das auf Kosten von uns allen weggemacht werden muss??!!

 

Normalerweise wird doch jedes Kind von den Eltern so erzogen, dass man nichts wegwirft.

 

Was ist eigentlich bei vielen mit der normalen Erziehung los?

 

Die Kinder dafür verantwortlich zu machen, ist die einfachste Lösung, obwohl sie ja eigentlich nichts dafür können.

Sie werden doch heute auch noch erzogen, oder täusche ich mich da?

 

Gott sei Dank erlebe ich bei meinen Enkeln wie das perfekt laufen kann und der Opa hält sich in punkto Erziehung aus allem raus, weil es einfach nicht nötig ist, sich einzumischen.

 

Ich plädiere eindringlich dafür, im Unterricht in den Schulen eine Stunde wöchentlich für das Thema Benehmen und Verhalten zu reservieren, wobei es da auch schon zu spät sein kann, denn ein Kind ist mit zwei bis drei Jahren entweder erzogen oder verzogen!

 

Das wäre eine Aufgabe für den Deutschen Knigge Rat und seine Experten.

 

Es braucht  heutzutage niemand mehr Wissen, ob man einen Handkuss verteilen soll oder nicht, es braucht auch niemand mehr zu wissen, ob man jemanden mit einem Titel anreden muss, aber es sollte jedermann wissen, wie man sich korrekt benimmt.

 

Manieren sind der Geschmack des Lebens und die Grundlage für das Zusammensein untereinander.

 

Es kann doch nicht sein, dass wir eher ein Fitnessstudio oder den Golfplatz  aufsuchen, als dafür zu sorgen, dass wir die Zeit dafür haben den Kindern den anständigen  Umgang mit anderen Menschen und der Natur beizubringen.

 

In der Kindheit liegt der Hase im Pfeffer. Mir hat mal ein Experte gesagt, dass ein Mensch vor allem in den ersten 10 Jahren seines Lebens geformt wird.

 

Natürlich kann man versuchen es auf die Erzieherinnen in den Kitas und die Lehrerinnen und Lehrer abzuschieben, aber ist es deren Aufgabe??

Sicher gehört es dazu, dass auch z.B. ein Lehrer Anstand vorlebt, aber die Lehrer für die Erziehung jedes einzelnen Kindes verantwortlich zu machen, kann man einfach nicht.

 

Mit den jungen Menschen vernünftig zu diskutieren und auch zu Fehlern, die man gemacht hat, zu stehen, kommt bei ihnen bestens an.

 

Ich spreche von meinen Erfahrungen, die ich bei Vorträgen in Sachen Benimm vor Schülern gehalten habe.

 

So darf es jedenfalls nicht weiter gehen.

 

Wir diskutieren über die Gleichberechtigung, die Nachhaltigkeit und darüber, ob man Mohrenkopf noch sagen darf oder nicht, aber die normalen Benimmregeln Kindern vernünftig beizubringen wird in vielen Familien völlig vergessen.

 

Lachen ist gesund.

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Lachen ist gesund und erhält jung, ob man es glaubt oder nicht.

 

Wie schön ist es, Menschen Lachen zu sehen und wie schwer ist es mit Menschen zusammen zu sein, die man selten zum Lachen bringt.

 

Gott sei Dank bin ich in der Lage diesem Klientel aus dem Wege zu gehen. Ich habe einfach keine Lust mit Berufspessimisten zusammen zu sein und gehe diesen, so gut es geht, aus dem Weg.

 

Was bringt uns pessimistisches Denken – gar nichts.

 

Optimismus ist gerade zur Zeit auch angesagt.

 

Wenn wir alle die Corona – Regeln befolgen, kann uns eigentlich nichts passieren.

 

Was ist denn dabei, wenn wir in den Geschäften für relativ kurze Zeit eine Schutzmaske aufziehen müssen.

 

Inzwischen wissen wir ja alle, dass die Maske sowohl uns, als auch andere schützt.

 

Natürlich leidet das Lachen etwas darunter, aber man lernt beim Gespräch vielleicht jetzt auch den anderen in die Augen zu schauen und da ist dann doch oft ein Lächeln zu entdecken.

 

Wie haben wir in meinem Ur – Freundeskreis, dem Sternenclub Schönau, oft wegen einem regelrechten Blödsinn gelacht. Andere konnten vielleicht das Lachen von uns gar nicht verstehen, aber uns hat es immer wieder aufgemuntert.

 

Da waren Freunde dabei, die es prächtig verstanden Witze zu erzählen. Mir war die Gabe des Witzeerzählens nie gegeben und ich empfinde es manchmal bei einer Unterhaltung auch störend.

 

Zwei Freunde, die prächtig Witze erzählen konnten und auch immer wussten, wann sie aufhören mussten, sind leider nicht mehr unter uns.

Ach wie froh wären wir alle, wenn wir die beiden noch mal beim Witze erzählen erleben dürften.

Wir lachen bei unseren Treffen zwar immer noch viel, aber das Zwerchfell wird doch nicht mehr so heftig strapaziert wie früher.

 

Heute werden ja regelrechte Lachkurse angeboten, ich kann damit nichts anfangen, weil ich finde, dass einem das Lachen von Natur aus gegeben sein muss.

 

Für mich sind Menschen auch eine Bereicherung, die über sich selbst lachen können und leider findet man immer weniger von dieser Sorte.

 

Kaum trifft man sich, wird ein Problem gewälzt und aus einer Mücke ein Elefant gemacht.

 

Der Gang zum Arzt ist für viele aus Gewohnheit wichtiger, als mal an einem Stammtisch e weng en Schißdreck d’schwätze wie wir im Badischen sagen.

 

Positive Gespräche untereinander tragen zur Wohlfühlkultur bei und wenn nur über Krankheiten gesprochen wird, regt dies nur die kleinen Zipperlein an.

 

Gott sei Dank habe ich eine Frau, die sehr viel lacht und ich nehme dabei keineswegs in Anspruch, dass es an mir liegt.

 

Generell kann ich aber empfehlen mit Frohsinn in die Welt zu schauen und erst gar keine pessimistischen Gedanken aufkommen zu lassen.

 

Pflegen wir doch das „Schwätzle“ miteinander und hoffentlich führt es ab und zu dazu, dass wir kräftig lachen können.

 

 

 

 


© Hans Ulrich Lochar 2020