Die Weine meines Freundes Marco Savigliano!


Angaben zu den Weinen vom Weingut Mario Savigliano

Diano d’Alba Piemont.

In der Kolumne Incontro – Begegnung in der Kategorie „ Meine Kolumnen“ beschreibe ich, wie es zur Begegnung – Incontro – mit meinem Freund Marco Savigliano vom Weingut Mario Savigliano in Diano d’Alba gekommen ist.

 Hier möchte ich Ihnen eine Beschreibung der Weine vom Weingut Mario Savigliano geben.

 Die Weine können über unsere Tochter Sabine Lindenau info@genusswein.de bezogen werden.

 Der Dolcetto wird aus der Rebsorte Dolcetto gemacht, eine sehr früh reifende Sorte.

Er hat zwischen 11,5 und 12,5 % Vol. Alkoholgehalt.

Charakteristische Merkmale: Rubinrot mit purpurfarbenen Reflexen.

Bei längerer Lagerung tendiert die Farbe zum granatrot.

 Der Dolcetto hat ein volles, weiniges Bukett, ist im Geschmack trocken,

weich, großzügig, mit einem leichten Mandelton und hat ein gutes

Gleichgewicht zwischen Säure, Tannin und Körper.

 Die Haltbarkeit liegt zwischen 3 und 6 Jahren.

Der Wein wird in Piemont selbst sehr viel getrunken.

 Er ist trocken, hat eine herbe Fruchtigkeit mit deutlicher Gerbsäure und hat eine blassere rubin – himbeerrote Farbe.

 

Eine Besonderheit im Weingut Mario Savigliano ist der „ Dolcetto Sori Bartu „, der nicht umsonst schon in Horst Dippels Weinlexikon Erwähnung fand.

Sori Bartu bedeutet, dass die Trauben von einer Südlage stammen.

 

 Der Barbera d’ Alba wird in 53 Gemeinden der Region Alba erzeugt.

 Die Rebsorte ist der Barbera.

 Der Wein ist feinherb, herzhaft, körperreich und hat 6 bis 8 Promille Säure.

 Vor dem Verkauf muss der Barbera mindestens 2 Jahre reifen, davon ein Jahr im Holzfass.

 In der Jugend ist der Barbera rubinrot und später granatrot.

 Der Duft ist weinig und erinnert an Weichselkirschen.

 Er hat wenig Tannin, einen leichten Apfelduft und geht im Alter in Richtung schwarze Johannisbeeren.

 

Als die Tochter von Marco Savigliano, Letizia, geboren wurde hat der Vater von Marco, der leider verstorbene Mario Savigliano ihm erlaubt den Barbera einige Zeit inein gebrauchtes Barriquefass zu legen.

Inzwischen ist derBarbera Letizia“ bei Stammkunden als ein feiner, gehaltvoller Wein bekannt, der sicher zu den ganz feinen Barbera des Piemont gehört. Hier beweist Marco für mich, dass er auch gelernt hat mit dem Barriquefass umzugehen.

 

 Die Nebbiolo – Rebe ist seit dem 14. Jahrhundert bekannt.

In den Nebeln des späten Oktober sind die Trauben lesereif, deshalb hat diese Rebsorte den Namen Nebbiolo.

Der Nebbiolo d’ Alba ist mild und trotzdem voll und kräftig. Er hat eine rubinrote Farbe und erinnert im Duft an Rosen- und Veilchen.

In der Jugend ist er etwas verschlossen und tanninbetont, im Alter weich, gerundet und harmonisch.

 

 Der Barolo wird auch aus der Nebbiolo – Rebe gemacht und gehört zu den

berühmtesten Weinen der Welt. Darf allerdings nur im Barologebiet als Barolo bezeichnet werden.

Es gibt keine andere Traube, wie die Nebbiolotraube, deren Weine so auf Unterschiede in der Umwelt reagieren.

Deshalb ist der Barolo auch so unterschiedlich.

 Auch Ludwig der XIV. hat den Barolo sehr geschätzt.

 Der Barolo muss mindestens 3 Jahre lagern, davon 2 Jahre in Eichenfässern.

 Beim Barolo gibt es sehr viele Aromen. Zuerst hat er eine herbe Wucht, mit einem Anflug von Trüffel und nach ca. 7 Jahren einen angenehmen Teergeschmack (Goudron) Himbeerakzent, Pfefferminzton.

 Anklang an welke Rosen sind weitere Aromen, die man im Barolo findet.

Der Barolo hat in der Jugend eine dunkle, granatrote Farbe mit rubin und wird später bernsteinfarben mit Orangereflexen.

 Er hat eine kräftige Säure mindestens 5,5  Promille und braucht normalerweise 8 Jahre, bis sich der Gerbstoff abgebaut hat.

 Speziell die Barolos um Barolo selbst und La Morra haben häufig ein welkes Rosenbukett mit einem Lakritzton  und erinnern an Trüffel und Moos, Beeren und Sauerkirschen.  Sie sind in der Regel früher trinkbar.

 Dies gilt auch für den Barolo von Marco Savigliano, weil der von Reben stammt, die in La Morra angebaut werden.

Die Piemontesi sagen über Barolo den König der italienischen Weine, man sollte ihn am Abend nach dem Öffnen seinen Feinden oder am nächsten Tag seinen Freunden servieren.

 

Incontro – Begegnung!

Incontro ist ein Rotwein, der aus 3 verschiedenen Rebsorten – Nebbiolo, Barbera und Cabernet Franc – gemacht wird. Schon immer wollte Marco Savigliano eine Cuvée mit einem besonderen Namen machen. Aus diesem Grunde hat er auch die Rebsorte Cabernet Franc in kleinen Mengen angebaut. Als er dann den ersten Wein davon erntete, ist er auf die Idee gekommen ihn zum Verschneiden zu benützen. Verschneiden heißt, dass die fertigen Weine gemischt und danach noch einige Zeit im Fass gelagert werden. Der Anteil der Rebsorten liegt im Moment bei 45% Nebbiolo, 35% Barbera und 20% Cabernet Franc. Schon in jungen Jahren lässt der fruchtige, tiefgründige Rotwein erkennen, dass er nach einer Lagerzeit von 3 Jahren ein idealer Begleiter  zu Wildgerichten und klassischen Schmorbraten ist. Natürlich kann man ihn auch zu Nudeln mit Piemonteser Trüffel trinken. Den Namen Incontro – Begegnung hat er dem Wein deshalb gegeben, weil er damit die Begegnung zwischen ihm und Uli Lochar würdigen wollte.

 

Die Weißweine vom Weingut  Mario Savigliano

 Der Arneis kommt aus dem Langhe  – Gebiet und besticht mit einer schönen eingebundenen Säure. Im Duft erinnert er an exotische Früchte. Der Alkoholgehalt liegt bei 12%. Speziell im Piemont wird er vor allem als Begleiter von Anti Pasti getrunken.

Der Arneis passt auch sehr gut zu Fischgerichten, hellem Fleisch und Mehlspeisen.

In jüngster Zeit findet er immer mehr Anhänger, die ihn auch sehr gerne als Aperitif trinken.

 

 Der Moscato d’Alba ist ein reiner Perlwein. Die Gärung wird durch Kälte gestoppt, um die Aromen und den Fruchtgeschmack zu erhalten.  Ein wunderschönes Birnenaroma mit leichten Honignoten ist das Typische beim Moscato. Der Perlwein ist mit seinen 5,5% Alkohol sehr leicht.

Ein toller Wein für die Terrasse und ein richtiger Erfrischer, wenn man erschöpft ist.

Im Piemont trinkt man ihn zu dem bekannten  Pandoro – Gugelhupf und anderen Desserts. Er ist auch als Aperitif nicht zu verachten.  Der Moscato sollte grundsätzlich gekühlt bei 6 bis 8 Grad C serviert werden.

 

Ich würde mich freuen, wenn wir uns mal zu einem Gläschen Wein vom Weingut Mario Savigliano treffen würden.

Gerne gestalten wir eine Weinprobe für Sie. Wenn Sie Näheres wissen wollen, bitte ich Sie, sich an das Unternehmen unserer Tochter Sabine Lindenau zu wenden:

genusswein.de Edler Genuss von erlesenen Weinen. Sabine Lindenau, Geschäftsführerin, Schicks Kamp 58, 48317 Drensteinfurt

Tel: 02387 9190460  Mobil.0151 4252 5599 — info@genusswein.de

 

 

 

 

 

 

 

 



© Hans Ulrich Lochar 2021