Genussvolle Tage in Baiersbronn – Schwarzenberg.


40ster Hochzeitstag.

 

Es ist mit Sicherheit heutzutage etwas Besonderes, wenn man den vierzigsten Hochzeitstag feiern kann. Im Voraus war für meine Frau Marianne und mich klar, dass wir einige Tage irgendwo hin gehen.

Siehe da, ist uns eines Tages ein Arrangementangebot vom Hotel Sackmann in Baiersbronn ins Haus geflattert, das uns sehr zugesagt hat. Der Hauptgrund warum wir dort hingegangen sind war eigentlich der, dass wir gemeinsam einige Tage verbringen wollten.

Ich kenne zwar den Inhaber Jörg Sackmann von einigen Veranstaltungen in der Nachsorgeklinik in VS – Tannheim, aber die Auszubildenden vom Hotel Sackmann gehen normalerweise nach Calw in die Landesberufsschule.

So bestand die Gefahr nicht, dass mich zu viele kennen und ich wollte die Tage einfach mit meiner Frau in Ruhe verbringen.

Die Tage im Hotel Sackmann in Baiersbronn waren für uns beide sehr schön und hochinteressant. Über die sehr schöne Spa – Anlage können wir nur lobende Worte finden und die Damen, bei denen wir jeweils zwei Anwendungen hatten, haben sehr gut gearbeitet.

Wir beide kommen ja aus der Hotelbranche und so konnten wir natürlich wieder mal 5 Tage verfolgen, was in einem sehr guten Hause im täglichen Ablauf alles für den Gast getan werden muss.

Wir waren total überrascht, als wir zum ersten Mal an unseren Tisch zum Abendmenü geleitet wurden und auf dem Tischschild – „Herrschaften Lochar“ stand.

Wir kannten diese Bezeichnung nicht, haben dann aber festgestellt, dass es uns beide zu einem Tischgespräch angeregt hat.

Ich finde es passt einfach in dieses Haus, weil die Servicemitarbeiter und die Mitglieder der Familie Sackmann die Gäste wie Herrschaften behandeln. Man wird als Gast einfach geschätzt und das merkt man im ganzen Haus.

Über das Angebot und die Qualität der Speisen waren wir täglich regelrecht begeistert. Schon beim ersten Frühstück ist uns eine Frau Bärbel Schmidt aufgefallen, die in meinem Alter ist und einfach Serviceleistungen vollbrachte, die nicht alltäglich sind.

Als Teetrinker war ich natürlich vom feinen Angebot begeistert und obwohl wir uns den Tee selbstverständlich am vorhandenen Samowar gerichtet hätten, wurde er von Frau Schmidt nicht nur uns gekonnt serviert.

Das Angebot des Frühstücksbuffets passt sich der hohen Qualität der Speisen, die im Hause Sackmann auch im Pensionsbereich serviert werden, an. Dies gilt auch für das mittägliche Lunch – Buffet, das auch in unserem Arrangement dabei war.

Rundum Speisen mit Hochgenuss war angesagt und speziell das Abendmenü war einfach vom Feinsten.

Feinste Vorspeisen wie gefüllter Kartoffelknödel mit Gänseallerlei oder geräucherter Sokeye Lachs in Kräutercrêpe mit Koriander und Limonen – Senfsauce gehörten genauso zum Angebot wie Suppen, die meine Frau regelrecht begeistert haben. Für sie ist ein Menü ohne Suppe kein Menü und dem Suppenkoch hat sie immer wieder ausrichten lassen, dass er sein Handwerk perfekt versteht.

Zum Hauptgang konnten wir aus „Mutters Küche“ oder „Internationale Küche“ oder „ Wel – Fit“ auswählen.

Egal was wir gewählt haben, es war nach unserer Meinung immer vom Feinsten und dieser Eindruck hat sich auch bei den frischen Salaten, dem feinen Käsebrett und delikaten Desserts fortgesetzt.

Immer wieder haben wir gestaunt, was alles für den Gast geboten wird und immer wieder haben wir über die Leistung der Familie Sackmann selbst geredet.

Geradezu rührend war, als der Seniorchef mit über 90 Jahren in feinster weißer Kochjacke ans Buffet  kam, um das hausgemachte Brot aufzuschneiden und mit kritischen Blicken die angebotenen Platten zu betrachten.

Wir beide haben zu uns immer wieder gesagt, dass es einfach eine großartige Leistung ist, dass nun schon in mehreren Generationen  bei den Sackmanns im Dienste des Gastes von Familie Sackmann selbst und den netten und freundlichen Angestellten alles für die Gäste getan wird.

Natürlich ist der Patron Jörg Sackmann mit seinen Augen überall und man merkt, dass er mit Herzblut dabei ist, aber ohne die Mithilfe von vielen fleißigen Händen wäre eine solche Leistung über Jahrzehnte sicher nicht möglich gewesen.

 

Wir haben uns auch sehr gefreut, dass die beiden Söhne Nico und Daniel mit ihren Frauen  auch im Hause tätig sind und vor allem sich mit ihrer Art auch dem sehr netten Wesen von Jörg Sackmann anpassen.

 

Unser Wunsch für die Sackmanns ist der, dass sie bei der großen Arbeit für ihre Gäste auch immer die netten Gäste haben, die sie zweifellos verdient haben.

 

Herzlichen Dank für alles

 

Uli und Marianne Lochar

 

Für alle, die mal in das Hotel Sackmann in Baiersbronn möchten hier die Anschrift:

Hotel Sackmann, 72270 Baiersbronn – Schwarzenberg

Tel. 07447 2890

www.hotel-sackmann.de

 



© Hans Ulrich Lochar 2019