Beeindruckende Neujahrsgrüße aus Berlin

Seit Jahrzehnten kenne und schätze ich den Direktor des Hotels Park Inn in Berlin Jürgen Gangl.

In den 90er Jahren hat unser  toller Kontakt in der Landesberufschule in Villingen begonnen und über die ganzen Jahre haben wir ihn gehalten. Dies freut mich sehr.

Die Karriere von Jürgen Gangl in der Hotellerie beieindruckt mich sehr und er ist trotzdem eine netter “ Kerl “ geblieben.

Aus diesem Grunde möchte ich auch dieses Jahr wieder seine beeindruckenden Neujahrsgrüße hier veröffentlichen.

Viel Spaß beim Lesen

Uli Lochar

 

Berlin, 7. Januar 2019

 

zunächst wünsche ich Euch ein gesundes und gutes Jahr 2019. Es wird irgendwie immer schwieriger  sich im Laufe der Jahre nicht zu wiederholen, vor allem weil man selbst auch keine Lust mehr hat auf das ganze politische Gerede von links nach rechts oder auf den unerträglichen Twitter-Mist einzugehen..

 

Sorry aber…. : Mit Respekt, Wahrheit oder Menschlichkeit hat das schon lange nichts mehr zu tun….

 

Mit dem heftigsten Sturm seit mehr als 10 Jahren startete das Jahr 2018. Orkan „Friederike“ fegte über das Land und hinterließ gewaltige Schäden und mehrere Tote.

 

Und irgendwie habe ich das Gefühl, dass dieser Sturm das ganze Jahr über nachhallt.

 

In meinem letzten Neujahrsbrief habe ich geschrieben, „Ja, … engstirniger, verrückter und unmenschlicher sind wir geworden ….! – diese Zeile trifft leider auch für das vergangene Jahr zu.

 

Auf Menschen, insbesondere auf Präsidenten und Premierministerinnen trifft dies zu…

 

Ein halbes Jahr nach der Bundestagswahl ist am 14. März das vierte Kabinett Merkels als große Koalition zwischen Union und SPD vereidigt worden. Was sich bis dahin zwischen den Regierungsparteien abspielte, erspare ich mir an dieser Stelle…

 

Turbulenzen ließen nicht lange auf sich warten. Organisierte Rechte und Neonazis nutzten im August  ein Chemnitzer Stadtfest für ihre Übergriffe auf Migranten, Pressevertreter und Gegendemonstranten. Den Äußerungen von Verfassungsschutzpräsidenten Hans-Georg Maaßen, dass es in Chemnitz zu ausländerfeindlichen „Hetzjagden“ gekommen sei, folgte eine lange Diskussion über seine politische Zukunft und der Chef der Christlichen Sozialen Union, Horst Seehofer tut alles dafür, dass er als unchristlichster und unwürdigster Ministerpräsident Bayerns in die „Annalen“ eingeht. Franz -J. Strauß würde sich im Grabe umdrehen….

 

Das Jahr 2018 läutete aber auch das Ende der Politikerin Angelika Merkel ein. Mit der Ankündigung ihres Rückzuges vom CDU-Vorsitz auf dem Parteitag im Dezember und den Verzicht auf eine weitere Kanzlerkandidatur hat sie den Moment für einen würdevollen Abschied erwischt. Ihr erklärtes Ziel ist es, das Land bis zum Ende der Legislaturperiode weiter zu führen. Dazu kann man ihr nur viel Erfolg wünschen. Neue CDU-Parteivorsitzende ist AKK, Annegret Kramp-Karrenbauer.

 

Donald Trump twittert weiter größenwahnsinnig durch die Welt. Minister und Berater, die sich ihm in den Weg stellen, werden kurzerhand gefeuert.

 

In Frankreich protestieren seit November die „Gelbwesten“ immer wieder gegen die Regierung. Zugeständnisse der Regierung folgten. Es bleibt abzuwarten, wie die angedachten Reformen im neuen Jahr greifen werden.

 

Flucht, Terror und Krieg bestimmten leider auch wieder die Schlagzeilen im Jahr 2018. Bei einem Schulmassaker in Florida wurden im Februar 17 Menschen erschossen. In Münster steuerte ein Mann einen Campingbus in eine Menschengruppe. Vier Passanten starben, der Täter erschießt sich.

Seit nunmehr acht Jahren tobt der Krieg in Syrien und unzählige unschuldige Menschen fielen diesem Krieg zum Opfer. Wann hat der Wahnsinn endlich ein Ende?

Wahrscheinlich nie — da es leider keine vernünftige  Weltpolizei mehr gibt.

 

Das Jahr 2018 könnte man auch als Jahr der Wetterextreme bezeichnen. Die Hitzerekorde in Berlin nahmen kein Ende. 820 Sonnenstunden wurden in diesem Sommer in Berlin gezählt. Im langjährigen Durchschnitt waren es 137 Stunden weniger. Die Höchsttemperatur kletterte am 8. August auf 38 Grad und in Potsdam wurden 32 „heiße Tage“ gezählt – das sind Tage mit mehr als 30 Grad.

Die Kehrseite der Medaille sind brennende Wälder, Ernteausfälle und den Flüssen ging das Wasser aus.

 

Die Auswirkungen des Klimawandels sind deutlich spürbar. Schwere Unwetter trafen ganz Italien und brachten Sturzfluten. Der drittstärkste Hurrikan „Michael“ raste auf den amerikanischen Kontinent zu und brachte Verwüstung und Tod. Die US-Westküste erlebte die schwersten Waldbrände und auch in Griechenland wüteten Waldbrände.

 

Wie twitterte Trump… das hat nichts mit dem Klimawandel zu tun… nur die Proteste in Paris haben was mit dem Klimawandel zu tun… — alt, dumm und gefährlich. Wann wacht Amerika auf… ?

 

Das Sportjahr 2018 war olympisch, mit den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang. 31 Medaillen erkämpften deutsche Sportler. Mehrere Medaillen holten Laura Dahlmeier im Biathlon, Eric Frenzel in der Nordischen Kombination, nicht zu vergessen unsere Bob- und Schlittenfahrer, die gleich sechsmal Gold gewannen. Der emotionalste Moment war wohl die Goldmedaille im Eiskunstlauf mit Aljona Savchenko und Bruno Massot, sie liefen die Kür ihres Lebens. Die größte Party gab es für das Deutsche Eishockeyteam, die bis ins Finale vordrangen und dort sensationell Silber gewannen.

 

Angelique Kerber gewann am 14. Juli gegen Serena Wiliams souverän das Tennis-Turnier in Wimbledon.

 

Die deutsche Fußball-Nationalelf erlebte bei der Weltmeisterschaft in Russland eine historische Pleite und ist erstmals in der WM-Geschichte in der Vorrunde gescheitert. Neuer Weltmeister ist Frankreich.

 

Im August fand in Berlin die 24. Leichtathletik-Europameisterschaft statt. Die Wettkämpfe wurden im Olympiastadion ausgetragen ,– es war eine tolle Stimmung in der Stadt. Deutschland gewann insgesamt 19 Medaillen und belegte den 3. Platz in der Medaillenwertung.

 

2018 war auch wieder ein Jahr der Abschiede. Unter anderem mussten wir uns vom UN-Generalsekretär und Gewinner des Friedensnobelpreises Kofi Annan verabschieden. Aber auch von der südafrikanischen Politikerin und Ex-Frau von Nelson Mandela, Winnie Madikizela-Mandela. Im November verstarb der 41. Präsident der USA, George H.W. Bush.

 

Die Liste der von uns gegangenen Musiker und Schauspieler ist lang, so unter anderem France Gall, Siegfried Rauch, bekannt als Kapitän in der Fernsehserie „Traumschiff“, die Stimme von Käpt’n Blaubär und Benjamin Blümchen, Wolfgang Völz, die „Queen of Soul“ Aretha Franklin, Burt Reynolds, der Chansonnier Charles Aznavour, oder der DDR-Schauspieler, der nach der Wende auch international bekannt war, Rolf Hoppe verstarb im Alter von 88 Jahren.

 

Der brillante Wissenschaftler und Autor, Stephan Hawking wurde 76 Jahre alt. Kardinal Karl Lehmann starb im März 2018 im Alter von 82 Jahren. Er war von 1987 bis 2008 Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz und wurde 2001 von Papst Johannes Paul II. zum Kardinal erhoben.

 

Das Jahr hatte Höhen und Tiefen. Es gab die Traumhochzeit von Prinz Harry und Herzogin Meghan. Die Trennung von Boris Becker von seiner Frau Lilly. Der Rosenkrieg wird uns sicher im Jahr 2019 begleiten.

 

Sicher erinnern Sie sich an die spektakuläre Rettungsaktion der zwölf Fußballjungen und ihrer Trainer, die im Juli in einer Höhle in Thailand eingeschlossen waren. An den Einsturz der Morandi-Brücke in Genua am 14. August, die Freilassung des Journalisten Deniz Yücel aus dem türkischen Gefängnis oder die Verurteilung von Beate Zschäpe zu lebenslanger Haft.

 

Was erwarten wir von 2019. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit werden uns Konflikte, Terror und Kriege beschäftigen. Die Europäische Union wird weiterhin vom Brexit beeinflusst werden und dem amerikanischen Präsidenten wird hoffentlich im Repräsentantenhaus mit demokratischer Mehrheit Einhalt geboten.

 

Zum Abschluß möchte ich meine Zeilen aus dem letzten Neujahrsbrief eins zu eins verwenden, denn ich glaube, diese treffen auch auf das Jahr 2019 zu.

 

Ich hoffe, dass Euch mein Brief zum Nachdenken anregt. Denn, und das möchte ich ausdrücklich betonen, geht es Deutschland und uns allen gut. Die wirtschaftliche Entwicklung geht seit Jahren bergauf, wir leben seit über 70 Jahren in Frieden und sollten auch dankbar dafür sein. Rufen wir uns die Fähigkeit zurück, von all dem Guten ein Stück abzugeben und damit die Welt wieder ein Stück besser werden zu lassen.

 

Ich wünsche Ihnen ein erfolgreiches und friedliches Jahr 2019, verbunden mit persönlichem Erfolg und einer Portion Glück, aber vor allem Gesundheit.

 

In diesem Sinne verbleibe ich

Ihr

Jürgen W. Gangl  General Manager Hotel Park Inn Berlin

Frohes Neues Jahr

Das war eine Überraschung, als gestern ein Fernsehsender auf meinem Anrufbeantworter zu hören war.

 

Ein Redakteur hat mir die Frage gestellt, wie lange man eigentlich jemandem ein „Gutes oder frohes neues Jahr“ wünschen darf.

 

So lange man Lust hat, war meine spontane telefonische Antwort, aber hier muss man natürlich etwas differenzieren.

 

Jetzt, am 3. Januar 2019 ist es schon so, dass ich Bekannten und Freunden noch ein gutes neues Jahr wünsche, in der Arztpraxis, wo ich es gestern noch gemacht habe, würde ich es nur noch den Damen oder Herren vom Empfang wünschen.

 

Wenn mich nicht alles täuscht, gibt der Deutsche Knigge Rat die Empfehlung heraus – maximal 14 Tage.

 

Es kann aber sein, dass ich zu jemanden, den ich persönlich kenne, noch am 15. Januar sage, dass wir uns dieses Jahr noch nicht gesehen haben und ich ihm deshalb alles Gute wünsche.

 

E guets Neus no – werde ich mit Sicherheit am kommenden Samstag auf dem Villinger Wochenmarkt auch zu mir bekannten Marktbeschickern und Besuchern sagen, wenn ich es für richtig halte.

 

Im Geschäftsleben ist es sicher so, dass man spätestens nach dem 06. Januar kein gutes neues Jahr mehr wünscht, aber auch hier gilt, dass dies keine allgemeine Regel ist.

 

Es kommt einfach auch auf einen selbst an, wann und wie lange man ein gutes neues Jahr wünscht.

 

Für uns ist es eine Selbstverständlichkeit, dass wir bei unseren engsten Nachbarn und Mitbewohnern ein gutes neues Jahr wünschen, ich verhehle aber nicht, dass es mir bei manchen Recht ist, wenn ich ihnen erst nach dem 06. Januar begegne.

 

Allerdings sollte ich vielleicht auch mal einen Strich darunter machen, wenn man jemand nicht unbedingt ein gutes neues Jahr wünschen will.

Es könnte ja sein, dass man mit dem Wunsch an jemanden eine völlig neue Atmosphäre schafft.

 

Natürlich kommt es auch darauf an, wie man das Neue Jahr wünscht.

 

Eigentlich gehört ein strahlendes Lächeln dazu, aber das kann man halt nicht immer herzaubern.

 

Was ist dabei, wenn ich Frau oder Herrn Jemand  ein frohes neues Jahr wünsche und diese daran eine Freude haben.

 

Genau das ist daran, man macht jemandem eine Freude und das ist doch generell ein toller neuer Jahresanfang.

 

In diesem Sinne wünsche ich allen Leserinnen und Leser von

www.uli-lochar.de

alles Gute für 2019.

 

Einen guten Rutsch ins Jahr 2019!

Mit einigen von mir gesammelten Sprüchen möchte ich den Lesern von

www.uli-lochar.de einen guten Rutsch ins Jahr 2019 wünschen.

 

Der geniale Mensch ist der, der Augen hat für das, was ihm vor Füßen liegt.

( Johann Jakob Mohr 1824 – 1886 deutscher Dramatiker, Aphoristiker, Erzähler und Pädagoge)

 

Lache nie über die Dummheit der anderen. Sie ist deine Chance.

( Sir Winston Churchill 1874 – 1961 britischer Staatsmann)

 

Man lebt nicht, wenn man nicht für etwas lebt.

( Robert Walser)

 

Menschen zu finden, die sich mit uns freuen und empfinden, ist wohl das schönste Glück auf Erden.

( Carl Spitteler 1845 – 1924 Schweizer Dichter und Schriftsteller, Kritiker und Essayist)

 

Wenige Menschen denken, und doch wollen alle entscheiden.

( Friedrich der Große 1712 – 1786 König von Preußen)

 

Am besten erkennt man den Charakter eines Menschen, bei Geldangelegenheiten, beim Trinken und im Zorn.

(Talmud)

 

Es braucht gewöhnliche Menschen, um außergewöhnliche Dinge zu tun.

( Tom Dolley ehemaliger deutsch-amerikanischer Fußballspieler)

 

 

Der moderne Politker sucht eher den Applaus als den Erfolg.

( Manfred Rommel – früher Oberbürgermeister von Stuttgart)

 

Es ist ein Jammer, dass die Dummköpfe so selbstsicher sind und die Klugen so voller Zweifel.

( Bertland Russel)

 

Niemand schätzt Geheimnisse so sehr wie jene, die sie nicht für sich behalten können.

( Charles Colton 1780 – 1832 englischer Schriftsteller und Kleriker)

 

Freundschaft lässt eine unsichtbare Welt vorausahnen.

( Frère Roger 1915 – 2005 Gründer und lebenslanger Prior der Bruderschaft von Taizé)

 

Keine Schuld ist dringender als die, Danke zu sagen.

( Marcus Tullius Cicero 106 – 43 römischer Redner und Schriftsteller)

 

Mögest Du alle Tage Deines Lebens leben.

(Jonathan Swift 1647 – 1765 irischer Schriftsteller)

Weihnachtsgrüße!

Ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2019

wünschen wir allen unseren Freunden und Bekannten und Lesern von

www.uli-lochar.de

 

Aus diesem Grunde erlaube ich mir auch meine weihnachtlichen Gedanken und gesammelten Sprüche mit den besten Wünschen auf meiner Internetseite zu veröffentlichen.

 

Ein neues Jahrzehnt des Lebens wurde von mir dieses Jahr erreicht.

 

Man wird älter aber die Freude, dass ich 70 geworden bin ist groß.

 

Hoffentlich bleiben uns noch e paar schöne gemeinsame Jährle

und hoffentlich freue sich nach wie vor viele, wenn sie uns treffen und

sehen.

 

Bleibt alle gesund und munter und trinkt ab und zu e Gläsli Wii für’s Gemüt.

 

Und jetzt noch ein paar Sprüche für alle aus meiner inzwischen

100 Seiten großen Sprüchesammlung.

 

Die Jugend nährt sich von den Träumen, das Alter von den Erinnerungen. Aus Israel

 

Wähle einen Freund langsam, wechsle ihn noch langsamer. ( Benjamin Franklin 1706 – 1790 einer der Gründerväter Amerikas).

 

Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann, das Gegenteil ist schon schwieriger.

( Kurt Tucholsky 1890 – 1935 deutscher Journalist und Schriftsteller)

 

Lerne zuhören, und du wirst auch von Denjenigen Nutzen ziehen, die dummes Zeug reden.

( Platon 428/427 v.Chr. antiker griechischer Philossoph)

 

Humor ist das Salz des Lebens, und wer gut gesalzen ist, bleibt lange frisch – orientalisches Sprichwort.

 

Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung

( Heinrich Heine 1797 – 1856 dt. Schriftsteller)

 

Der Humor ist ein sich necken, mit dem Ernst des Lebens.

( Johann Jakob Mohr 1824 1886 deutscher Dramatiker, Aphoristiker, Erzähler und Pädagoge)

 

Le vin est la boisson la plus saine et la plus hygienique – Der Wein ist das Gesündeste und hygienischste aller Getränke.

( Louis Pasteur 1822 – 1895 franz. Forscher)

 

In diesem Sinne grüßen ganz herzlich

 

Uli und Marianne Lochar

 

 

 

 

Muttersproch un Menschlichkeit – wo ist sie geblieben?

 

Vielleicht ist ja manchem schon aufgefallen, dass ich tunlichst versuche das Wort Homepage zu vermeiden, weil ich einfach ein Freund der Deutschen Sprache bin.

 

S`wird ja immer schlimmer mit dieser „ Verdenglischerei“ und dies geht mir sakrisch auf den Wecker.

 

Ich war total geflashed hat neulich jemand bei einem Interview im Fernsehen gesagt und bis heute weiß ich nicht, was das genau heißt, habe aber auch keine Lust es zu erfahren, weil ich eine solche Schwätzerei einfach fürchterlich finde.

 

Es wird der Tag kommen, an dem wir im Internet eine Erklärung für die verdenglischten Worte finden – jetzt schaue ich doch gerade Mal, ob es das schon gibt.

 

Natürlich findet man sehr viel dazu im sogenannten Netz  und auch in Wikipedia ist darüber etwas zu finden.

 

Übrigens mir gefällt Wikipedia, weil ich einfach immer etwas dazu lerne, aber ich glaube, man sollte das nicht öffentlich zugeben, weil man ja alles weiß.

 

Ich bin ja nicht öffentlich und weiß deshalb auch nicht alles und das versuche ich immer wieder auch dank Wikipedia und Youtube zu ändern.

 

Das etwas dazu lernen begeistert mich jeden Tag auf`s Neue und einer meiner größten Wünsche ist, dass ich dazu noch lange Gelegenheit haben werde.

 

Eine meiner Lieblingssendungen im Fernsehen ist, „Ich trage einen großen Namen“  am Sonntag, um 18 Uhr 15 im Südwest Fernsehen mit Wieland Backes und seinem Rateteam. Es fasziniert mich jedes Mal auf’s Neue, wenn das Rateteam den zu Suchenden errät und die tolle Moderation von Wieland Backes gefällt mir sowieso.

 

Jetzt habe ich mir doch im Moment überlegt, ob ich den zu Suchenden schreiben soll oder nicht auch die zu Suchende dazu, weil ich ja eventuell die Frauen damit brüskiere.

 

Das ist vielleicht auch ein Theater mit der Gleichstellung der Frauen. Ich weiß gar nicht, wo da das Problem liegt, weil ich damit noch nie ein solches hatte.

 

Die Frauen waren für mich schon immer gleichwertig und deshalb hatte ich eher mit den Doppelnamen ein Problem, als mit einem normalen Namen.

 

Da kommt man nämlich auf die Idee zu sagen, Achtung aufgepasst, sehr selbstbewusst  – trägt Doppelnamen.

 

Eigentlich schade mit den Doppelnamen, weil man dadurch wieder auf die Idee kommt zu verkürzen und das finde ich ja noch fürchterlicher.

 

Was da im Moment mit Annegret Kramp – Karrenbauer getrieben wird, ist ja fürchterlich. Viele Gazetten kümmern sich ausdrücklich darum, ob der Name im Ausland richtig ausgesprochen werden kann.

 

Es fehlt nur noch, dass man sie deshalb nicht wählen kann, weil der Name so schwer auszusprechen ist.

 

AKK kann doch jeder, aber das ist jetzt wieder so blöd abgekürzt, könnte ja weiß ich was heißen.

 

Im Alter wird man ehrlicher – Gott sei Dank auch sich selbst gegenüber.

 

Menschenskind was ich alles hätte lernen können als ich noch jung war.

 

Heutzutage fällt es einem natürlich schwerer, weil das „Hirn“ natürlich auch schon etwas Arthrose hat. Ich hoffe aber, dass das tägliche trinken von sehr viel Tee ( aller Arten)  mich davor schützt, zu vergesslich zu werden.

 

Im Grunde genommen bin ich aber froh, dass ich relativ rüstig alt geworden bin und im Alter darf man ja sagen, was man denkt.

 

Ich brauche mich vor niemandem mehr zu rechtfertigen und bin richtig froh, dass ich mich beruflich nicht mehr mit dem „Bürokratismus“ der heutigen Zeit auseinander setzen muss.

 

Fürchterlich finde ich natürlich, wenn sich diejenigen, die mit der Bürokratie zu tun haben, diese auch noch arrogant umsetzen.

 

Es gibt Leute auf den Ämtern und an Schulen, die den Bürokratismus so richtig fördern und nichts Besseres zu tun haben, als ja aufzupassen, dass in ihrem herrschaftlichen Gelände ja nicht falsch geparkt wird.

 

Mensch waren das noch Zeiten, als man menschlich miteinander umgegangen ist.


© Hans Ulrich Lochar 2019