Es hat Spaß gemacht!

 

Irgendwann muss man auch mal sagen

 

ES REICHT.

 

Ich möchte mich hiermit von allen Leserinnen und Lesern meiner

Internetseite

 

www.uli-lochar.de

 

verabschieden.

 

Es hat mir viel Spaß gemacht, in den letzten Jahren etwas zu schreiben und ich hoffe, dass ich damit euch eine Freude machen konnte.

 

Jetzt ist aber der Zeitpunkt gekommen, wo ich zu mir selbst sage,

 

Uli lass es gut sein.

 

Man soll aufhören, bevor es einem keinen Spaß mehr macht und so möchte ich euch alle herzlich mit meinen letzten Zeilen auf dieser Internetseite grüßen.

 

Ein ganz besonderer Dank gilt meiner lieben Frau Marianne dafür, dass sie immer für mich als Lektorin tätig war.

 

Bleibt gesund und vor allem positive Menschen und wer mich erreichen möchte, darf sich gerne über

lochar@t-online.de  melden.

 

Uli Lochar

 

 

 

 

Dank Pandemie im Weinberg!

 

Seit vielen Jahren habe ich Kontakt zu Hubert Matt – Willmatt einem Journalisten aus Freiburg, der mir immer wieder auch in Sachen Wein begegnet ist.

In den ganzen Jahren konnte ich immer wieder erleben, wie er mit viel Engagement sich für den Badischen Wein eingesetzt hat und vor allem auch für die Verbindung zwischen Deutschland und Frankreich.

 

Ich schreibe ja auch immer wieder gerne und wenn ich eine neue Kolumne herausgebracht habe, habe ich Hubert Matt – Willmatt darüber informiert. Er hat mir dann vor kurzem eine E – Mail mit dem Hinweis auf eine Sendung des SWR 2 zukommen lassen – man kann sie über die Homepage von Hubert Matt – Willmatt hören – https://www.pressebuero-mwk.de/

 

Im Moment habe ich mir die Sendung des SWR angehört  und bin total beeindruckt und irgendwie auch betroffen, weil ich mir diese Sendung nicht früher angehört habe.

 

Genau so lange, wie ich Hubert Matt – Willmatt kenne, kenne ich ungefähr auch Franz Schmidt vom Weingut Bercher – Schmidt in Oberrottweil am Kaiserstuhl. Franz ist mir von Anfang an sehr sympathisch gewesen und mit der Zeit durfte ich seine ganze Familie kennen lernen.

 

Hochinteressant war es immer für meine Frau und mich, wenn wir das Weingut Bercher – Schmidt besuchen durften. Hochinteressant war es auch für viele Schüler, die mit mir zu Besuch auf dem Weingut der Bercher – Schmidts waren. Für Franz und seine Frau Beate war es immer eine Selbstverständlichkeit mich mit Schülern zu empfangen und uns die Weinberge von Oberrottweil und Bischoffingen mit seinen Lagen zu zeigen.

 

Der Franz hat uns auf eine wunderbare Art Wissen über den Kaiserstuhl und seine Weine beigebracht und das hat nicht nur mich regelrecht begeistert.

 

Inzwischen sind natürlich einige Jahre ins Land gegangen und wir haben uns zwar ab und zu mal gesehen, aber leider ist der Kontakt doch etwas weniger geworden.

 

Ich bin ja immer spontan und als ich im Moment die Sendung des SWR 2 über die Tätigkeit von Hubert Matt – Willmatt im Weingut Bercher –Schmidt gehört habe, habe ich mich entschlossen sofort eine Kolumne zu schreiben. www.uli-lochar.de

Selten habe ich in der Corona – Zeit etwas so beeindruckendes gehört wie diese Sendung.

 

Ich freue mich richtig, dass sich solch tolle Menschen, die ich persönlich kenne,  durch Corona noch näher kennengelernt haben.

Es ist so ganz typisch für Franz und seine Frau Beate, dass sie nicht lange überlegen, wenn jemand in Schwierigkeiten ist und Hubert Matt – Willmatt angeboten haben in ihrem Weingut mitzuarbeiten.

Mir imponiert dies unheimlich und ich will durch meine Kolumne einfach auch andere dazu animieren sich in dieser nicht einfachen Zeit gegenseitig zu helfen.

 

Es besteht und bestand für mich noch nie ein Zweifel an der hervorragenden Qualität der Weine, die im Weingut Bercher – Schmidt in Oberrottweil gemacht werden und ich kann jedem nur empfehlen sich mal zu einer Weinprobe dorthin aufzumachen.

Großartig ist auch immer das Hoffest, das jedes Jahr im Weingut veranstaltet wird und ich hoffe und wünsche, dass es bald wieder stattfinden kann.

 

In der Reportage habe ich auch gehört, dass Fabian Schmidt, der Junior des Hauses seit einiger Zeit im Weingut mit eingestiegen ist und auch Online – Weinproben anbietet.

 

Er ist mir als netter, junger Mann in Erinnerung und ich weiß, dass er ein sehr guter Fußballer ist und sogar in der Deutschen Nationalmannschaft der Winzer mitgespielt hat.

 

Genau wie sein Vater Franz ist er kein großer Schwätzer, sondern er macht mit Leidenschaft Weine, die seine Handschrift tragen.

 

Die letzten Jahre waren für die Familie Schmidt – Wiedemann sicher nicht einfach. Ein großer Brand hat vor einigen Jahren Teile des Weinguts vernichtet und danach musste alles wieder aufgebaut werden und dann kam noch der Schlaganfall von Beate Wiedemann, der Frau von Franz dazu.

Ich bin stolz, dass ich ein kleines Bild von ihr in meiner Wohnung habe und sie kann stolz auf sich sein, dass es ihr heute wieder gelingt schöne Bilder in allen Größen zu zeichnen. Was für eine grandiose Energieleistung und ein Beispiel dafür, dass man nicht aufgeben soll.

 

Jetzt hoffe ich, dass ich mit meiner Kolumne nicht nur Leute dazu animiere beim Weingut Bercher Schmidt in Oberrottweil am Kaiserstuhl Weine zu kaufen, sondern ich hoffe auch, dass ich dadurch erreiche, dass vielleicht jemand auf das Journalistenbüro Matt Willmatt – Kierey aufmerksam wird und Hubert Matt – Willmatt und seine Frau Beate dadurch wieder mal eine Arbeit machen dürfen, für die sie einfach geboren sind.

 

Es freut mich aber, dass Hubert Matt – Willmatt durch seine Tätigkeit beim Weingut Bercher – Schmidt erleben darf, dass es Menschen gibt, die in schwierigen Zeiten für einander da sind.

 

Auf einen Schlag hat Hubert Matt – Willmatt erlebt, dass er seine Arbeit als freier Journalist nicht mehr ausüben darf, weil er durch die Pandemie keine Aufträge mehr bekam, durch mehrere Schläge haben Franz Schmidt und seine Frau erlebt, dass es nicht nur Sonnenschein am Kaiserstuhl gibt.

 

Ich wünsche allen Beteiligten, dass sie in ihrer gemeinsamen Arbeit Freude und Erfüllung finden und andere sagen:

So etwas gehört unterstützt.

 

Für alle, die sich mit dem Weingut Bercher Schmidt oder dem Pressebüro Matt – Willmatt in Verbindung setzen wollen hier die Anschriften:

 

Weingut Bercher Schmidt GbR

Herrenstraße 28

79235 Vogtsburg- Oberrotweil

Telefon: +49 (0) 7662 – 372

Telefax: +49 (0) 7662 – 6333

E-Mail: weingut(at)bercher-schmidt.de

 

pressebüro mwk GbR – Hubert Matt-Willmatt, djv — Beate Kierey, djv

Laßbergstraße 24

D-79117 Freiburg

Telefon: + 49 761 – 69 66 417 – Fax: + 49 761 – 69 66 418

eMail: info@pressebuero-mwk.de

 

 

 

 

 

 

 

Gutedel und Hinterwälder

Bild 2 Mal anklicken.

 

Auf Genusstour unterwegs könnte man da sagen!

 

Gestern war ich mit meiner Frau in meiner Heimatstadt Schönau im Wiesental – Belchenland, um etwas für ein schönes Leben im Ruhestand zu tun.

 

Seit vielen Jahren haben meine Freunde und ich vom Sternenclub Schönau n.e.V. einen eigenen Hauswein.

 

Da es bei unseren Treffen in den letzten Jahren immer wieder mal so war, dass wir mehr als ein Viertele getrunken haben, war für uns von Jugend an klar, dass als unser Standardwein nur ein leichter Gutedel in Frage kommt, weil wir nach dem Trinkgenuss am nächsten Tag frisch und munter aufwachen wollten.

So schwere gehaltvolle, gleichgemachte Cola – Bomben wie es sie heute leider oft gibt, kamen für uns als normaler Trinkwein nie in Frage.

 

Unser leider viel zu früh verstorbener Sternenbruder Fuzi – Wolfgang Held- hat uns vor Jahren mal gesagt, dass er eine sehr nette Winzerfamilie in Seefelden – Buggingen kennt, die einen leichten Gutedel machen, wie wir ihn mögen.

Seit dieser Zeit bestellen wir unseren Sternenclub – Wein bei Familie Noll und die Nolls machen für uns den Wein, so wie wir ihn möchten.

 

Sürpflig, frisch, liicht und eifach gued  zum trinke, wie sichs g`hört.

Natürlich wird dabei der Spruch von Johann Peter Hebel

„ Sürpfle muesch nid sufe“

berücksichtigt.

 

Der sehr sympathische  Juniorchef des Weingutes Noll, Fabian,  hat uns den Wein nach Schönau gebracht und ich habe dort meine bestellte Menge in Empfang genommen und freue mich jetzt auf den Genuss des 2020ers – Ulis Gutedel.

 

Bei einem netten Schwätzle habe ich mit ihm ausgemacht, dass ich in der Spargelzeit mal mit Freunden in das Weingut Noll nach Seefelden – Buggingen komme, um den eigenen erstklassigen Spargel, den die Nolls in ihrem Hoflanden anbieten, zu holen. Ich hoffe, dass Corona dies zulässt.

Fabian Noll  hat dann zu mir gesagt, dann machen wir eine schöne Weinprobe miteinander und auf die freue ich mich heute schon.

 

Die Nolls machen nämlich nicht nur Gutedel, sondern auch sehr feine andere Weine aus verschiedenen Rebsorten.

 

Ich kann einen Besuch bei den Nolls sehr empfehlen.

WEINGUT NOLL

Familie Helmut Noll

Kirchstraße 20a

79426 Buggingen-Seefelden

Telefon: 07634 2739

ÖFFNUNGSZEITEN

Mo. – Fr. 15.00 – 18.30 Uhr

Samstag 9.00 – 14.00 Uhr

oder nach Vereinbarung

 

Meine Frau und ich essen nicht sehr viel Fleisch, aber wenn wir Fleisch essen, dann muss es gut sein.

 

Ich habe immer wieder mal gelesen, dass die Familie Knobel im Belchendorf Aitern, Hinterwälder Fleisch verkauft und nach einem Besuch des Belchens habe ich mir vorgenommen, dass ich mal versuche von den Knobels Fleisch zu bekommen.

 

Wenn man meine Freunde, die Hinterwälder Rinder, auf dem schönsten Berg des Schwarzwaldes dem Belchen das „Weidegras“ fressen sieht, kann man sich vorstellen, dass das Fleisch einen ausgezeichneten Geschmack haben muss.

 

Ich einigen Kolumnen auf meiner Internetseite habe ich ja auf die Hinterwälder und meine Leidenschaft für sie aufmerksam gemacht.

Schon am Telefon habe ich gemerkt, dass Herr Knobel ein netter Mann ist und da er jetzt ja auch noch Bürgermeister der Gemeinde Aitern geworden ist, habe ich mir gedacht, dass ich „Bürgermeister  Fleisch“ will.

 

Sehr freundlich und kompetent sind wir von Knobel und seiner Frau bedient worden, wir haben auch noch einiges bekommen, obwohl bei ihren 3wöchigen Verkaufsterminen meist alles schon vorbestellt ist.

 

Jetzt freuen wir uns auf das erste Gericht vom Hinterwälder Rind, das in der herrlichen Landschaft des Belchengebietes weiden und glücklich sein durfte.

Vielleicht hat ja durch meine Zeilen jemand Lust auf Hinterwälder Fleisch bekommen und möchte sich mit den Knobels in Verbindung setzen.

Manfred Knobel

Belchenstraße 42a

79677 Aitern

Telefon: +49 (0) 7673 / 889304

Produkte: Schwarzwälder Wurst- und Fleischwaren

Verkauf: Hofverkauf  Samstag 9 – 11.30 Uhr

sowie nach telefonischer Vereinbarung.

 

Man muss sich auch in der Corona Zeit etwas Gutes für Leib und Seele gönnen.

 

 

 

 

 

 

Das süße, blaue Hus.

 

Gestern hatte ich ein nettes und interessantes Telefongespräch mit einem früheren Schüler von mir. Egbert Laifer vom Blaue Hus in Nordrach.

Es ist bestimmt an die 15 Jahre her seitdem wir uns zuletzt gesehen bzw. gesprochen haben. Da freut es einem natürlich besonders, wenn plötzlich auf dem Handy meiner Frau sich ein Egbert Laifer meldet und ich zufälligerweise das Gespräch annehme.

 

Soviel ich weiß, war Egbert gelernter Konditor und hat danach noch den Koch draufgesetzt. Ich habe seinen beruflichen Weg höchstens damit beeinflusst, dass er etwas in punkto Umgang mit Gästen und Wissen über  die wichtigsten Getränke von mir vermittelt bekam.

 

Der fachliche Unterricht im Küchenbereich lag in den Händen seines Klassenlehrers August Guter und da haben sich zwei Könner des Patissierbereichs getroffen. Der „Gustl“ wie er bei uns genannt wurde, hat damals auch neben dem Unterricht her mit Auszubildenden viel im Konditorenbereich gemacht, weil dies auch seine Leidenschaft war.

Egbert Laifer war da der ideale Partner für ihn, weil der genauso angefressen davon war, Pralinen, Desserts und Gebäck von allerhöchster Güte herzustellen.

Die Verbindung zwischen den beiden besteht bis zum heutigen Tage und das finde ich sehr schön.

 

Über Facebook haben Egbert Laifer und ich wieder Kontakt bekommen und gestern hat er sich bei mir telefonisch gemeldet und wir haben ein sehr nettes und langes Gespräch geführt.

 

Nach wie vor begeistert davon  Pralinen und Kuchen und noch vieles anderes im Konditorenbereich zu machen, ist Egbert. Mir hat vor allem gefallen, dass er voll auf moderne Regionalität setzt.

 

Meine Überzeugung ist seit langem, dass alle, die auf regionale, frische Produkte setzen und diese sehr gut zubereiten auch in Zukunft eine große gastronomische Chance haben.

Um diesen Punkt hat sich unser ganzes Gespräch bewegt und es war einfach schön zu hören, dass es da in Nordrach ein Café mit feinsten Artikeln der Confisserie – Patisserie gibt und sobald es die Corona – Situation zulässt werde ich den Egbert im Blaue Hus in Nordrach besuchen, um nach meiner persönlichen Fastenzeit seine hochwertigen Produkte zu genießen

 

Auf das nette Schwätzle mit ihm freue ich mich auch sehr, weil ich mich einfach gerne mit Leuten unterhalte, die mit ihrem Können und ihrer Art höchstes Niveau in der Gastronomie bieten.

 

Es geht mir überhaupt nicht darum mich in den feinsten Lokalen zu bewegen, sondern ich werde zukünftig vor allem zu den Gastronomen gehen, von denen ich weiß, dass sie Produkte auf hohem Niveau anbieten.

Dazu gehört für mich in einer Vesperstube ein erstklassiger Speck genau so dazu, wie in einem Café ein wirklich feiner Kuchen und nicht große Stücke zum satt werden.

Die heimische Gastronomie, die frische und regionale Produkt auf hohem Niveau bietet, wird eine gute Zukunft haben.

Hoffentlich führt der lange Lockdown dazu, dass etliche Gastronomen und Gäste umdenken.

 

Ja, die Gäste sollten sich auch darüber im Klaren sein, dass, wenn man etwas frisch und gut machen will, man nicht ein Riesenangebot bieten kann.

Lernt wieder mal was feines zu essen, dann kapiert auch jeder, dass man dafür einen fairen Preis nehmen muss, um zu überleben.

Was nützt mir ein großes Stück Kuchen für 2 ,- , wenn ich das Gefühl habe, ich esse einen Plastikpudding.

 

Um diese Themen hat sich mein gestriges Gespräch mit Egbert Laifer aus dem Blaue Hus in Nordrach auch gedreht und ich wurde dadurch von mir aus animiert, diese Kolumne zu schreiben. Der Egbert weiß nichts davon.

 

Er hat mir übrigens auch erzählt, dass er im Moment vom Ladenverkauf im Blaue Hus in Nordrach lebt und zufrieden ist, dass er dadurch die Corona – Zeit überleben kann.

 

Ich glaube ihm, dass selbst Leute aus der ganzen Ortenau und mehr zu ihm fahren, um die feinen Artikel aus der Hand eines erstklassigen Könners abzuholen.

Hier für alle, die den Egbert Laifer mal besuchen möchten einige Informationen aus seiner Internetseite:

 

Herzlich Willkommen

Verehrte Pralinen- und Schokoladenliebhaber:

Herzlich Willkommen in der Pralinen – Manufactur CHOCO-L

Choco Laifer – Süßes LAIF ERleben

 

Mein Name ist Egbert Laifer, gelernter Konditor und Koch aus Leidenschaft – und Choco L – das ist mein kleiner, aber feiner Treffpunkt für Genießer in Nordrach im Schwarzwald.

 

In meinem Laden „Im Dorf Nr. 13“ mit hauseigener Schokoladen- und Pralinen-Manufaktur kreiere ich mit viel Liebe zum Detail feinste Köstlichkeiten. Dabei lege ich größten Wert auf hochwertige Zutaten – als gebürtiger Nordracher – besonders auf Schwarzwälder Produkte.

 

Eine meiner Spezialitäten ist die Moospfaffkugel, ein Nuss-Nougat-Trüffel, benannt nach dem „Moospfaff“, einer Sagengestalt unserer Region.

 

Zudem biete ich die Pralinen-Auslese „Nordracher Obstbrenner-Weg“ an. Dabei verwende ich Liköre und Schnäpse der örtlichen Obstbrenner. Tauchen Sie ein in die Welt des Genießens – ich freue mich auf Ihren Besuch in meiner Chocolaterie mit Ambiente, in der Sie Süßes LAIF ERleben können.

 

Mit süßen Grüßen

Ihr Egbert Laifer

 

 

Choco-L & s´Blaue Hus

Egbert Laifer

Im Dorf 13

77787 Nordrach

Tel. 07838 – 955 74 00

info@choco-l.de

 

Öffnungszeiten:

Choco-L

Mo, Do, Fr.     17 bis 20 Uhr

Samstag:       14 bis 18 Uhr

 

s´Blaue Hus:

Do. bis Mo.    14 bis 18 Uhr

Di, Mi.             geschlossen

Cleverle!

 

Das war doch eigentlich ein großartiger Winter, nur haben wegen Corona viele nicht das davon gehabt, was sie gerne gehabt hätten.

Skilaufen war und ist zwar ausreichend möglich, aber man muss normalerweise die Hänge hoch laufen um runter fahren zu können.

 

Der Liftbetrieb in gewohnter Art ist nicht möglich, weil die Lifte eigentlich nicht laufen dürfen.

So ein schlauer Schwäbischer Liftbesitzer kam als erster auf die Idee, seinen Lift stundenweise „coronagerecht“ an Familien zu vermieten.

Ein richtiges Cleverle ist dieser Mann und Lothar Späth hätte an ihm sicher eine große Freude gehabt.

 

Inzwischen hat diese Vermietungsart auch im Schwarzwald Einzug gehalten und ich freue mich vor allem für die kleinen Liftbesitzer, die auf diese Art endlich doch mal mit ihren Liften wenigstens etwas Geld verdienen können, obwohl natürlich klugerweise jeder sagt, er macht es nur um die Kosten zu decken.

 

Bei den großen Liftanlagen am Feldberg ist dies natürlich nicht möglich, weil es vermutlich dort Mord und Totschlag geben würde.

 

Der Feldberg wird trotzdem von vielen Leuten besucht, weil sie den tollen Schnee und das herrliche Wetter genießen wollen und dabei natürlich ab und an auch die Corona – Regeln  leider vergessen.

 

Ich habe natürlich vor allem für Familien mit Kindern Verständnis, dass man im sogenannten Lockdown einfach mal raus muss.

 

Viele sind auch mit Schneeschuhen zum Wandern unterwegs und die Feldbergranger und vor allem die Bergwacht ist deshalb überall sehr gefordert.

Toll, was diese Leute immer wieder im Grunde genommen unentgeltlich leisten, ich kann da nur den Hut ziehen.

Im Schwarzwald hat die Bergwacht mit dem Adrian Probst einen nach meiner Ansicht sehr guten Vorstand, der für mich auch so ein Cleverle ist.

Hat er doch tatsächlich den Pistenbully stundenweise an Familien natürlich mit Fahrer vermietet, damit sie das Menzenschwander Tal genießen können.

Ich finde so etwas gut und freue mich jedes Mal wenn ich etwas von diesem „ Herrn Probst“ von St. Blasien lese.

 

Weniger freue ich mich, wenn ich etwas vom Geschäftsführer der Hochschwarzwald – Touristik lese. Ich kenne diesen Herrn zwar nicht, verfolge aber seit Jahren seine touristischen Machenschaften und konnte dabei noch nie irgendeine Sympathie für ihn erkennen.

Inzwischen ist da oben auf dem Feldberg ja ein regelrechter    „Pressekrieg“ ausgebrochen und vernünftige Leute können darüber nur den Kopf schütteln.

Menschenskind nochmal, es sollen doch alle froh sein, dass es trotz dieser fürchterlichen Corona – Pandemie möglich ist, den Menschen ab und zu eine Freude zu machen.

 

Leider, leider haben meine Freunde aus der Hotellerie – Gastronomie in den Skigebieten nichts davon, dass so viele Besucher kommen.

 

Ich wünsche ihnen, dass aber jeder der kommt, spätestens im nächsten Jahr im Schwarzwald bucht, weil er dieses Jahr gesehen hat, wie toll es in einem Winter mit herrlichem Schnee im Schwarzwald sein kann.

 

Ich habe das Skifahren eingestellt, weil ich mich einfach nicht mehr getraue. Auch die Langlaufbretter habe ich in die Ecke gestellt.

Sicher aber nicht aus dem Grund, weil ich die neue Langlauf – Leggins – Kleidung nicht anziehen möchte .

Unten Leggins darüber kurze Hosen ist angesagt.

 

Jeder zweite rennt inzwischen so rum und wenn ich da mitmachen müsste, würde die Gefahr bestehen, dass man sagt

„ Jetzt hät er si wirklich nimmi alle“

 

aber soweit ist es noch nicht.

 

 

 

 


© Hans Ulrich Lochar 2021