Benimm – Punkte, die ich gesammelt und ergänzt habe.


 

 Zuerst will ich Ihnen meine Meinung zu etwas ganz aktuellem sagen.

 Haben wir eigentlich keine schönen Körper mehr?  Das Tätowieren nimmt dermaßen überhand, dass ich es schon nicht mehr als schön betrachten kann.

Die Fußballgrößen sind ja die großen Vorbilder dafür. Bei vielen wäre es aber besser, sie würden sich auf  ihren Sport konzentrieren und nicht darauf, ob über der Sporthose noch ein nettes Eichhörnchen rausschaut. Ich musste ja auch viele Jahre diese Eichhörnchen anschauen,  ob ich wollte oder nicht. Manche waren auch wirklich nett anzusehen. Ich habe aber stets darauf aufmerksam gemacht, dass das Eichhörnchen mitwächst und sich im Alter daraus ein Drachen entwickeln kann.  Bedenken sollte man auch immer, dass man im Geschäftsleben auch kritisch angeschaut wird, wenn man zu viele Tätowierungen präsentiert. Dies bekomme ich auch immer wieder von Personalchefs von Unternehmen bestätigt.

Um alles zu verdecken, muss man dann auch im Sommer lange Hemden tragen – danke ich verzichte. Übrigens auch deshalb, weil ich mir saublöd vorkommen würde, wenn ich 67er meine, noch ein „ Eichhörnchen oder evtl. mein Lieblingstier einen Hirsch“  präsentieren zu müssen.  Viel Spaß beim Lesen der von mir gesammelten und ergänzten Benimmpunkte. 

 

Man sollte anziehen, was man gerne mag und zu einem passt.

 

Nie etwas anziehen, was man nicht will.

 

Zu aufreizend anziehen ist geschmacklos.

 

Für einen geschäftlichen Anlass ist immer noch eine Krawatte angebracht.

 

Bei offiziellen geschäftlichen Anlässen sollte man eine Jacke – Sakko tragen.

 

Unter der Krawatte ist der oberste Knopf geschlossen.

 

Junge Menschen dürfen junge Kleidung tragen- ältere nur, wenn es zu ihnen passt.

 

Immer gut geputzte Schuhe tragen.

 

Zu offiziellen Anlässen trägt man keine grellen Socken.

 

Bei offiziellen Anlässen sind zu bunte Hemden unpassend.

 

Lackschuhe und Pfennigabsätze gehören nicht in die Schule oder ins  Büro.

 

Schlechte Kleidung im Berufsleben kann Sabotage an der Karriere sein.

 

Röcke sollten handbreit über dem Knie enden, aber Frauen sollten durchaus Röcke tragen.

 

Frauen mit Stil tragen im Berufsleben eine andere Kleidung als in der Freizeit.

 

Zu gewagte Kleidung und zu auffallende  Piercings machen keinen guten Eindruck.

 

Gut bzw. anständig gekleidet hat auch etwas mit Respekt gegenüber dem Mitarbeiter zu tun.

 

 In geschlossenen Räumen wird jegliche Kopfbedeckung abgenommen – von Männern.

 

Höflichkeit zeugt von gegenseitigem Respekt.

 

An einer geschlossenen Tür sollte man anklopfen.

 

Ein wertvoller Mensch hat auch gute Manieren.

 

Die Kommunikation sollte offen und höflich sein.

 

Auf sehr gute persönliche Hygiene ist unbedingt zu achten.

 

Hände waschen nach dem Toilettenbesuch ist Pflicht.

 

Am Arbeitsplatz oder in der Schule versprüht man kein Deo Spray.

 

Die Nagelpflege wird zu Hause erledigt.

 

Pudern und Schminken ist in der Öffentlichkeit tabu.

 

Buckeln gegenüber Vorgesetzten und Lehrern  ist nicht zeitgemäß, Respekt schon.

 

Lochars oberster Grundsatz  „ L m a A“ – lächle mehr als Andere –  ist wichtig.

 

Es hat niemand Anspruch auf ein Null – Bock – Gesicht.

 

Man ist nie unfreundlich.

 

Humorvolle Menschen sind nach neuesten Studie kreativer, weniger krank und bessere Teamarbeiter.

 

Die Hände gehören nicht in die Hosentaschen.

 

Beim Händedruck muss die Hand des anderen nicht gestreichelt, aber auch nicht gebrochen werden.

 

Man lümmelt sich nicht in einem Sessel, sondern setzt sich seinem Gegenüber anständig und aufrecht hin.

 

Der Aufmerksame steht immer auf.

 

Durch Aufstehen signalisiert man dem Besucher „ ich setze mich für dich in Bewegung“.

 

Es  grüßt derjenige zuerst, der einen Raum betritt.

 

Der gute Ton  beginnt schon mit der Begrüßung .

 

Man sollte Menschen, die man kennt, immer mit Namen ansprechen.

 

Zu Terminen sollte man immer rechtzeitig erscheinen –Pünktlichkeit ist besonders im Berufsleben wichtig.

 

Der Chef bietet dem Mitarbeiter eine Sitzgelegenheit an.

 

Ein Kaugummi ist in der Öffentlichkeit  unangebracht.

 

Man spricht mit einem Kaugummi im Mund auch nicht mit anderen.

 

Man sollte nie nach starkem Rauch riechen.

 

Ordentlichkeit fällt auch im Berufsleben auf.

 

Ein unaufgeräumter Arbeitsplatz macht einen schlechten Eindruck.

Beseitigen Sie ihre Spuren – schmutziges Geschirr in der Spüle, alte Lebensmittel im Kühlschrank.

 

Zuhören und andere aussprechen lassen –  nur in Ausnahmesituationen Gespräch unterbrechen.

Wenn jemand telefoniert, stört man eigentlich nicht und zieht sich etwas zurück – nur auf Gesten des Telefonierenden nimmt man Platz.

 

Behalten sie Geheimnisse der Kollegen für sich, wenn sie sie als Freunde behalten wollen.

 

Klatsch sollte tabu sein – hier empfiehlt es sich Gerüchte oder ähnliches sofort zu klären.

 

Wer jammert klaut anderen die Zeit.

 

Jammerer haben ihren Job nicht im Griff.

 

Handy – stumm oder leise stellen und nicht ständig benutzen z.B. auf der Straße, im Auto.

 

Auch auf einen Brief per  E Mail gehören Absender und Datum.

 

Abkürzungen unbedingt vermeiden.

 

Schriftliche Einladungen sollten schriftlich abgesagt werden.

 

Es wird in Deutschland zu viel gefragt was bekomme ich dafür – allerdings wird auch viel zu wenig gelobt.

 

Es  gibt keine unwichtige Menschen.

 

Benehmen in der Öffentlichkeit ist wieder in.

 

Man rülpst und spuckt nicht in der Öffentlichkeit.

 

Beim Gähnen macht man die Hand vor den Mund.

 

Mit dem Zahnstocher geht man auf die Toilette.

 

Zigarettenkippen wirft man nicht einfach weg – eigentlich raucht man gar nicht auf der Straße.

 

Zu laute Musik stört andere.

 

Eine rote Fußgängerampel wird akzeptiert – Kinder könnten hinter einem stehen.

 

Stellen Sie sich vor den Spiegel und fragen Sie sich ob Sie dieser Person  gerne begegnen würden.

 



© Hans Ulrich Lochar 2019