PU ERH ODER ER PUUUUUH

 

Eigentlich ist es ja toll, was man alles im Internet lernen kann.

 

Heute Morgen habe ich mich darüber informiert wie man den Pu Erh Tee trinken kann.

Bei meiner letzten Lieferung von Hanse Tee habe ich mir mal 100 Gramm schicken lassen.

Warum? Selbst in Men`s Health steht, dass er appetithemmend wirkt und ideal zum Abnehmen ist.

 

Das grausame Abnehmthema beschäftigt mich ja vermutlich seitdem ich auf der Welt bin und Dank 16 plus 8 habe ich in den letzten 3 Jahren eine Gewichtsabnahme von 15 kg geschafft.

 

Eigentlich hätte ich das vor fast 40 Jahren schon machen können, weil mir der Amtsarzt bei meiner Anstellung in den Staatsdienst gesagt hat, dass ich für eine Verbeamtung zu viel Gewicht habe.

 

Was soll ich tun für das Abnehmen? und darauf  hat der Arzt vom Gesundheitsamt zu mir gesagt – einfach nach 15 Uhr nichts mehr essen.

 

Das fiel mir dann doch schwer und ich habe mich dafür entschieden ca. 10 verschiedene Bücher über das Abnehmen im Laufe der Jahre zu kaufen und bei der Befolgung deren Regeln mindestens 10 mal 10 kg abgenommen und danach richtig wieder draufgefressen – Entschuldigung ich kann nicht anders dazu sagen.

 

Als ich dann mal Dr. Hirschhausen vor 3 Jahren plötzlich schlank und rank gesehen habe, ist mir die Idee gekommen, das mal zu versuchen und siehe da, es klappt bis heute.

 

Damit ich ja nicht in Versuchung komme wieder in meinen alten Rhythmus zu fallen wird hauptsächlich nach 16 plus 8 gelebt, obwohl ich wie jeder weiß, gerne genieße.

 

Ich habe auch im Netz viel über diese Abnehmmethode gelesen und neulich ist mir dann der Pu Erh Tee in einem Kommentar aufgefallen.

Bei meiner letzten Teebestellung bei Rainer Schmidt habe ich dann geschaut, ob Hanse Tee ihn im Angebot hat und siehe da, es war der Fall.

 

Also nichts wie her mit dem Zeug und gleich mal probiert. Mir hat es ja fast sämtliche Geschmackssinne getötet und ich habe schon an den Corona – Geschmacksverlust gedacht und da bin ich auf die Idee gekommen, mir bei Youtube mal anzuschauen, wie man diesen Tee richtig zubereitet.

 

Siehe da, jetzt schmeckt er mir auf jeden Fall viel besser und ich kann damit vielleicht ab und zu Heißhungerattacken verhindern.

 

Eigentlich ist es ja verrückt, wenn man sich mit 72 noch mit solchen Dingen beschäftigt und trotzdem macht es mir auch einen gewissen Spaß.

 

Es zeigt sich wieder mal, dass man im Netz viel dazulernen kann, wenn man es richtig nutzt und daran sollte ich spätestens denken, wenn ich zu meinen Enkeln wieder mal sage – Mensch ihr hängt viel zu viel am Handy und die dann zu mir sagen – aber Opa, ich lerne doch mit Lehrer Schmidt über Youtube.

Händ us em Sack!

 

Seit gestern habe ich ein Bild im Kopf, das mich nicht mehr los lässt und mir wieder mal eine Kolumne über das Benehmen wert ist.

 

Da stehen bei einer öffentlichen Veranstaltung, auf ein Ergebnis wartend, zwei Herren neben einer Dame und beide haben die Hände in den Hosentaschen bzw., da es sich in unserer Heimat abspielt auf alemannisch d’Händ im Sack.

Es wird scheinbar immer mehr Mode einen auf „cool“ zu machen und die Hände in die Hosentaschen zu stecken. Völlig unvorteilhaft sieht dies aus, weil man von hinten noch meinen könnte – do stoht e Schießfidle.

Seit meiner Kindheit habe ich gelernt, dass eigentlich die Hände in den Hosentaschen nichts verloren haben und ich achte bis zum heutigen Tag darauf.

 

Im Moment heißt es ja Abstand halten und das nehmen meine Frau und ich ziemlich genau – zu mir sagt meine Frau auch ab und zu – Uli Abstand – wenn ich mich mit anderen unterhalte und diesen zu nahe komme.

 

Bei unseren täglichen Spaziergängen können wir auch beobachten, dass die meisten auch meiner  Altersgenossen nicht wissen, was 1,50 m sind. Wenn uns Leute entgegen kommen, ist es für uns eine Selbstverständlichkeit hintereinander zu laufen. Da kann man aber bei vielen darauf warten, bis man blau wird.

 

Ganz extrem ist es, wenn zwei sich im angeregten Gespräch befindliche Frauen uns entgegenkommen – do muesch uffbasse, dass si di nid über de Hufe renne.

 

Die sind von der Sorte, die mir auch verbieten wollen vom „Altweibersommer“  zu sprechen und einen „Mohrenkopf“ soll ich auch nicht mehr essen, geschweige denn im Gasthaus zum „Mohren“ zu Mittag zu essen.

 

Also liebe Leute, lasst doch die Kirche im Dorf und kümmert euch darum, dass eure Kinder liebe und anständige Menschen werden.

 

Wenn aus allem ein Problem gemacht wird, brauchen wir uns nicht zu wundern, wenn wir in einer problemhaften Welt leben.

 

Fräulein wurde ja auch abgeschafft.

 

Ich bin beim Fräulein Armbruster in die Schule gegangen und hatte schon als Kind Hochachtung vor ihr, weil sie eine Dame war.

 

Jetzt darf man ja zu niemandem mehr Fräulein sagen und muss Hochachtung vor denen haben, die sich die Finger unnatürlich verlängern lassen und im hinteren Bereich ein Eichhörnchen tragen.

 

Früher wurde mir gesagt, dass ich nicht auf den Fingern rumkauen soll, heute kann dies durch Verlängerung kaschiert werden und deshalb ist es aus der Mode gekommen.

 

Jetzt sagen bestimmt wieder manche, dass ich ein rückständiger alter Mensch bin. Weit gefehlt meine Herrschaften!

 

Ich erfreue mich heute noch, wenn ich etwas natürlich Schönes erblicke, nur habe ich vielleicht eine andere Meinung darüber, was schön ist und was nicht und das ist ja auch gut so.

 

Prima wäre natürlich, wenn man trotzdem miteinander anständig diskutieren könnte  und nicht sofort übereinander herfällt, wenn jemand anderer Meinung ist.

 

Eigentlich schade, dass viele nicht wissen, dass Manieren auch zu den sozialen Medien gehören. Es gibt nichts Unwürdigeres als jemanden persönlich öffentlich zu beleidigen.

 

Sind wir doch froh, dass wir in Europa seit Jahrzehnten keinen Krieg mehr haben und genießt es doch, dass wir in Deutschland uns öffentlich über alles äußern dürfen.

 

Es wäre aber toll, wenn man dann wüsste, dass ein gewisser Anstand  dazu gehört und deshalb

 

Händ us em Sack und vernünftig reden miteinander.

 

 

 

 

 

Einfach nur danke!

Bild 2 Mal anklicken.

 

„Das war’s“ könnte man sagen, aber  ich habe keine Lust, einfach nur so Adieu zu sagen.

 

Etwas traurig habe ich gestern am 27.Oktober 2020 meinen letzten Besuch der Metzgerei Graß in Schönau in der Talstraße abgestattet.

 

Sie schließt am Samstag den  31. Oktober 2020.

 

Ich konnte es ja nicht glauben, als mir vor ca. 3 Wochen eine Freundin aus Schönau ein Informationsblatt  zugesandt hat, dass die Metzgerei Graß in meiner Heimat Schönau im Wiesental schließt.

 

Für mich war die Metzgerei Graß in Schönau immer ein Besuch wert und dies lag nicht zuletzt an den Inhabern Hebbi und Gabi Graß, die immer ein nettes Wort für den Ex – Schönauer übrig hatten un mit ihm un sire Frau au gern e „Schwätzli“ ghalte hen.

 

Was mach ich jetzt bloß ohne Hebbis Serbele. Diese legendären Würste habe ich schon unter dem Vorgänger Max Gutmann als Kind sehr gerne gegessen und dies hat sich auch nach meinem Abschied von Schönau fortgesetzt. Der Hebbi  hat nämlich die Serbele genauso gut gemacht wie der Max und deshalb war der Gang zu ihm bei einem Schönauer Besuch für uns obligatorisch.

 

Auch als sich mein Wurstkonsum erheblich verringert hat, habe ich an Hebbis Serbele festgehalten und sie mir als lukullischen Luxus immer wieder mal gegönnt.

 

Es war halt für mich eine besondere Wurst und auch eine besondere Serbele. Diesen Ausdruck kenne ich eigentlich nur von Schönau und der Zeller Hebbi hatte mit dem Begriff Serbele seine Schwierigkeiten als er mit seinen Eltern vor über 30 Jahren nach Schönau kam und die Metzgerei Gutmann übernommen hat.

 

Ich meine mich erinnern zu können, dass ich ihm gesagt habe, also in Schönau musst Du „Serbele“ sagen und nicht Servelat, sonst hast Du gleich verloren.

 

Der Hebbi hat irgendwann die nette Gabi aus Aitern geheiratet und dann haben die zwei zusammen mit Hebbis Mutter und sehr netten Mitarbeiterinnen so richtig Gas gegeben, wie man bei uns im Volksmund sagt.

 

Bei vielen Besuchen durfte ich Freunden und Bekannten von mir Hebbis Serbele vorstellen und natürlich haben diese dann teilweise eine Reise durch ganz Deutschland zurückgelegt, um an diese Würste zu kommen.

 

Beim 40sten Geburtstag unserer Tochter Sabine im Münsterland haben wir die Gäste mit Wurstspezialitäten aus Hebbis Wurstküche und seinem fantastischen Schwarzwälder Speck erfreut.

 

Der Speck von Hebbi, von meiner Hand, streichholzdünn geschnitten, hat den Münsterländern ein geschmackliches Lächeln auf ihr Antlitz gezaubert.

 

Meine Stammtischbrüder aus Villingen reden immer wieder mal von den Wurstspezialitäten aus Schönau. Ich habe sie mal auf die Spuren von Jogi Löw nach Schönau mitgenommen und dann haben wir zusammen mit meinen Schönauern Sternenbrüdern bei Pit Löw, dem Bruder von Jogi, in der Vereinsgaststätte am „Jogi- Löw-Stadion“ diese genossen.

Sie haben uns die Grundlage für einen unvergesslichen Nachmittag – Abend geschaffen.

 

Ich bin überzeugt davon, dass viele der Metzgerei Graß in Schönau nachheulen werden, vor allem auch deshalb, weil es dort so richtig „gmenschelet“ hat.  Man hat dort nicht nur eingekauft, sondern man wurde auch bestens bedient.

In diesem Zusammenhang möchte ich auch an die Verkäuferin Ingrid Asal erinnern, die bestimmt 30 Jahre in der Metzgerei Graß mit großem Fleiß und einer in sich gekehrten netten Höflichkeit für die Kunden da war.

Sie ist leider in diesem Jahr nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben, wie auch die nette Mutter von Hebbi, die bis kurz vor ihrem Tod auch in der Metzgerei geholfen hat und nicht nur in Schönau sehr beliebt war.

 

Vermutlich haben diese beiden Todesfälle, Gabi und Hebbi zum Nachdenken gebracht und da ihre Kinder völlig andere Berufe ergriffen haben, sind sie zu der Erkenntnis gekommen, noch mal etwas Neues anzufangen.

 

Schade, kann ich da nur sagen und vielen Dank für viele Serbele – und Speck – Genüsse und an ihn und seine Gabi für nette „Schwätzli“ die wir miteinander geführt haben.

Ich hoffe natürlich für Schönau, dass es irgendwie in der Metzgerei Graß weitergeht und sie einen Nachfolger finden und dieser den jungen Meister aus Fröhnd, der bei Hebbi  tägig war, weiter beschäftigen kann. Dann habe ich vielleicht doch wieder eine Chance „Hebbis Serbele“ weiterhin zu bekommen.

Jetzt wünsche ich Gabi und Hebbi alles Gute für die Zukunft.

 

Genießt es mal, mehr Freizeit zu haben und viel Glück für die ganze Familie Graß.

Ihr werdet uns fehlen!

 

Mein Dank gilt auch meinem Sternenbruder und Freund Wolfgang Lais und seiner lieben Frau Ilona, die mich immer wieder mal mit Schönauer Serbele versorgt haben.

 

Uli Lochar

Corono Regeln oder Suscht no Ebbis.

 

Bei meinen letzten Besuchen in verschiedenen gastronomischen Betrieben bekam ich immer wieder mal zu hören, dass sich viele Gäste in der Corona – Zeit nicht zu benehmen wissen.

 

Es hat ja auch keiner Zeit und da geht es ihm schon auf den Wecker, wenn er kurze Zeit warten muss, bis der Tisch wieder „coronagerecht“ gerichtet wird und danach kommt es teilweise noch vor, dass man sich über den Geruch des Desinfektionsmittel aufregt.

 

Natürlich kommt man sich als Gast auch komisch vor, wenn die Servicekraft einem einen Block auf den Tisch wirft und sagt: „eintragen“.

Es soll möglich sein, dass man auch sagen kann, wären Sie so nett und würden sich bitte eintragen.

 

Bemerkenswert war in einem Betrieb für uns, dass alle die Inhaberfamilie, die Mitarbeiterinnen und die Oma sehr positiv auf die nicht einfache  Zeit mit den Corona – Bestimmungen reagiert haben.

Diese positive Einstellung hat mich und meine Freunde angesteckt, und wir haben mehr Zeit dort verbracht, als geplant.

 

Jammern ist sicher das Letzte was der Gast hören will, obwohl natürlich für viele Gastronomen die derzeitige Situation nicht einfach ist.

 

Alleine schon der Wirrwarr, um die erlassenen Vorschriften umzusetzen, erfordert Geduld und Übersicht.

Der zeitliche Aufwand ist viel größer als in normalen Zeiten und für viele ist es ein knallharter Überlebenskampf.

 

Dies sollten sich die Gäste mal vor Augen führen und daraus den Schluss ziehen, dass auch sie bei einem Restaurantbesuch Geduld mitbringen müssen.

Manche benehmen sich wie neureiche russische Oligarchen und meinen, sie könnten die Hinweisschilder – bitte warten Sie wir zeigen Ihnen einen Platz – übersehen.

 

Nein das geht halt nicht und sollte akzeptiert werden. Wir müssen auch Verständnis dafür aufbringen, dass die Gastronomen natürlich versuchen, jeden Stuhl zu besetzen, und aus diesem Grunde ist es auf jeden Fall empfehlenswert, sich zum Essen anzumelden und nicht enttäuscht von dannen zu gehen, wenn man die Auskunft bekommt, dass leider kein Platz mehr frei ist.

 

Es ist vorgeschrieben, dass man die Maske aufziehen muss, wenn man vom Tisch aufsteht und z.B. zur Toilette geht. Dies fällt einigen scheinbar sehr schwer. Diejenigen, die keine Maske tragen wollen, sollten sich zu Hause eine Thermoskanne voll Kaffee machen und dann einsam im Wald trinken.

 

In einem Café oder einem Gasthaus haben diese Leute im Moment einfach nichts verloren. Der Wirt ist nicht der Gesetzgeber, aber er muss sich an die gesetzlichen Vorgaben halten.

 

Ich habe vor allem auch ältere Leute beobachtet, die mit einer Selbstverständlichkeit in eine Traditionsgaststätte ohne Mundschutz kamen, auf den Stammtisch zugegangen sind und sich dort niedergelassen haben.

Der Wirt hat es nicht gesehen und konnte nicht reagieren. Wenn dies ein Kontrolleur gesehen hätte, wäre eine Strafe fällig gewesen.

Auf den Hinweis eines anderen Stammtischlers, dass man ja Abstand halten müsste, kam nur, jo jo suscht no ebbis.

 

Wenn die Gerüchte stimmen, dass es Kontrolleure gibt, die ohne Maske in ein Café gehen  und schnell um einen Espresso bitten und diesen dummerweise serviert bekommen, fasse ich mir an den Kopf.

Ist es denn  gerade in diesen schwierigen Zeiten nicht möglich, andere zunächst  einmal auf Fehler aufmerksam zu machen.

Man kann auch jemanden zuerst ermahnen, oder verwarnen und muss nicht unbedingt gleich Anzeige erstatten.

 

Alle sollten in dieser Situation zusammen an einem Strang ziehen und darauf achten, dass die Vorschriften eingehalten werden, ob man der Meinung ist, ob sie richtig sind oder nicht, ist eine völlig andere Sache.

 

Ich wünsche mir, dass die Gastronomie und Hotellerie in der momentanen Situation die Unterstützung erhält, die sie verdient.

 

Sie brauchen gerade jetzt Gäste und sie brauchen solche, die Verständnis für sie mitbringen und positiv auf die Auflagen reagieren.

 

Fertig oder Frisch!

 

Am Sonntag haben wir eine Gaststätte besucht, die mir von Bekannten empfohlen wurde.

 

Ich freue mich ja immer über Tipps und wir sind frohen Mutes auch hingegangen und es war auch nicht schlecht.

 

Nur, war es einfach nicht so gut, dass die Gaststätte Erwähnung auf meiner Internetseite verdient hätte.

Ich möchte bei meiner Linie bleiben und auf meiner Seite nur positive Eindrücke weiter geben.

 

Wir haben eine Spezialität des Hauses gegessen, was bestimmt vielen auch gut schmeckt, aber uns halt nicht, weil wir gern frisch essen und nichts fertig produziertes und aufgewärmtes.

Ich weiß, dass es ohne solche Produkte bei vielen nicht geht und ich habe auch irgendwo Verständnis dafür, nur ich möchte so etwas einfach nicht essen.

 

Am Liebsten ist mir, wenn jemand das kocht, was er kann und da brauche ich auch keine große Speisekarte, sondern es genügt völlig, wenn eine kleine Auswahl von frischen Speisen angeboten wird.

 

Dazu gehören auch viele regionale Gerichte.

Wir vermissen z.B. heute den fantastischen Wurstsalat von meinem Freund Rainer Stib vom damaligen Gasthaus Schönenbuchen in Schönau. Der hat ihn von frischer Lyoner so fein geschnitten, dass er einfach schmecken musste.

Heute bekommt man fast überall den Wurstsalat in der Standardgröße vorgeschnitten und ich gebe ja zu, dass ich mir den auch schon mal geholt habe.

 

Zwischen Maultaschen und Maultaschen liegen auch Welten und Theodor Heuß würde bei einigen Fast Food Maultaschen sicher nicht sagen:

Ein Tag ohne Maultaschen ist ein verlorener Tag.

 

Wie gerne esse ich Zwetschgenkuchen.

Gute Zwetschgen bekommt man fast keine mehr, deshalb ist es auch nicht einfach, einen guten Kuchen daraus zu machen.

 

Es gibt ja auch schon fertig vorgebackene Kuchen, die einfach nur im Ofen aufbereitet werden und vielen schmecken.

Ich beurteile ein Stück Kuchen sicher nicht nach der Größe, sondern nach dem Geschmack.

 

Wenn ich allerdings ein kleines Stück Zwetschgenkuchen mit Sahne für 3,80 € bekomme, sollte es ein feines Stück sein, das mir nicht mehr aus dem Gedächtnis geht und kein Fast Food Cake.

 

Am Liebsten ist es mir, wenn ich in einer Badischen Wirtschaft  Artikel bekomme, die sich wegen dem Geschmack in mein „Gehirn“ einbrennen und dies war halt am Sonntag nicht der Fall – also keine Erwähnung auf Lochars Internetseite.

 

Große Freude hatte ich dann doch noch , weil mir  Bekannte geschrieben haben, die am Sonntag Matzes Menü im „Kreuz“ in St. Märgen – Hohlengraben gegessen haben und genauso begeistert waren, wie die anderen, die anlässlich der Hinterwälder Wochen im Waldfrieden in Herrenschwand waren.

 

Manchmal denke ich auch, Mensch Lochar, musst Du Dich immer wieder mit Deiner sogenannten Homepage wichtigmachen und dazu an den Schreibtisch setzen und Deine Frau noch wegen der Korrektur belästigen.

 

Nein, sicher müsste ich dies nicht, aber ich freue mich halt, wenn ich durch meine gastronomischen Tipps vor allem „Badische Wirtschaften“ unterstützen kann und sich die Gäste von ihnen positiv bei mir melden.

 


© Hans Ulrich Lochar 2020