Der Volker ist einfach eine Granate!


Waldfrieden Herrenschwand.

 

Es ist glaube ich noch nie vorgekommen, dass ich über einen Restaurantbesuch zwei Mal etwas schreibe.

Wir waren aber am letzten Freitagmittag – 15. Juni 2018 – wieder  mal im Waldfrieden in Todtnau – Herrenschwand bei Familie Hupfer.

Zusammen mit einem Genießerfreund, den ich auch wegen seiner fachlichen Qualifikation außerordentlich schätze, haben meine Frau und ich uns mit ihm auf den Weg nach Herrenschwand gemacht.

Das Essen war wieder so großartig, dass ich mein Lob einfach loswerden muss.

 

Wir haben uns für das angebotene Menü mit 4 Gängen entschieden – auch 3 oder 5 Gänge werden angeboten.

 

Zu einem absolut fairen Preis wird im Waldfrieden frische, regionale Küche auf allerhöchstem Niveau angeboten.

Unser Genießerfreund hat spontan zwischendurch mal gesagt, Mensch Uli, das ist zwei Michelin – Sterne wert.

Ich kenne ihn schon lange und wenn so etwas aus seinem Mund kommt, dann weiß ich, dass er es ehrlich meint.

Es war einfach auch alles vom Besten was uns geboten wurde und das ging schon bei Amuse Gueule mit der hausgemachten Butter los.

 

Der stehende Spargel bei der Vorspeise war so etwas von geschmacksintensiv, dass wir beide richtig froh waren, dass wir in einem Chardonnay vom Weingut Schneider in Weil am Rhein den richtigen Partner ausgesucht haben.

 

Meine Frau hat zum Hauptgang das Kalbsfilet genommen und wir beide haben gefragt,  ob wir auch Reh zum Hauptgang haben könnten – siehe beigefügtes Bild – die Umbestellung war überhaupt kein Problem.

 

Unterschiedlich gebraten mit zweierlei Saucen, die mir unvergesslich bleiben werden. Man merkt halt schon, ob jemand einen selbstgemachten Wildfond nimmt, oder einen aus dem Glas.

 

Vielleicht liegt die Zartheit vom Reh auch daran, dass es in der herrlichen Umgebung von Herrenschwand aufgewachsen ist.

 

Volker Hupfer bekommt von den einheimischen Jägern das Wild geliefert und das kann ja in dieser Landschaft eigentlich nur gut sein.  Und was für Spätzle uns dazu serviert wurden.

 

Jeder, der mal wirklich handgeschabte Spätzle essen möchte, wie sie sein sollten, sollte mal in den Waldfrieden nach Herrenschwand .

 

Volker Hupfer ist von A – Z ein Könner und nach dem Essen hat er uns noch erzählt, dass er zwei Afrikaner als Lehrlinge in der Küche hätte und mit deren Motivation sehr zufrieden wäre.

 

Ich finde es toll, dass das Amt, das die zwei afrikanischen Flüchtlinge betreut, Ausbildungsplätze für die jungen Leute sucht und wenn sie dann noch solch einen Ausbilder wie Volker Hupfer bekommen, der sie eben ausbildet und ihnen alles zeigt, werden bestehende Sprachbarrieren keine Rolle spielen.

 

Man merkt auch im Service, dass es im Waldfrieden einfach stimmt. Der Todtmooser Kellner serviert und berät mit viel Freude und ihn hat selbst nicht aus der Ruhe gebracht, als mein Genießerfreund den Rotwein als etwas zu warm empfand und ich ihn als gerade recht.

 

Das Problemchen wurde zu unserer beider Zufriedenheit bestens gelöst.

 

Übrigens haben wir zum verschieden gebratenen Reh mit den Saucen einen Sasbacher Spätburgunder Rote Halde getrunken. Vor allem die Ragoutsauce ließ mein Genießerherz höher schlagen.

 

Jeder Wunsch wurde uns vom sehr aufmerksamen Service erfüllt und selbstverständlich helfen die Damen Hupfer mit Begeisterung mit.

 

Beim Dessert habe ich mal wieder gemerkt, dass zwischen Eis und Eis eben Welten liegen. Was da teilweise in sogenannten Eisdielen an Erdbeereis angeboten wird, ist für mich eine Zumutung.

 

Wie Erdbeereis mit natürlichen Zutaten schmecken kann, erlebt man im Waldfrieden in Herrenschwand.

 

Wir waren begeistert und wir kommen wieder und mein Genießerfreund hat spontan gesagt, dass er demnächst mit seiner Familie mal in den Waldfrieden will, um auf diesem hohen Niveau wieder mal zu essen und im Naturparkhotel in einer der sehr schönen Suiten zu wohnen.

 

Für meine Frau Marianne und mich war es sehr schön mit einem Menschen unterwegs zu sein, der zu genießen versteht und toll war, dass wir ihn vom Waldfrieden in Todtnau – Herrenschwand total überzeugen konnten.

 

Für alle, die auch mal einen Ausflug zu den Hupfers machen wollen hier die Daten:

Familie Hupfer

Dorfstraße 8

79674 Todtnau- Herrenschwand

tel.: +49 (0) 7674 92093-0

fax: +49 (0) 7674 92093-90

info@derwaldfrieden.de

www.derwaldfrieden.de

 



© Hans Ulrich Lochar 2019