Wat ( t ) lecker.

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Eine Reise in den Norden Deutschlands!

 

Schon vor meinem Erlebnisbericht auf meiner Internetseite –

 

„Manchmal kommt es anders“

 

hatten wir einen Aufenthalt im Wangerland an der Nordsee gebucht.

 

Seit Jahren bin ich über Facebook mit einem früheren Schüler von mir namens Simon Schropp verbunden.

Immer wieder haben wir uns mal über Facebook kurz geschlossen und Gedanken ausgetauscht. Als jetzt bei mir wieder mal der Wunsch geboren wurde in den Norden Deutschlands zu gehen, habe ich mich mit der Frage an Simon gewandt, ob er mir ein nettes Quartier wüsste.

 

Ganz spontan hat er mir dann seine Ferienwohnung angeboten und nach kurzer Überzeugungsarbeit bei meiner Frau haben wir diese dann auch im September 2019 für eine Woche gebucht.

 

Nach Minsen im Wangerland hat uns die Reise geführt und wir waren von der Wohnung und der Umgebung sehr angetan. Vielleicht 500 Meter weg ist der Deich und dieser lädt dann auf ihm oder an ihm entlang zu kilometerlangen Wanderungen ein.

 

Mit den Schafen reden kann man hier in Perfektion, weil einem hunderte zuhören und höchstens mal ein Blöken von sich geben, das man als Zustimmung oder Ablehnung auffassen kann, ganz wie man will.

 

Bei unseren Spaziergängen an den Deichen und mit Blick auf das Watt und die Nordsee in Richtung der Inseln Wangerooge und Spiekeroog und zu dem Vogelschutzgebiet konnte ich mich sehr gut erholen und eventuelle gesundheitliche Gedanken völlig in den Hintergrund schieben.

 

Ich konnte es nicht lassen und habe der Menschheit über Facebook mitgeteilt, dass ich an der Nordsee bin und ein Deichbild von mir in diesem Medium veröffentlicht. Meine Frau ist mit meinen Facebook – Aktivitäten nicht immer einverstanden, weil sie der Meinung ist, dass nicht jeder wissen muss, wo wir uns aufhalten und was wir tun.

 

In diesem Fall aber hat es wieder mal gefruchtet, weil plötzlich von einem Bekannten von uns gepostet wurde – Herr Lochar – wo sind Sie an der Nordsee?

 

Ein sehr netter Bekannter von früheren Schulzeiten hat sich auf diesem Weg an mich gewendet und da ich weiß, dass er auch nicht an größeren Facebook – Aktivitäten interessiert ist, bin ich auch jetzt in dieser Kolumne so diskret und erwähne ihn nicht namentlich.

 

Es hat sich aber ergeben, dass wir uns getroffen haben und gemeinsam ins Fährhaus nach Nessmersiel gegangen sind.

 

Schon Simon Schropp hat mir gesagt, dass wir unbedingt noch zusammen ins Fährhaus müssen, weil er dort einige Jahre gearbeitet hat und der Meinung ist, dass die Schwarzwälder im Norden mal ein ausgezeichnetes Lokal kennen lernen müssen.

 

So kam es zu zwei Aufenthalten im Fährhaus in Nessmersiel. Ich wusste schon über einige Zeitschriften, dass das Fährhaus von der Familie Eberleh etwas Besonderes ist und zu den besten Fischrestaurants in Deutschland gehört.

 

In sehr angenehmer Umgebung haben wir dann mit unseren netten Bekannten und Gastgebern hervorragend gegessen und dazu auch die passenden Weine getrunken. Der Fischteller – siehe Bild –  wird mir unvergesslich sein. Ein netter und aufmerksamer Service hat dafür gesorgt, dass wir uns bei Familie Eberleh und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sehr wohl gefühlt haben.

 

Auch im Norden Deutschlands wird ausgezeichnet gekocht und mich hat auch gefreut, dass einige badische Weine offen und in der Flasche angeboten wurden.

 

Sehr gefreut hat mich auch, dass diese in einem Weinklimaschrank von EUROCAVE angeboten wurden, weil ich mit den Repräsentanten dieser Firma in Deutschland seit Jahren eng verbunden bin.

 

Ich schaue bei meinen Besuchen auch außerhalb Badens immer, ob ich Artikel von befreundeten Firmen finde, weil es mir Freude macht, wenn ich dies feststelle.

 

Schöne Ausflüge in die Umgebung von Minsen im Wangerland  haben unseren Aufenthalt im Norden perfekt abgerundet.

 

Ein ganz großer Dank gebührt unseren Gastgebern Antje und Simon Schropp, bei denen wir uns sehr wohl gefühlt haben.

 

Simon, ein Lehrling vom Schwarzen Adler in Oberbergen lebt für das Kochen und darf heute eine Lehrtätigkeit im Norden Deutschlands für die Küche und ihre Kultur ausüben.

 

Er hat uns zu einem über 80jährigen Landwirt geführt, der auf totale Bio Art Kartoffeln, Rote Bete, Tomaten und allerlei anderes Gemüse anbaut und mit den eigenen Händen erntet. Inzwischen liefert er fast alles in das Fährhaus nach Nessmersiel.

 

Wenn Leser dieser Zeilen mal einen schönen Aufenthalt an der Nordsee machen möchten kann ich einen Aufenthalt in der Ferienwohnung  „Nordwind“  – www.nordsee-fewo-nordwind.jimdo.com

sehr empfehlen und natürlich sollte dann auch ein Aufenthalt bei der Familie Eberleh im Fährhaus in Nessmersiel dazu gehören

WWW.FAEHRHAUS-NESSMERSIEL.DE

 

Uli Lochar im September 2019

 

Eine für mich besondere Hotelfachschule.

Eine Hotelfachschule ist eine weiterführende Schule d.h., dass man sie entweder nach der Ausbildung zusätzlich besuchen kann oder sie generell besucht, wenn man in der Gastronomie – Hotellerie tätig sein will.

Ich war als Fachlehrer an der Landesberufsschule für das Hotel – und Gaststättengewerbe in VS – Villingen tätig. Dort werden alle Berufsbilder berufsbegleitend unterrichtet, die in der heimischen Gastronomie ausgebildet werden.

Während meiner Tätigkeit an der Landesberufsschule in Villingen kam ich auch in Kontakt mit der „hotelfachschule thun“ und ihrem Leiter Christoph Rohn.

Ich durfte dort einige Jahre für den Badischen Wein Werbung machen und die „ hotelfachschule thun“  durfte sich immer wieder mal unseren Schülern in Villingen präsentieren.

Die „ hotelfachschule thun“ und ihre Dozenten und vor allem auch der Direktor Christoph Rohn haben auf mich immer einen ausgezeichneten Eindruck gemacht. Wir haben auch immer die Verbindung gehalten. weiterlesen

Beeindruckende Neujahrsgrüße aus Berlin

Seit Jahrzehnten kenne und schätze ich den Direktor des Hotels Park Inn in Berlin Jürgen Gangl.

In den 90er Jahren hat unser  toller Kontakt in der Landesberufschule in Villingen begonnen und über die ganzen Jahre haben wir ihn gehalten. Dies freut mich sehr.

Die Karriere von Jürgen Gangl in der Hotellerie beieindruckt mich sehr und er ist trotzdem eine netter “ Kerl “ geblieben.

Aus diesem Grunde möchte ich auch dieses Jahr wieder seine beeindruckenden Neujahrsgrüße hier veröffentlichen.

Viel Spaß beim Lesen

Uli Lochar weiterlesen

Der Dominik vom Heiligenbrunnen!

Gasthaus Heiligenbrunnen  und der Dominik.

 

Es gibt Schüler, die ich einfach nicht vergessen kann und dazu gehört auch der Dominik Ketterer vom Heiligenbrunnen in Titisee – Neustadt.

 

Er hat sowohl Koch als auch Restaurantfachmann gelernt und in beiden Berufsbildern durfte ich ihn in Servier – und Getränkekunde unterrichten. Unvergesslich sind für mich viele Rollenspiele mit den Schülern und dazu gehören vor allem jene mit der Klasse mit Dominik.

 

Er hat einen Gastgeber gespielt, der so richtig in den Schwarzwald  passt und wenn ich dann zu ihm gesagt habe, dass einige Gäste die Dialektsprache vielleicht nicht so gut verstehen, hat er auf seinem „hochdeutsch“ dafür gesorgt, dass mir jetzt noch vor Lachen die Tränen kommen, wenn ich daran denke.

 

Es war aber in keiner Weise lächerlich, sondern so, wie ein Schwarwälder Bue sein sollte nett, lustig und weltoffen. weiterlesen

Der Volker ist einfach eine Granate!

Waldfrieden Herrenschwand.

 

Es ist glaube ich noch nie vorgekommen, dass ich über einen Restaurantbesuch zwei Mal etwas schreibe.

Wir waren aber am letzten Freitagmittag – 15. Juni 2018 – wieder  mal im Waldfrieden in Todtnau – Herrenschwand bei Familie Hupfer.

Zusammen mit einem Genießerfreund, den ich auch wegen seiner fachlichen Qualifikation außerordentlich schätze, haben meine Frau und ich uns mit ihm auf den Weg nach Herrenschwand gemacht.

Das Essen war wieder so großartig, dass ich mein Lob einfach loswerden muss.

 

Wir haben uns für das angebotene Menü mit 4 Gängen entschieden – auch 3 oder 5 Gänge werden angeboten.

 

Zu einem absolut fairen Preis wird im Waldfrieden frische, regionale Küche auf allerhöchstem Niveau angeboten.

Unser Genießerfreund hat spontan zwischendurch mal gesagt, Mensch Uli, das ist zwei Michelin – Sterne wert.

Ich kenne ihn schon lange und wenn so etwas aus seinem Mund kommt, dann weiß ich, dass er es ehrlich meint.

Es war einfach auch alles vom Besten was uns geboten wurde und das ging schon bei Amuse Gueule mit der hausgemachten Butter los.

 

Der stehende Spargel bei der Vorspeise war so etwas von geschmacksintensiv, dass wir beide richtig froh waren, dass wir in einem Chardonnay vom Weingut Schneider in Weil am Rhein den richtigen Partner ausgesucht haben.

 

Meine Frau hat zum Hauptgang das Kalbsfilet genommen und wir beide haben gefragt,  ob wir auch Reh zum Hauptgang haben könnten – siehe beigefügtes Bild – die Umbestellung war überhaupt kein Problem.

 

Unterschiedlich gebraten mit zweierlei Saucen, die mir unvergesslich bleiben werden. Man merkt halt schon, ob jemand einen selbstgemachten Wildfond nimmt, oder einen aus dem Glas.

 

Vielleicht liegt die Zartheit vom Reh auch daran, dass es in der herrlichen Umgebung von Herrenschwand aufgewachsen ist.

 

Volker Hupfer bekommt von den einheimischen Jägern das Wild geliefert und das kann ja in dieser Landschaft eigentlich nur gut sein.  Und was für Spätzle uns dazu serviert wurden.

 

Jeder, der mal wirklich handgeschabte Spätzle essen möchte, wie sie sein sollten, sollte mal in den Waldfrieden nach Herrenschwand .

 

Volker Hupfer ist von A – Z ein Könner und nach dem Essen hat er uns noch erzählt, dass er zwei Afrikaner als Lehrlinge in der Küche hätte und mit deren Motivation sehr zufrieden wäre.

 

Ich finde es toll, dass das Amt, das die zwei afrikanischen Flüchtlinge betreut, Ausbildungsplätze für die jungen Leute sucht und wenn sie dann noch solch einen Ausbilder wie Volker Hupfer bekommen, der sie eben ausbildet und ihnen alles zeigt, werden bestehende Sprachbarrieren keine Rolle spielen.

 

Man merkt auch im Service, dass es im Waldfrieden einfach stimmt. Der Todtmooser Kellner serviert und berät mit viel Freude und ihn hat selbst nicht aus der Ruhe gebracht, als mein Genießerfreund den Rotwein als etwas zu warm empfand und ich ihn als gerade recht.

 

Das Problemchen wurde zu unserer beider Zufriedenheit bestens gelöst.

 

Übrigens haben wir zum verschieden gebratenen Reh mit den Saucen einen Sasbacher Spätburgunder Rote Halde getrunken. Vor allem die Ragoutsauce ließ mein Genießerherz höher schlagen.

 

Jeder Wunsch wurde uns vom sehr aufmerksamen Service erfüllt und selbstverständlich helfen die Damen Hupfer mit Begeisterung mit.

 

Beim Dessert habe ich mal wieder gemerkt, dass zwischen Eis und Eis eben Welten liegen. Was da teilweise in sogenannten Eisdielen an Erdbeereis angeboten wird, ist für mich eine Zumutung.

 

Wie Erdbeereis mit natürlichen Zutaten schmecken kann, erlebt man im Waldfrieden in Herrenschwand.

 

Wir waren begeistert und wir kommen wieder und mein Genießerfreund hat spontan gesagt, dass er demnächst mit seiner Familie mal in den Waldfrieden will, um auf diesem hohen Niveau wieder mal zu essen und im Naturparkhotel in einer der sehr schönen Suiten zu wohnen.

 

Für meine Frau Marianne und mich war es sehr schön mit einem Menschen unterwegs zu sein, der zu genießen versteht und toll war, dass wir ihn vom Waldfrieden in Todtnau – Herrenschwand total überzeugen konnten.

 

Für alle, die auch mal einen Ausflug zu den Hupfers machen wollen hier die Daten:

Familie Hupfer

Dorfstraße 8

79674 Todtnau- Herrenschwand

tel.: +49 (0) 7674 92093-0

fax: +49 (0) 7674 92093-90

info@derwaldfrieden.de

www.derwaldfrieden.de

 

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Die Story vom Hader Karle.

Ein ganz besonderer Typ!

 

Karl Fleig- im Volksmund auch Hader Karle genannt ist ein ganz Besonderer. Seit vielen Jahren kenne ich ihn schon und ich habe immer seinen großen Elan bewundert.

 

Er ist ein sehr erfolgreicher gastronomischer Seiteneinsteier und in der hiesigen Region nicht nur gastronomisch ein Begriff. Viele schätzen Karl Fleig auch als Musiker und Sänger und wer schon mal seinen Tenor gehört hat, ist begeistert. Seine Stimme hat er in der Musikhochschule in Trossingen ausbilden lassen und irgendwann wollte er auch mal erreichen, dass er sie in seinem eigenen Lokal als „ Singender Wirt“ präsentieren kann. weiterlesen

Gasthaus Bad in Furtwangen.

Ein wirklich gemütliches Schwarzwald – Restaurant.

 

Hoffentlich liest diese Kolumne der „Furtwanger“ den ich neulich getroffen habe und den ich nach dem Gasthaus Bad in Furtwangen gefragt habe. Er hat zur mir gesagt, dass die Qualität der Speisen gut wäre, aber dringend mal etwas in den Räumlichkeiten gemacht werden müsste.

 

Natürlich kann man darüber diskutieren, ob der Stil noch in die heutige Zeit passt, aber mir ist eine Gaststätte mit vielen historischen Bildern und Schnitzereien lieber, als ein modernes Flair mit viel Plastik. weiterlesen


© Hans Ulrich Lochar 2019