Altersbedingt ………..

 

Menschenskind man wird älter muss ich immer wieder mal feststellen.

 

Früher hat meine liebe Mutter zu mir immer gesagt – Du denkst noch mal an mich, wenn Du älter bist.

Sie hat recht, ich denke oft an sie, wenn ich z.B. Angst um meine Familie habe.

 

Wenn wir früher in Urlaub gefahren sind, war meine betagte Mutter immer besorgt, bis wir wieder zu Hause waren.

Heute geht es mir genauso, wenn unsere Tochter mit ihrer Familie verreist. Man macht sich einfach mehr Sorgen als früher, obwohl ich  oft an den Spruch von Oscar Wilde denken muss:

 

Ich habe mir in meinem Leben viel zu viel Sorgen gemacht – die meisten waren unnötig.

 

Ich ertappe mich auch dabei, dass ich manchmal an Namen herum studiere, was bei manchen auch so eine typische Alterserscheinung ist.

 

Natürlich hoffe ich, dass  dies eigentlich ganz normale Erscheinungen sind, die halt im Alter immer wieder mal vorkommen können.

 

Ich habe mir auch angewöhnt, nur noch das zu machen, zu was ich Lust habe.

Ideal ist natürlich, dass meine liebe Frau und ich in vielem auf derselben Wellenlänge liegen.

 

Die Coronazeit haben wir in unserer „Einsamkeit“ sehr gut überstanden, weil wir uns mit den verschiedensten Dingen befasst haben.

Mehrmals wöchentlich gehört bei uns das Romméspiel  zu zweit dazu und das gefällt uns sicher besser als irgendeinen Schrott im Fernsehen anzuschauen.

 

Sender wie Phönix, Arte und 3Sat haben bei uns plötzlich einen viel höheren Stellenwert als früher.

 

Geradezu begeistert bin ich davon, was ich im Internet alles dazulernen kann.

Da liest man, dass Poseidon und Neptun z.B. das gleiche sind und man kann in Sekunden nachschauen, was die zwei Namen wirklich bedeuten.

Mich freut es persönlich, wenn ich danach weiß, dass der Römische Gott Neptun dem griechischen Wassergott  Poseidon entspricht.

 

Dies behalte ich aber für mich, weil ich bei weiteren Nachfragen passen müsste.

 

Manchmal schwindle ich auch ein Bisschen.

 

Da habe ich doch tatsächlich einen Anruf bekommen, ob ich bei meinen Aktivitäten nicht Lust hätte ein Beratungsbüro aufzumachen.

Dieses Ansinnen habe ich sofort mit dem Hinweis abgelehnt, dass ich mich inzwischen sehr mit der modernen Kunst beschäftige und darin regelrecht aufgehe.

 

Stunke un Verloge würde man auf alemannisch sagen, aber ganz ehrlich höre ich gerne jemanden zu, der von Kunst eine Ahnung hat und mir dies in einfachen Worten vermitteln kann.

 

Leider bin ich für hochgeistige Gespräche nicht geschaffen und leider kann ich auch nicht  alles lesen was ich möchte.

 

Ein sehr guter Freund von mir hat mir zu meinem 50sten Geburtstag eine Sammlung von Shakespeares Werken geschenkt.

Ich gebe zu, dass ich sie bis heute nicht gelesen habe.

Der Gute muss gedacht haben, dass ich ein schlauer Kopf sein muss.

 

Dies mag vielleicht ab und zu beruflich gestimmt haben, aber sonst – da fehlt noch sehr viel.

 

Vielleicht fühlt sich durch diese Zeilen ja jemand inspiriert mir das Lesen von Shakespeare beizubringen.

 

Deshalb kann ich die These – man lernt nie aus – nur bestätigen.

 

Ich freue mich jeden Tag darüber etwas dazu zu lernen und dies füllt mich eigentlich vollkommen aus.

 

Es freut mich auch, dass ich inzwischen vollkommen akzeptiere, dass ein Mensch wie ich nicht alles wissen kann.

 

Eine wunderbare Erkenntnis im Alter, die mich vollkommen zufrieden stellt.

 

 

 

Corona und was dann?!

 

Ich freue mich für alle Corona – Geschädigten, dass es wieder Licht am Ende des Tunnels gibt.

 

In den letzten Wochen habe ich mich immer wieder gefragt, wie es vor allen Dingen meinen vielen gastronomischen Bekannten und teilweise Freunden geht.

 

Dabei habe ich auch an die vielen Zulieferer gedacht, von denen mir persönlich auch viele am Herzen liegen.

 

Vielleicht lernen wir alle ja auch etwas daraus und dann hat Corona sogar nachträglich etwas Gutes für uns alle.

 

Ich persönlich habe in meinem Leben auch schon einige Rückschläge ertragen müssen und tatsächlich auch etwas daraus gelernt und dadurch vielleicht sogar profitiert.

 

Vielleicht kommt ja der eine oder andere Gastronom auf die Idee sein Angebot zu ändern.

 

Vielleicht sagen ja einige im Schwarzwald, wir machen unter der Woche erst ab 15 Uhr auf und bieten ab dort guten Kaffee mit hausgemachten Kuchen an.

Ich als leidenschaftlicher Teetrinker würde mich natürlich besonders freuen, endlich einen wirklich guten Tee serviert zu bekommen.

 

Im Moment höre ich schon einige ganz Gescheite sagen, so en Seich, der mit seinem Kaffee, Tee und hausgemachtem Kuchen.

 

Wir wollen fein kochen und nicht Kuchen backen oder Vesper anbieten.

 

Das akzeptiere ich ja, wenn jemand fein kochen will und freue mich sogar darüber.

 

Nur, ich muss wissen, wo ich bin.

 

Wenn ich auf dem Land bin, nützt mir es gar nichts, wenn ich ein Gourmetmenü anbiete und es kommt keiner.

 

Ich weiß aber aus meiner Erfahrung heraus und von meinen vielen Kontakten, dass viele vermissen, dass man auf dem Land nicht mehr Kaffee und Kuchen oder einen feinen Speck und andere Kleinigkeiten bekommt.

 

Es fällt mir persönlich z. B. immer schwerer vielen Freunden und Bekannten eine Wanderung in meiner Heimat zu empfehlen, weil ich den Leuten keine Einkehr empfehlen kann.

 

Viele Möglichkeiten gibt es leider nicht mehr oder sie sind für den Publikumsverkehr geschlossen und nur noch für Hausgäste geöffnet.

 

Corona und seine Folgen verlangen förmlich, dass wir auch unsere Frühstücksgewohnheiten und Angebote überdenken.

 

Das war ja schon nicht mehr normal, was alles auf dem Frühstücksbuffet sein musste.

 

Kein Mensch kann danach noch etwas zu Mittag essen und zu allem kommt ja noch dazu, dass man durch diese Buffets zum ungesunden Leben aufgefordert wird.

 

Mir persönlich war ein serviertes Frühstück schon immer lieber.

Natürlich ist es mit mehr Arbeit verbunden, aber vielleicht lernen ja auch die Gäste, dass kleiner aber feiner etwas Wunderbares ist.

Früher wurde das Frühstück immer frisch serviert.

Einen Gast vergesse ich nie. Er wollte immer 2 Spiegeleier mit frisch geschnittenem Schnittlauch – und meistens kam er, wenn wir im „Schwindel“ waren, wie man so sagt.

Ich würde den Hotels eine kleine Frühstückskarte auf dem Tisch empfehlen und in einem anderen Raum eine Art Buffet richten, wo es dann die Servicekräfte holen können.

Natürlich ist es aufwendiger, aber die Gäste verstehen hoffentlich auch, dass guter Service Zeit braucht.

 

Neulich habe ich von einem Gastronomen einen Hinweis auf seine neue Homepage bekommen.

Mir ist fast schlecht geworden.

 

Seit vielen Jahren sage ich zu ihm, dass er seine Karte verkleinern soll.

 

Er bringt es einfach nicht fertig, weil er meint, dass sonst seine Gäste nicht mehr kommen.

 

Natürlich ist er dadurch gezwungen viele  Fertigprodukte anzubieten.

 

Das will dort kein Mensch!

 

Viele Gäste sind zufrieden, wenn sie mittags frische Kleinigkeiten angeboten bekommen.

 

Am Abend kann man ja ein Menü anbieten und die Gänge aber auch einzeln verkaufen.

 

Ich empfehle den Gastronomen zu überlegen:

 

Wer kommt in der Regel zu mir und was wollen die Gäste hauptsächlich?

 

Erst gestern habe ich im Fernsehen gesehen, wie die Inhaber von der Tanne in Baiersbronn sich auf die Zeit nach Corona vorbereiten.

Ich war sehr beeindruckt.

 

Es sind tatsächlich auch neue Ideen im Service gefragt und die sollten so originell wie möglich sein – natürlich mit einem strahlenden Lächeln serviert – was man allerdings unter der Maske nicht unbedingt erkennt!

 

Dies ist im Moment sicher wichtiger als ob von links oder von rechts serviert wird.

 

Auf jeden Fall wünsche ich den Gastronomen und Hoteliers einen guten Anfang nach der Corona – Pause und hoffe, dass sie vor allem verständnisvolle Gäste haben.

 

Uli Lochar

 

 

 

 

 

 

 

Ein Corona – Gruß – aus dem Tessin!

Der untere Kommentar und die Grüße  auf meine Kolumne – Wir brauchen Euch – kommen von einer großartigen Wirtin aus dem Tessin.

Agnese Broggini – Ristorante Stazione in Intragna.

 

Seit Jahren schätzt sie meinen Einsatz für die Gastronomie wie sonst keiner.

 

Uli Lochar

 

GENTILISSIMI,

cara Marianne,

Ulli,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,, der  Welt auch bei Corona Virus, das Leben verschönert,

 

ja meine Lieben…..wir leben zur Zeit in einer sehr ungewissen Zeit.

So viele freie Tage hatte ich noch nie in meinem Leben,

So muss ich mich manchmal  auch selbst erfinden.

 

Zeit zu haben, um in aller Ruhe, ich sage und schreibe, aller Ruhe…… Ullis Kolumne zu lesen, gab es noch nie.

So geniesse ich es doppelt, das grosse Vorbild für die Gastronomie zu geniessen.

 

BLEIBT GESUND UND ALLE DIE GASTRONOMEN IN DER GANZEN WELT

 

meine Meinung ist es, dass nach dieser prekären Zeit, besonders die Gastronomen , geschätzt und die viele Arbeit hinter den Kulissen, dem Aufwand entsprechend,bewertet werden.

Die freundlich erzogene Kellnerin / Kellner, die feine Küche mit viel Aufwand und das blitzblanke Tischtuch mit Serviette, nicht nur ein kleiner Obulus von Geldwert sind.

 

Sicher werde die Gastronomen mit ihren Mitarbeiter, es schätzen, dass die blöden, einfall-losen und sehr oft auch ungerechten Kritiken, ein bisschen mehr Würde bekommen .

 

Die Zeit wird nach diese Krise nicht einfacher. Die Gastronomen behalten aber das Menschliche für das wir alle  an Dankbarkeit appellieren müssen.

 

Nochmals herzlichen Dank für alles

Lieber Gott ,,,, DANKE dass  es Euch alle gibt.

 

Cordialmente

 

Agnese

Hotel – Ristorante Stazione Da Agnese und Adriana

Via Stazione, 6655 Centovalli/Intragna, Schweiz
Telefon: +41 91 796 12 12
Email: da.agnese@bluewin.ch

https://daagnese.ch/contact/

 

 

 

 

WIR BRAUCHEN EUCH

 

heißt meine neueste Kolumne in

 

www.uli-lochar.de

 

Wir brauchen euch.

Es tut mir in der Seele weh, wenn ich an viele gastronomische Betriebe denke, denen ich seit Jahren verbunden bin.

 

Mit wieviel Engagement und großem Einsatz sind die Inhaber und die Angestellten dieser Betriebe seit Jahrzehnten für den Gast tätig.

 

Auf einen Schlag ist alles anders, aber hoffentlich nicht vorbei.

Ich hoffe sehr, dass die gastronomischen Betriebe Unterstützung in der Corona – Krise von der Politik bekommen.

Für viele geht es um das nackte Überleben.

 

Fast überall wurden große Investitionen getätigt, die aber auch für den Tourismus im Schwarzwald wichtig waren.

Nicht umsonst hat unsere Region in den letzten Jahren viele Touristen aus aller Herren Länder angelockt und die Gastronomiebetriebe haben mit ihrer Qualität dafür gesorgt, dass sich die Leute bei uns wohl gefühlt haben.

Darüber sollte sich auch mancher Klugscheißer im Klaren sein der die Meinung hat – hätten sie doch noch mehr gebaut.

 

Seit Jahrzehnten versuche ich, darauf aufmerksam zu machen, dass wir in unserem Badischen Ländle die Hotellerie und Gastronomie unterstützen müssen, weil der Aufenthalt bei netten Wirtsleuten und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einfach etwas Schönes ist und  zu unserem Leben gehört – mir geht es jedenfalls so.

Auf einen Schlag war und ist im Moment alles vorbei.

Wenn ich mir viele gastronomische Freunde von mir im Moment  vorstelle, tut es mir weh, wie sie im Moment leiden müssen.

 

Dies geht mir aber auch so, wenn ich an Zulieferfirmen denke, die hauptsächlich die gastronomischen Betriebe beliefern.

Wie wären doch viele froh, wenn sie z.B. zur Zeit Spargel frisch zubereitet in der Gastronomie genießen dürften.

 

Leider darf und soll dies nicht sein.

 

Ich hoffe, dass die Regierung und alle, die mit den Nöten der gastronomischen Betriebe zu tun haben bei der ganzen Angelegenheit daran denken, dass die Hotellerie, Gastronomie und ihre Zulieferer ein wichtiger Wirtschaftszweig sind.

 

Hoffentlich lassen es die Banker auch „menscheln“ und sitzen nicht auf dem hohen Ross.

 

Ich wünsche mir, dass wir alle sobald als möglich wieder gastronomische Betriebe besuchen dürfen, um festzustellen, dass es einfach schön ist, mit Genuss zu essen und dabei freundlich und nett bedient zu werden.

 

Allen meinen Freunden aus der Gastronomie kann ich im Moment nur zurufen.

 

Haltet durch ihr werdet gebraucht!

 

,

 

Sprüche zu Corona – Zeiten!

 

Es reicht nicht aus, einen gut funktionierenden Verstand zu haben; das Wichtigste ist, ihn auch gut zu nutzen.

René Descartes franz. Philosoph

 

 Was man nicht aufgibt, hat man nie verloren.

Friedrich von Schiller dt. Dichter

 

Wir könnten viel, wenn wir zusammenstünden.

Friedrich von Schiller dt. Dichter

 

Alle menschlichen Fehler sind Ungeduld.

Franz Kafka dt. Schriftsteller

 

Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.

Søren Kierkegaard dän. Theologe + Philosoph

 

Ängstlich zu sinnen, was man hätte tun können, ist das Übelste, was man tun kann.

Georg Christoph Lichtenberg dt. Aphoristiker

 

Immer die Wahrheit zu sagen bringt einem wahrscheinlich nicht viele Freunde, aber dafür die Richtigen.

John Lennon brit. Musiker

 

Es ist keiner so klein, als dass er nicht ein Licht anmachen könnte.

aus der Schweiz

 

Wer aufhört, Fehler zu machen, lernt nichts mehr dazu.

Theodor Fontane dt. Schriftsteller

 

Gib mir nicht, was ich mir wünsche, sondern was ich brauche.

Antoine de Saint-Exupéry frz. Schriftsteller

 

Das Schwierigste ist die Entscheidung zu handeln, der Rest ist nur Hartnäckigkeit.

Amelia Earhart amerik. Flugpionierin

 

Kinder, die man nicht liebt, werden Erwachsene, die nicht lieben.

Pearl S. Buck amerik. Schriftstellerin

 

Es gibt wichtigeres im Leben, als beständig dessen Geschwindigkeit zu erhöhen.

Mahatma Gandhi Führer d. ind. Unabhängigkeitsbewegung

 

 

 

Zum Schluss noch etwas was ich in – Was mein Leben reicher macht – in der Zeit gelesen habe:

 

Auf dem Spielplatz ist ein kleiner Junge gestolpert und hat sich dabei das Knie aufgeschlagen. Nun weint er bitterlich, aber seine

Oma versorgt die Wunde und tröstet ihn mit den Worten:

Der liebe Gott macht alles wieder gut .

Fragend sieht sie der Kleine an:

Muss ich rauf, oder kommt er runter.

 

In diesem Sinne wünschen wir allen eine schöne Karwoche und ein schönes Osterfest und senden herzliche Grüße in der Hoffnung,

dass ihr alle gesund bleibt.

 

Uli und Marianne Lochar

 

 

 

 

 

 

Wie schön in dieser Zeit!

 

Gerade habe ich im Radio gehört, dass es wichtig ist, dass man in dieser Zeit miteinander über die Medien kommuniziert.

Ich habe meine Internetseite und kann mich auf diese Art bei meinen Leserinnen und Lesern melden.

 

Vor Wochen haben wir eine Reise nach Tunesien gebucht und da war von Corona noch nichts zu hören und zu sehen.

Irgendwann kam dann der Abreisetermin näher und auch Corona war inzwischen eingetroffen. Wir haben uns natürlich dann unsere Gedanken  gemacht und auch nachgeforscht, ob wir die Reise eventuell stornieren können, müssen, sollen – in jeder Beziehung Fehlanzeige auch mit Reiserücktrittversicherung.

 

Wir haben die Auskunft  bekommen, dass Tunesien  für Corona kein Risikogebiet ist, weil es noch keine Erkrankten gibt.

Also sind wir nach Tunis geflogen und haben dort am Strand von Mahdia und in einem Hotel von Iberostar einen sehr schönen Urlaub verbracht.

 

2 Tage vor unserem gebuchten Rückflug lag ich im Liegestuhl und habe gedacht, Mensch wenn jetzt doch einer aus der Tür käme und sagen würde – ihr Rückflug findet nicht statt, wäre dies schön.

Es kam aber keiner, aber plötzlich kam dann am Spätnachmittag im Zimmer ein Anruf von unserem Reiseleiter, dass unser Rückflug ausfällt und wir mindestens noch 4 Tage im Hotel bleiben müssen.

 

Also mein Wunsch war erfüllt – allerdings schlich sich irgendwo doch ein mulmiges Gefühl ein, weil auch plötzlich unter den Gästen im Hotel Corona ein Thema war.

Unser sehr guter Reiseleiter Salem Hamedi konnte uns aber beruhigen und hat uns auch versichert, dass uns keine zusätzlichen Kosten entstehen.

 

Natürlich war man trotzdem in einer gewissen Spannung auch deshalb, weil natürlich Familienmitglieder, Freunde und Bekannte  durch WhatsApp und Mails ihre Sorge über uns zum Ausdruck gebracht haben.

Wir waren natürlich sehr froh, als dann nach 2 Tagen der Anruf kam, dass wir um 3 Uhr 30 morgens abgeholt werden und einen Rückflug nach Frankfurt haben.

 

Am Flughafen in Tunis war die Hektik doch merklich zu spüren und nach 6 Stunden Wartezeit, hat es mit dem Flug dann doch geklappt.

 

Ich denke in diesem Moment an die Leute, die noch in Tunesien im Hotel sind und hoffe, dass sie auch bald nach Hause dürfen, obwohl uns am Frankfurter Flughafen noch einmal klar wurde, dass wir nicht in einem Risikogebiet waren, weil wir in keiner Weise auf die Gesundheit angesprochen wurden.

 

Wir sind gesund und munter nach Deutschland zurückgekehrt und dafür sind wir sehr dankbar.

 

Jetzt leben wir zu Hause danach wie es über die Medien empfohlen wird und hoffen natürlich, dass wir gesund bleiben.

 

Wir schreiben diese Zeilen auch, weil wir gemerkt haben, dass viele Menschen an uns gedacht haben und das ist doch ein Zeichen dafür, dass sie uns gerne haben müssen.

 

Wie schön in dieser Zeit!

 

Große Sorgen machen wir uns um viele nette Bekannte aus der Gastronomie und dem Geschäftsleben, die wir immer sehr geschätzt haben und zu denen wir auch immer gerne gegangen sind.

 

Wir wünschen euch von ganzem Herzen, dass ihr die großen wirtschaftlichen Probleme gelöst bekommt und gesund bleibt und hoffentlich bald wieder in eine schöne Zukunft blicken könnt.

 

Dies wünschen wir auch allen unseren vielen Freunden und Bekannten und freuen uns auf ein gesundes Wiedersehen mit euch.

 

Uli und Marianne Lochar

 

Diese herrliche Antwort von meinem Freund Marco Savigliano aus dem Piemont auf meine Kolumne stelle ich spontan auf

diese Seite.

 

Ich bin so froh, dass ich Marco in meinem Leben kennengelernt habe.

Hallo Marianne, Hallo Uli, Ich bin froh, dass Sie zu Hause angekommen sind und gesund sind.

Ich hoffe, auch für Sabine und ihre Familie ist alles in Ordnung. Es sind sehr schwierige Tage, aber wir müssen stärker sein als dieses verdammte Virus und in der Lage sein, wie zuvor und mehr als zuvor von vorne zu beginnen.

Wir sind im Haus geschlossen: Letizia studiert online, Anna hat den Laden geschlossen und erledigt Hausarbeiten im Garten und in der Küche (zu viel !!)

Ich ein bisschen im Keller ein bisschen in den Weinbergen Ich habe mich nicht viel verändert ….. .. aber der Wein ist vorerst noch.

 

Die Tage vergehen sowieso und auch das wird enden!

 

Ein großes Hallo von Diano an Sie, Sabine und Familie und an alle deutschen Freunde. Marco

 

Anmerkung: Wir können uns dank dem elektronischen babelfish – Übersetzer prima unterhalten.

 

Jahresrückblick und Ausblick.

Liebe Freunde des PARK INN BERLIN ALEXANDERPLATZES, liebe Kollegen*innen,

 

 

….wie immer ein Neujahrsbrief….Nein,— Oder ??

 

Nein, nur nicht weiter machen wie bisher .. Nein…?!? .. Eine politische Floskel als „Dauerbrenner“ …

 

 

Dennoch,–  eines Vorweg……Lieber eine zurückhaltende, sachlich und seriöse Kanzlerin, als ein paar durchgeknallte, egozentrische und selbstsüchtige Präsidenten/Minister, wo man nicht glauben kann, das diese von

Menschen mit Sinn und Verstand gewählt worden sind…

 

Ja, was für ein Jahr war 2019

 

 

es ist gefühlt doch erst eine kurze Zeit vergangen, seit meinem letzten Neujahrsbrief. Aber es lässt sich nicht leugnen, das Jahr 2019 ist Vergangenheit und wir sind im neuen Jahr angekommen und zwar im 20’ten nach 2000…..

 

Ein unruhiges Jahr auf jeden Fall, aber auch das Jahr, 30 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer.

 

Für Aufregung sorgten sicherlich die Zitteranfälle der Bundeskanzlerin im Frühsommer. Einen tiefgreifenden Wandel der politischen Landschaft zeigten aber die Wahlergebnisse im Herbst in Sachsen, Thüringen und Brandenburg.

In allen drei Landtagen verloren die einstmals großen Volksparteien CDU und SPD dramatisch. Die AfD gewann überall deutlich dazu und wurde in allen drei Landtagen zur zweitstärksten Kraft….. das zu Thema – Sinn und Verstand Nr. 2 !!!

 

Der Rücktritt von Andrea Nahles in der SPD ist eine der großen innerpolitischen Personalien. Sie tritt überraschend vom Partei- und Fraktionsvorsitz zurück. Die Parteimitglieder wählen ein halbes Jahr später Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans an die Spitze der SPD.

 

Doch auch bei den Christdemokraten läuft nicht alles reibungslos. Die Vorsitzende der CDU, Annegret Kramp-Karrenbauer ist seit Juli auch Verteidigungsministerin. Kritik aus den eigenen Reihen bleibt  nach dem schlechten Abschneiden bei der Europawahl

und den Landtagswahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen nicht aus. Sie stellt auf dem CDU-Parteitag in Leipzig die Machtfrage gegen den Hipster Merz und bleibt vorerst im Amt.

Die rechtsextreme Gewalt ist ein immer größeres Problem in unserem Land. Dies zeigt sich u.a. im Anschlag für die Synagoge in Halle und im Mord von Walter Lübcke, dem Kasseler Regierungspräsidenten.

 

Das vergangene Jahr war aber auch geprägt von Demonstrationen aus den unterschiedlichsten Gründen.

 

Weltweit sorgt die Bewegung „Fridays for future“ für Aufsehen. Das Klima war DAS THEMA des letzten Jahres und wird uns mit Sicherheit auch weiter beschäftigen.

 

Im letzten Jahr gab es extreme Minustemperaturen in den USA von fast minus 40 Grad Celsius, Teile der Niagarafälle froren ein. Auf Grönland schmelzen großer Gletschermassen aufgrund der ungewöhnlich hohen Temperaturen ab.

 

Im März fegt der schwere Tropensturm Idai  über Mosambik. In Simbabwe starben mehr als 200 Elefanten an den Folgen extremer Dürre. Der Regenwald brennt: Im Amazonasgebiet wüten im September die schlimmsten Waldbrände und

hunderte Hektar Urwald fallen den Flammen zum Opfer.

 

Bei wochenlanger Dürre in Brandenburg wird das Wasser knapp. Auf den Bahamas wütet der Hurrikan Dorian im September besonders schwer. Der Markusplatz in Venedig wird im November besonders schwer vom Hochwasser betroffen.

Verheerende Buschbrände wüten seit Wochen in South West Wales in Australien.

 

Ein Ende ist derzeit nicht abzusehen. Dennoch die Klimakonferenz endet in Madrid mit einem Desaster.

Einige Länder denken immer noch, dass der Klimawandel nur mit einem VISUM über die eigene Grenze gelassen wird…

 

Die 16-jährige schwedische Umweltaktivisten Greta Thunberg überquerte den Atlantik auf einer Segeljacht und ihre hochemotionale Rede auf dem Klimagipfel der Vereinten Nationen in New York am 23. September fand internationale Beachtung.

„Wie könnt ihr es wagen?“, rief sie immer wieder.

 

Gestattet mir ein Zitat von Dieter Nuhr:

„Sie war nicht nur für das Time Magazin die Person des Jahres sondern auch für mich. Auch inhaltlich äußerte sich Nuhr.

 

Er höre wie Thunberg auf die Wissenschaften – allerdings auch auf Wirtschafts- und Geschichtswissenschaften. „Wenn wir das tun, was unsere Klima-Aktivisten fordern, nämlich nicht weniger als die Abschaffung des globalisierten Welthandels,

dann wird die Weltwirtschaft in eine Krise fallen, die Milliarden Menschen zurückwirft in die Armut.

Und das werden die sich nicht gefallen lassen.“ Es werde Kriege geben.

Zitat Ende:

 

Am Ende ist das richtige Augenmaß das wichtigste. Leider haben das unsere bereits genannten zwei Präsidenten/Minister nicht —Kriegsgefahr–!

 

 

Uns ist allen klar, dass dringender Handlungsbedarf besteht.

Die Frage ist nur, ist das, was unseren Politikern bisher eingefallen, wirklich hilfreich….? Helfen Preisanstiege für Heizöl und Kraftstoff, das Klima nachhaltig zu verbessern ?

Helfen Fahrverbote für Dieselkraftstoffe ? …und welche Länder sind die Problemländer – die Blockierer..…?

 

Zu Massenprotesten kommt es in der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong gegen die Peking-hörige Regierung. Ein Gesetz, dass die Auslieferung von Straftätern an China ermöglichen soll, war hier der Auslöser.

Das Gesetz wurde zwar zurückgenommen, die Proteste aber gehen weiter. Mittlerweile geht es hier um den wachsenden Einfluß Chinas. Dieses Thema wird uns sicherlich auch in 2020 weiter begleiten.

 

In der schwierigen Zeit des Brexits in Großbritannien ist im Juli des Jahres „Schluß „ für Theresa May.

 

Unter Tränen gibt sie ihren Rücktritt bekannt. Nachfolger ist Boris Johnson, der als Brexit-Hardliner gilt.

Mit einem überwältigenden Ergebnis wird er durch die Briten im Amt bestätigt und er verkündet, dass nun der Weg für den Brexit „ohne Wenn´s, ohne Aber‘s, ohne Vielleicht´s“ frei sei. Wir werden sehen, ob der EU-Austritt am 31. Januar auch vollzogen wird.

 

Donald Trump twittert weiter größenwahnsinnig durch die Welt. Eine der grotesken Randepisoden war sein Plan, Grönland zu kaufen.

 

Flucht, Terror und Kriege bestimmten leider auch wieder die Schlagzeilen im Jahr 2019. Die deutsche Kapitänin Carola Rackete läuft trotz Verbot der italienischen Behörden mit 53 Flüchtlingen und Migranten an Bord in Lampedusa ein.

Nach drei Tagen wird der Haftbefehl gegen sie wieder aufgehoben.

 

Geschockt war die ganze Welt am Abend des 15. April – ein Großbrand zerstört Teile der Kathedrale Notre-Dame in Paris, die seit 1991 zum Unesco-Weltkulturerbe gehört. Das höchste Bauteil der Kirche, der Vierungsturm stürzte vollständig in sich zusammen.

Der französische Präsident kündigte sogleich den Wiederaufbau der Kathedrale an.

 

Die deutschen Skispringer, allen voran Markus Eichenbichler, starteten erfolgreich ins Sportjahr 2019. Eisenbichler sicherte sich Rang 2 bei der Vierschanzentournee und gewinnt bei der Weltmeisterschaft im März drei Goldmedaillen.

Beim Skifliegen in Planica setzte er noch einen drauf und landete erst nach 248 Metern – das bedeutet neuen Deutschen Rekord! Mit dieser Bilanz bereiteten die Skispringer ihrem Trainer, Werner Schuster, nach elf Jahren einen gelungenen Abschied.

 

Die Leichtathletik-WM 2019 fand in Doha statt, so wenig Zuschauer kamen zu den Wettkämpfen noch nie. Große Überraschung aus deutscher Sicht war Niklas Kauls. Er sorgte mit seinem Sieg im Zehnkampf für die Überraschung.

 

Der FC Liverpool gewinnt unter Trainer Jürgen Klopp die Champions League in Madrid.

 

Die US-Amerikanerin Lindsey Vonn gewinnt Bronze in der WM-Abfahrt und verkündet unter Tränen ihren Abschied. Der Norweger Aksel Lund Svindal beendet seine sportliche Karriere mit der Silber-Medaille in der Abfahrt.

Lewis Hamilton gewinnt seinen sechsten WM-Titel in der Formel 1 und ist damit einer der besten Formel-1-Piloten, die es je gab. Sebastian Vettel im Ferrari fuhr dagegen nur hinterher.

 

Basketball-Legende Dirk Nowitzki verkündet seinen Rücktritt und bestreitet am 10. April sein allerletztes NBA-Spiel nach 21 Jahren. Damit ist eine Ausnahmekarriere zu Ende gegangen. Für seine Leistungen wurde er mehrfach ausgezeichnet.

 

Uli Hoeneß gibt nach 40 Jahren an der operativen Spitze des FC Bayern seinen Präsidentenamt ab.

 

Und nicht zu vergessen, der 1. FC Union Berlin ist seit 2019 der erstmalige Aufstieg in die Bundesliga geglückt. Damit hat Berlin zwei Fußballvereine in der ersten Bundesliga.

 

Von berühmten Persönlichkeiten mussten wir 2019 Abschied nehmen. Unter anderem vom langjährigen Manager des FC Schalke 04, Rudi Assauer. Er starb im Alter von 74 Jahren. Für seinen offenen Umgang mit seiner Alzheimer-Erkrankung bekam er viel Respekt.

Die Formel-1-Welt trauert um Niki Lauda, er starb mit 70 Jahren nach langem Kampf im Krankenhaus. Im April ist die Berliner Rallyefahrerin und Weltenbummlerin Heidi Hetzer gestorben.

 

Siegmund Jähn flog als erster Deutscher 1978 ins All. Der Kosmonaut genoss große Popularität in der DDR, er blieb immer bescheiden und starb im September im Alter von 82 Jahren.

Jacques Chirac prägte die französische Politik über vier Jahrzehnte. Chirac wurde 86 Jahre und verstarb im September. Der SPD-Politiker Manfred Stolpe ist im Dezember im Alter von 83 Jahren verstorben.

 

Die Liste der Verstorbenen ist lang, unter anderem starben der Modeschöpfer Karl Lagerfeld. Zu seinen Markenzeichen gehörten schwarze Sonnenbrille, weißgepuderte Haare, Vatermörderkragen und fingerlose Handschuhe.

Die Schauspielerinnen Hannelore Elsner, Doris Day, Ursula Karusseit sind von uns gegangen. Völlig unerwartet starb die Schauspielerin Lisa Martinek im Juni. Die dreifache Mutter wurde nur 47 Jahre alt.

 

Die britische Autorin Rosamunde Pilcher starb im Februar mit 94 Jahren.

 

Schlagerstar Costa Cordalis starb im Alter von 75 Jahren in seiner Wahlheimat Mallorca. Die „goldene Stimme aus Prag“ Karel Gott verlor am 1. Oktober den Kampf gegen den Krebs.

Er stand fast 60 Jahre auf der Bühne und wurde mit der Titelmelodie zur Zeichentrickserie „Biene Maja“ für Generationen deutschsprachiger Kinder bekannt.

Auch die „Roxette“-Sängerin, Marie Fedriksson verlor ihren langen Kampf gegen den Krebs, sie wurde nur 61 Jahre alt.

 

Nach der Traumhochzeit von Prinz Harry und Herzogin Meghan im Jahr 2018 wurde ihr erstes Kind, Archie Mountbatten-Windsor am 6. Mai 2019 geboren. Heidi Klum heiratet den deutschen Popstar, Tom Kaulitz.

Thomas Gottschalk trennt sich nach 40 Jahren von seiner Ehefrau Thea.

 

Berlin bekam einen zusätzlichen Feiertag und zwar den Internationalen Frauentag am 8. März. Damit ist Berlin das erste Bundesland, dass den Tag offiziell als Feiertag einführt.

 

Die Oscar-Verleihung besuchte Lady Gaga als Single, ging aber mit einem Oscar 😊.

 

Der Reiseveranstalter Thomas Cook meldet im Sommer Insolvenz an und viele Kunden werden wohl auf Ihren Kosten sitzen bleiben.

 

Im Berliner Zoo erblicken am 31. August Panda Zwillinge das Licht der Welt. Man darf gespannt, wann sie das erste Mal der Öffentlichkeit gezeigt werden. Die Besucherzahlen des Zoos wird’s freuen.

 

Laut Weltglücksreport 2019 leben die glücklichsten Menschen in Finnland, Deutschland rangiert auf Platz 17

 

 

Es gäbe noch viel mehr zu berichten, aber ich möchte mich endgültig von 2019 verabschieden.

 

Freuen wir uns auf die Herausforderungen im neuen Jahr und im neuen Jahrzehnt.

 

Seien wir dankbar, dass wir über 70 Jahre in Frieden leben durften, zeigen wir Menschlichkeit und Solidarität im täglichen Umgang miteinander.

Rufen wir uns die Fähigkeit zurück, von all dem Guten ein Stück abzugeben und damit die Welt wieder ein Stück besser werden zu lassen.

 

So ähnlich habe ich meinen Brief im letzten Jahr beendet, aber ich finde, die Zeilen haben nach wie vor Gültigkeit und so möchte ich auch meinen Brief in diesem Jahr damit abschließen.

 

Ich wünsche Ihnen ein erfolgreiches und friedliches Jahr 2020, verbunden mit persönlichem Erfolg und einer Portion Glück, aber vor allem Gesundheit

 

In diesem Sinne, mit Sinn und Verstand 😊 in die „goldenen 20er“….

 

Ihr/Euer

 

Jürgen Gangl

General Manager

 

T: +49 30 2389 0, D: +49 30 2389 4100

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