Ein Tag im Wiesental.


70er Treffen.

 

Ein schönes Erlebnis hatte ich am letzten Wochenende in meiner Heimat, dem Wiesental.

 

In diesem Jahr werden meine Schulkameradinnen und Schulkameraden von der damaligen Volksschule in Schönau 70 Jahre alt.

Menschenskind ich gehöre ja auch dazu und frage mich manchmal wo ist die Zeit geblieben?

Wie war das doch schön als wir in unserer Schule noch miteinander lesen, singen und turnen lernen durften und wie war es doch schön, dass man damals in der Schule noch so richtig Kind sein durfte.

 

Wir hatten zwar kein I Phone und kein I Pad aber  Lehrerinnen und Lehrer, an die wir uns heute noch gerne zurück erinnern. Johann Peter Hebel mit seinen Gedichten war im Deutsch – Unterricht ab und zu unser Begleiter und ich kann mich erinnern, dass ich durch ihn einen Heidenrespekt vor dem Mann im Mond hatte.

 

Hausaufgaben mussten wir zwar auch machen, aber der fast tägliche Gang zum Bolzen auf den Letzberg gehörte für uns Jungs einfach dazu.

 

Deutschland wurde ja 1954 Fußballweltmeister und da war es ja klar, dass Fußball eine ganz große Rolle spielte. Ich bin meistens als Helmut Rahn aufgetreten wage aber im Nachhinein zu bezweifeln, ob er an meinen Fußballkünsten eine große Freude gehabt hätte. In der Wiedlegasse, wo ich aufgewachsen bin het mer domols noch Steckliverband gespielt und im Sommer war der herrliche Wiedebaum, den es genau so wenig mehr gibt wie den Kanal drum herum, unser Spielplatz.

 

Wir hatten eine sehr schöne Kindheit und anlässlich unseres Klassentreffens haben wir uns natürlich daran erinnert.

 

Es war einfach schön, alte Schulkameradinnen und Schulkameraden wieder mal zu sehen und, dass wir uns entschlossen hatten uns einfach zum „Schwätze“ und genießen ohne großes Programm und Tam Tam zu treffen.

 

Mit dem Belchenbus sind wir zum Belchenhotel Jägerstüble gefahren und haben bei sehr gutem Kaffee und Kuchen  die Gastfreundschaft der Familie Dietsche und ihrer netten Mitarbeiter genossen. Ich habe gemerkt, dass sich vor allem auch der Senior Günter Dietsche sehr über den Besuch von uns gefreut hat und der ließ es sich nicht nehmen, uns die schönen und teilweise neuen Räumlichkeiten zu zeigen.

 

Manchmal zahlt es sich aus, wenn man zu Menschen einen netten Kontakt pflegt und so habe ich durch Zufall am Vormittag erreicht, dass wir am späten Nachmittag bestens vom Jägerstüble ins Rößle nach Todtnau – Geschwend gebracht wurden.

 

Im historischen Dorfgasthaus Rößle in Todtnau – Geschwend wurden wir dann sehr nett von Linda Dießlin und Michael Spitz empfangen und bei bestem Speis und Trank haben wir dort einen sehr schönen Abend erlebt. Dafür gesorgt hat mit ihrer netten Art auch die sehr nette Servierkraft Roswitha Meier.

 

Es freut mich sehr, dass ich feststellen durfte, dass das Dorfgasthaus Rößle in Todtnau – Geschwend durch die Initiative des Schönauers Ewald Dießlin und vieler Helferinnen und Helfer zu einer sehr netten Begegnungsstätte im Wiesental geworden ist – ganz großes Kompliment an alle, die dafür verantwortlich waren und heute noch tätig sind.

 

So kann ich den Lesern dieser Kolumne wieder mal zwei ganz besondere gastronomische Adressen in meiner Urheimat dem Wiesental – zwischen Feldberg und Basel – empfehlen.

 

Belchenhotel Jägerstüble oHG Familie Dietsche

Obermulten 3

DE-79677 Aitern – Belchen

Tel.: +49 (0) 7673 – 88818-0

Fax: +49 (0) 7673 – 88818-64

info@belchenhotel.de

https://www.belchenhotel.de

und

 

Dorfgasthaus: dasrößle | im Dürracker 3 | D-79674 Todtnau

Telefon: +49(0)7671 9925446

dasroessle@dasroessle.de

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