Brandy, Whisky und Alfio!

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Nach einem Krankenbesuch bei einem lieben Freund im Krankenhaus in Konstanz kam gestern meine Frau Marianne auf die Idee noch über die Mainau zu laufen.

 

Das Wetter war ideal und wir hatten bis zur Schließung des Parks um 19 Uhr noch eineinhalb Stunden Zeit.

 

Also nichts wie los und die Insel im Stechschritt erobern. Zwischen wunderschönen Dahlien, den beeindruckenden Bäumen und einer fantastischen Sicht auf die Alpen war dies kein Problem.

 

Allerdings bringt es aber mit sich, dass der Durst und der Hunger immer größer wurde. Auf Schlosshöhe und einem Besuch in der wunderschönen Mainaukapelle ist mir die Einsicht gekommen in der Schwedenschenke auf der Mainau einzukehren.

 

Wir haben uns zuerst erkundigt, ob wir auch nach 19 Uhr noch aus dem Park kommen und dies wurde uns bestätigt.

 

Unter den anwesenden Restaurantmitarbeitern habe ich sofort einen Italiener erkannt, der schon in der Schwedenschenke auf der Insel Mainau war, als dort noch die Meisterprüfungen der IHK Südlicher Oberrhein stattgefunden haben.

 

Die sehr sympathische Leiterin der Ausbildung, Frau Kempf, hat mich damals für den Prüfungsausschuss der Restaurantmeister engagiert und ich habe dann einige Jahre als Prüfer mitgewirkt.

 

Es war immer ein großartiges Erlebnis mit sehr kompetenten Mitprüfern den festlichen Prüfungsabend mitzuerleben.

 

Während der Vorbereitung wurden wir immer bestens vom legendären Oberkellner Aldo und seiner Mannschaft unterstützt  und der legendäre Buffettier „Whisky“ hat immer dafür gesorgt, dass wir etwas zu trinken hatten.

 

Zu der Servicemannschaft gehörte damals schon Alfio Di Mauro und mit seiner sympathischen und lustigen Art ist er mir immer besonders aufgefallen.

Jetzt sehe ich diesen eleganten „Kellner“ nach 20 Jahren wieder und nicht nur ihn, sondern weitere vorbildlich gekleidete Servicemitarbeiter.

 

Irgendwie hat Herr Mauro mich gemustert und darauf habe ich ihm gesagt, dass ich früher bei Meisterprüfungen in der Schwedenschenke war.  Er hat mich auch wieder erkannt und wir haben natürlich gleich mit Begeisterung von früheren Zeiten geschwärmt.

Dabei habe ich nach dem „Brandy“ gefragt-

Brandy war früher schon eine Institution in der Küche der Mainau und Alfio hat gesagt, dass er nicht sicher ist, ob der Brandy heute Abend da ist.

 

Und siehe da, plötzlich steht er an unserem Tisch und freut sich sichtlich, uns zu sehen.

 

Wir haben uns über frühere Zeiten auf der Schwedenschenke unterhalten und für mich unvergesslich sind auch die Auftritte von Gräfin Sonja und Graf Lennart Bernadotte bei den Prüfungsessen.

Mich hat damals sehr beeindruckt, was der Graf noch im hohen Alter in freier Rede von sich gegeben hat.

 

Alfio, Brandy und ich haben uns sehr gefreut, dass wir uns wieder mal gesehen haben und wir wurden dann mit dem gewählten „Waage – Menü“ von ihnen und ihren Mitarbeitern so richtig verwöhnt.

 

Mir ist da auch sehr positiv eine Türkischer Landsmann namens Mehmet aufgefallen, der eine Art des Servierens hatte, die mir einfach Spaß macht – man merkt, dass er sehr gerne für die Gäste da ist.

 

Inzwischen hat Alfio Di Mauro eine Führungsposition auf der Mainau  und Brandy ist keineswegs in seinem damals schon großen Können stehen geblieben.

Unsere Speisen waren mit asiatischen Aromen gespickt, die zum Herbst so richtig gepasst haben.

 

Es war ein so herrlicher  Abendaufenthalt in der Schwedenschenke auf der Mainau, der mich regelrecht begeistert hat. Mensch war es schön euch mal wieder in der Schwedenschenke zu treffen, lieber Alfio und lieber Brandy und ich hoffe, dass es nicht das letzte Mal war.

 

Ich möchte noch erwähnen, dass „Brandy“ eigentlich Herbert Brand heißt, inzwischen 40 Jahre auf der Mainau ist und die Küche nach wir vor hervorragend leitet.

 

Alfio Di Mauro ist ebenfalls schon 40 Jahre auf der Mainau und ich finde, dass die Insel Mainau und die Familie Bernadotte mit ihren vielen Mitarbeitern aus verschiedenen Ländern sehr viel für die Integration getan haben.

 

Es lohnt sich auch im Herbst die Insel Mainau zu besuchen und wer sehr gut essen und nett bedient werden will, sollte das Restaurant Schwedenschenke besuchen.

 

Unterlagen darüber findet man unter

www.mainau.de

und direkt in der Schwedenschenke anrufen um einen Tisch zu reservieren kann man unter 07531 303156

 

Südsee, Sonne, Meeresstrand

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Musikalische Begegnung nach vielen Jahren.

 

Mancher Leser dieser Zeilen erinnert sich sicher noch an die Zeit im Parkhotel Kreuz in Bad Dürrheim als jeden Samstag eine Kapelle live gespielt hat.

Ich war damals ein Jungspund von 18 Jahren als ich mich zum ersten mal zu einem Tanzabend gewagt habe. Menschenskind war das ein Erlebnis als bei verschiedenen Runden eine vielfarbige Kugel über der Tanzfläche anging und die „Jokers“ das Lied –  Südsee – Sonne – Meeresstrand gespielt haben.

 

Es hat mich so beeindruckt, dass ich es nie mehr vergessen habe und jetzt ist es vor kurzem eindrücklich zu mir zurückgekehrt.

 

Meine Mutter war in meiner Heimatstadt Schönau im Wiesental Gitarrenlehrerin und hat ihren Schülern die Gitarren meistens über das Musikhaus Kanitz in Donaueschingen besorgt.

 

Dies deshalb, weil damals Herr Kanitz  noch Verbindungen nach Zell im Wiesental hatte und immer wieder mal seine Verwandten besucht hat und dabei die Gitarren in Schönau vorbei bringen konnte.

Ich habe ihn dabei auch kennen gelernt, aber großartig interessiert hat mich das Gitarrenspielen in meiner Jugendzeit leider nicht.

Seit zwei Jahren bin ich jetzt natürlich viel mühsamer dabei, Gitarre zu spielen und nach einem Jahr Ede Schnur– Unterricht bin ich jetzt dabei, mir meinen eigenen Sound selbst beizubringen, was mir viel Spaß macht.

Meine liebe Marianne meint zwar alle Lieder klingen bei mir irgendwie gleich, aber ich bin mit meiner bescheidenen Spielkunst sehr zufrieden und genieße es öfters auf der Gitarre rumzuklimpern. Hätte ich es bloß in meiner Kindheit bei meiner Mutter gelernt geht mir immer wieder mal durch den Kopf, aber manche Erkenntnis kommt halt leider erst später.

Wir haben die Gitarre meiner Mutter noch und neulich hat es aus dem Nichts plötzlich einen Schlag gegeben und der Schaft mit den Saiten ist abgekracht.

Da war guter Rat teuer und wir wussten nicht was tun. Da ist mir eingefallen, dass ja die Gitarre aus Donaueschingen vom Musikhaus Kanitz war und ich habe nachgeschaut, ob es dieses noch gibt.

Siehe da, wir haben die Adresse gefunden und sind nach Donaueschingen gefahren. Ich habe nicht richtig nach den Öffnungszeiten geschaut und deshalb war an einem Nachmittag um 14 Uhr 30 das Geschäft geschlossen. Menschenskind extra nach Donaueschingen gefahren und da war zu, aber an der Türe war der Hinweis auf eine Telefonnummer, die man anrufen konnte.

Gesagt,getan und schon hatte ich Wolfgang Kanitz am Telefon und der hat zur mir gesagt, dass er um 15 Uhr Unterricht hätte, aber er uns kurz empfangen kann.

War das ein Eindruck als wir das Musikgeschäft Kanitz in Donaueschingen zum ersten Mal betreten haben. Einfach nur schön ist es da – ich war und bin immer noch fasziniert. Als ich Wolfgang Kanitz die Schönauer Geschichte erzählt habe, war das Eis zwischen uns sofort gebrochen, weil er als Kind öfters mal mit seinem Vater bei meiner Mutter war.

 

Er ist bis zum 12. Lebensjahr in Zell im Wiesental aufgewachsen und durch meine Frau und mich gleich wieder ins „wiesentälerische“ gefallen.

Sehr nett haben wir uns unterhalten und er war so begeistert, dass er uns versprochen hat, die alte Gitarre meiner Mutter zu reparieren.

 

Einige Tage später bekamen wir eine Mail von ihm, dass sie wieder gemacht und abholbereit ist.

Nichts wie hin in diesen kleinen Palast der Musik und ein Schwätzle auf wiesedälerisch mit dem Inhaber führen.

 

Ich konnte mich auch noch erinnern, dass ein Kanitz früher bei verschiedenen Bands der Leader war und da kamen wir auf die Super Band der 60er Jahre Jerry Lark im Schwarzwald- Baar- Kreis zu sprechen.

 

Ich habe Wolfgang Kanitz dann von der Kugel im Parkhotel Kreuz in Bad Dürrheim und dem Lied Südsee, Sonne, Meeresstrand erzählt und da niemand außer uns im Geschäft war, es auch vorgesungen.

 

Was dann passiert ist, hat mich regelrecht gerührt. Setzt sich doch Wolfgang Kanitz an ein wunderbares weißes Klavier und spielt uns das Lied vor. Ich war hin und weg und erst recht, als ich gehört habe, dass er das Lied mitkomponiert hat.

 

So schließt sich im höheren Alter der Kreis, da treffen sich durch Zufall zwei Wiesentäler nach ca. 50 Jahren wieder und haben dank der Musik die größte Freude daran.

 

Ich kann allen, die etwas für die Musik übrig haben einen Besuch im Musikhaus Kanitz in Donaueschingen empfehlen.

 

Wolfgang Kanitz in seinem Geschäft zwischen seinen Geigen, Trompeten, Gitarren und natürlich seinem weißen Klavier zu erleben ist ein Erlebnis und man bekommt selbst im höheren Alter noch mehr Lust Musik zu machen.

 

Hier für alle, die mal hinwollen die Anschrift:

 

Musikhaus Kanitz

Inh. Wolfgang Kanitz

Max-Egon-Str. 25

78166 Donaueschingen

Telefon: 0771 –   23 47

Email: info(at)musikhaus-kanitz.de

Web: www.musikhaus-kanitz.de

Öffnungszeiten:

Montag bis Samstag  9 bis 13 Uhr

 

 

 

 

Wat ( t ) lecker.

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Eine Reise in den Norden Deutschlands!

 

Schon vor meinem Erlebnisbericht auf meiner Internetseite –

 

„Manchmal kommt es anders“

 

hatten wir einen Aufenthalt im Wangerland an der Nordsee gebucht.

 

Seit Jahren bin ich über Facebook mit einem früheren Schüler von mir namens Simon Schropp verbunden.

Immer wieder haben wir uns mal über Facebook kurz geschlossen und Gedanken ausgetauscht. Als jetzt bei mir wieder mal der Wunsch geboren wurde in den Norden Deutschlands zu gehen, habe ich mich mit der Frage an Simon gewandt, ob er mir ein nettes Quartier wüsste.

 

Ganz spontan hat er mir dann seine Ferienwohnung angeboten und nach kurzer Überzeugungsarbeit bei meiner Frau haben wir diese dann auch im September 2019 für eine Woche gebucht.

 

Nach Minsen im Wangerland hat uns die Reise geführt und wir waren von der Wohnung und der Umgebung sehr angetan. Vielleicht 500 Meter weg ist der Deich und dieser lädt dann auf ihm oder an ihm entlang zu kilometerlangen Wanderungen ein.

 

Mit den Schafen reden kann man hier in Perfektion, weil einem hunderte zuhören und höchstens mal ein Blöken von sich geben, das man als Zustimmung oder Ablehnung auffassen kann, ganz wie man will.

 

Bei unseren Spaziergängen an den Deichen und mit Blick auf das Watt und die Nordsee in Richtung der Inseln Wangerooge und Spiekeroog und zu dem Vogelschutzgebiet konnte ich mich sehr gut erholen und eventuelle gesundheitliche Gedanken völlig in den Hintergrund schieben.

 

Ich konnte es nicht lassen und habe der Menschheit über Facebook mitgeteilt, dass ich an der Nordsee bin und ein Deichbild von mir in diesem Medium veröffentlicht. Meine Frau ist mit meinen Facebook – Aktivitäten nicht immer einverstanden, weil sie der Meinung ist, dass nicht jeder wissen muss, wo wir uns aufhalten und was wir tun.

 

In diesem Fall aber hat es wieder mal gefruchtet, weil plötzlich von einem Bekannten von uns gepostet wurde – Herr Lochar – wo sind Sie an der Nordsee?

 

Ein sehr netter Bekannter von früheren Schulzeiten hat sich auf diesem Weg an mich gewendet und da ich weiß, dass er auch nicht an größeren Facebook – Aktivitäten interessiert ist, bin ich auch jetzt in dieser Kolumne so diskret und erwähne ihn nicht namentlich.

 

Es hat sich aber ergeben, dass wir uns getroffen haben und gemeinsam ins Fährhaus nach Nessmersiel gegangen sind.

 

Schon Simon Schropp hat mir gesagt, dass wir unbedingt noch zusammen ins Fährhaus müssen, weil er dort einige Jahre gearbeitet hat und der Meinung ist, dass die Schwarzwälder im Norden mal ein ausgezeichnetes Lokal kennen lernen müssen.

 

So kam es zu zwei Aufenthalten im Fährhaus in Nessmersiel. Ich wusste schon über einige Zeitschriften, dass das Fährhaus von der Familie Eberleh etwas Besonderes ist und zu den besten Fischrestaurants in Deutschland gehört.

 

In sehr angenehmer Umgebung haben wir dann mit unseren netten Bekannten und Gastgebern hervorragend gegessen und dazu auch die passenden Weine getrunken. Der Fischteller – siehe Bild –  wird mir unvergesslich sein. Ein netter und aufmerksamer Service hat dafür gesorgt, dass wir uns bei Familie Eberleh und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sehr wohl gefühlt haben.

 

Auch im Norden Deutschlands wird ausgezeichnet gekocht und mich hat auch gefreut, dass einige badische Weine offen und in der Flasche angeboten wurden.

 

Sehr gefreut hat mich auch, dass diese in einem Weinklimaschrank von EUROCAVE angeboten wurden, weil ich mit den Repräsentanten dieser Firma in Deutschland seit Jahren eng verbunden bin.

 

Ich schaue bei meinen Besuchen auch außerhalb Badens immer, ob ich Artikel von befreundeten Firmen finde, weil es mir Freude macht, wenn ich dies feststelle.

 

Schöne Ausflüge in die Umgebung von Minsen im Wangerland  haben unseren Aufenthalt im Norden perfekt abgerundet.

 

Ein ganz großer Dank gebührt unseren Gastgebern Antje und Simon Schropp, bei denen wir uns sehr wohl gefühlt haben.

 

Simon, ein Lehrling vom Schwarzen Adler in Oberbergen lebt für das Kochen und darf heute eine Lehrtätigkeit im Norden Deutschlands für die Küche und ihre Kultur ausüben.

 

Er hat uns zu einem über 80jährigen Landwirt geführt, der auf totale Bio Art Kartoffeln, Rote Bete, Tomaten und allerlei anderes Gemüse anbaut und mit den eigenen Händen erntet. Inzwischen liefert er fast alles in das Fährhaus nach Nessmersiel.

 

Wenn Leser dieser Zeilen mal einen schönen Aufenthalt an der Nordsee machen möchten kann ich einen Aufenthalt in der Ferienwohnung  „Nordwind“  – www.nordsee-fewo-nordwind.jimdo.com

sehr empfehlen und natürlich sollte dann auch ein Aufenthalt bei der Familie Eberleh im Fährhaus in Nessmersiel dazu gehören

WWW.FAEHRHAUS-NESSMERSIEL.DE

 

Uli Lochar im September 2019

 

Manchmal kommt es anders

als man denkt.

 

4 ereignisreiche Wochen liegen hinter mir, die mein Leben wieder mal völlig auf den Kopf gestellt haben.

Da meldet man sich zu einer Generaluntersuchung beim Hausarzt an, macht das übliche Brimborium mit, denkt an nichts Böses und bekommt plötzlich einen Anruf.

 

Diesem Anruf wiederum habe ich sehr viel zu verdanken, weil mein Hausarzt  Dr. Meyen in VS – Villingen mir am Telefon gesagt hat, dass verschiedene Werte bei mir eine Katastrophe wären.

Danach kamen Tage mit Untersuchungen, Ultraschall usw. und zum Schluss noch eine CT im Schwarzwald Baar Klinikum.

 

Fazit: Es war etwas an der Gallenspitze aber genau sehen konnte man nichts.

 

Also ab stationär ins Klinikum und zwar in die Klinik für Innere Medizin zu Professor Dr. med. Eike Walter und seiner Mannschaft.

 

Vom ersten Moment an hat mich dieser Mediziner begeistert. Sachlich, ruhig, höflich hat er mir erklärt was man mit mir vorhat. Keinerlei Hektik oder Angst hat er geschürt, sondern von Anfang an gesagt, dass es sehr gut war, dass mein Hausarzt so reagiert hat.

 

Ich will und kann jetzt nicht genau wiedergeben was mit mir alles unternommen wurde, aber entscheidend war, dass bei der von Oberarzt Dr. Köhler vorgenommenen Endoskopie ein 0,6mm großes Pünktchen ohne Blutverlust entfernt wurde – medizinisch eine grandiose Leistung.

 

Ich denke sehr gerne an die gute Stunde der Endoskopie zurück, weil da Menschen um mich herum waren, die einfach eine Zuversicht ausgestrahlt haben, die mich richtiggehend aufgebaut hat. Dr. Köhler und seine OP – Schwestern haben mich so weit gebracht, dass ich mich, bevor ich in denTiefschlaf versunken bin mit  L m a A von ihnen verabschiedet habe.

Sie wissen ja, dass dies bei mir – Lächle mehr als Andere – heißt.

 

Nach dem Aufwachen stand der lächelnde Professor Walter am OP – Tisch und hat mir gesagt, wie großartig Dr. Köhler die Endoskopie durchgeführt hätte und dass ich voller Hoffnung sein darf.

 

Diese feine menschliche Geste hat mich natürlich total aufgebaut.

 

Auf der Station 35 des Schwarzwald – Baar –Klinikums wurde ich dann bestens versorgt und Dank der täglichen Besuche meiner lieben Frau Marianne auch regelrecht aufgebaut.

 

Auch der Uli Lochar hat ja Schiss um sein Leben, wenn es ernst wird, aber da kommt es eben darauf an, dass man sich nicht gehen lässt und dass die Umgebung einem aufbaut.

 

Meinem Zimmernachbarn, einem netten Hamburger, wünsche ich an dieser Stelle noch einmal alles Gute für die Zukunft. Es war eine Bereicherung für mich,  ihn kennen zu lernen.

 

Immer wieder haben mich Professor Huber und Dr. Köhler mit ihren Besuchen und Gesprächen aufgebaut und Zuversicht vermittelt.

 

Ich bin begeistert darüber, wie die beiden mit mir umgegangen sind und mir keinerlei Angst gemacht haben, obwohl ja die Untersuchungsergebnisse des Pünktchens ausstanden.

 

Dies habe ich dann wieder zu Hause mitgeteilt bekommen – bösartig – aber Gott sei Dank klein wie ein Winzling.

 

Herr Professor Walter hat dann von einer sogenannten helfenden Therapie gesprochen und mir war schon klar, dass dies eine Chemotherapie bedeuten kann.

 

Dies wurde dann gestern in einer sogenannten Tumor – Konferenz besprochen und wir haben ausgemacht, dass wir über das Ergebnis heute am 29.08. 2014 sprechen.

 

Gestern Abend bekam ich dann einen Anruf von Prof. Walter mit dem ersten Satz: Herr Lochar, sie sind ein ganz großer Glückspilz. Nehmen sie ihre liebe Frau in den Arm und gönnen sie sich ein Gläschen Wein, es ist weder eine weitere OP noch eine Chemotherapie nötig. Alles wurde rechtzeitig und so gut entfernt, dass ich – natürlich bei fortwährender Überwachung, nichts befürchten muss.

 

Meine Frau und ich sind uns vor lauter Freude in die Arme gefallen und ich konnte meine Rührung nicht verbergen. Was für ein Geburtstagsgeschenk konnte ich meiner Tochter mit dem positiven Ausgang der Geschichte machen.

 

Ich bin allen, die mit mir in den letzten Wochen gezittert haben sehr, sehr dankbar für ihre Unterstützung. Ein ganz besonderer Dank gebührt meinem Hausarzt Dr. Meyen in der Paradiesgasse in VS – Villingen für sein nicht nachlassen und weiter bohren und Prof. Walter und Dr. Köhler mit ihrer Mannschaft von der Klinik für Innere Medizin am Schwarzwald – Baar Klinikum.

 

Sie haben nicht nur medizinisch alles für mich getan, sondern mich auch menschlich begeistert.

 

Warum schreibe ich dies alles. Einfach nur, weil ich glücklich und dankbar bin und allen Leserinnen und Lesern sagen möchte, dass es sich lohnt, grundsätzlich positiv in die Zukunft zu blicken und sich über keinen täglichen – eigentlich belanglosen – Mist aufzuregen.

 

Ich hoffe, dass ich dies noch einige Jahre im Kreise meiner tollen Familie, vielen Freunden und Bekannten beherzigen kann und ganz zum Schluss möchte ich auch noch dem lieben Gott und meinen Schutzengeln ein großes Danke sagen.

 

Uli Lochar  29. August 2019 – und jetzt mache ich bis Ende September eine Schreiberling – Pause.

 

 

 

 

Der Kaffeemacher aus Villingen.

Apropos Tee!

Jetzt habe ich doch tatsächlich beim Villinger Kaffeemacher entdeckt, dass er wunderbare Gesundheitstees hat und auch die sonstigen Tees nicht

zu verachten sind.

Ich kenne den Villinger Kaffeemacher  Jürgen Schulz schon seit einigen Jahren und habe die Anfänge von seiner Tätigkeit, damals noch beim Parkhotel in VS – Villingen mitbekommen. Eine kleine aber feine Rösterei ist da vor ca. 20 Jahren entstanden und inzwischen ist sie recht groß geworden und Kunden aus dem ganzen Schwarzwald – Baar – Kreis kommen, um dort ihren Kaffee zu kaufen.

Die Produkte von Jürgen Schulz sind ein prima Mitbringsel, wenn man als Villinger irgendwo einen Besuch abstattet.

Man muss nur aufpassen, dass man nicht zum Kaffeehändler wird, weil man sicher gefragt wird, ob man Kaffee vom Kaffeemacher in VS – Villingen besorgen kann.

Es ist aber überhaupt kein Problem beim Villinger Kaffeemacher den Kaffee zu bestellen und dann wird er frisch und wohlriechend versandt.

Es kann natürlich sein, dass der Postbote vor lauter tollem Geschmack, einen Kaffee möchte.

Jetzt bin ich zwar nicht der klassische Kaffeetrinker, aber was Herr Schulz und seine Mitarbeiterinnen in der Gerberstraße in VS – Villingen bieten, ist beeindruckend.

Täglich wird eine ganz besondere Kaffee – oder Teesorte aus seinem Programm angeboten und in dieser heimeligen Kaffeerösterei ist es ein Genuss herumzustöbern und dies oder jenes einzukaufen.

Jürgen Schulz gibt mit seiner Kompetenz auch gerne Auskünfte und ich unterhalte mich gerne mit ihm, weil er ein großes Fachwissen hat.

Geröstet wird sein Kaffee natürlich schonend in der Trommel und das merkt man auch beim Genuss.

Ich kann Ihnen einen Besuch in der Kaffeerösterei „Der Kaffeemacher“ sehr empfehlen.

Der Kaffeemacher

Jürgen Schulz
Einzelunternehmer
Gerberstr. 25
78050 Villingen Schwenmningen

Kontakt

Telefon: +49 (0) 7721 409679
Telefax: +49 (0) 7721 409681
E-Mail: laden@der-kaffeemacher.de

 


© Hans Ulrich Lochar 2019