Eine Dynastie in Oberbergen im Kaiserstuhl!

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Man sollte sich es einfach öfters gönnen!

 

Letzte Woche habe ich über das großartige Erlebnis im „Schwarzen Adler“ in Oberbergen mit „Maitre Hubert Pfingstag“ berichtet und eine Fortsetzung versprochen.

Es hat einfach alles wieder mal im „Schwarzen Adler“ gestimmt!

 

Der Aperitif im historischen Gewölbekeller mit einem vorzüglichen Winzersekt aus dem Hause Keller, umgeben von Kisten aus und mit Bordeaux -und vorzüglichen Burgunderweinen, war alleine schon dadurch ein Erlebnis, weil die Sommeliere des Hauses, Frau Wagner,  mit zwei netten, jungen Herren dafür sorgten, dass wir uns sehr wohl fühlten.

 

Melanie Wagner ist ein Beispiel für eine Sommeliere der Spitzenklasse, die es mit ihrer Art versteht, einen Sekt oder Wein zu empfehlen, bei der sich der Gast nicht bevormundet vorkommt und deshalb sofort auf das Angebot eingeht. Schon über 10 Jahre ist sie im „Schwarzen Adler“ in Oberbergen und begeistert mit ihrer Art nicht nur die Gäste sondern auch viele junge Mitarbeiter.

 

Ihre Weine aus dem hauseigenen Weingut haben perfekt zu jedem Gang gepasst, den wir genießen durften.

 

Einen jungen Mitarbeiter aus Norddeutschland  habe ich gefragt, warum er ausgerechnet nach Oberbergen gekommen ist. Seine Antwort kann ich mit einem Satz wiedergeben:

 

Er wollte den Mythos „Schwarzer Adler“ erleben.

 

Manches Gefecht habe ich mit dem Gründer der Dynastie Franz Keller ausgefochten. Wir waren nicht immer einer Meinung, vor allem, wenn es um die Arbeitszeit der damaligen Lehrlinge im „Schwarzen Adler“ ging.

 

Für ihn galt:

Wenn man hier arbeitet, lernt man so viel, dass man später nie Probleme hat irgendwo unterzukommen und schaffe war halt für ihn von morgens bis nachts, was ja sein Sohn Franz in seinem wunderbaren Buch vom   „Einfachen das Beste“ bestätigt.

 

Sicher können alle irgendwo arbeiten, die im „Schwarzen Adler beim  alten Franz Keller“ in die Lehre gegangen sind, aber es gibt eben auch manche, die aufgrund der harten Ausbildung hinterher freiwillig etwas anderes gelernt haben.

 

So wie der „alte Franz“ haben viele damals gedacht, natürlich auch deshalb, weil sie während ihrer Ausbildung no „uff d’Läuf“ kriegt hen.

 

Fritz Keller und seine Jungs haben inzwischen 150 Angestellte und viele davon sind mit dem gelernten „Sommelier“  Fritz Keller den heutigen erfolgreichen Weg von Anfang an gegangen.

 

Sie fühlen sich einfach wohl dabei und sorgen auch dafür, dass der Tausendsassa Fritz Keller in Ruhe sämtlichen Aktivitäten, für die er bekannt ist, nachgehen kann.

Bei unserem Besuch habe ich übrigens nicht nach ihm gefragt.  Ich wollte einfach Hubert Pfingstag und der kompletten Mannschaft unsere ganze Aufmerksamkeit entgegenbringen, weil sie es bei der grandiosen Arbeit, die sie machen, einfach verdient haben.

 

Kurz und bescheiden hat sich auch der neue Küchenchef des „Schwarzen Adler“ Christian Baur sehen lassen und wir haben ihm spontan auch viel Beifall für die großartige Küchenleistung von ihm und seiner Mannschaft gegeben.

Ich wünsche ihm im „Schwarzen Adler“ denselben Erfolg wie ihn seine legendären Vorgänger Anibal Strubinger und Christian Begyn jahrelang gehabt haben.

 

Fritz Keller und seinen Söhnen, die ja teilweise schon sehr erfolgreich im Familienunternehmen Keller tätig sind, empfehle ich, ab und zu

um de INRI z’laufe

und ihn zu bitten, mitzuhelfen, dafür zu sorgen, dass sie auch zukünftig tolle Mitarbeiter haben.

 

Noch einmal!

 

Ich empfehle allen, die Wert auf eine wirklich großartige und besondere Küche mit einem sicher einmaligen Service legen, einen Besuch im „Schwarzen Adler“ in Oberbergen bei Familie Keller und ihren großartigen Mitarbeitern.

 

Franz Keller

Schwarzer Adler

Badbergstrasse 23 (Stammhaus)

Badbergstrasse 44 (Weingut)

D-79235 Vogtsburg-Oberbergen

Kaiserstuhl Baden

Weingut& Weinhandel Tel.: 0 049 (0) 7662 93 30-0

Restaurant & Hotel Schwarzer Adler Tel.: 0 049 (0) 7662 93 30-10

Winzerhaus Rebstock Tel.: 0 049 (0) 7662 93 30-11

KellerWirtschaft Tel.: 0 049 (0) 7662 93 30-80

keller@franz-keller.de

Veranstaltungen

veranstaltungen@franz-keller.de

 

 

 

 

Maitre Hubert Pfingstag!

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Die Poularde in der Salzkruste!

 

Seit Jahren war mein Wunsch einmal zu erleben, wie Maitre Hubert Pfingstag im „Schwarzen Adler“ in Oberbergen eine Poularde in der Salzkruste zerlegt. Ich habe es damals mal gesehen und wäre vor Begeisterung über das großartige Schauspiel am liebsten auf den Tisch gesprungen.

 

Vor einigen Wochen haben Freunde zu mir gesagt,  Mensch Uli, Du wolltest das doch noch erleben und wir auch. Frag doch mal in Oberbergen an, ob es nicht möglich ist, mit Genussfreunden in den „Schwarzen Adler“ zu kommen, um die Poularde in der Salzkruste zu essen.

Also schriftlich angefragt und eine Zusage für 12 Personen bekommen mit der Verpflichtung mit dem Maitre Hubert Pfingstag ein Telefongespräch über den Ablauf zu führen.

 

Vor der Stadtmauer Villingens habe ich an einem Samstagmorgen um 10 Uhr mit ihm gesprochen und wurde dabei von einer Genussfreundin, die zufällig vorbei kam, belauscht.

Ich habe sie zu mir her gewunken und dann konnte sie erleben wie der Genießer aus Villingen sich über das Tranchieren von mehreren Poularden in der Salzkruste unterhält. Sie konnte eigentlich nicht fassen, dass es Menschen gibt, die am Samstagmorgen nichts Besseres wissen, als sich über Poularden zu unterhalten.

 

Ich bin ja ein Spontanmensch und habe ihr gleich angeboten dabei zu sein, wenn wir den „Schwarzen Adler“ besuchen und Gott sei Dank konnte ich Maitre Hubert in einem persönlichen Gespräch in Oberbergen davon überzeugen, dass wir letztlich mit 17 Personen kommen konnten.

Es hat sich so eine Eigendynamik bei der Suche nach Genussfreunden ergeben, dass ich gar nicht dazu gekommen bin eine Auswahl zu treffen, obwohl ich eigentlich wegen meinem Vorhaben um Verschwiegenheit gebeten habe.

 

Ein bisschen hat mich das schlechte Gewissen Leuten gegenüber geplagt, die ich nicht einmal fragen  konnte, ob sie dabei sein wollen.

Die müssen mich halt jetzt fragen, ob ich noch mal Lust hätte, so etwas zu organisieren.

 

Ich weiß ja von meiner Zeit an der Landesberufsschule, was es bedeutet, eine Poularde fachgerecht zu tranchieren und es dann für 17 Personen  zu verlangen, ist eigentlich eine Zumutung.

Von wegen, nicht für Maitre Hubert!

 

Wir sind gestern am Montag, den 1.Juli 2019 mittags im „Schwarzen Adler“ gewesen und haben einige kulinarische und servicetechnische Stunden erlebt, die vermutlich „deutschlandweit“ seinesgleichen suchen.

Natürlich habe ich absichtlich einen Montagmittag ausgesucht, weil so etwas natürlich an einem ausgebuchten Wochenende nicht möglich ist.

Heute will ich nur auf die Poularde in der Salzkruste eingehen über alles andere was wir sonst noch dort erlebt haben, berichte ich demnächst.

 

Lieber Monsieur Hubert Pfingstag.

 

Gestern durfte ich dank Ihnen eine Demonstration von servicetechnischem Können erleben, wie ich es in dieser Art noch nie erlebt habe.

Ich kann mich noch an einen legendären Poularden – Abend im Parkhotel Wehrle in Triberg zu meinen VSR – Zeiten erinnern, wo die bekannten Oberkellner Remo Obino vom Wehrle und  Rudi Kröller vom Parkhotel Adler in Hinterzarten für uns Poularden tranchiert haben.

Die gebratenen Poularden haben damals freiwillig ihre Keulen ausgebreitet, als die beiden an das Tranchierbrett getreten sind.

 

Gestern war für mich der Karajan am Werk. Man hätte Vivaldis 4 Jahreszeiten abspielen können bei dieser handwerklichen Perfektion, die uns Monsieur Pfingstag geboten hat.

Unterstützt von netten jungen Leuten, die ihm zur Hand gegangen sind hat er ohne jegliche Hektik für uns mehrere Poularden zerlegt.

 

Mit der Tranchiergabel wurde zuerst die „Salzkruste“ beeindruckend  geöffnet und dann die Poularde herausgeholt präsentiert und in einer Schnelligkeit elegant zerlegt. Keule und Brust wurde auf von der Küche perfekt vorbereitete Teller mit feinsten Beilagen gelegt.

Ich stehe jetzt noch unter dem Eindruck von dem uns Gebotenen und kann nur jedem, der so etwas einmal erleben möchte, einen Besuch im „Schwarzen Adler“ in Vogtsburg Oberbergen im Kaiserstuhl empfehlen.

 

Gönnt euch mal Servierkunst auf allerhöchstem Niveau und genießt eine Ente, eine Poularde oder vermutlich auch einen Hummer oder großen Fisch von einem ganz großen Kellner, den ich als Maitre bezeichne, serviert.

 

Für mich ist er einer der „Kellner“  vor denen man in den 60er Jahren noch den Hut gelupft hat.

 

43 Jahre ist er schon im „Schwarzen Adler“  in Oberbergen.

Eine mich tief beeindruckende großartige Leistung.

 

Chapeau Monsieur  Maitre Hubert Pfingstag.

 

Auf 1147 Metern Höhe mit Freunden.

Schöner Abend mit Freunden!

 

Schwätzet  mitenander  sagt man im Schönauer Dialekt und zu einem Schwätzle haben wir uns auch mit einem befreundeten Ehepaar verabredet.

Mit ihnen tauschen wir uns immer wieder gerne aus, frischen alte Erinnerungen auf  und freuen uns einfach auf die paar Stunden, die wir zusammen sein können.

 

„Mensch, wo fahre mir hin“, war mein Gedanke als es von Schönau Richtung Todtnau ging, durch Todtnau durch und dann Richtung Notschrei und von da ging es über die „Filbinger Autobahn“ zur Halde. weiterlesen

Wunderwald und Raskolnikoff

Besondere Menschen – besondere Typen!

 

Wir waren die letzten Tage in Deutschlands Osten unterwegs, weil ich den Geburtsort meines Vaters Görlitz mal besuchen wollte.

 

Irgendwo im Hinterkopf hatte ich, dass mir vor einigen Jahren eine Schülerin über Facebook geschrieben hat, dass ich, wenn ich nach Meißen komme, sie mal besuchen soll.

Jetzt bekomme bei fast 800 Facebook –Freunden mal raus, wer das war und außerdem haben wir so beschäftigte Senioren keine Zeit zum Suchen.

Die schöne Stadt Meißen haben wir besucht und die Albrechtsburg bestiegen und beim vorbei laufen an der Weinschänke Vincenz  Richter habe ich zu meiner Frau Marianne noch gesagt, oh schau mal – sehr schön hier.

 

Wir haben in Zittau, der Partnerstadt von Villingen-Schwenningen Quartier bezogen und natürlich musste ich meinen Facebook – Freunden mitteilen, wo ich bin – man hält sich ja für wichtig!!!!! weiterlesen

Freiburger Markterlebnis

Originale sind etwas ganz wertvolles.

 

Vergangene Woche waren wir wieder einmal auf dem Freiburger Markt.

Unsere Tochter  Sabine war mit der Familie zu Besuch und da haben wir alle einen Ausflug unternommen.

Freiburg war unser erstes Ziel und da geht es dann gleich in Richtung Münsterplatz, um den Markt zu besuchen. Es ist einfach ein besonderer Markt, dies haben auch meine Enkel Benedikt und Jonathan festgestellt, die auch von den Spielzeugständen bei der Alten Wache – dem Haus der Badischen Weine – begeistert waren.

 

Natürlich haben wir auch das beeindruckende Münster gezeigt. Irgendwie war es dunkler als sonst, aber dadurch kamen besonders die Fenster sehr gut zur Geltung. weiterlesen


© Hans Ulrich Lochar 2019