Der Gutedel ein treuer Begleiter!


Seitdem ich denken kann,  ist der Gutedel der Wein, den ich am meisten trinke. Er gehört sicher nicht zu den herausragenden Weinen, die international einen großen Wirbel machen, aber er ist ein wunderbarer, leichter und sehr verträglicher Wein – auch wenn man nicht nach dem Spruch geht

 

„Sürpfle muesch nit sufe“.

 

Mit meinen Urfreunden vom Sternenclub Schönau n.e.V. habe ich den meisten Gutedel getrunken und auch heute noch ist er für die meisten Sternenbrüder immer noch der Hauswein.

 

Vor einigen Jahren haben wir, durch unseren leider viel zu früh verstorbenen Sternebruder Wolfgang – Fuzi – Held animiert, angefangen den Gutedel vom Weingut Noll in Buggingen – Seefelden zu kaufen.

 

Ich habe auf den Geschmack von Fuzi vertraut und mich der Bestellung blind angeschlossen, obwohl ich sonst einer von der Sorte bin, der gerne den Winzer kennt, von dem er die Weine trinkt.

 

Vor kurzem hat es sich ergeben, dass ich meinen diesjährigen Anteil vom „Sternenclub – Hauswein“ in Seefelden – Buggingen bei Familie Noll zusammen mit meiner Frau persönlich abgeholt habe.

 

Jetzt kann ich mich bei jedem Schluck, den ich trinke, einfach noch besser mit dem Nollschen – Gutedel identifizieren, weil ich gesehen habe, dass die Nolls eine nette und sympathische Winzerfamilie sind.

 

Beeindruckt hat mich auch der Junior Fabian Noll, der ein abgeschlossenes Weinbaustudium in Neustadt hinter sich hat.

Zu einem guten Wein gehört ein netter Mensch und kein Spinner.

 

Sehr kompetent sind uns  sowohl Fabian Noll als auch seine Mutter Annemarie Noll begegnet und haben uns das blitzsaubere Weingut und seinen Keller gezeigt. Der Vater war geschäftlich unterwegs aber ich kenne ihn ebenfalls als netten Menschen von einer Weinübergabe in Schönau.

 

Irgendwo habe ich mal gelesen, dass man die Seele des Winzers im Wein erkennen kann. Ich kenne jetzt zwar die Seele von den Nolls nicht, aber ihre Art und die spiegelt sich bei mir in ihrem Gutedel wieder – einfach nett, leicht und frisch.

 

Der Gutedel von den Nolls hat übrigens 10,5 % Vol. und ist natürlich nicht angereichert, sonst würde ich ihn nicht trinken.

10,5 Vol. % heißt  über 80 Öchsle und dadurch im Kabinettbereich. Ich bekomme ihn in der Literflasche und mit Schraubverschluss und akzeptiere natürlich diesen bei einem Wein, der bei mir immer ein Jahr reicht.

 

Über die Menge hänge ich den Mantel des Schweigens – Sürpfle muesch nit sufe.

 

Natürlich habe ich auch noch andere Weine bei den Nolls probiert und war sehr angetan.

 

Vom Nobling waren meine Frau und ich derart überzeugt, dass wir auch noch etwas mitgenommen haben und ich muss mich da einfach den Gedanken von Fabian Noll anschließen – nicht jeder Wein muss trocken sein.

 

Annemarie Noll hat immer wieder erwähnt, dass sie demnächst auch ihren eigenen Spargel anbieten und ich bin davon überzeugt, dass er von genau der hohen Qualität ist, wie der Wein.

 

Also nichts wie hin zu den Nolls im

 

WEINGUT NOLL

Familie Helmut Noll

Kirchstraße 20a

79426 Buggingen-Seefelden

Telefon: 07634 2739

ÖFFNUNGSZEITEN

außerhalb der Spargelsaison:

Mo. – Fr. 15.00 – 18.30 Uhr

Samstag 9.00 – 14.00 Uhr

oder nach Vereinbarung

 

 

 

 



© Hans Ulrich Lochar 2019