Beeindruckende Gedanken eines Schwarzwälders von der Mosel!

 

Ich finde die Gedanken von Matthias Ganter so beeindruckend, dass ich ihn gefragt habe, ob ich sie auf meiner Homepage veröffentlichen darf.

Nach seiner Zusage, möchte ich dies hiermit tun.

Matthias Ganter stammt aus Rötenbach im Schwarzwald und ist Inhaber des

Romantik Jugenstilhotel Bellevue in Traben Trarbach an der Mosel

 

Liebe Leserinnen und Leser,

 

Um es vorweg zu nehmen,
Schweden ist nicht mit Deutschland zu vergleichen.

Schweden hat ca. 10,4 Mio. Einwohner.

Schweden setzt auf die sogenannte Herdeninfizierung.

Die Schulen, Restaurants etc. sind bisher noch geöffnet und man setzt auf die Selbstverantwortung der Bürger.

Versammlungen bis zu 50 Einwohnern waren zumindest bis vor Kurzem noch erlaubt.

 

Ich möchte hier ausdrücklich betonen, dass ich es nicht für besser oder schlechter halte.

Es ist mir nur wichtig, dass wir uns das gesamte Spektrum vor Augen halten.

Ich bin Hotelier und keiner der vielen Experten, die sich untereinander auch sehr uneinig sind.

Auch wenn ich mich nicht als Verschwörungstheoretiker einstufe, versuche ich immer die
„News behind the News“ zu suchen, zu finden und zu lesen.

 

Ich finde die Regelungen, wie sie derzeit angeordnet und auch großteils von der Bevölkerung akzeptiert, respektiert und umgesetzt wurden in Ordnung und trage selbige gerne als Arbeitgeber von 110 Mitarbeitern mit.

Intuitiv spüre ich schon seit Langem, dass die Philosopie von stetigem Wachstum und dem permanenten „Schneller, Höher, Weiter“ auf Dauer nicht funktionieren kann.

Der Mensch ist im Gegensatz zu allen anderen Spezies auf unserem Planeten das einzige Lebewesen, das sein Habitat aufgrund seiner vermeintlich „höheren Intelligenz“ sukzessive zerstört.

Tiere würden das niemals tun. Bei ihnen hat der Darwinismus über endlos lange Zeiträume funktioniert.

 

Ich habe bisher immer aus einem tiefen Gefühl heraus lapidar gesagt, wenn es dem Planeten zu viel wird, wird er sich schütteln.

Dass die derzeitige Situation dieses „Schütteln“ darstellt glaube ich zwar nicht. Eine gelb-rote Karte ist es aber allemal und das ist gut so.

Es ist dringend notwendig, dass die Wahrnehmung der Menschen diesen Turbo-Kapitalismus hinterfragt.

Ich bin schon lange für ein Trennbankensystem, welches die Realwirtschaft vom globalen „Casino“ der Superzocker und beispielsweise des Hochfrequenzhandels trennt.

Es gibt weltweit immer mehr ganz normale Mitbürgerinnen und Mitbürger, die glauben, dass sie dauerhaft ihr Vermögen vermehren können, indem sie nicht mehr arbeiten, sondern ein Vielfaches ihres bisherigen Einkommens respektive ihrer Rente dadurch erzielen können, indem sie von ihrem Schreibtisch aus munter „mitzocken“ und auf die „Gewinner“ des bisherigen Systems setzen.

 

Deutschland ist im Vergleich zu Ländern wie Indien und China ein kleines Land und wie sich gerade beweist, ein Land mit einem, wie uns Anhand der täglichen Statistiken klar wird, hervorragenden Gesundheitssystem.

Im Vergleich zu Schweden oder der Schweiz und auch in der Relation mit den Ländern der EU sind wir ein sehr großes Land.

Das System der bisherigen Welt wird gewaltig auf den Prüfstand, ja sogar zunehmend auf den Kopf gestellt.

 

Es ist großartig, dass wir in dieser Zeit schwerkranke, wenn auch zahlenmäßig eher wenig Patienten aus Frankreich und Italien aufnehmen, um ihnen zu helfen.

Ich bin mir darüber bewusst, dass alles, wofür ich die letzten 30 Jahre gerne und mit Leidenschaft gearbeitet habe, schon bald Schall und Rauch sein könnte.

Das ist aber nicht die Motivation, Ihnen meine Gedanken mitzuteilen.

Ich würde nicht mit einer oder einem, in der Verantwortung stehenden Politikerinnen und Politiker tauschen wollen.

 

In ihrer derzeitigen Position zwischen Richtig und Falsch zu unterscheiden ist eine Gewissensfrage, die erst im Nachhinein beurteilt werden kann.

Ich schreibe diese Zeilen, in dem Wissen, dass tausende kleine und mittelständische Unternehmerinnen und Unternehmer genau die gleichen Sorgen und Existenzängste haben.

Und ja, es wird vielen von uns die Existenz kosten.

Insbesondere sorge ich mich um unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

 

Die Hotellerie gehört zum sogenannten „Niedriglohnsegment“

Nicht unerhebliche Bestandteile des verfügbaren Nettoeinkommens sind steuerfreie Zuschläge für Sonntags-Feiertag- und Nachtarbeit.

Diese werden beim KuG nicht berücksichtigt.

Dazu kommen die Trinkgelder, die bei geschlossenen Betrieben schlichtweg nicht mehr vorhanden sind.

Wir reden also bei unseren Teams nicht über 60 oder 67 Prozent vom bisher verfügbaren Einkommen, sondern vielleicht von 40 – 50 Prozent von den bisher verfügbaren Mitteln.

 

Sehr lange war ich immer der Meinung, dass nur ein Krieg oder eine nationale Katastrophe eine Volkswirtschaft in so kurzer Zeit ruinieren kann.

Jetzt wurde ich eines besseren belehrt.

Wir dürfen uns nicht der Illusion hingeben, dass wir selbst nach stufenweiser Wiederherstellung des „normalen Lebens“ wirtschaftlich dort anknüpfen können, wo wir aufgrund behördlicher Schließung unserer Unternehmen aufhören mussten.

Wenn wir nicht in absehbarer Zeit unsere Dienstleistung wieder anbieten dürfen, wird es nicht nur in unserer Branche, sondern auch in mannigfachen anderen Branchen zu einer Arbeitslosigkeit kommen, die unsere und andere Volkswirtschaften in Europa und der Welt nicht verkraften können.

 

Ich teile diese Gedanken nicht, um mich wichtig zu machen, sondern weil es meiner Meinung nach essenziell ist, dass insbesondere Unternehmerinnen und Unternehmern bereit sein sollten, mit dem „Worst Case“ zu rechnen.

Auch wenn wir uns keinerlei Selbstverschuldung vorwerfen müssen, bleibt uns nichts anderes übrig, uns ohne Wut und bitterer Ressentiments der Realität zu stellen.

„Ebbe und Flut sind des Kaufmanns Gut“

Die Mehrheit der kleinen und mittelständischen Unternehmen haften mit ihrem Privatvermögen.

Große Unternehmen wie die TUI oder die Lufthansa müssen vom Staat gerettet werden, was ich voll verstehe, an dieser Stelle nicht in Frage stelle und für gut heiße.

Ob Schweden in seiner Strategie es nunmehr eher besser oder vielleicht sogar falsch gehandhabt hat, werden wir erst im Nachhinein beurteilen können.

 

In diesem Sinne verbleibe ich,

mit sorgenvollen aber nicht hoffnungslosen Grüßen.

Herzlich, Ihr Matthias Ganter – Inhaber des

Romantik Jugendstilhotel Bellevue
An der Mosel 11
56841 Traben-Trarbach

Hotel / Restaurant
Tel.: +49 (0) 65 41 70 30
Fax: +49 (0) 65 41 70 34 00
info@bellevue-hotel.de


Catering – Fluch oder Segen.

 

Mir fällt immer mehr auf, dass sich viele Gastronomen und Hoteliers im sogenannten Catering Bereich bewegen.

Sie beliefern irgendwelche Veranstaltungen außerhalb ihres Hauses.

Warum??? frage ich mich da und komme auf verschiedene Antworten.

 

Ein Gastronom hat zu mir gesagt, beim Catering verdiene ich wenigstens noch etwas.

 

Teilweise kann ich es verstehen, ich habe aber auch Zweifel.

 

Wieviel Material und Zubehör ist nötig, um ein vernünftiges Catering machen zu können – mit Sicherheit eine große Investition.

 

Sicher ist jeder Gastronom auf feste Einnahmen angewiesen und eine feste Einnahme ist für mich ein festgelegtes Essen zu einem bestimmten Preis und für eine bestimmte Personenzahl.

 

Kann dieses Essen aber nicht in den Räumen, die einem gehören, stattfinden?

 

Muss es in einem Saal stattfinden, der z.B. von den Kirchen oder Vereinen zur Verfügung gestellt wird oder sogar von Städten und Gemeinden.

Mir wird darauf dann geantwortet, dass man gar keine Räumlichkeiten für größere Personenzahlen hat.

 

Eine größere Veranstaltung zu planen und zu beliefern erfordert sehr viel Einsatz, Kraft, Zeit und mit Sicherheit auch Stress und Ärger.

Ich kenne einige Gastronomen, deren Können ich sehr schätze und deren Betriebe ich auch immer wieder gerne mal aufsuche.

 

Bei manchen ist es inzwischen so, dass sie ihre Öffnungszeiten wegen eventueller Caterings geändert haben.

 

Es muss ja alles vorbereitet und geliefert werden und deshalb wird mittags zugemacht und öfters liest man dann abends auch, wenn man unangemeldet  zu einer Gaststätte kommt, heute wegen einer größeren Veranstaltung geschlossen.

 

Neulich hat mir ein Gast auch erzählt, dass er mit mehreren Personen eine Gaststätte aufgesucht hat, die für ihr sehr gutes Essen und den flotten Service bekannt ist.

 

Der flotte Service wird aber nicht mehr gewährleistet, wenn zwischendurch ein Catering stattfindet, das beliefert werden soll.

 

Ich bin am Überlegen, ob ich den Gastronomen darauf ansprechen soll, gebe aber meiner Frau recht, wenn sie zu mir sagt, dass dies mich nichts angeht.

 

Es ist leider so, dass der angesprochene Gastwirt mir vermutlich sagen wird, dass er aus finanziellen Gründen einfach gezwungen ist Caterings – Extras zu beliefern.

 

Ich kann dies nachvollziehen, weil ich weiß, dass tatsächlich am Essen nicht mehr viel verdient wird.

 

Ein Bekannter von mir hat mit mir über das Problem des Gastronomen auch diskutiert und spontan gesagt, Menschenskind, der ist ein so guter Koch, dass es keine Rolle spielen würde, wenn er pro Gericht 3,- € mehr verlangt.

 

Dies wage ich zu bezweifeln, weil eben nicht die ganze Kundschaft dafür Verständnis hätte, ich hoffe, dass immer mehr Gäste zu der Überzeugung kommen, dass Qualität eben auch etwas kostet.

 

Zwischen Catering und Catering liegen natürlich auch Welten. Auch hier ist die Qualität und die Frische der Grundprodukte entscheidend und auch da gilt, Qualität hat seinen Preis.

 

Ich persönlich mag einen Aufenthalt in einer Gaststätte lieber, als in irgendeinem größeren Saal und außerdem bin ich ein Freund des warmen Essens und da habe ich schon erlebt, dass es beim Catering nicht mehr so warm war, wie ich es mir wünsche.

 

Sicher ist für viele beim Catering auch der Service ein Problem. Mir gefällt es, wenn z.B. Familienmitglieder die Tafel eindecken und ich schaue mit Sicherheit nicht, ob das jetzt fachlich richtig ist oder nicht.

Ich bin als Gast geladen und da gehört es sich einfach nicht den Großen zu spielen und an irgendetwas Kritik zu üben.

 

Neulich hat mir eine Tochter eines guten Bekannten gesagt, dass ihr Vater eine frühere Schülerin von mir mit ihrer Mannschaft für den Service zu seinem 70sten Geburtstag engagiert hätte.

 

Als die Mannschaft eintraf hat sich die Serviceleiterin erst mal hingestellt und laut und deutlich, die von der Familie mit großem Eifer eingedeckte Tafel, kritisiert.

Meiner Bekannten ist daraufhin die Lust am Feiern vergangen und ich habe zu ihr gesagt, dass ich die Kritikerin sofort nach Hause geschickt hätte.

 

So etwas gehört sich einfach nicht, auch wenn man meint, man hätte die fachliche Weisheit mit Löffeln gefressen.

 

Für ein gutes Catering ist Arbeit ohne Ende angesagt bis alles steht und wieder richtig entsorgt ist –   es ist schlicht und einfach ein Knochenjob und ihr könnt mir glauben, dass ich weiß von was ich rede.

Wo liegt also die Lösung. Da ist eine Antwort sehr schwierig.

Ich wünsche mir, dass viele zu der Erkenntnis kommen, dass es am Ende nicht günstiger ist, z.B. in einem Vereinsheim eine private Feier zu veranstalten, als in der Gastronomie.

 

Wenn gastronomische Betriebe immer mehr mittags schließen oder auch abends wegen einem Catering nicht geöffnet haben, leiden die Stammgäste und auch die Touristen der Region darunter und das ist wirklich nicht gut.

 

Ich freue mich, dass ich jetzt zu einer Familienfeier aufbrechen kann, die in einem gastronomischen Betrieb stattfindet.

 

 

 

 

E guede Wirtschaft und ein nettes Hotel!

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Das Markgräflerland ist für mich immer etwas Besonderes und deshalb hat uns der Weg dahin geführt. Auch aus dem Grund, weil ich Andreas Ott von der Leopoldshöhe in Weil am Rhein schon lange einen Besuch versprochen habe.

25 Jahre ist die Familie Ott jetzt schon Pächter in der Leopoldshöhe in Weil und da kann ich dem Verpächter nur empfehlen jeden Tag des Öfteren danke zu sagen, dass er so einen Pächter gefunden hat.

Schon der Vater Hans Ott hat aus der Leopoldshöhe eine sehr gute Adresse gemacht, obwohl die damaligen  Weiler Kollegen keinen Salto geschlagen haben, als er die Leopoldshöhe von Geni  Wegeler übernommen hat.

 

Nachdem sich der Vater Hans vor einigen Jahren in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet hat, hat der Sohn Andreas den Betrieb übernommen und führt ihn bis zum heutigen Tag mit Jeanette Ott.

 

Als passionierter Weintrinker gefällt mir natürlich, dass Andreas einige besondere Weine immer glasweise anbietet und mir persönlich hat der Markgräfler Gutedel vom Weingut Röschard so gut geschmeckt, dass ich Johann Peter Hebels Empfehlung  – Trinke muesch nit suffe – nicht so beachtet habe, wie man es sollte.

 

Dazu hat aber entscheidend beigetragen, dass am 2. Abend unseres Aufenthaltes Andreas uns auf unserem  Zimmer angerufen hat und uns gesagt hat, dass in der Wirtschaft ein etwas komischer Mensch nach uns gefragt hat.

 

Uns war schon klar, dass er da ein Witzle macht, nur wer da war, wussten wir natürlich nicht.

 

Siehe da am runden Tisch in der herrlichen Wirtschaft der Leopoldshöhe sitzt sein Vater Hans Ott mit seiner  Lebensgefährtin Susi. Unsere Freude war sehr groß, weil wir ihn schon seit seiner Zeit in den Tessiner Stuben in Freiburg kennen und ewige Zeiten nicht mehr gesehen haben.

Die Tessiner Stube in Freiburg war unter Hans Ott eine sehr gute Adresse. Ich durfte mit Hans auch Prüfungen der IHK in Freiburg abnehmen und habe ihn dabei als netten und versierten Fachmann kennengelernt.

Meine Schwägerin hat uns am Abend per WhatsApp auf ein gemeinsames Bild von uns geschrieben, dass sie in ihrem Leben nie mehr so einen angenehmen und netten Chef gehabt hat, wie den Hans Ott.

Es war für meine Frau und mich ein Hochgenuss dem Hans an diesem Abend zuzuhören und eigentlich ist es schade, dass so ein versierter Fachmann sowohl im Küchen – als auch Servicebereich sein Wissen nicht mehr weiter gibt. Er wäre ein Idealfall, für alle, die Unterstützung in der Vorbereitung ihrer Aushilfen und Auszubildenden für den Service – und Küchenbereich brauchen.

 

Vor lauter Begeisterung über diese nette Unterhaltung hätte ich beinahe den Andreas Ott vergessen. Die Wirtschaft in der Leopoldshöhe gehört eigentlich in ihrer Schönheit und Originalität als Weltkulturerbe gekrönt und dem Andreas und seiner netten Mannschaft muss man größten Respekt dafür zollen wie Speisen und Getränke zubereitet und serviert werden.

 

Wir haben sehr gut gegessen und getrunken und danach wunderbar in einem netten Zimmer des Hotels Leopoldshöhe geschlafen. Das Frühstück ließ auch  keine Wünsche offen und die regionalen und auch internationalen Speisen, die der gelernte Koch Andreas Ott anbietet,  passen, wie er selbst auch, in die Markgräfler Gastronomielandschaft.

 

Wir waren hoffentlich nicht das letzte Mal da, weil ich weiß, dass sich in dem Gewölbekeller des Hauses noch einige Flaschen von ganz besonderer Güte und in Magnumgröße befinden.

 

Ich hoffe, dass wenn Andreas Ott diese mal glasweise anbieten sollte, ich rechtzeitig informiert werde.

 

Für alle die vorher oder bei einem anderen Anlass mal die Leopldshöhe besuchen möchten hier die Anschrift:

 

Ott’s Hotel – Restaurant Leopoldshöhe

Andreas Ott

Müllheimer Strasse 4

DE -79576 Weil am Rhein b. Lörrach u. Basel

Tel. +49 (0) 7621 – 980 60

Fax +49 (0) 7621 – 980 62 99

leo@ottshotel.de

www.ottshotel.de

 

Heimisch gut!

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Wunderbar, dass es eine solche Gaststätte noch gibt  kann man da nur sagen.

 

Früher war Vöhrenbach bei uns in der Region auch für Gourmets eine sehr bekannte Adresse.

Der „Engel“ in Vöhrenbach war deutschlandweit durch die Kochkünste von Reinhold Ketterer bekannt und das hat zweifellos der Region auch gut getan. Leider ist daraus inzwischen ein „italienischer Engel“ geworden.

 

Soll man dann überhaupt noch nach Vöhrenbach  habe ich mich gefragt und da kam mir Facebook zu Hilfe.

 

Immer wieder habe ich die Wochenangebote von Familie Ketterer vom „Ochsen“ in Vöhrenbach in diesem Medium gesehen und das hat mir imponiert. Ich kannte den „Ochsen“ als ordentliche gut bürgerliche Gaststätte von früher und aufgrund der Angebote wurde mein Interesse für einen Besuch im „Ochsen“ geweckt.

 

Wir hatten Besuch aus meiner Heimatstadt Schönau und da haben wir uns nach einem schönen Spaziergang auf der Escheck zum „Ochsen“ nach Vöhrenbach aufgemacht.

 

Es hat sich gelohnt kann man da nur sagen, weil es ganz wichtig ist, dass wir solche Gaststätten im Schwarzwald noch haben. Und für die Gemeinde Vöhrenbach, ja, die ganze Region drum herum ist es sehr wichtig, dass es noch Gaststätten gibt, die unter der Woche auch mittags geöffnet haben und da immer zu einem Preis, der das frische Angebot wert ist.

 

Rita und Klaus Ketterer sind seit Jahrzehnten für die Gäste da und es sieht so aus, dass es auch bei den Ketterers im „Ochsen“ in Zukunft in Familientradition weiter geht.

 

Die Tochter Maria – Magdalena Winker hat mir als studierte internationale BWLerin, bei einem Rundgang durch das Haus bestätigt, dass sie die Tradition im hier fortsetzen will.

 

Menschenskind haben wir vielleicht bei dem Rundgang gestaunt.

 

Erstens Mal über die nagelneue tolle, moderne Küche, die von

FRANZ GROSSKÜCHENTECHNIK

Harald Franz

Am tiefen Weg 3

78166 Donaueschingen

Telefon (0771) 89 78 09-0

Telefax (0771) 89 78 09-22

info@franz-gkt.

 

eingerichtet wurde und in der Klaus Ketterer unterstützt von der Tochter mit großem Engagement tätig ist.

 

An nichts fehlt es da und bei der Begeisterung mit der Klaus Ketterer uns die Küche vorgestellt hat, konnte ich feststellen, dass er mit der Arbeit von Franz Grossküchentechnik sehr zufrieden war. Mich freut das sehr, weil ich den Harry Franz schon seit vielen Jahren kenne.

 

Geradezu begeistert war mein Schönauer Freund von der modernen Heizungsanlage und dem Heizungskreislauf und wenn meiner Frau und mir jemand gesagt hätte, dass es im „Ochsen“ eine kleine und besondere Wellness – Welt gibt, hätte ich es vermutlich nicht geglaubt, ganz zu schweigen von den wirklich sehr schönen neu renovierten Fremdenzimmern.

 

Sehr schön und heimelig eingebettet in heimischen Holz ist das alles gestaltet worden und auf meine Frage, ob die Sauna nur für die Hausgäste ist, hat mir die Tochter Maria Winker gesagt, nein natürlich auch für die Einheimischen.

 

Das hat mich sehr gewundert, weil ich von anderen Hotels kenne, dass es schwierig ist Einheimische und Hausgäste im Spa – Bereich gemeinsam  unterzubringen.

 

Dies ist aber im „Ochsen“ in Vöhrenbach überhaupt nicht der Fall und bei meiner Unterhaltung mit Maria Winker habe ich gemerkt, dass sie auch in Zukunft größten Wert auf einheimische Gäste legen wird, weil die ihr ja auch viele Gäste schicken. Da habe ich festgestellt, dass das BWL- Studium nicht nur theoretisch abgeschlossen wurde.

 

Der Schwiegersohn ist zwar in der Industrie tätig, aber auch er ist mit der Zukunftsplanung der Ketterers voll einverstanden und zieht mit. Der jüngste Spross des Hauses, Casimir hat uns bei unserem Rundgang auch begleitet und zum Ausdruck gebracht, dass auch er sich hier in Vöhrenbach sehr wohl fühlt.

 

Heimische Gäste und Kurgäste können sicher sein, dass sie im „Ochsen“ in Vöhrenbach regionale und frische Gerichte genießen können und es auch mal was richtig traditonelles wie Ochsen – oder Kalbszüngle gibt und die Vöhrenbacher wären entsetzt, wenn plötzlich die Russischen Eier nicht mehr auf der Karte wären.

 

Wir hatten uns für die Gänsebrust mit Rotkraut und Knödel entschieden und begleitet von Durbacher Spätburgunder und meinem Schwarzwaldchampagner – Bad Dürrheimer Mineralwasser – war es ein Genuss, genau so für meinen Freund Wolfgang das heimische Rehragout vom Vöhrenbacher Reh mit hausgemachten Spätzle und einer feinen Soße.

 

Mich freut es einfach, dass wir erleben durften, dass die Ketterers im „Ochsen“ in Vöhrenbach mit großem Engagement für die Gäste tätig sind und deshalb kann ich einen Besuch dort sehr empfehlen.

 

Ein Garant für herzliche Gastlichkeit ist die Seniorchefin Rita Ketterer us de Schone, die mit viel Herz und auch Fantasie für die heimische Gastronomie tätig ist.

Dies konnte man einige Tage nach unserem Besuch in Vöhrenbach sogar auf der CMT in Stuttgart bewundern, wo die Ketterers für die ganze Region Werbung gemacht haben.

 

Hier für alle, die mal den regionalen „Ochsen“ in Vöhrenbach besuchen wollen die Anschrift:

Gasthof zum Ochsen

Inh. Klaus Ketterer

Kälbergässle 5

78147 Vöhrenbach

Tel: 07727/224

Fax: 07727/7345

info(at)ochsen-voehrenbach.de

www.ochsen-voehrenbach.d

Wat ( t ) lecker.

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Eine Reise in den Norden Deutschlands!

 

Schon vor meinem Erlebnisbericht auf meiner Internetseite –

 

„Manchmal kommt es anders“

 

hatten wir einen Aufenthalt im Wangerland an der Nordsee gebucht.

 

Seit Jahren bin ich über Facebook mit einem früheren Schüler von mir namens Simon Schropp verbunden.

Immer wieder haben wir uns mal über Facebook kurz geschlossen und Gedanken ausgetauscht. Als jetzt bei mir wieder mal der Wunsch geboren wurde in den Norden Deutschlands zu gehen, habe ich mich mit der Frage an Simon gewandt, ob er mir ein nettes Quartier wüsste.

 

Ganz spontan hat er mir dann seine Ferienwohnung angeboten und nach kurzer Überzeugungsarbeit bei meiner Frau haben wir diese dann auch im September 2019 für eine Woche gebucht.

 

Nach Minsen im Wangerland hat uns die Reise geführt und wir waren von der Wohnung und der Umgebung sehr angetan. Vielleicht 500 Meter weg ist der Deich und dieser lädt dann auf ihm oder an ihm entlang zu kilometerlangen Wanderungen ein.

 

Mit den Schafen reden kann man hier in Perfektion, weil einem hunderte zuhören und höchstens mal ein Blöken von sich geben, das man als Zustimmung oder Ablehnung auffassen kann, ganz wie man will.

 

Bei unseren Spaziergängen an den Deichen und mit Blick auf das Watt und die Nordsee in Richtung der Inseln Wangerooge und Spiekeroog und zu dem Vogelschutzgebiet konnte ich mich sehr gut erholen und eventuelle gesundheitliche Gedanken völlig in den Hintergrund schieben.

 

Ich konnte es nicht lassen und habe der Menschheit über Facebook mitgeteilt, dass ich an der Nordsee bin und ein Deichbild von mir in diesem Medium veröffentlicht. Meine Frau ist mit meinen Facebook – Aktivitäten nicht immer einverstanden, weil sie der Meinung ist, dass nicht jeder wissen muss, wo wir uns aufhalten und was wir tun.

 

In diesem Fall aber hat es wieder mal gefruchtet, weil plötzlich von einem Bekannten von uns gepostet wurde – Herr Lochar – wo sind Sie an der Nordsee?

 

Ein sehr netter Bekannter von früheren Schulzeiten hat sich auf diesem Weg an mich gewendet und da ich weiß, dass er auch nicht an größeren Facebook – Aktivitäten interessiert ist, bin ich auch jetzt in dieser Kolumne so diskret und erwähne ihn nicht namentlich.

 

Es hat sich aber ergeben, dass wir uns getroffen haben und gemeinsam ins Fährhaus nach Nessmersiel gegangen sind.

 

Schon Simon Schropp hat mir gesagt, dass wir unbedingt noch zusammen ins Fährhaus müssen, weil er dort einige Jahre gearbeitet hat und der Meinung ist, dass die Schwarzwälder im Norden mal ein ausgezeichnetes Lokal kennen lernen müssen.

 

So kam es zu zwei Aufenthalten im Fährhaus in Nessmersiel. Ich wusste schon über einige Zeitschriften, dass das Fährhaus von der Familie Eberleh etwas Besonderes ist und zu den besten Fischrestaurants in Deutschland gehört.

 

In sehr angenehmer Umgebung haben wir dann mit unseren netten Bekannten und Gastgebern hervorragend gegessen und dazu auch die passenden Weine getrunken. Der Fischteller – siehe Bild –  wird mir unvergesslich sein. Ein netter und aufmerksamer Service hat dafür gesorgt, dass wir uns bei Familie Eberleh und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sehr wohl gefühlt haben.

 

Auch im Norden Deutschlands wird ausgezeichnet gekocht und mich hat auch gefreut, dass einige badische Weine offen und in der Flasche angeboten wurden.

 

Sehr gefreut hat mich auch, dass diese in einem Weinklimaschrank von EUROCAVE angeboten wurden, weil ich mit den Repräsentanten dieser Firma in Deutschland seit Jahren eng verbunden bin.

 

Ich schaue bei meinen Besuchen auch außerhalb Badens immer, ob ich Artikel von befreundeten Firmen finde, weil es mir Freude macht, wenn ich dies feststelle.

 

Schöne Ausflüge in die Umgebung von Minsen im Wangerland  haben unseren Aufenthalt im Norden perfekt abgerundet.

 

Ein ganz großer Dank gebührt unseren Gastgebern Antje und Simon Schropp, bei denen wir uns sehr wohl gefühlt haben.

 

Simon, ein Lehrling vom Schwarzen Adler in Oberbergen lebt für das Kochen und darf heute eine Lehrtätigkeit im Norden Deutschlands für die Küche und ihre Kultur ausüben.

 

Er hat uns zu einem über 80jährigen Landwirt geführt, der auf totale Bio Art Kartoffeln, Rote Bete, Tomaten und allerlei anderes Gemüse anbaut und mit den eigenen Händen erntet. Inzwischen liefert er fast alles in das Fährhaus nach Nessmersiel.

 

Wenn Leser dieser Zeilen mal einen schönen Aufenthalt an der Nordsee machen möchten kann ich einen Aufenthalt in der Ferienwohnung  „Nordwind“  – www.nordsee-fewo-nordwind.jimdo.com

sehr empfehlen und natürlich sollte dann auch ein Aufenthalt bei der Familie Eberleh im Fährhaus in Nessmersiel dazu gehören

WWW.FAEHRHAUS-NESSMERSIEL.DE

 

Uli Lochar im September 2019

 

Eine für mich besondere Hotelfachschule.

Eine Hotelfachschule ist eine weiterführende Schule d.h., dass man sie entweder nach der Ausbildung zusätzlich besuchen kann oder sie generell besucht, wenn man in der Gastronomie – Hotellerie tätig sein will.

Ich war als Fachlehrer an der Landesberufsschule für das Hotel – und Gaststättengewerbe in VS – Villingen tätig. Dort werden alle Berufsbilder berufsbegleitend unterrichtet, die in der heimischen Gastronomie ausgebildet werden.

Während meiner Tätigkeit an der Landesberufsschule in Villingen kam ich auch in Kontakt mit der „hotelfachschule thun“ und ihrem Leiter Christoph Rohn.

Ich durfte dort einige Jahre für den Badischen Wein Werbung machen und die „ hotelfachschule thun“  durfte sich immer wieder mal unseren Schülern in Villingen präsentieren.

Die „ hotelfachschule thun“ und ihre Dozenten und vor allem auch der Direktor Christoph Rohn haben auf mich immer einen ausgezeichneten Eindruck gemacht. Wir haben auch immer die Verbindung gehalten. weiterlesen

Beeindruckende Neujahrsgrüße aus Berlin

Seit Jahrzehnten kenne und schätze ich den Direktor des Hotels Park Inn in Berlin Jürgen Gangl.

In den 90er Jahren hat unser  toller Kontakt in der Landesberufschule in Villingen begonnen und über die ganzen Jahre haben wir ihn gehalten. Dies freut mich sehr.

Die Karriere von Jürgen Gangl in der Hotellerie beieindruckt mich sehr und er ist trotzdem eine netter “ Kerl “ geblieben.

Aus diesem Grunde möchte ich auch dieses Jahr wieder seine beeindruckenden Neujahrsgrüße hier veröffentlichen.

Viel Spaß beim Lesen

Uli Lochar weiterlesen


© Hans Ulrich Lochar 2021