Fertig oder Frisch!

 

Am Sonntag haben wir eine Gaststätte besucht, die mir von Bekannten empfohlen wurde.

 

Ich freue mich ja immer über Tipps und wir sind frohen Mutes auch hingegangen und es war auch nicht schlecht.

 

Nur, war es einfach nicht so gut, dass die Gaststätte Erwähnung auf meiner Internetseite verdient hätte.

Ich möchte bei meiner Linie bleiben und auf meiner Seite nur positive Eindrücke weiter geben.

 

Wir haben eine Spezialität des Hauses gegessen, was bestimmt vielen auch gut schmeckt, aber uns halt nicht, weil wir gern frisch essen und nichts fertig produziertes und aufgewärmtes.

Ich weiß, dass es ohne solche Produkte bei vielen nicht geht und ich habe auch irgendwo Verständnis dafür, nur ich möchte so etwas einfach nicht essen.

 

Am Liebsten ist mir, wenn jemand das kocht, was er kann und da brauche ich auch keine große Speisekarte, sondern es genügt völlig, wenn eine kleine Auswahl von frischen Speisen angeboten wird.

 

Dazu gehören auch viele regionale Gerichte.

Wir vermissen z.B. heute den fantastischen Wurstsalat von meinem Freund Rainer Stib vom damaligen Gasthaus Schönenbuchen in Schönau. Der hat ihn von frischer Lyoner so fein geschnitten, dass er einfach schmecken musste.

Heute bekommt man fast überall den Wurstsalat in der Standardgröße vorgeschnitten und ich gebe ja zu, dass ich mir den auch schon mal geholt habe.

 

Zwischen Maultaschen und Maultaschen liegen auch Welten und Theodor Heuß würde bei einigen Fast Food Maultaschen sicher nicht sagen:

Ein Tag ohne Maultaschen ist ein verlorener Tag.

 

Wie gerne esse ich Zwetschgenkuchen.

Gute Zwetschgen bekommt man fast keine mehr, deshalb ist es auch nicht einfach, einen guten Kuchen daraus zu machen.

 

Es gibt ja auch schon fertig vorgebackene Kuchen, die einfach nur im Ofen aufbereitet werden und vielen schmecken.

Ich beurteile ein Stück Kuchen sicher nicht nach der Größe, sondern nach dem Geschmack.

 

Wenn ich allerdings ein kleines Stück Zwetschgenkuchen mit Sahne für 3,80 € bekomme, sollte es ein feines Stück sein, das mir nicht mehr aus dem Gedächtnis geht und kein Fast Food Cake.

 

Am Liebsten ist es mir, wenn ich in einer Badischen Wirtschaft  Artikel bekomme, die sich wegen dem Geschmack in mein „Gehirn“ einbrennen und dies war halt am Sonntag nicht der Fall – also keine Erwähnung auf Lochars Internetseite.

 

Große Freude hatte ich dann doch noch , weil mir  Bekannte geschrieben haben, die am Sonntag Matzes Menü im „Kreuz“ in St. Märgen – Hohlengraben gegessen haben und genauso begeistert waren, wie die anderen, die anlässlich der Hinterwälder Wochen im Waldfrieden in Herrenschwand waren.

 

Manchmal denke ich auch, Mensch Lochar, musst Du Dich immer wieder mit Deiner sogenannten Homepage wichtigmachen und dazu an den Schreibtisch setzen und Deine Frau noch wegen der Korrektur belästigen.

 

Nein, sicher müsste ich dies nicht, aber ich freue mich halt, wenn ich durch meine gastronomischen Tipps vor allem „Badische Wirtschaften“ unterstützen kann und sich die Gäste von ihnen positiv bei mir melden.

 

Jetzt geht’s los aber wie?!

 

Es geht wieder los heißt es für Gäste und Gastronomen!

 

Ab Montag, den 18. Mai 2020 dürfen die Gastronomen ihre Cafés, Gaststätten, Restaurants und Wirtshäuser wieder öffnen.

Dies freut nicht nur sie, sondern hoffentlich auch viele Gäste.

 

Ganz wichtig dabei ist, dass beide für einander viel Verständnis mitbringen.

Die Gäste dafür, dass sie nicht einfach so zum Essen gehen können, sondern vorher  auf jeden Fall reservieren sollten.

 

Das Platzangebot in den einzelnen Gaststätten ist ja vermutlich sehr eingeschränkt und deshalb ist es wichtig, dass beide von vornherein wissen, wie sie damit umgehen müssen.

Beide müssen dafür Verständnis haben, dass das Angebot vielleicht nicht so ist, wie es vor Corona war.

 

Der fehlende Platz zwingt viele Gastronomen dazu, nicht mit der ganzen Mannschaft zu starten, weil er sie schlicht und einfach nicht mit weniger Umsatz bezahlen kann. Deshalb muss er einige Mitarbeiter in der Kurzarbeit belassen.

 

Wir bekommen als Gäste vielleicht auch ein kleineres Angebot und dafür müssen wir auch Verständnis haben.

Verständnis sollten wir auch dafür haben, dass wir nicht stundenlang sitzen bleiben können, weil ja vielleicht noch andere Gäste zum Essen kommen wollen.

 

Ich könnte mir z.B. am Abend speziell für Speiserestaurants einen 3 – Schicht – Betrieb vorstellen.

17 Uhr bis 19 Uhr — 19 Uhr bis 21 Uhr  — und 21 Uhr bis 23 Uhr

 

Wenn ich von einer Arbeitszeit von 8 Stunden ausgehe, wäre es ja möglich, dass die Servicemitarbeiter um 16 Uhr mit den Vorbereitungen beginnen und um Mitternacht aufhören.

 

Nach 21 Uhr freuen sich sicher alle Vereinssportler etc., wenn es irgendwo noch einen Wurstsalat gibt !!!!!!

Natürlich ist es fürchterlich, wenn wir die Gäste drängen müssen nach 2 Stunden wieder zu gehen, aber viele haben in der momentanen Situation sicher Verständnis dafür und stellen sich gedanklich schon im Voraus darauf ein.

 

Über Mittag würde ich einen Corona – Teller anbieten. Dies gilt vor allem für Betriebe, die von Geschäftsleuten und deren Mitarbeitern  leben und nicht viel Zeit haben.

 

Bevor ich eine große Umstellerei mache, um den erforderlichen Abstand einzuhalten, würde ich generell nur die Tische eindecken,  an denen serviert wird.

 

In den Cafés würde ich nur an den Tischen servieren auf denen als Dekoration ein Pfund des angebotenen Kaffees steht. Vielleicht ist er ja so gut, dass der Gast ihn noch kaufen möchte.

 

An den Theken würde ich den Abstand zwischen den einzelnen Gästen durch Artikel kennzeichnen, die ich anbiete z.B. Kirschwasser, Himbeergeist, Cognac, Weinbrand, Gin, Whisky usw.

 

Wichtig wäre natürlich, dass man vorher auf die Etiketten schaut, nicht dass plötzlich ein Gast fragt was XO auf einer Flasche bedeutet und niemand Auskunft geben kann.

 

Oberste Empfehlung von mir wäre, in Gastgesprächen auf keinen Fall selbst mit dem Thema Corona anfangen.

Dies führt nur zu Ärger, weil es da ja viele unterschiedliche Meinungen dazu gibt und die Gäste kommen mit Sicherheit nicht um sich Jammereien anhören zu müssen.

 

Alle haben im Moment Verständnis für die schlimme Lage der Gastronomie durch die Corona – Krise und deshalb kann ich den Wirtsleuten und ihren Mitarbeitern nur empfehlen ihre Gäste mit Freundlichkeit und netten Ideen zu erfreuen.

Dazu will ich mit diesen Zeilen anregen und außerdem kann ich den Gastronomen bei allen Einschränkungen  nur empfehlen ab Montag wieder aufzumachen, weil kein Gast dafür Verständnis haben wird, dass aus Platzgründen nach wie vor geschlossen ist.

 

Soviel für heute, wenn mir was einfällt melde ich mich wieder und wenn sich jemand durch meine Anregungen bevormundet fühlt braucht er sie ja nicht zu lesen.

 

Ich sitze ja nicht als Klugscheißer eine Zeit lang an diesen Zeilen, sondern deshalb, weil ich helfen will.

 

Ich diesem Sinne wünsche ich allen Gaststätten einen guten Anfang nach Corona.

 

Eine spontane Idee habe ich noch für die Gastwirte.

 

Vielleicht könnt ihr ja draußen eine grüne Glühbirne leuchtend anbringen, damit die Gäste wissen, dass bei euch noch Platz ist.

So erspart man sich vielleicht jemanden wieder wegschicken zu müssen.

 

Uli Lochar

 

 

Piemontreise 2020

Liebe Genuss – und Weinfreunde,

 

ich bin schon wieder gefragt worden, ob es 2020 eine Reise ins Piemont gibt.

 

So lange wir können und Interessierte da sind machen wir dies gerne, weil es auch für uns ein Erlebnis ist mit netten Menschen

zusammen zu sein und zu genießen.

 

Allerdings habe ich keine Lust Leute zu suchen.

 

Die Reise habe ich geplant von Donnerstag, 21.05. 2020 bis  Sonntag, 24.05.2020.

 

Wir wohnen wieder im Da Fabiana in Bossolasco.

 

Natürlich gehen wir auch wieder zu meinem Freund Marco Savigliano, dies bin ich ihm einfach auch schuldig.

 

Er kümmert sich ja auch die ganzen Tage vorbildlich um uns.

 

Ansonsten wird es ein neues Programm geben.

 

Das Piemont hat noch viel zu bieten – ich hör ja jetzt schon Stimmen, die sagen, aber zur Haselnussfarm Regale und zu Olio Desiderio müssen wir

doch – mal sehen wie sich meine Planung entwickelt.

 

Marianne und ich wollen aber auch gerne Neues sehen und kennenlernen und deshalb wird es auch einiges Neues geben.

 

Ich schreibe dies an viele, die schon einmal oder mehrere Male dabei waren, erwarte aber in keiner Weise, dass sie wieder dabei sind.

 

Nun wisst ihr ja, dass wir nur nette Menschen mitnehmen wollen und deshalb schreibe ich euch an.

 

Vielleicht kennt ihr ja jemanden, der interessiert ist und dabei sein möchte.

 

Fühlt euch aber bitte nicht verpflichtet mir zu schreiben, dass es bei euch leider nicht geht usw. – ich kann vollkommen verstehen, wenn ihr sagt, wir waren mal dabei und dann ist ja genug.

 

Bis 15.Dezember 2019 können sich Interessierte bei mir unter Lochar@t-online.de melden oder unter Tel. 07721 508950

 

Wenn sich bis da nicht genug Interessierte gemeldet haben, machen wir die Reise nicht und dann geht die Welt auch nicht unter.

In meinem Block findet ihr auch viele Angaben zu unseren bisherigen Reisen ins Piemont.

 

Jetzt wünschen wir allen, die diese Zeilen lesen, eine schöne vorweihnachtliche Zeit und grüßen herzlich

 

Uli und Marianne Lochar

 

 

 

Keine Forelle oder was ???

Neulich hat mich ein Bekannter gefragt, ob ich ihm im Raum Villingen – Schwenningen ein Lokal empfehlen könnte, das frische Forellen anbietet.

 

Mir ist spontan und auch nach längerer Überlegung keines eingefallen und dies hat mich zum Nachdenken gebracht.

Welcher Fisch fühlt sich im Normalfall in den Schwarzwälder Gewässern wohl – eigentlich doch seit Jahrhunderten die Forelle.

 

Ich erinnere mich mit Freuden an meine Kindheit in der Wiedlegasse in Schönau im Wiesental und den Fischer Moser.

Ganz besonders, wenn Herr Moser den Seitenkanal der Wiese abgefischt hat und wir ihm dabei zusehen und helfen durften.

Mein Sternenbruder Gerd hatte dabei eine Fingerfertigkeit, die ich heute noch bewundere und dem Fischer Moser fing seine Pfeife richtig an zu glühen, wenn er dies gesehen hat.

 

Früher gab es einfach in fast jedem Lokal in der Region frische Forellen in den klassischen Zubereitungsarten blau und Müllerin oder mit Mandeln auf der Karte.

Dies hat sehr nach gelassen, weil die Forelle vermutlich nicht mehr den Namen hat, den sie mal hatte und wir außerdem alle möglichen Fische von der ganzen Welt kaufen können.

 

Vielleicht sollten wir im Schwarzwald ja mal eine Werbekampagne für die Forelle starten, genug Forellenteiche gibt es ja.

 

Natürlich gehört dazu, dass die Forelle dem Gast so serviert wird, dass er nicht mit den Gräten geplagt wird, weil dies sehr unangenehm sein kann.

Vielleicht scheuen sich ja auch viele Lokale die Forelle anzubieten, weil sie niemanden haben, der sie vor den Augen der Gäste fachgerecht zerlegt was man als filetieren bzw. filieren bezeichnet.

Ein Küchenmeisterkollege hat mir mal erzählt, dass in der Küche der Fisch filetiert wird und im Restaurant filiert.

 

Wir haben das zu meiner Zeit an der Landesberufsschule in VS – Villingen immer mit den Schülern gemacht und es war jedes Mal eine schöne Unterrichtseinheit und die Schüler waren mit großem Eifer dabei.

 

Dank des Internets kann ja heute jeder lernen, wie die Forelle richtig filiert wird und ist nicht gezwungen sie so lange am Schwanz zu schütteln bis auch der letzte Fleischrest abgefallen ist.

 

Spaß beiseite, natürlich sollte man die Gäste fragen, ob man ihnen die Forelle filieren soll und wenn man es nicht kann, sollte man es so lange als Mitarbeiteressen vorher üben, bis es klappt.

Eine Forelle reicht in diesem Fall meistens für 2 Personen.

 

In Perfektion wird die Forelle ja im Restaurant Tannenmühle in Grafenhausen bei Familie Baschnagel angeboten .

In mehreren Becken werden dort hunderte Forellen im Schwarzwald – Wasser gezüchtet und danach auf viele Arten im Restaurant angeboten.

Ein Besuch dort lohnt sich immer.

Schwarzwaldgasthof Hotel Tannenmühle

Tannenmühleweg 5

79865 Grafenhausen

Deutschland

Speisen im Schwarzwaldgasthof

Bekannt für die Forellenspezialitäten verwöhnt Sie unser Junior-Chef Lorenz Baschnagel.

Öffnungszeiten:

Mittwoch bis Sonntag: 11.15 Uhr bis 20.30 Uhr warme Küche (14.00 Uhr bis 17.30 Uhr kleine Karte)

Montag und Dienstag Ruhetag

Tischreservierung bitte nur telefonisch:  +49 7748 – 215

 

 

Die Frage meines Bekannten aus dem Villinger Raum  hat mich dazu veranlasst auf meiner Facebook – Seite die Frage zu stellen, ob mir jemand ein Lokal empfehlen kann, wo frische Forellen angeboten werden.

 

Obwohl ich öffentlich gefragt habe, habe ich nur 3 Antworten bekommen und die empfohlenen Lokale gebe ich hiermit gerne weiter:

 

Ich zweifle keinen Moment daran, dass in der Sennhütte die Forellen erstklassig zubereitet und perfekt serviert werden.

Seit vielen Jahren schätze ich dieses Haus sehr  – siehe meine Kolumne

 

Restaurant   Cafe   Restaurant

Sennhütte

Familie Grether

Schwand Nr. 14

79692 Kleines Wiesental-Schwand

Tel.: 07629 91020

www.sennhuette.com

 

Gasthaus Hirschen Todtnau – Brandenberg

Die Familie Spürgin bietet die frischen Forellen auf die klassische Art an und eine Forelle speziell mit Kracherle und Speck was mit Sicherheit etwas Besonderes ist.

Kai Spürgin bereitet die Forellen aus der vorbeifließenden Wiese sicher sehr gut zu und seine nette Frau serviert sie mit ihren Mitarbeiterinnen auf liebevolle Art.

Hotel Gasthaus Hirschen

Kapellenstraße 1

79674 Todtnau-Brandenberg

Telefon: +49 7671 1844

info@hirschen-brandenberg.de

Öffnungszeiten

Mittwoch bis Sonntag  geöffnet

Ruhetage  Montag & Dienstag  außer Feiertags.

www.hirschen-brandenberg.de

 

Eine nette frühere Schülerin von mir hat mir noch einen Forellentipp gegeben:

Fischerhütte in Tiefenstein mit eigenem Fischteich

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich erst fragen musste, wo Tiefenstein ist.

 

Das ist bei Oberwihl – Niderwihl im Albtal Hotzenwald

Natürlich habe ich gegoogelt und auch die Anschrift gefunden:

Restaurant Fischerhütte Cafe

Tiefenstein 57

79733 Görwihl

Telefon: 07754 7711

 

Nicht unerwähnt lassen möchte ich, dass mir eine Leserin noch eine Forellenzucht in Unterkirnach empfohlen hat:

Charlotte Fassnacht Fischzucht  Schlegeltal 4

78089 Unterkirnach

 

Ich hoffe, dass ich mit meinem Beitrag zur Forelle Lust darauf mache, die heimische Forelle anzubieten, weil es sicher viele Gäste gibt, die sie lieber essen würden als einen Vietnamesischen Zuchtfisch namens Pangasius, der immer mehr zu meinem Entsetzen auf Speisekarten im Schwarzwald zu finden ist.

So etwas würde ich nie mehr essen – einmal probiert und dann nie mehr.

 

Leider kann ich meinem Bekannten im Raum Villingen – Schwenningen keine Forellen – Empfehlung geben, weil ich keine bekommen habe.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bratwurst und Kartoffelsalat.

Bild 2 Mal anklicken.

 

Seit vielen Jahren gehen wir immer wieder mal in den Hirschen in Brigachtal – Überauchen.

 

Wie legendär waren da Bratwürste mit Kartoffelsalat, die es jetzt leider nicht mehr gibt. Der Hausmetzger vom Hirschen produziert aus Altersgründen die Bratwürste nicht mehr und eine ebensolche Qualität wieder zu bekommen war scheinbar nicht möglich.

 

Ich finde dies mehr als schade, weil ich mit den Bratwürsten und dem Kartoffelsalat Genussfreunde, die uns besucht haben, immer begeistern konnte.

 

Ich habe sie uns oft als Amuse Gueule servieren lassen und Christian Kraus hat uns das auch jedes Mal gerne gemacht.

Ich hoffe es jedenfalls, vielleicht hat er innerlich gedacht, der Lochar hat doch nicht alle Tassen im Schrank, aber gesagt hat er es mir nie.

 

Dies würde ein Christian Kraus auch niemals machen, weil er ein viel zu anständiger Mensch ist. Ich kenne ihn schon seit seinen Ausbildungszeiten in der Espan – Klinik in Bad Dürrheim unter dem damaligen Küchenchef  Dieter Girg. Er war immer ein Garant für eine sehr gute Ausbildung und hat die Auszubildenden als langjähriger Vorsitzender des Vereins der Köche Schwarzwald – Baar sehr gefördert.

 

Christian Kraus war damals schon ein ausgesprochenes Kochtalent und wenn man dann noch die richtige Ausbildung bekommt, kann eigentlich nichts schiefgehen.

 

Leider ist der Vater von Christian sehr früh verstorben und deshalb musste er auch früh zusammen mit seinen Geschwistern und Verwandten im Hirschen in Überauchen ran.

 

Eine bewundernswerte Familie in punkto Zusammenhalt ist die Familie Kraus und unvergesslich ist für mich, als Christian und sein Onkel mal im Gastronomiezulieferer Prohoga in VS – Schwenningen unter dem Herd gelegen sind und jede einzelne Schraube des eventuell in Frage kommenden Herdes überprüft haben.

 

Heute kocht Christian Kraus mit seinen Helferinnen und Helfern im Hirschen auf einem ganz hohen ländlichen Niveau. Es ist bewundernswert, wie er dies alles schafft und wie die ganze Familie immer noch zusammenhält. Die Schwester Ulrike hilft mit ihrer netten Art immer aktiv im Service und Bruder und Onkel sieht man immer wieder am Buffet und die Mutter von Christian ist einfach überall.

 

Letzte Woche konnten wir wieder mal feststellen, dass der  Hirschen in Brigachtal – Überauchen zu den sehr guten Lokalen im südbadischen Raum gehört, in denen die heimische Gastronomie perfekt gepflegt wird.

 

Das aktuelle Kürbismenü –  siehe Bild – war vom Feinsten und inzwischen sind auch die Gasträume im Hirschen heimisch neu gestaltet worden.

 

Sehr schön was da die Firma Baur aus Bernau geschaffen hat.

 

Ich bin überzeugt, dass die ganze Familie Kraus mit Akribie alles so geplant hat, bis es ihnen gefallen hat.

 

Lieber etwas rechtes machen lassen, als einen billigen Schrott und genau so macht es Christian Kraus in der Küche.

 

Aus hochwertigen Materialien produziert er wunderbare Gerichte für den Gast und ich werde mir es auch in Zukunft nicht nehmen lassen eine Platte Kartoffelsalat als Amuse Gueule zu bestellen auch wenn der Christian dann wieder denken wird …….

 

Für alle Genießer, die mal sehr feine ländliche Gastronomie im Raume Villingen erleben möchten  hier die Anschrift.

 

Familie Kraus

Bondelstr. 21, 78086 Brigachtal

Telefon +49 (0)7721 21268

Telefax +49 (0)7721 408515

hirschen-brigachtal@web.de

Brandy, Whisky und Alfio!

Bild 2 Mal anklicken.

 

Nach einem Krankenbesuch bei einem lieben Freund im Krankenhaus in Konstanz kam gestern meine Frau Marianne auf die Idee noch über die Mainau zu laufen.

 

Das Wetter war ideal und wir hatten bis zur Schließung des Parks um 19 Uhr noch eineinhalb Stunden Zeit.

 

Also nichts wie los und die Insel im Stechschritt erobern. Zwischen wunderschönen Dahlien, den beeindruckenden Bäumen und einer fantastischen Sicht auf die Alpen war dies kein Problem.

 

Allerdings bringt es aber mit sich, dass der Durst und der Hunger immer größer wurde. Auf Schlosshöhe und einem Besuch in der wunderschönen Mainaukapelle ist mir die Einsicht gekommen in der Schwedenschenke auf der Mainau einzukehren.

 

Wir haben uns zuerst erkundigt, ob wir auch nach 19 Uhr noch aus dem Park kommen und dies wurde uns bestätigt.

 

Unter den anwesenden Restaurantmitarbeitern habe ich sofort einen Italiener erkannt, der schon in der Schwedenschenke auf der Insel Mainau war, als dort noch die Meisterprüfungen der IHK Südlicher Oberrhein stattgefunden haben.

 

Die sehr sympathische Leiterin der Ausbildung, Frau Kempf, hat mich damals für den Prüfungsausschuss der Restaurantmeister engagiert und ich habe dann einige Jahre als Prüfer mitgewirkt.

 

Es war immer ein großartiges Erlebnis mit sehr kompetenten Mitprüfern den festlichen Prüfungsabend mitzuerleben.

 

Während der Vorbereitung wurden wir immer bestens vom legendären Oberkellner Aldo und seiner Mannschaft unterstützt  und der legendäre Buffettier „Whisky“ hat immer dafür gesorgt, dass wir etwas zu trinken hatten.

 

Zu der Servicemannschaft gehörte damals schon Alfio Di Mauro und mit seiner sympathischen und lustigen Art ist er mir immer besonders aufgefallen.

Jetzt sehe ich diesen eleganten „Kellner“ nach 20 Jahren wieder und nicht nur ihn, sondern weitere vorbildlich gekleidete Servicemitarbeiter.

 

Irgendwie hat Herr Mauro mich gemustert und darauf habe ich ihm gesagt, dass ich früher bei Meisterprüfungen in der Schwedenschenke war.  Er hat mich auch wieder erkannt und wir haben natürlich gleich mit Begeisterung von früheren Zeiten geschwärmt.

Dabei habe ich nach dem „Brandy“ gefragt-

Brandy war früher schon eine Institution in der Küche der Mainau und Alfio hat gesagt, dass er nicht sicher ist, ob der Brandy heute Abend da ist.

 

Und siehe da, plötzlich steht er an unserem Tisch und freut sich sichtlich, uns zu sehen.

 

Wir haben uns über frühere Zeiten auf der Schwedenschenke unterhalten und für mich unvergesslich sind auch die Auftritte von Gräfin Sonja und Graf Lennart Bernadotte bei den Prüfungsessen.

Mich hat damals sehr beeindruckt, was der Graf noch im hohen Alter in freier Rede von sich gegeben hat.

 

Alfio, Brandy und ich haben uns sehr gefreut, dass wir uns wieder mal gesehen haben und wir wurden dann mit dem gewählten „Waage – Menü“ von ihnen und ihren Mitarbeitern so richtig verwöhnt.

 

Mir ist da auch sehr positiv eine Türkischer Landsmann namens Mehmet aufgefallen, der eine Art des Servierens hatte, die mir einfach Spaß macht – man merkt, dass er sehr gerne für die Gäste da ist.

 

Inzwischen hat Alfio Di Mauro eine Führungsposition auf der Mainau  und Brandy ist keineswegs in seinem damals schon großen Können stehen geblieben.

Unsere Speisen waren mit asiatischen Aromen gespickt, die zum Herbst so richtig gepasst haben.

 

Es war ein so herrlicher  Abendaufenthalt in der Schwedenschenke auf der Mainau, der mich regelrecht begeistert hat. Mensch war es schön euch mal wieder in der Schwedenschenke zu treffen, lieber Alfio und lieber Brandy und ich hoffe, dass es nicht das letzte Mal war.

 

Ich möchte noch erwähnen, dass „Brandy“ eigentlich Herbert Brand heißt, inzwischen 40 Jahre auf der Mainau ist und die Küche nach wir vor hervorragend leitet.

 

Alfio Di Mauro ist ebenfalls schon 40 Jahre auf der Mainau und ich finde, dass die Insel Mainau und die Familie Bernadotte mit ihren vielen Mitarbeitern aus verschiedenen Ländern sehr viel für die Integration getan haben.

 

Es lohnt sich auch im Herbst die Insel Mainau zu besuchen und wer sehr gut essen und nett bedient werden will, sollte das Restaurant Schwedenschenke besuchen.

 

Unterlagen darüber findet man unter

www.mainau.de

und direkt in der Schwedenschenke anrufen um einen Tisch zu reservieren kann man unter 07531 303156

 

Der Kaffeemacher aus Villingen.

Apropos Tee!

Jetzt habe ich doch tatsächlich beim Villinger Kaffeemacher entdeckt, dass er wunderbare Gesundheitstees hat und auch die sonstigen Tees nicht

zu verachten sind.

Ich kenne den Villinger Kaffeemacher  Jürgen Schulz schon seit einigen Jahren und habe die Anfänge von seiner Tätigkeit, damals noch beim Parkhotel in VS – Villingen mitbekommen. Eine kleine aber feine Rösterei ist da vor ca. 20 Jahren entstanden und inzwischen ist sie recht groß geworden und Kunden aus dem ganzen Schwarzwald – Baar – Kreis kommen, um dort ihren Kaffee zu kaufen.

Die Produkte von Jürgen Schulz sind ein prima Mitbringsel, wenn man als Villinger irgendwo einen Besuch abstattet.

Man muss nur aufpassen, dass man nicht zum Kaffeehändler wird, weil man sicher gefragt wird, ob man Kaffee vom Kaffeemacher in VS – Villingen besorgen kann.

Es ist aber überhaupt kein Problem beim Villinger Kaffeemacher den Kaffee zu bestellen und dann wird er frisch und wohlriechend versandt.

Es kann natürlich sein, dass der Postbote vor lauter tollem Geschmack, einen Kaffee möchte.

Jetzt bin ich zwar nicht der klassische Kaffeetrinker, aber was Herr Schulz und seine Mitarbeiterinnen in der Gerberstraße in VS – Villingen bieten, ist beeindruckend.

Täglich wird eine ganz besondere Kaffee – oder Teesorte aus seinem Programm angeboten und in dieser heimeligen Kaffeerösterei ist es ein Genuss herumzustöbern und dies oder jenes einzukaufen.

Jürgen Schulz gibt mit seiner Kompetenz auch gerne Auskünfte und ich unterhalte mich gerne mit ihm, weil er ein großes Fachwissen hat.

Geröstet wird sein Kaffee natürlich schonend in der Trommel und das merkt man auch beim Genuss.

Ich kann Ihnen einen Besuch in der Kaffeerösterei „Der Kaffeemacher“ sehr empfehlen.

Der Kaffeemacher

Jürgen Schulz
Einzelunternehmer
Gerberstr. 25
78050 Villingen Schwenmningen

Kontakt

Telefon: +49 (0) 7721 409679
Telefax: +49 (0) 7721 409681
E-Mail: laden@der-kaffeemacher.de

 


© Hans Ulrich Lochar 2021