Südsee, Sonne, Meeresstrand

Bild zwei Mal anklicken.

 

Musikalische Begegnung nach vielen Jahren.

 

Mancher Leser dieser Zeilen erinnert sich sicher noch an die Zeit im Parkhotel Kreuz in Bad Dürrheim als jeden Samstag eine Kapelle live gespielt hat.

Ich war damals ein Jungspund von 18 Jahren als ich mich zum ersten mal zu einem Tanzabend gewagt habe. Menschenskind war das ein Erlebnis als bei verschiedenen Runden eine vielfarbige Kugel über der Tanzfläche anging und die „Jokers“ das Lied –  Südsee – Sonne – Meeresstrand gespielt haben.

 

Es hat mich so beeindruckt, dass ich es nie mehr vergessen habe und jetzt ist es vor kurzem eindrücklich zu mir zurückgekehrt.

 

Meine Mutter war in meiner Heimatstadt Schönau im Wiesental Gitarrenlehrerin und hat ihren Schülern die Gitarren meistens über das Musikhaus Kanitz in Donaueschingen besorgt.

 

Dies deshalb, weil damals Herr Kanitz  noch Verbindungen nach Zell im Wiesental hatte und immer wieder mal seine Verwandten besucht hat und dabei die Gitarren in Schönau vorbei bringen konnte.

Ich habe ihn dabei auch kennen gelernt, aber großartig interessiert hat mich das Gitarrenspielen in meiner Jugendzeit leider nicht.

Seit zwei Jahren bin ich jetzt natürlich viel mühsamer dabei, Gitarre zu spielen und nach einem Jahr Ede Schnur– Unterricht bin ich jetzt dabei, mir meinen eigenen Sound selbst beizubringen, was mir viel Spaß macht.

Meine liebe Marianne meint zwar alle Lieder klingen bei mir irgendwie gleich, aber ich bin mit meiner bescheidenen Spielkunst sehr zufrieden und genieße es öfters auf der Gitarre rumzuklimpern. Hätte ich es bloß in meiner Kindheit bei meiner Mutter gelernt geht mir immer wieder mal durch den Kopf, aber manche Erkenntnis kommt halt leider erst später.

Wir haben die Gitarre meiner Mutter noch und neulich hat es aus dem Nichts plötzlich einen Schlag gegeben und der Schaft mit den Saiten ist abgekracht.

Da war guter Rat teuer und wir wussten nicht was tun. Da ist mir eingefallen, dass ja die Gitarre aus Donaueschingen vom Musikhaus Kanitz war und ich habe nachgeschaut, ob es dieses noch gibt.

Siehe da, wir haben die Adresse gefunden und sind nach Donaueschingen gefahren. Ich habe nicht richtig nach den Öffnungszeiten geschaut und deshalb war an einem Nachmittag um 14 Uhr 30 das Geschäft geschlossen. Menschenskind extra nach Donaueschingen gefahren und da war zu, aber an der Türe war der Hinweis auf eine Telefonnummer, die man anrufen konnte.

Gesagt,getan und schon hatte ich Wolfgang Kanitz am Telefon und der hat zur mir gesagt, dass er um 15 Uhr Unterricht hätte, aber er uns kurz empfangen kann.

War das ein Eindruck als wir das Musikgeschäft Kanitz in Donaueschingen zum ersten Mal betreten haben. Einfach nur schön ist es da – ich war und bin immer noch fasziniert. Als ich Wolfgang Kanitz die Schönauer Geschichte erzählt habe, war das Eis zwischen uns sofort gebrochen, weil er als Kind öfters mal mit seinem Vater bei meiner Mutter war.

 

Er ist bis zum 12. Lebensjahr in Zell im Wiesental aufgewachsen und durch meine Frau und mich gleich wieder ins „wiesentälerische“ gefallen.

Sehr nett haben wir uns unterhalten und er war so begeistert, dass er uns versprochen hat, die alte Gitarre meiner Mutter zu reparieren.

 

Einige Tage später bekamen wir eine Mail von ihm, dass sie wieder gemacht und abholbereit ist.

Nichts wie hin in diesen kleinen Palast der Musik und ein Schwätzle auf wiesedälerisch mit dem Inhaber führen.

 

Ich konnte mich auch noch erinnern, dass ein Kanitz früher bei verschiedenen Bands der Leader war und da kamen wir auf die Super Band der 60er Jahre Jerry Lark im Schwarzwald- Baar- Kreis zu sprechen.

 

Ich habe Wolfgang Kanitz dann von der Kugel im Parkhotel Kreuz in Bad Dürrheim und dem Lied Südsee, Sonne, Meeresstrand erzählt und da niemand außer uns im Geschäft war, es auch vorgesungen.

 

Was dann passiert ist, hat mich regelrecht gerührt. Setzt sich doch Wolfgang Kanitz an ein wunderbares weißes Klavier und spielt uns das Lied vor. Ich war hin und weg und erst recht, als ich gehört habe, dass er das Lied mitkomponiert hat.

 

So schließt sich im höheren Alter der Kreis, da treffen sich durch Zufall zwei Wiesentäler nach ca. 50 Jahren wieder und haben dank der Musik die größte Freude daran.

 

Ich kann allen, die etwas für die Musik übrig haben einen Besuch im Musikhaus Kanitz in Donaueschingen empfehlen.

 

Wolfgang Kanitz in seinem Geschäft zwischen seinen Geigen, Trompeten, Gitarren und natürlich seinem weißen Klavier zu erleben ist ein Erlebnis und man bekommt selbst im höheren Alter noch mehr Lust Musik zu machen.

 

Hier für alle, die mal hinwollen die Anschrift:

 

Musikhaus Kanitz

Inh. Wolfgang Kanitz

Max-Egon-Str. 25

78166 Donaueschingen

Telefon: 0771 –   23 47

Email: info(at)musikhaus-kanitz.de

Web: www.musikhaus-kanitz.de

Öffnungszeiten:

Montag bis Samstag  9 bis 13 Uhr

 

 

 

 

Piemontreise 2019

Piemontreise im Frühjahr 2019

 

Vom 27. April 2019 bis 01. Mai 2019 waren wir mit 22 Genussfreunden im Piemont.

Diese Region ist mir vor allem durch die Verbindung mit Marco Savigliano vom Weingut Mario Savigliano in Diano d`Alba ans Herz gewachsen.

Marco und ich sind richtig gute Freunde geworden. Dies hat er auch in dem Wein „Incontro“ = Begegnung, zum Ausdruck gebracht.

Eine Cuvée aus Nebbiolo, Barbera und Cabernet Franc, die er extra zum 20jährigen Bestehen unserer Freundschaft  kreiert hat und die es nur im Weingut Mario Savigliano gibt. Für mich bedeutet dies sehr viel.

Marco hilft mir auch immer ein Programm für die Reise zusammenzustellen, in den letzten Jahren sind wir hauptsächlich zur Zeit der Trüffelmesse im Herbst ins Piemont gefahren und eigentlich war ich nach der letzten Reise der Meinung, das war’s mit privaten Gruppenreisen. weiterlesen

Fasnächtliche Gedanken!

Und die Lust sie aufzuschreiben!

Das waren noch Zeiten, als ich in meiner Heimatstadt Schönau im Schwarzwald am Feiße Dunschdig in Talstroß gange bi.

Zu Hause hat mich meine Mutter fasnächtlich und weiblich angezogen und dank meiner Maske hat mich keiner erkannt.

Wochen vorher hatten wir schon einen längeren Stock ausgesucht und diesen mit einer Schnur bestückt an dem nur noch die „Saublodere“ fehlte.

Beim Metzger Gutmann hatten wir im Voraus eine bestellt, bin hinten zur Tür rein, habe mich dem Gutmann Max kurz zu erkennen gegeben und dann hat er mich mit eben dieser „Saublodere“ und einer geschenkten Serbele bestückt. weiterlesen

Einen guten Rutsch ins Jahr 2019!

Mit einigen von mir gesammelten Sprüchen möchte ich den Lesern von

www.uli-lochar.de einen guten Rutsch ins Jahr 2019 wünschen.

 

Der geniale Mensch ist der, der Augen hat für das, was ihm vor Füßen liegt.

( Johann Jakob Mohr 1824 – 1886 deutscher Dramatiker, Aphoristiker, Erzähler und Pädagoge)

 

Lache nie über die Dummheit der anderen. Sie ist deine Chance.

( Sir Winston Churchill 1874 – 1961 britischer Staatsmann)

 

Man lebt nicht, wenn man nicht für etwas lebt.

( Robert Walser)

 

Menschen zu finden, die sich mit uns freuen und empfinden, ist wohl das schönste Glück auf Erden.

( Carl Spitteler 1845 – 1924 Schweizer Dichter und Schriftsteller, Kritiker und Essayist)

 

Wenige Menschen denken, und doch wollen alle entscheiden.

( Friedrich der Große 1712 – 1786 König von Preußen)

 

Am besten erkennt man den Charakter eines Menschen, bei Geldangelegenheiten, beim Trinken und im Zorn.

(Talmud)

 

Es braucht gewöhnliche Menschen, um außergewöhnliche Dinge zu tun.

( Tom Dolley ehemaliger deutsch-amerikanischer Fußballspieler)

 

 

Der moderne Politker sucht eher den Applaus als den Erfolg.

( Manfred Rommel – früher Oberbürgermeister von Stuttgart)

 

Es ist ein Jammer, dass die Dummköpfe so selbstsicher sind und die Klugen so voller Zweifel.

( Bertland Russel)

 

Niemand schätzt Geheimnisse so sehr wie jene, die sie nicht für sich behalten können.

( Charles Colton 1780 – 1832 englischer Schriftsteller und Kleriker)

 

Freundschaft lässt eine unsichtbare Welt vorausahnen.

( Frère Roger 1915 – 2005 Gründer und lebenslanger Prior der Bruderschaft von Taizé)

 

Keine Schuld ist dringender als die, Danke zu sagen.

( Marcus Tullius Cicero 106 – 43 römischer Redner und Schriftsteller)

 

Mögest Du alle Tage Deines Lebens leben.

(Jonathan Swift 1647 – 1765 irischer Schriftsteller)

Weihnachtsgrüße!

Ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2019

wünschen wir allen unseren Freunden und Bekannten und Lesern von

www.uli-lochar.de

 

Aus diesem Grunde erlaube ich mir auch meine weihnachtlichen Gedanken und gesammelten Sprüche mit den besten Wünschen auf meiner Internetseite zu veröffentlichen.

 

Ein neues Jahrzehnt des Lebens wurde von mir dieses Jahr erreicht.

 

Man wird älter aber die Freude, dass ich 70 geworden bin ist groß.

 

Hoffentlich bleiben uns noch e paar schöne gemeinsame Jährle

und hoffentlich freue sich nach wie vor viele, wenn sie uns treffen und

sehen.

 

Bleibt alle gesund und munter und trinkt ab und zu e Gläsli Wii für’s Gemüt.

 

Und jetzt noch ein paar Sprüche für alle aus meiner inzwischen

100 Seiten großen Sprüchesammlung.

 

Die Jugend nährt sich von den Träumen, das Alter von den Erinnerungen. Aus Israel

 

Wähle einen Freund langsam, wechsle ihn noch langsamer. ( Benjamin Franklin 1706 – 1790 einer der Gründerväter Amerikas).

 

Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann, das Gegenteil ist schon schwieriger.

( Kurt Tucholsky 1890 – 1935 deutscher Journalist und Schriftsteller)

 

Lerne zuhören, und du wirst auch von Denjenigen Nutzen ziehen, die dummes Zeug reden.

( Platon 428/427 v.Chr. antiker griechischer Philossoph)

 

Humor ist das Salz des Lebens, und wer gut gesalzen ist, bleibt lange frisch – orientalisches Sprichwort.

 

Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung

( Heinrich Heine 1797 – 1856 dt. Schriftsteller)

 

Der Humor ist ein sich necken, mit dem Ernst des Lebens.

( Johann Jakob Mohr 1824 1886 deutscher Dramatiker, Aphoristiker, Erzähler und Pädagoge)

 

Le vin est la boisson la plus saine et la plus hygienique – Der Wein ist das Gesündeste und hygienischste aller Getränke.

( Louis Pasteur 1822 – 1895 franz. Forscher)

 

In diesem Sinne grüßen ganz herzlich

 

Uli und Marianne Lochar

 

 

 

 

Muttersproch un Menschlichkeit – wo ist sie geblieben?

 

Vielleicht ist ja manchem schon aufgefallen, dass ich tunlichst versuche das Wort Homepage zu vermeiden, weil ich einfach ein Freund der Deutschen Sprache bin.

 

S`wird ja immer schlimmer mit dieser „ Verdenglischerei“ und dies geht mir sakrisch auf den Wecker.

 

Ich war total geflashed hat neulich jemand bei einem Interview im Fernsehen gesagt und bis heute weiß ich nicht, was das genau heißt, habe aber auch keine Lust es zu erfahren, weil ich eine solche Schwätzerei einfach fürchterlich finde.

 

Es wird der Tag kommen, an dem wir im Internet eine Erklärung für die verdenglischten Worte finden – jetzt schaue ich doch gerade Mal, ob es das schon gibt.

 

Natürlich findet man sehr viel dazu im sogenannten Netz  und auch in Wikipedia ist darüber etwas zu finden.

 

Übrigens mir gefällt Wikipedia, weil ich einfach immer etwas dazu lerne, aber ich glaube, man sollte das nicht öffentlich zugeben, weil man ja alles weiß.

 

Ich bin ja nicht öffentlich und weiß deshalb auch nicht alles und das versuche ich immer wieder auch dank Wikipedia und Youtube zu ändern.

 

Das etwas dazu lernen begeistert mich jeden Tag auf`s Neue und einer meiner größten Wünsche ist, dass ich dazu noch lange Gelegenheit haben werde.

 

Eine meiner Lieblingssendungen im Fernsehen ist, „Ich trage einen großen Namen“  am Sonntag, um 18 Uhr 15 im Südwest Fernsehen mit Wieland Backes und seinem Rateteam. Es fasziniert mich jedes Mal auf’s Neue, wenn das Rateteam den zu Suchenden errät und die tolle Moderation von Wieland Backes gefällt mir sowieso.

 

Jetzt habe ich mir doch im Moment überlegt, ob ich den zu Suchenden schreiben soll oder nicht auch die zu Suchende dazu, weil ich ja eventuell die Frauen damit brüskiere.

 

Das ist vielleicht auch ein Theater mit der Gleichstellung der Frauen. Ich weiß gar nicht, wo da das Problem liegt, weil ich damit noch nie ein solches hatte.

 

Die Frauen waren für mich schon immer gleichwertig und deshalb hatte ich eher mit den Doppelnamen ein Problem, als mit einem normalen Namen.

 

Da kommt man nämlich auf die Idee zu sagen, Achtung aufgepasst, sehr selbstbewusst  – trägt Doppelnamen.

 

Eigentlich schade mit den Doppelnamen, weil man dadurch wieder auf die Idee kommt zu verkürzen und das finde ich ja noch fürchterlicher.

 

Was da im Moment mit Annegret Kramp – Karrenbauer getrieben wird, ist ja fürchterlich. Viele Gazetten kümmern sich ausdrücklich darum, ob der Name im Ausland richtig ausgesprochen werden kann.

 

Es fehlt nur noch, dass man sie deshalb nicht wählen kann, weil der Name so schwer auszusprechen ist.

 

AKK kann doch jeder, aber das ist jetzt wieder so blöd abgekürzt, könnte ja weiß ich was heißen.

 

Im Alter wird man ehrlicher – Gott sei Dank auch sich selbst gegenüber.

 

Menschenskind was ich alles hätte lernen können als ich noch jung war.

 

Heutzutage fällt es einem natürlich schwerer, weil das „Hirn“ natürlich auch schon etwas Arthrose hat. Ich hoffe aber, dass das tägliche trinken von sehr viel Tee ( aller Arten)  mich davor schützt, zu vergesslich zu werden.

 

Im Grunde genommen bin ich aber froh, dass ich relativ rüstig alt geworden bin und im Alter darf man ja sagen, was man denkt.

 

Ich brauche mich vor niemandem mehr zu rechtfertigen und bin richtig froh, dass ich mich beruflich nicht mehr mit dem „Bürokratismus“ der heutigen Zeit auseinander setzen muss.

 

Fürchterlich finde ich natürlich, wenn sich diejenigen, die mit der Bürokratie zu tun haben, diese auch noch arrogant umsetzen.

 

Es gibt Leute auf den Ämtern und an Schulen, die den Bürokratismus so richtig fördern und nichts Besseres zu tun haben, als ja aufzupassen, dass in ihrem herrschaftlichen Gelände ja nicht falsch geparkt wird.

 

Mensch waren das noch Zeiten, als man menschlich miteinander umgegangen ist.

Ratschläge für Gastronomen und Mitarbeiter.

S’lese choscht e Viertele und die Ratschläge sind teilweise auch von mir im Laufe der Jahre gesammelt worden.

 

Aufmerksam zuhören, genau beobachten, sofort reagieren ist die Zauberformel für Mitarbeiter in der Gastronomie.

 

Lachen schafft Vertrauen, Bindung, Nähe zum Gegenüber und Distanz zum Problem.

 

Schau in den Spiegel bevor Du den Kunden begrüßt und frage Dich, ob Du von dieser Person bedient werden möchtest.

 

Kein Gast will Gejammer hören. weiterlesen


© Hans Ulrich Lochar 2019