Der Dominik vom Heiligenbrunnen!

Gasthaus Heiligenbrunnen  und der Dominik.

 

Es gibt Schüler, die ich einfach nicht vergessen kann und dazu gehört auch der Dominik Ketterer vom Heiligenbrunnen in Titisee – Neustadt.

 

Er hat sowohl Koch als auch Restaurantfachmann gelernt und in beiden Berufsbildern durfte ich ihn in Servier – und Getränkekunde unterrichten. Unvergesslich sind für mich viele Rollenspiele mit den Schülern und dazu gehören vor allem jene mit der Klasse mit Dominik.

 

Er hat einen Gastgeber gespielt, der so richtig in den Schwarzwald  passt und wenn ich dann zu ihm gesagt habe, dass einige Gäste die Dialektsprache vielleicht nicht so gut verstehen, hat er auf seinem „hochdeutsch“ dafür gesorgt, dass mir jetzt noch vor Lachen die Tränen kommen, wenn ich daran denke.

 

Es war aber in keiner Weise lächerlich, sondern so, wie ein Schwarwälder Bue sein sollte nett, lustig und weltoffen. weiterlesen

Der Volker ist einfach eine Granate!

Waldfrieden Herrenschwand.

 

Es ist glaube ich noch nie vorgekommen, dass ich über einen Restaurantbesuch zwei Mal etwas schreibe.

Wir waren aber am letzten Freitagmittag – 15. Juni 2018 – wieder  mal im Waldfrieden in Todtnau – Herrenschwand bei Familie Hupfer.

Zusammen mit einem Genießerfreund, den ich auch wegen seiner fachlichen Qualifikation außerordentlich schätze, haben meine Frau und ich uns mit ihm auf den Weg nach Herrenschwand gemacht.

Das Essen war wieder so großartig, dass ich mein Lob einfach loswerden muss.

 

Wir haben uns für das angebotene Menü mit 4 Gängen entschieden – auch 3 oder 5 Gänge werden angeboten.

 

Zu einem absolut fairen Preis wird im Waldfrieden frische, regionale Küche auf allerhöchstem Niveau angeboten.

Unser Genießerfreund hat spontan zwischendurch mal gesagt, Mensch Uli, das ist zwei Michelin – Sterne wert.

Ich kenne ihn schon lange und wenn so etwas aus seinem Mund kommt, dann weiß ich, dass er es ehrlich meint.

Es war einfach auch alles vom Besten was uns geboten wurde und das ging schon bei Amuse Gueule mit der hausgemachten Butter los.

 

Der stehende Spargel bei der Vorspeise war so etwas von geschmacksintensiv, dass wir beide richtig froh waren, dass wir in einem Chardonnay vom Weingut Schneider in Weil am Rhein den richtigen Partner ausgesucht haben.

 

Meine Frau hat zum Hauptgang das Kalbsfilet genommen und wir beide haben gefragt,  ob wir auch Reh zum Hauptgang haben könnten – siehe beigefügtes Bild – die Umbestellung war überhaupt kein Problem.

 

Unterschiedlich gebraten mit zweierlei Saucen, die mir unvergesslich bleiben werden. Man merkt halt schon, ob jemand einen selbstgemachten Wildfond nimmt, oder einen aus dem Glas.

 

Vielleicht liegt die Zartheit vom Reh auch daran, dass es in der herrlichen Umgebung von Herrenschwand aufgewachsen ist.

 

Volker Hupfer bekommt von den einheimischen Jägern das Wild geliefert und das kann ja in dieser Landschaft eigentlich nur gut sein.  Und was für Spätzle uns dazu serviert wurden.

 

Jeder, der mal wirklich handgeschabte Spätzle essen möchte, wie sie sein sollten, sollte mal in den Waldfrieden nach Herrenschwand .

 

Volker Hupfer ist von A – Z ein Könner und nach dem Essen hat er uns noch erzählt, dass er zwei Afrikaner als Lehrlinge in der Küche hätte und mit deren Motivation sehr zufrieden wäre.

 

Ich finde es toll, dass das Amt, das die zwei afrikanischen Flüchtlinge betreut, Ausbildungsplätze für die jungen Leute sucht und wenn sie dann noch solch einen Ausbilder wie Volker Hupfer bekommen, der sie eben ausbildet und ihnen alles zeigt, werden bestehende Sprachbarrieren keine Rolle spielen.

 

Man merkt auch im Service, dass es im Waldfrieden einfach stimmt. Der Todtmooser Kellner serviert und berät mit viel Freude und ihn hat selbst nicht aus der Ruhe gebracht, als mein Genießerfreund den Rotwein als etwas zu warm empfand und ich ihn als gerade recht.

 

Das Problemchen wurde zu unserer beider Zufriedenheit bestens gelöst.

 

Übrigens haben wir zum verschieden gebratenen Reh mit den Saucen einen Sasbacher Spätburgunder Rote Halde getrunken. Vor allem die Ragoutsauce ließ mein Genießerherz höher schlagen.

 

Jeder Wunsch wurde uns vom sehr aufmerksamen Service erfüllt und selbstverständlich helfen die Damen Hupfer mit Begeisterung mit.

 

Beim Dessert habe ich mal wieder gemerkt, dass zwischen Eis und Eis eben Welten liegen. Was da teilweise in sogenannten Eisdielen an Erdbeereis angeboten wird, ist für mich eine Zumutung.

 

Wie Erdbeereis mit natürlichen Zutaten schmecken kann, erlebt man im Waldfrieden in Herrenschwand.

 

Wir waren begeistert und wir kommen wieder und mein Genießerfreund hat spontan gesagt, dass er demnächst mit seiner Familie mal in den Waldfrieden will, um auf diesem hohen Niveau wieder mal zu essen und im Naturparkhotel in einer der sehr schönen Suiten zu wohnen.

 

Für meine Frau Marianne und mich war es sehr schön mit einem Menschen unterwegs zu sein, der zu genießen versteht und toll war, dass wir ihn vom Waldfrieden in Todtnau – Herrenschwand total überzeugen konnten.

 

Für alle, die auch mal einen Ausflug zu den Hupfers machen wollen hier die Daten:

Familie Hupfer

Dorfstraße 8

79674 Todtnau- Herrenschwand

tel.: +49 (0) 7674 92093-0

fax: +49 (0) 7674 92093-90

info@derwaldfrieden.de

www.derwaldfrieden.de

 

weiterlesen

Die Story vom Hader Karle.

Ein ganz besonderer Typ!

 

Karl Fleig- im Volksmund auch Hader Karle genannt ist ein ganz Besonderer. Seit vielen Jahren kenne ich ihn schon und ich habe immer seinen großen Elan bewundert.

 

Er ist ein sehr erfolgreicher gastronomischer Seiteneinsteier und in der hiesigen Region nicht nur gastronomisch ein Begriff. Viele schätzen Karl Fleig auch als Musiker und Sänger und wer schon mal seinen Tenor gehört hat, ist begeistert. Seine Stimme hat er in der Musikhochschule in Trossingen ausbilden lassen und irgendwann wollte er auch mal erreichen, dass er sie in seinem eigenen Lokal als „ Singender Wirt“ präsentieren kann. weiterlesen

Gasthaus Bad in Furtwangen.

Ein wirklich gemütliches Schwarzwald – Restaurant.

 

Hoffentlich liest diese Kolumne der „Furtwanger“ den ich neulich getroffen habe und den ich nach dem Gasthaus Bad in Furtwangen gefragt habe. Er hat zur mir gesagt, dass die Qualität der Speisen gut wäre, aber dringend mal etwas in den Räumlichkeiten gemacht werden müsste.

 

Natürlich kann man darüber diskutieren, ob der Stil noch in die heutige Zeit passt, aber mir ist eine Gaststätte mit vielen historischen Bildern und Schnitzereien lieber, als ein modernes Flair mit viel Plastik. weiterlesen

Genussvolle Tage in Baiersbronn – Schwarzenberg.

40ster Hochzeitstag.

 

Es ist mit Sicherheit heutzutage etwas Besonderes, wenn man den vierzigsten Hochzeitstag feiern kann. Im Voraus war für meine Frau Marianne und mich klar, dass wir einige Tage irgendwo hin gehen.

Siehe da, ist uns eines Tages ein Arrangementangebot vom Hotel Sackmann in Baiersbronn ins Haus geflattert, das uns sehr zugesagt hat. Der Hauptgrund warum wir dort hingegangen sind war eigentlich der, dass wir gemeinsam einige Tage verbringen wollten.

Ich kenne zwar den Inhaber Jörg Sackmann von einigen Veranstaltungen in der Nachsorgeklinik in VS – Tannheim, aber die Auszubildenden vom Hotel Sackmann gehen normalerweise nach Calw in die Landesberufsschule.

So bestand die Gefahr nicht, dass mich zu viele kennen und ich wollte die Tage einfach mit meiner Frau in Ruhe verbringen. weiterlesen

Mosel kulinarisch!

Kulinarische Erlebnisse an der Mosel.

 

Wie in meiner letzten Kolumne erwähnt hatten wir mit meinem früheren Schüler Horst Linnemeyer auch kulinarische Erlebnisse an der Mosel.

An meinem Geburtstag am 16.Oktober sind wir beide auf Anregung von Horst nach Maria Laach gefahren. Seit Jahren habe ich immer wieder mal etwas von diesem Kloster gehört und es war auch sehr beeindruckend was wir dort zu sehen bekamen. Der Rundweg um den Laacher See bei herrlichstem Sonnenschein und die anschließende Einkehr im Restaurant des Klosters und die Besichtigung haben so richtig zu meinem Geburtstag gepasst. Ein Höhepunkt war für mich „besonderes Rindvieh“ auch die Begegnung mit denselbigen des Klosters während der Wanderung. weiterlesen

Café Bockstaller in Todtmoos!

Die Bockstallers!

 

Am Samstag waren wir wieder mal seit längerer Zeit im Café Bockstaller in Todtmoos im Schwarzwald. Wir waren auf der Fahrt von Wieden nach Villingen und haben uns dann spontan entschlossen nach Todtmoos zum Café Bockstaller zu fahren, weil wir Lust auf einen sehr guten Kuchen und einen passenden Kaffee dazu hatten.

Wir wurden in keiner Weise enttäuscht aber das war uns im Voraus ja schon klar. weiterlesen


© Hans Ulrich Lochar 2018