Catering – Fluch oder Segen.

 

Mir fällt immer mehr auf, dass sich viele Gastronomen und Hoteliers im sogenannten Catering Bereich bewegen.

Sie beliefern irgendwelche Veranstaltungen außerhalb ihres Hauses.

Warum??? frage ich mich da und komme auf verschiedene Antworten.

 

Ein Gastronom hat zu mir gesagt, beim Catering verdiene ich wenigstens noch etwas.

 

Teilweise kann ich es verstehen, ich habe aber auch Zweifel.

 

Wieviel Material und Zubehör ist nötig, um ein vernünftiges Catering machen zu können – mit Sicherheit eine große Investition.

 

Sicher ist jeder Gastronom auf feste Einnahmen angewiesen und eine feste Einnahme ist für mich ein festgelegtes Essen zu einem bestimmten Preis und für eine bestimmte Personenzahl.

 

Kann dieses Essen aber nicht in den Räumen, die einem gehören, stattfinden?

 

Muss es in einem Saal stattfinden, der z.B. von den Kirchen oder Vereinen zur Verfügung gestellt wird oder sogar von Städten und Gemeinden.

Mir wird darauf dann geantwortet, dass man gar keine Räumlichkeiten für größere Personenzahlen hat.

 

Eine größere Veranstaltung zu planen und zu beliefern erfordert sehr viel Einsatz, Kraft, Zeit und mit Sicherheit auch Stress und Ärger.

Ich kenne einige Gastronomen, deren Können ich sehr schätze und deren Betriebe ich auch immer wieder gerne mal aufsuche.

 

Bei manchen ist es inzwischen so, dass sie ihre Öffnungszeiten wegen eventueller Caterings geändert haben.

 

Es muss ja alles vorbereitet und geliefert werden und deshalb wird mittags zugemacht und öfters liest man dann abends auch, wenn man unangemeldet  zu einer Gaststätte kommt, heute wegen einer größeren Veranstaltung geschlossen.

 

Neulich hat mir ein Gast auch erzählt, dass er mit mehreren Personen eine Gaststätte aufgesucht hat, die für ihr sehr gutes Essen und den flotten Service bekannt ist.

 

Der flotte Service wird aber nicht mehr gewährleistet, wenn zwischendurch ein Catering stattfindet, das beliefert werden soll.

 

Ich bin am Überlegen, ob ich den Gastronomen darauf ansprechen soll, gebe aber meiner Frau recht, wenn sie zu mir sagt, dass dies mich nichts angeht.

 

Es ist leider so, dass der angesprochene Gastwirt mir vermutlich sagen wird, dass er aus finanziellen Gründen einfach gezwungen ist Caterings – Extras zu beliefern.

 

Ich kann dies nachvollziehen, weil ich weiß, dass tatsächlich am Essen nicht mehr viel verdient wird.

 

Ein Bekannter von mir hat mit mir über das Problem des Gastronomen auch diskutiert und spontan gesagt, Menschenskind, der ist ein so guter Koch, dass es keine Rolle spielen würde, wenn er pro Gericht 3,- € mehr verlangt.

 

Dies wage ich zu bezweifeln, weil eben nicht die ganze Kundschaft dafür Verständnis hätte, ich hoffe, dass immer mehr Gäste zu der Überzeugung kommen, dass Qualität eben auch etwas kostet.

 

Zwischen Catering und Catering liegen natürlich auch Welten. Auch hier ist die Qualität und die Frische der Grundprodukte entscheidend und auch da gilt, Qualität hat seinen Preis.

 

Ich persönlich mag einen Aufenthalt in einer Gaststätte lieber, als in irgendeinem größeren Saal und außerdem bin ich ein Freund des warmen Essens und da habe ich schon erlebt, dass es beim Catering nicht mehr so warm war, wie ich es mir wünsche.

 

Sicher ist für viele beim Catering auch der Service ein Problem. Mir gefällt es, wenn z.B. Familienmitglieder die Tafel eindecken und ich schaue mit Sicherheit nicht, ob das jetzt fachlich richtig ist oder nicht.

Ich bin als Gast geladen und da gehört es sich einfach nicht den Großen zu spielen und an irgendetwas Kritik zu üben.

 

Neulich hat mir eine Tochter eines guten Bekannten gesagt, dass ihr Vater eine frühere Schülerin von mir mit ihrer Mannschaft für den Service zu seinem 70sten Geburtstag engagiert hätte.

 

Als die Mannschaft eintraf hat sich die Serviceleiterin erst mal hingestellt und laut und deutlich, die von der Familie mit großem Eifer eingedeckte Tafel, kritisiert.

Meiner Bekannten ist daraufhin die Lust am Feiern vergangen und ich habe zu ihr gesagt, dass ich die Kritikerin sofort nach Hause geschickt hätte.

 

So etwas gehört sich einfach nicht, auch wenn man meint, man hätte die fachliche Weisheit mit Löffeln gefressen.

 

Für ein gutes Catering ist Arbeit ohne Ende angesagt bis alles steht und wieder richtig entsorgt ist –   es ist schlicht und einfach ein Knochenjob und ihr könnt mir glauben, dass ich weiß von was ich rede.

Wo liegt also die Lösung. Da ist eine Antwort sehr schwierig.

Ich wünsche mir, dass viele zu der Erkenntnis kommen, dass es am Ende nicht günstiger ist, z.B. in einem Vereinsheim eine private Feier zu veranstalten, als in der Gastronomie.

 

Wenn gastronomische Betriebe immer mehr mittags schließen oder auch abends wegen einem Catering nicht geöffnet haben, leiden die Stammgäste und auch die Touristen der Region darunter und das ist wirklich nicht gut.

 

Ich freue mich, dass ich jetzt zu einer Familienfeier aufbrechen kann, die in einem gastronomischen Betrieb stattfindet.

 

 

 

 

Ein netter E – Mail und WhatsApp Wechsel.

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Während unseres Aufenthaltes in der Leopoldshöhe in Weil kamen wir auch auf Agnese Broggini zu sprechen.

 

Agnese Broggini ist eine der bekanntesten Wirtinnen der Schweiz und Seniorchefin im Hotel Ristorante Stazione Da Agnese e Adriana

 

Meine Schwägerin Claudia kam durch Hans Ott in das Ristorante Stazione und hat dort zusammen mit ihrem Mann Hervé vor vielen Jahren eine Saison bei Agnese gearbeitet. Wir haben sie damals besucht und so hat sich der Kontakt mit Agnese ergeben.

 

 

Diesen haben wir immer wieder durch Besuche, Briefwechsel und andere Gelegenheiten gepflegt und es war und ist immer wieder ein Erlebnis Agnese zu treffen oder etwas von ihr zu hören.

 

 

Andreas Ott hat Agnese spontan bei unserem Treffen eine WhatsApp gesandt und dadurch hat sich ein Schriftwechsel ergeben, der mir Freude macht.

 

 

Agnese nach Grüßen an alle:

 

 

Uli Lochar ist immer der Grösste in meinem Leben, was er für die Gastronomie getan hat, ist für immer unerreichbar.

 

 

Mich hat dieser Satz natürlich gefreut und ich habe mich gestern bedankt.

 

 

 

Liebe Agnese,

 

herzlichen Dank für die großartigen Worte.

 

Ich freue mich sehr darüber und bin schon etwas stolz.

 

Jedem schreibt die großartige Agnese das nicht.

 

Liebe Grüße auch von Marianne und an alle um Dich herum

 

Uli Lochar

 

Soeben kam dann ihre Antwort:

 

 

 

 

Gentilissimi……..

 

so ist es wird auch so bleiben……………………

 

ich habe immer und immer wieder Gäste aus Villingen.

 

Alle sind mit mir einverstanden………………… Gastronomie kann man nur lernen mit grossen Vorbilder…………….

 

Ein ewiges Vorbild für mich ist Signor Lochar………………

 

Cordiali saluti

 

Agnese

 

Über diese Zeilen freue ich mich so sehr, dass ich mir erlaube, sie auf meiner Internetseite zu veröffentlichen.

 

Wenn Agnese in Intragna ab 15. März  wieder geöffnet hat, kann ich einen Besuch im sehr empfehlen.

 

 

Hotel Ristorante Stazione Da Agnese e Adriana

 

 

Postfach 119

Piazzale Fart

Familie Broggini

6655 Intragna (SWITZERLAND)

Tel: 091 796 12 12

 

Fax: 091 796 31 33

da.agnese@bluewin.ch

 

 

Monday-Sunday: 08.00-23.00

 

We are closed from 15 November 2016 to 15 March 2017

E guede Wirtschaft und ein nettes Hotel!

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Das Markgräflerland ist für mich immer etwas Besonderes und deshalb hat uns der Weg dahin geführt. Auch aus dem Grund, weil ich Andreas Ott von der Leopoldshöhe in Weil am Rhein schon lange einen Besuch versprochen habe.

25 Jahre ist die Familie Ott jetzt schon Pächter in der Leopoldshöhe in Weil und da kann ich dem Verpächter nur empfehlen jeden Tag des Öfteren danke zu sagen, dass er so einen Pächter gefunden hat.

Schon der Vater Hans Ott hat aus der Leopoldshöhe eine sehr gute Adresse gemacht, obwohl die damaligen  Weiler Kollegen keinen Salto geschlagen haben, als er die Leopoldshöhe von Geni  Wegeler übernommen hat.

 

Nachdem sich der Vater Hans vor einigen Jahren in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet hat, hat der Sohn Andreas den Betrieb übernommen und führt ihn bis zum heutigen Tag mit Jeanette Ott.

 

Als passionierter Weintrinker gefällt mir natürlich, dass Andreas einige besondere Weine immer glasweise anbietet und mir persönlich hat der Markgräfler Gutedel vom Weingut Röschard so gut geschmeckt, dass ich Johann Peter Hebels Empfehlung  – Trinke muesch nit suffe – nicht so beachtet habe, wie man es sollte.

 

Dazu hat aber entscheidend beigetragen, dass am 2. Abend unseres Aufenthaltes Andreas uns auf unserem  Zimmer angerufen hat und uns gesagt hat, dass in der Wirtschaft ein etwas komischer Mensch nach uns gefragt hat.

 

Uns war schon klar, dass er da ein Witzle macht, nur wer da war, wussten wir natürlich nicht.

 

Siehe da am runden Tisch in der herrlichen Wirtschaft der Leopoldshöhe sitzt sein Vater Hans Ott mit seiner  Lebensgefährtin Susi. Unsere Freude war sehr groß, weil wir ihn schon seit seiner Zeit in den Tessiner Stuben in Freiburg kennen und ewige Zeiten nicht mehr gesehen haben.

Die Tessiner Stube in Freiburg war unter Hans Ott eine sehr gute Adresse. Ich durfte mit Hans auch Prüfungen der IHK in Freiburg abnehmen und habe ihn dabei als netten und versierten Fachmann kennengelernt.

Meine Schwägerin hat uns am Abend per WhatsApp auf ein gemeinsames Bild von uns geschrieben, dass sie in ihrem Leben nie mehr so einen angenehmen und netten Chef gehabt hat, wie den Hans Ott.

Es war für meine Frau und mich ein Hochgenuss dem Hans an diesem Abend zuzuhören und eigentlich ist es schade, dass so ein versierter Fachmann sowohl im Küchen – als auch Servicebereich sein Wissen nicht mehr weiter gibt. Er wäre ein Idealfall, für alle, die Unterstützung in der Vorbereitung ihrer Aushilfen und Auszubildenden für den Service – und Küchenbereich brauchen.

 

Vor lauter Begeisterung über diese nette Unterhaltung hätte ich beinahe den Andreas Ott vergessen. Die Wirtschaft in der Leopoldshöhe gehört eigentlich in ihrer Schönheit und Originalität als Weltkulturerbe gekrönt und dem Andreas und seiner netten Mannschaft muss man größten Respekt dafür zollen wie Speisen und Getränke zubereitet und serviert werden.

 

Wir haben sehr gut gegessen und getrunken und danach wunderbar in einem netten Zimmer des Hotels Leopoldshöhe geschlafen. Das Frühstück ließ auch  keine Wünsche offen und die regionalen und auch internationalen Speisen, die der gelernte Koch Andreas Ott anbietet,  passen, wie er selbst auch, in die Markgräfler Gastronomielandschaft.

 

Wir waren hoffentlich nicht das letzte Mal da, weil ich weiß, dass sich in dem Gewölbekeller des Hauses noch einige Flaschen von ganz besonderer Güte und in Magnumgröße befinden.

 

Ich hoffe, dass wenn Andreas Ott diese mal glasweise anbieten sollte, ich rechtzeitig informiert werde.

 

Für alle die vorher oder bei einem anderen Anlass mal die Leopldshöhe besuchen möchten hier die Anschrift:

 

Ott’s Hotel – Restaurant Leopoldshöhe

Andreas Ott

Müllheimer Strasse 4

DE -79576 Weil am Rhein b. Lörrach u. Basel

Tel. +49 (0) 7621 – 980 60

Fax +49 (0) 7621 – 980 62 99

leo@ottshotel.de

www.ottshotel.de

 

Heimisch gut!

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Wunderbar, dass es eine solche Gaststätte noch gibt  kann man da nur sagen.

 

Früher war Vöhrenbach bei uns in der Region auch für Gourmets eine sehr bekannte Adresse.

Der „Engel“ in Vöhrenbach war deutschlandweit durch die Kochkünste von Reinhold Ketterer bekannt und das hat zweifellos der Region auch gut getan. Leider ist daraus inzwischen ein „italienischer Engel“ geworden.

 

Soll man dann überhaupt noch nach Vöhrenbach  habe ich mich gefragt und da kam mir Facebook zu Hilfe.

 

Immer wieder habe ich die Wochenangebote von Familie Ketterer vom „Ochsen“ in Vöhrenbach in diesem Medium gesehen und das hat mir imponiert. Ich kannte den „Ochsen“ als ordentliche gut bürgerliche Gaststätte von früher und aufgrund der Angebote wurde mein Interesse für einen Besuch im „Ochsen“ geweckt.

 

Wir hatten Besuch aus meiner Heimatstadt Schönau und da haben wir uns nach einem schönen Spaziergang auf der Escheck zum „Ochsen“ nach Vöhrenbach aufgemacht.

 

Es hat sich gelohnt kann man da nur sagen, weil es ganz wichtig ist, dass wir solche Gaststätten im Schwarzwald noch haben. Und für die Gemeinde Vöhrenbach, ja, die ganze Region drum herum ist es sehr wichtig, dass es noch Gaststätten gibt, die unter der Woche auch mittags geöffnet haben und da immer zu einem Preis, der das frische Angebot wert ist.

 

Rita und Klaus Ketterer sind seit Jahrzehnten für die Gäste da und es sieht so aus, dass es auch bei den Ketterers im „Ochsen“ in Zukunft in Familientradition weiter geht.

 

Die Tochter Maria – Magdalena Winker hat mir als studierte internationale BWLerin, bei einem Rundgang durch das Haus bestätigt, dass sie die Tradition im hier fortsetzen will.

 

Menschenskind haben wir vielleicht bei dem Rundgang gestaunt.

 

Erstens Mal über die nagelneue tolle, moderne Küche, die von

FRANZ GROSSKÜCHENTECHNIK

Harald Franz

Am tiefen Weg 3

78166 Donaueschingen

Telefon (0771) 89 78 09-0

Telefax (0771) 89 78 09-22

info@franz-gkt.

 

eingerichtet wurde und in der Klaus Ketterer unterstützt von der Tochter mit großem Engagement tätig ist.

 

An nichts fehlt es da und bei der Begeisterung mit der Klaus Ketterer uns die Küche vorgestellt hat, konnte ich feststellen, dass er mit der Arbeit von Franz Grossküchentechnik sehr zufrieden war. Mich freut das sehr, weil ich den Harry Franz schon seit vielen Jahren kenne.

 

Geradezu begeistert war mein Schönauer Freund von der modernen Heizungsanlage und dem Heizungskreislauf und wenn meiner Frau und mir jemand gesagt hätte, dass es im „Ochsen“ eine kleine und besondere Wellness – Welt gibt, hätte ich es vermutlich nicht geglaubt, ganz zu schweigen von den wirklich sehr schönen neu renovierten Fremdenzimmern.

 

Sehr schön und heimelig eingebettet in heimischen Holz ist das alles gestaltet worden und auf meine Frage, ob die Sauna nur für die Hausgäste ist, hat mir die Tochter Maria Winker gesagt, nein natürlich auch für die Einheimischen.

 

Das hat mich sehr gewundert, weil ich von anderen Hotels kenne, dass es schwierig ist Einheimische und Hausgäste im Spa – Bereich gemeinsam  unterzubringen.

 

Dies ist aber im „Ochsen“ in Vöhrenbach überhaupt nicht der Fall und bei meiner Unterhaltung mit Maria Winker habe ich gemerkt, dass sie auch in Zukunft größten Wert auf einheimische Gäste legen wird, weil die ihr ja auch viele Gäste schicken. Da habe ich festgestellt, dass das BWL- Studium nicht nur theoretisch abgeschlossen wurde.

 

Der Schwiegersohn ist zwar in der Industrie tätig, aber auch er ist mit der Zukunftsplanung der Ketterers voll einverstanden und zieht mit. Der jüngste Spross des Hauses, Casimir hat uns bei unserem Rundgang auch begleitet und zum Ausdruck gebracht, dass auch er sich hier in Vöhrenbach sehr wohl fühlt.

 

Heimische Gäste und Kurgäste können sicher sein, dass sie im „Ochsen“ in Vöhrenbach regionale und frische Gerichte genießen können und es auch mal was richtig traditonelles wie Ochsen – oder Kalbszüngle gibt und die Vöhrenbacher wären entsetzt, wenn plötzlich die Russischen Eier nicht mehr auf der Karte wären.

 

Wir hatten uns für die Gänsebrust mit Rotkraut und Knödel entschieden und begleitet von Durbacher Spätburgunder und meinem Schwarzwaldchampagner – Bad Dürrheimer Mineralwasser – war es ein Genuss, genau so für meinen Freund Wolfgang das heimische Rehragout vom Vöhrenbacher Reh mit hausgemachten Spätzle und einer feinen Soße.

 

Mich freut es einfach, dass wir erleben durften, dass die Ketterers im „Ochsen“ in Vöhrenbach mit großem Engagement für die Gäste tätig sind und deshalb kann ich einen Besuch dort sehr empfehlen.

 

Ein Garant für herzliche Gastlichkeit ist die Seniorchefin Rita Ketterer us de Schone, die mit viel Herz und auch Fantasie für die heimische Gastronomie tätig ist.

Dies konnte man einige Tage nach unserem Besuch in Vöhrenbach sogar auf der CMT in Stuttgart bewundern, wo die Ketterers für die ganze Region Werbung gemacht haben.

 

Hier für alle, die mal den regionalen „Ochsen“ in Vöhrenbach besuchen wollen die Anschrift:

Gasthof zum Ochsen

Inh. Klaus Ketterer

Kälbergässle 5

78147 Vöhrenbach

Tel: 07727/224

Fax: 07727/7345

info(at)ochsen-voehrenbach.de

www.ochsen-voehrenbach.d

Jahresrückblick und Ausblick.

Liebe Freunde des PARK INN BERLIN ALEXANDERPLATZES, liebe Kollegen*innen,

 

 

….wie immer ein Neujahrsbrief….Nein,— Oder ??

 

Nein, nur nicht weiter machen wie bisher .. Nein…?!? .. Eine politische Floskel als „Dauerbrenner“ …

 

 

Dennoch,–  eines Vorweg……Lieber eine zurückhaltende, sachlich und seriöse Kanzlerin, als ein paar durchgeknallte, egozentrische und selbstsüchtige Präsidenten/Minister, wo man nicht glauben kann, das diese von

Menschen mit Sinn und Verstand gewählt worden sind…

 

Ja, was für ein Jahr war 2019

 

 

es ist gefühlt doch erst eine kurze Zeit vergangen, seit meinem letzten Neujahrsbrief. Aber es lässt sich nicht leugnen, das Jahr 2019 ist Vergangenheit und wir sind im neuen Jahr angekommen und zwar im 20’ten nach 2000…..

 

Ein unruhiges Jahr auf jeden Fall, aber auch das Jahr, 30 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer.

 

Für Aufregung sorgten sicherlich die Zitteranfälle der Bundeskanzlerin im Frühsommer. Einen tiefgreifenden Wandel der politischen Landschaft zeigten aber die Wahlergebnisse im Herbst in Sachsen, Thüringen und Brandenburg.

In allen drei Landtagen verloren die einstmals großen Volksparteien CDU und SPD dramatisch. Die AfD gewann überall deutlich dazu und wurde in allen drei Landtagen zur zweitstärksten Kraft….. das zu Thema – Sinn und Verstand Nr. 2 !!!

 

Der Rücktritt von Andrea Nahles in der SPD ist eine der großen innerpolitischen Personalien. Sie tritt überraschend vom Partei- und Fraktionsvorsitz zurück. Die Parteimitglieder wählen ein halbes Jahr später Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans an die Spitze der SPD.

 

Doch auch bei den Christdemokraten läuft nicht alles reibungslos. Die Vorsitzende der CDU, Annegret Kramp-Karrenbauer ist seit Juli auch Verteidigungsministerin. Kritik aus den eigenen Reihen bleibt  nach dem schlechten Abschneiden bei der Europawahl

und den Landtagswahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen nicht aus. Sie stellt auf dem CDU-Parteitag in Leipzig die Machtfrage gegen den Hipster Merz und bleibt vorerst im Amt.

Die rechtsextreme Gewalt ist ein immer größeres Problem in unserem Land. Dies zeigt sich u.a. im Anschlag für die Synagoge in Halle und im Mord von Walter Lübcke, dem Kasseler Regierungspräsidenten.

 

Das vergangene Jahr war aber auch geprägt von Demonstrationen aus den unterschiedlichsten Gründen.

 

Weltweit sorgt die Bewegung „Fridays for future“ für Aufsehen. Das Klima war DAS THEMA des letzten Jahres und wird uns mit Sicherheit auch weiter beschäftigen.

 

Im letzten Jahr gab es extreme Minustemperaturen in den USA von fast minus 40 Grad Celsius, Teile der Niagarafälle froren ein. Auf Grönland schmelzen großer Gletschermassen aufgrund der ungewöhnlich hohen Temperaturen ab.

 

Im März fegt der schwere Tropensturm Idai  über Mosambik. In Simbabwe starben mehr als 200 Elefanten an den Folgen extremer Dürre. Der Regenwald brennt: Im Amazonasgebiet wüten im September die schlimmsten Waldbrände und

hunderte Hektar Urwald fallen den Flammen zum Opfer.

 

Bei wochenlanger Dürre in Brandenburg wird das Wasser knapp. Auf den Bahamas wütet der Hurrikan Dorian im September besonders schwer. Der Markusplatz in Venedig wird im November besonders schwer vom Hochwasser betroffen.

Verheerende Buschbrände wüten seit Wochen in South West Wales in Australien.

 

Ein Ende ist derzeit nicht abzusehen. Dennoch die Klimakonferenz endet in Madrid mit einem Desaster.

Einige Länder denken immer noch, dass der Klimawandel nur mit einem VISUM über die eigene Grenze gelassen wird…

 

Die 16-jährige schwedische Umweltaktivisten Greta Thunberg überquerte den Atlantik auf einer Segeljacht und ihre hochemotionale Rede auf dem Klimagipfel der Vereinten Nationen in New York am 23. September fand internationale Beachtung.

„Wie könnt ihr es wagen?“, rief sie immer wieder.

 

Gestattet mir ein Zitat von Dieter Nuhr:

„Sie war nicht nur für das Time Magazin die Person des Jahres sondern auch für mich. Auch inhaltlich äußerte sich Nuhr.

 

Er höre wie Thunberg auf die Wissenschaften – allerdings auch auf Wirtschafts- und Geschichtswissenschaften. „Wenn wir das tun, was unsere Klima-Aktivisten fordern, nämlich nicht weniger als die Abschaffung des globalisierten Welthandels,

dann wird die Weltwirtschaft in eine Krise fallen, die Milliarden Menschen zurückwirft in die Armut.

Und das werden die sich nicht gefallen lassen.“ Es werde Kriege geben.

Zitat Ende:

 

Am Ende ist das richtige Augenmaß das wichtigste. Leider haben das unsere bereits genannten zwei Präsidenten/Minister nicht —Kriegsgefahr–!

 

 

Uns ist allen klar, dass dringender Handlungsbedarf besteht.

Die Frage ist nur, ist das, was unseren Politikern bisher eingefallen, wirklich hilfreich….? Helfen Preisanstiege für Heizöl und Kraftstoff, das Klima nachhaltig zu verbessern ?

Helfen Fahrverbote für Dieselkraftstoffe ? …und welche Länder sind die Problemländer – die Blockierer..…?

 

Zu Massenprotesten kommt es in der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong gegen die Peking-hörige Regierung. Ein Gesetz, dass die Auslieferung von Straftätern an China ermöglichen soll, war hier der Auslöser.

Das Gesetz wurde zwar zurückgenommen, die Proteste aber gehen weiter. Mittlerweile geht es hier um den wachsenden Einfluß Chinas. Dieses Thema wird uns sicherlich auch in 2020 weiter begleiten.

 

In der schwierigen Zeit des Brexits in Großbritannien ist im Juli des Jahres „Schluß „ für Theresa May.

 

Unter Tränen gibt sie ihren Rücktritt bekannt. Nachfolger ist Boris Johnson, der als Brexit-Hardliner gilt.

Mit einem überwältigenden Ergebnis wird er durch die Briten im Amt bestätigt und er verkündet, dass nun der Weg für den Brexit „ohne Wenn´s, ohne Aber‘s, ohne Vielleicht´s“ frei sei. Wir werden sehen, ob der EU-Austritt am 31. Januar auch vollzogen wird.

 

Donald Trump twittert weiter größenwahnsinnig durch die Welt. Eine der grotesken Randepisoden war sein Plan, Grönland zu kaufen.

 

Flucht, Terror und Kriege bestimmten leider auch wieder die Schlagzeilen im Jahr 2019. Die deutsche Kapitänin Carola Rackete läuft trotz Verbot der italienischen Behörden mit 53 Flüchtlingen und Migranten an Bord in Lampedusa ein.

Nach drei Tagen wird der Haftbefehl gegen sie wieder aufgehoben.

 

Geschockt war die ganze Welt am Abend des 15. April – ein Großbrand zerstört Teile der Kathedrale Notre-Dame in Paris, die seit 1991 zum Unesco-Weltkulturerbe gehört. Das höchste Bauteil der Kirche, der Vierungsturm stürzte vollständig in sich zusammen.

Der französische Präsident kündigte sogleich den Wiederaufbau der Kathedrale an.

 

Die deutschen Skispringer, allen voran Markus Eichenbichler, starteten erfolgreich ins Sportjahr 2019. Eisenbichler sicherte sich Rang 2 bei der Vierschanzentournee und gewinnt bei der Weltmeisterschaft im März drei Goldmedaillen.

Beim Skifliegen in Planica setzte er noch einen drauf und landete erst nach 248 Metern – das bedeutet neuen Deutschen Rekord! Mit dieser Bilanz bereiteten die Skispringer ihrem Trainer, Werner Schuster, nach elf Jahren einen gelungenen Abschied.

 

Die Leichtathletik-WM 2019 fand in Doha statt, so wenig Zuschauer kamen zu den Wettkämpfen noch nie. Große Überraschung aus deutscher Sicht war Niklas Kauls. Er sorgte mit seinem Sieg im Zehnkampf für die Überraschung.

 

Der FC Liverpool gewinnt unter Trainer Jürgen Klopp die Champions League in Madrid.

 

Die US-Amerikanerin Lindsey Vonn gewinnt Bronze in der WM-Abfahrt und verkündet unter Tränen ihren Abschied. Der Norweger Aksel Lund Svindal beendet seine sportliche Karriere mit der Silber-Medaille in der Abfahrt.

Lewis Hamilton gewinnt seinen sechsten WM-Titel in der Formel 1 und ist damit einer der besten Formel-1-Piloten, die es je gab. Sebastian Vettel im Ferrari fuhr dagegen nur hinterher.

 

Basketball-Legende Dirk Nowitzki verkündet seinen Rücktritt und bestreitet am 10. April sein allerletztes NBA-Spiel nach 21 Jahren. Damit ist eine Ausnahmekarriere zu Ende gegangen. Für seine Leistungen wurde er mehrfach ausgezeichnet.

 

Uli Hoeneß gibt nach 40 Jahren an der operativen Spitze des FC Bayern seinen Präsidentenamt ab.

 

Und nicht zu vergessen, der 1. FC Union Berlin ist seit 2019 der erstmalige Aufstieg in die Bundesliga geglückt. Damit hat Berlin zwei Fußballvereine in der ersten Bundesliga.

 

Von berühmten Persönlichkeiten mussten wir 2019 Abschied nehmen. Unter anderem vom langjährigen Manager des FC Schalke 04, Rudi Assauer. Er starb im Alter von 74 Jahren. Für seinen offenen Umgang mit seiner Alzheimer-Erkrankung bekam er viel Respekt.

Die Formel-1-Welt trauert um Niki Lauda, er starb mit 70 Jahren nach langem Kampf im Krankenhaus. Im April ist die Berliner Rallyefahrerin und Weltenbummlerin Heidi Hetzer gestorben.

 

Siegmund Jähn flog als erster Deutscher 1978 ins All. Der Kosmonaut genoss große Popularität in der DDR, er blieb immer bescheiden und starb im September im Alter von 82 Jahren.

Jacques Chirac prägte die französische Politik über vier Jahrzehnte. Chirac wurde 86 Jahre und verstarb im September. Der SPD-Politiker Manfred Stolpe ist im Dezember im Alter von 83 Jahren verstorben.

 

Die Liste der Verstorbenen ist lang, unter anderem starben der Modeschöpfer Karl Lagerfeld. Zu seinen Markenzeichen gehörten schwarze Sonnenbrille, weißgepuderte Haare, Vatermörderkragen und fingerlose Handschuhe.

Die Schauspielerinnen Hannelore Elsner, Doris Day, Ursula Karusseit sind von uns gegangen. Völlig unerwartet starb die Schauspielerin Lisa Martinek im Juni. Die dreifache Mutter wurde nur 47 Jahre alt.

 

Die britische Autorin Rosamunde Pilcher starb im Februar mit 94 Jahren.

 

Schlagerstar Costa Cordalis starb im Alter von 75 Jahren in seiner Wahlheimat Mallorca. Die „goldene Stimme aus Prag“ Karel Gott verlor am 1. Oktober den Kampf gegen den Krebs.

Er stand fast 60 Jahre auf der Bühne und wurde mit der Titelmelodie zur Zeichentrickserie „Biene Maja“ für Generationen deutschsprachiger Kinder bekannt.

Auch die „Roxette“-Sängerin, Marie Fedriksson verlor ihren langen Kampf gegen den Krebs, sie wurde nur 61 Jahre alt.

 

Nach der Traumhochzeit von Prinz Harry und Herzogin Meghan im Jahr 2018 wurde ihr erstes Kind, Archie Mountbatten-Windsor am 6. Mai 2019 geboren. Heidi Klum heiratet den deutschen Popstar, Tom Kaulitz.

Thomas Gottschalk trennt sich nach 40 Jahren von seiner Ehefrau Thea.

 

Berlin bekam einen zusätzlichen Feiertag und zwar den Internationalen Frauentag am 8. März. Damit ist Berlin das erste Bundesland, dass den Tag offiziell als Feiertag einführt.

 

Die Oscar-Verleihung besuchte Lady Gaga als Single, ging aber mit einem Oscar 😊.

 

Der Reiseveranstalter Thomas Cook meldet im Sommer Insolvenz an und viele Kunden werden wohl auf Ihren Kosten sitzen bleiben.

 

Im Berliner Zoo erblicken am 31. August Panda Zwillinge das Licht der Welt. Man darf gespannt, wann sie das erste Mal der Öffentlichkeit gezeigt werden. Die Besucherzahlen des Zoos wird’s freuen.

 

Laut Weltglücksreport 2019 leben die glücklichsten Menschen in Finnland, Deutschland rangiert auf Platz 17

 

 

Es gäbe noch viel mehr zu berichten, aber ich möchte mich endgültig von 2019 verabschieden.

 

Freuen wir uns auf die Herausforderungen im neuen Jahr und im neuen Jahrzehnt.

 

Seien wir dankbar, dass wir über 70 Jahre in Frieden leben durften, zeigen wir Menschlichkeit und Solidarität im täglichen Umgang miteinander.

Rufen wir uns die Fähigkeit zurück, von all dem Guten ein Stück abzugeben und damit die Welt wieder ein Stück besser werden zu lassen.

 

So ähnlich habe ich meinen Brief im letzten Jahr beendet, aber ich finde, die Zeilen haben nach wie vor Gültigkeit und so möchte ich auch meinen Brief in diesem Jahr damit abschließen.

 

Ich wünsche Ihnen ein erfolgreiches und friedliches Jahr 2020, verbunden mit persönlichem Erfolg und einer Portion Glück, aber vor allem Gesundheit

 

In diesem Sinne, mit Sinn und Verstand 😊 in die „goldenen 20er“….

 

Ihr/Euer

 

 
Jürgen Gangl

General Manager

 

T: +49 30 2389 0, D: +49 30 2389 4100

juergen.gangl@parkinn-berlin.com

www.parkinn-berlin.com

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