Lachen ist gesund.


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Lachen ist gesund und erhält jung, ob man es glaubt oder nicht.

 

Wie schön ist es, Menschen Lachen zu sehen und wie schwer ist es mit Menschen zusammen zu sein, die man selten zum Lachen bringt.

 

Gott sei Dank bin ich in der Lage diesem Klientel aus dem Wege zu gehen. Ich habe einfach keine Lust mit Berufspessimisten zusammen zu sein und gehe diesen, so gut es geht, aus dem Weg.

 

Was bringt uns pessimistisches Denken – gar nichts.

 

Optimismus ist gerade zur Zeit auch angesagt.

 

Wenn wir alle die Corona – Regeln befolgen, kann uns eigentlich nichts passieren.

 

Was ist denn dabei, wenn wir in den Geschäften für relativ kurze Zeit eine Schutzmaske aufziehen müssen.

 

Inzwischen wissen wir ja alle, dass die Maske sowohl uns, als auch andere schützt.

 

Natürlich leidet das Lachen etwas darunter, aber man lernt beim Gespräch vielleicht jetzt auch den anderen in die Augen zu schauen und da ist dann doch oft ein Lächeln zu entdecken.

 

Wie haben wir in meinem Ur – Freundeskreis, dem Sternenclub Schönau, oft wegen einem regelrechten Blödsinn gelacht. Andere konnten vielleicht das Lachen von uns gar nicht verstehen, aber uns hat es immer wieder aufgemuntert.

 

Da waren Freunde dabei, die es prächtig verstanden Witze zu erzählen. Mir war die Gabe des Witzeerzählens nie gegeben und ich empfinde es manchmal bei einer Unterhaltung auch störend.

 

Zwei Freunde, die prächtig Witze erzählen konnten und auch immer wussten, wann sie aufhören mussten, sind leider nicht mehr unter uns.

Ach wie froh wären wir alle, wenn wir die beiden noch mal beim Witze erzählen erleben dürften.

Wir lachen bei unseren Treffen zwar immer noch viel, aber das Zwerchfell wird doch nicht mehr so heftig strapaziert wie früher.

 

Heute werden ja regelrechte Lachkurse angeboten, ich kann damit nichts anfangen, weil ich finde, dass einem das Lachen von Natur aus gegeben sein muss.

 

Für mich sind Menschen auch eine Bereicherung, die über sich selbst lachen können und leider findet man immer weniger von dieser Sorte.

 

Kaum trifft man sich, wird ein Problem gewälzt und aus einer Mücke ein Elefant gemacht.

 

Der Gang zum Arzt ist für viele aus Gewohnheit wichtiger, als mal an einem Stammtisch e weng en Schißdreck d’schwätze wie wir im Badischen sagen.

 

Positive Gespräche untereinander tragen zur Wohlfühlkultur bei und wenn nur über Krankheiten gesprochen wird, regt dies nur die kleinen Zipperlein an.

 

Gott sei Dank habe ich eine Frau, die sehr viel lacht und ich nehme dabei keineswegs in Anspruch, dass es an mir liegt.

 

Generell kann ich aber empfehlen mit Frohsinn in die Welt zu schauen und erst gar keine pessimistischen Gedanken aufkommen zu lassen.

 

Pflegen wir doch das „Schwätzle“ miteinander und hoffentlich führt es ab und zu dazu, dass wir kräftig lachen können.

 

 

 

 



© Hans Ulrich Lochar 2020