Das süße, blaue Hus.

 

Gestern hatte ich ein nettes und interessantes Telefongespräch mit einem früheren Schüler von mir. Egbert Laifer vom Blaue Hus in Nordrach.

Es ist bestimmt an die 15 Jahre her seitdem wir uns zuletzt gesehen bzw. gesprochen haben. Da freut es einem natürlich besonders, wenn plötzlich auf dem Handy meiner Frau sich ein Egbert Laifer meldet und ich zufälligerweise das Gespräch annehme.

 

Soviel ich weiß, war Egbert gelernter Konditor und hat danach noch den Koch draufgesetzt. Ich habe seinen beruflichen Weg höchstens damit beeinflusst, dass er etwas in punkto Umgang mit Gästen und Wissen über  die wichtigsten Getränke von mir vermittelt bekam.

 

Der fachliche Unterricht im Küchenbereich lag in den Händen seines Klassenlehrers August Guter und da haben sich zwei Könner des Patissierbereichs getroffen. Der „Gustl“ wie er bei uns genannt wurde, hat damals auch neben dem Unterricht her mit Auszubildenden viel im Konditorenbereich gemacht, weil dies auch seine Leidenschaft war.

Egbert Laifer war da der ideale Partner für ihn, weil der genauso angefressen davon war, Pralinen, Desserts und Gebäck von allerhöchster Güte herzustellen.

Die Verbindung zwischen den beiden besteht bis zum heutigen Tage und das finde ich sehr schön.

 

Über Facebook haben Egbert Laifer und ich wieder Kontakt bekommen und gestern hat er sich bei mir telefonisch gemeldet und wir haben ein sehr nettes und langes Gespräch geführt.

 

Nach wie vor begeistert davon  Pralinen und Kuchen und noch vieles anderes im Konditorenbereich zu machen, ist Egbert. Mir hat vor allem gefallen, dass er voll auf moderne Regionalität setzt.

 

Meine Überzeugung ist seit langem, dass alle, die auf regionale, frische Produkte setzen und diese sehr gut zubereiten auch in Zukunft eine große gastronomische Chance haben.

Um diesen Punkt hat sich unser ganzes Gespräch bewegt und es war einfach schön zu hören, dass es da in Nordrach ein Café mit feinsten Artikeln der Confisserie – Patisserie gibt und sobald es die Corona – Situation zulässt werde ich den Egbert im Blaue Hus in Nordrach besuchen, um nach meiner persönlichen Fastenzeit seine hochwertigen Produkte zu genießen

 

Auf das nette Schwätzle mit ihm freue ich mich auch sehr, weil ich mich einfach gerne mit Leuten unterhalte, die mit ihrem Können und ihrer Art höchstes Niveau in der Gastronomie bieten.

 

Es geht mir überhaupt nicht darum mich in den feinsten Lokalen zu bewegen, sondern ich werde zukünftig vor allem zu den Gastronomen gehen, von denen ich weiß, dass sie Produkte auf hohem Niveau anbieten.

Dazu gehört für mich in einer Vesperstube ein erstklassiger Speck genau so dazu, wie in einem Café ein wirklich feiner Kuchen und nicht große Stücke zum satt werden.

Die heimische Gastronomie, die frische und regionale Produkt auf hohem Niveau bietet, wird eine gute Zukunft haben.

Hoffentlich führt der lange Lockdown dazu, dass etliche Gastronomen und Gäste umdenken.

 

Ja, die Gäste sollten sich auch darüber im Klaren sein, dass, wenn man etwas frisch und gut machen will, man nicht ein Riesenangebot bieten kann.

Lernt wieder mal was feines zu essen, dann kapiert auch jeder, dass man dafür einen fairen Preis nehmen muss, um zu überleben.

Was nützt mir ein großes Stück Kuchen für 2 ,- , wenn ich das Gefühl habe, ich esse einen Plastikpudding.

 

Um diese Themen hat sich mein gestriges Gespräch mit Egbert Laifer aus dem Blaue Hus in Nordrach auch gedreht und ich wurde dadurch von mir aus animiert, diese Kolumne zu schreiben. Der Egbert weiß nichts davon.

 

Er hat mir übrigens auch erzählt, dass er im Moment vom Ladenverkauf im Blaue Hus in Nordrach lebt und zufrieden ist, dass er dadurch die Corona – Zeit überleben kann.

 

Ich glaube ihm, dass selbst Leute aus der ganzen Ortenau und mehr zu ihm fahren, um die feinen Artikel aus der Hand eines erstklassigen Könners abzuholen.

Hier für alle, die den Egbert Laifer mal besuchen möchten einige Informationen aus seiner Internetseite:

 

Herzlich Willkommen

Verehrte Pralinen- und Schokoladenliebhaber:

Herzlich Willkommen in der Pralinen – Manufactur CHOCO-L

Choco Laifer – Süßes LAIF ERleben

 

Mein Name ist Egbert Laifer, gelernter Konditor und Koch aus Leidenschaft – und Choco L – das ist mein kleiner, aber feiner Treffpunkt für Genießer in Nordrach im Schwarzwald.

 

In meinem Laden „Im Dorf Nr. 13“ mit hauseigener Schokoladen- und Pralinen-Manufaktur kreiere ich mit viel Liebe zum Detail feinste Köstlichkeiten. Dabei lege ich größten Wert auf hochwertige Zutaten – als gebürtiger Nordracher – besonders auf Schwarzwälder Produkte.

 

Eine meiner Spezialitäten ist die Moospfaffkugel, ein Nuss-Nougat-Trüffel, benannt nach dem „Moospfaff“, einer Sagengestalt unserer Region.

 

Zudem biete ich die Pralinen-Auslese „Nordracher Obstbrenner-Weg“ an. Dabei verwende ich Liköre und Schnäpse der örtlichen Obstbrenner. Tauchen Sie ein in die Welt des Genießens – ich freue mich auf Ihren Besuch in meiner Chocolaterie mit Ambiente, in der Sie Süßes LAIF ERleben können.

 

Mit süßen Grüßen

Ihr Egbert Laifer

 

 

Choco-L & s´Blaue Hus

Egbert Laifer

Im Dorf 13

77787 Nordrach

Tel. 07838 – 955 74 00

info@choco-l.de

 

Öffnungszeiten:

Choco-L

Mo, Do, Fr.     17 bis 20 Uhr

Samstag:       14 bis 18 Uhr

 

s´Blaue Hus:

Do. bis Mo.    14 bis 18 Uhr

Di, Mi.             geschlossen

Cleverle!

 

Das war doch eigentlich ein großartiger Winter, nur haben wegen Corona viele nicht das davon gehabt, was sie gerne gehabt hätten.

Skilaufen war und ist zwar ausreichend möglich, aber man muss normalerweise die Hänge hoch laufen um runter fahren zu können.

 

Der Liftbetrieb in gewohnter Art ist nicht möglich, weil die Lifte eigentlich nicht laufen dürfen.

So ein schlauer Schwäbischer Liftbesitzer kam als erster auf die Idee, seinen Lift stundenweise „coronagerecht“ an Familien zu vermieten.

Ein richtiges Cleverle ist dieser Mann und Lothar Späth hätte an ihm sicher eine große Freude gehabt.

 

Inzwischen hat diese Vermietungsart auch im Schwarzwald Einzug gehalten und ich freue mich vor allem für die kleinen Liftbesitzer, die auf diese Art endlich doch mal mit ihren Liften wenigstens etwas Geld verdienen können, obwohl natürlich klugerweise jeder sagt, er macht es nur um die Kosten zu decken.

 

Bei den großen Liftanlagen am Feldberg ist dies natürlich nicht möglich, weil es vermutlich dort Mord und Totschlag geben würde.

 

Der Feldberg wird trotzdem von vielen Leuten besucht, weil sie den tollen Schnee und das herrliche Wetter genießen wollen und dabei natürlich ab und an auch die Corona – Regeln  leider vergessen.

 

Ich habe natürlich vor allem für Familien mit Kindern Verständnis, dass man im sogenannten Lockdown einfach mal raus muss.

 

Viele sind auch mit Schneeschuhen zum Wandern unterwegs und die Feldbergranger und vor allem die Bergwacht ist deshalb überall sehr gefordert.

Toll, was diese Leute immer wieder im Grunde genommen unentgeltlich leisten, ich kann da nur den Hut ziehen.

Im Schwarzwald hat die Bergwacht mit dem Adrian Probst einen nach meiner Ansicht sehr guten Vorstand, der für mich auch so ein Cleverle ist.

Hat er doch tatsächlich den Pistenbully stundenweise an Familien natürlich mit Fahrer vermietet, damit sie das Menzenschwander Tal genießen können.

Ich finde so etwas gut und freue mich jedes Mal wenn ich etwas von diesem „ Herrn Probst“ von St. Blasien lese.

 

Weniger freue ich mich, wenn ich etwas vom Geschäftsführer der Hochschwarzwald – Touristik lese. Ich kenne diesen Herrn zwar nicht, verfolge aber seit Jahren seine touristischen Machenschaften und konnte dabei noch nie irgendeine Sympathie für ihn erkennen.

Inzwischen ist da oben auf dem Feldberg ja ein regelrechter    „Pressekrieg“ ausgebrochen und vernünftige Leute können darüber nur den Kopf schütteln.

Menschenskind nochmal, es sollen doch alle froh sein, dass es trotz dieser fürchterlichen Corona – Pandemie möglich ist, den Menschen ab und zu eine Freude zu machen.

 

Leider, leider haben meine Freunde aus der Hotellerie – Gastronomie in den Skigebieten nichts davon, dass so viele Besucher kommen.

 

Ich wünsche ihnen, dass aber jeder der kommt, spätestens im nächsten Jahr im Schwarzwald bucht, weil er dieses Jahr gesehen hat, wie toll es in einem Winter mit herrlichem Schnee im Schwarzwald sein kann.

 

Ich habe das Skifahren eingestellt, weil ich mich einfach nicht mehr getraue. Auch die Langlaufbretter habe ich in die Ecke gestellt.

Sicher aber nicht aus dem Grund, weil ich die neue Langlauf – Leggins – Kleidung nicht anziehen möchte .

Unten Leggins darüber kurze Hosen ist angesagt.

 

Jeder zweite rennt inzwischen so rum und wenn ich da mitmachen müsste, würde die Gefahr bestehen, dass man sagt

„ Jetzt hät er si wirklich nimmi alle“

 

aber soweit ist es noch nicht.

 

 

 

 

Neujahrsbrief 2021 aus Berlin.

Ich habe auch dieses Jahr gewartet bis ich Neujahrspost aus Berlin erhalten habe, weil ich sie als erstes auf meiner Internetseite 2021 veröffentlichen wollte.

Seit seinen Schulzeiten an der Landesberufsschule für das Hotel – und Gaststättengewerbe in VS – Villingen kenne ich

Jürgen Gangl. Inzwischen gehört er zu den bekanntesten Leuten in der Hotel Szene in Deutschland und ist Generel Manager im

Hotel Park Inn in Berlin am Alexanderplatz – eines der größten und bekanntesten Hotels in Berlin.
Außerdem ist er in verschiedenen Organisationen für das Hotelgewerbe sehr aktiv.

Ich freue mich, dass wir jetzt schon über Jahrzehnte den Kontakt gehalten haben und ich seine Neujahrsgrüße hiermit veröffentlichen darf.

Auch ich und meine Frau Marianne wünschen für das Jahr 2021 alles Gute, vor allem viel Gesundheit und ein hoffentlich baldiges Wiedersehen.

 

Uli Lochar

 

 

Liebe Park Inn Berlin Alexanderplatz Freunde !

 

Könnt Ihr Euch noch erinnern — ?? — Unsere tägliche Sprache hat sich geändert: — hast´ ne Maske dabei? — Lockdown – Lockdown– Verlängerung ! — Abstand halten – Kontaktbeschränkung — Bleibt gesund oder „Homeschooling“… !

 

Also vor 12 Monaten hatte ich noch nichts damit zu tun… HEUTE täglich…

 

Da stellt sich doch die Frage wie fange ich dieses Jahr meinen …“Neujahrsbrief“ an ?

 

Dennoch, —  eines Vorweg… lieber eine zurückhaltende, sachlich und seriöse Kanzlerin, als ein paar durchgeknallte Querdenker, egozentrische und selbstsüchtige Präsidenten/Landesfürsten, bei denen man nicht glauben kann, dass diese von Menschen mit Sinn und Verstand gewählt worden sind…

Komisch , –dieser Satz ändert sich von Jahr zu Jahr kaum… ! Warum nur….? Vielleicht weil dieses Jahr Wahlkampf ist und jeder was anderes machen will…?

 

Es lässt sich nicht leugnen, das Jahr 2020 ist Vergangenheit und wir sind im neuen Jahr angekommen und zwar im 21’ten nach 2000…

 

Ja, was für ein Jahr war 2020 !

 

In unserer Branche wünschten wir uns nichts sehnlicher als dass 2020 vorbei geht und wir mit so viel Hoffnung in 2021 gehen.

 

Nachdem wir nicht nur exzellente Prognosen für 2020 hatten, sind wir auch tatsächlich im Januar und Februar sensationell gut ins 2021 gestartet.

 

Am Anfang des Jahres standen die Themen Digitalisierung und vor allem Umweltschutz/Nachhaltigkeit auf der allgemeinen Agenda und beherrschten die Politik und die Medien.

Greta Thunberg mobilisiert die Welt, nimmt Unternehmer und Politiker in die Pflicht und mobilisiert die Jugend.

 

Am 27. Januar 2020 wurde die erste Corona-Infektion in Deutschland bei dem Automobilzulieferer Webasto in Starnberg bekannt.

Bereits Anfang Februar holt die Bundeswehr 120 Deutsche aus Wuhan zurück. Corona war im Land, aber wir wussten nicht, was auf uns zukommt.

 

Februar: Wahl-Eklat in Thüringen ( AFD / CDU ) , Terroranschlag in Hanau…

Am 28. Februar der erste große Schlag für die Reisebranche und die Berliner Hotellerie – die ITB wurde abgesagt.

 

Im März erfasst die Krise ganz Deutschland – 1. Lockdown, Grenzen schließen, 1tes Hilfspaket wird beschlossen. Die Pandemie legt langsam aber sicher die Welt lahm…

 

Es folgten im Laufe der Monate dramatische Einbrüche für Hotellerie und Gastronomie, finanzielle Hilfsangebote reichen nicht aus und kommen nicht an. Nur die Ferienhotellerie profitierte von einem relativ guten Sommer.

Die Stadthotellerie leidet massiv unter dem Wegfall von Messen, Kongressen und Großveranstaltungen.

 

Die Kritik an der WHO wuchs, die USA zieht die finanzielle Unterstützung zurück — hat aber gar keinen Plan wie mit der Pandemie umzugehen ist.

Corona Beschränkungen, Maske wird zum täglichen Begleiter, in der Fleischindustrie herrscht Massenpandemie, weitere Hilfspakete werden geschnürt, —

 

Juli/Aug: Sommer – Pandemie – Loch — dann nach den Sommerferien ging es wieder los… Der einzige der immer am Bildschirm blieb ist Mr. Lauterbach — Jahrelang in der Versenkung verschwunden — jetzt täglich bei uns.

 

Beherbergungsverbot im Oktober war wie ein weiterer Lockdown durch die Hintertür für uns… —  Risikogebiete sorgten für Chaos und einen undurchschaubaren Flickenteppich in Deutschland.

Damit war die Hoffnung auf einen glimpflichen Verlauf des Restjahres zerstört.

 

Wie werden wir 2020 wohl in Erinnerung behalten ?

 

Eines hat uns die Pandemie gelehrt, — wir sind und bleiben „Zahlengetrieben“. Auch in der Pandemie waren/ sind  Zahlen der politische Entscheidungsfaktor. Egal ob sinnig oder nicht. Und das liegt daran, dass zu viele meinen, über Dinge sprechen

zu müssen, ohne „Sachkenntnis“ zu haben…Es sind einfach zu viele „Besserwisser“ und Selbstdarsteller in diesem Lande unterwegs. Leider bieten Ihnen nur wenige die Stirn….

 

WIR mussten uns von vielen großartigen Schauspielern verabschieden, darunter Sean Connery, Kirk Douglas, Diana Rigg oder Michael Gwisdek.

Unter den gestorbenen Prominenten waren auch zahlreiche Sänger und Musiker, unter anderem Chanson-Ikone Juliette Gréco, der Rock-and-Roll-Pionier Little Richard, Gitarrist Eddie van Halen oder City-Schlagzeuger Klaus Selmke.

Künstler wie der „Reichstagsverhüller“ Christo oder der Cartoonist Uli Stein starben ebenfalls in diesem Jahr. Die Zuschauer trauerten ebenso um Komödianten und Entertainer wie Karl Dall oder Herbert Feuerstein.

Mit Basketball-Superstar Kobe Bryant und Fußball-Legende Diego Maradona starben zwei Ausnahmekönner des Sports. Wir werden Sie alle vermissen…

 

In vielerlei Hinsicht war es ein Jahr des Verharrens, des Wartens auf eine Zeit, in der wir die vielen Freuden des Lebens,

die wir oft als selbstverständlich genommen haben, wieder aufnehmen können und in der unbeschwerte Begegnungen wieder möglich sind.

 

Für viele Menschen war es zudem ein Jahr harter Einschnitte und Verluste, sowohl auf privater als auch auf beruflicher Ebene. Künstler*innen, Solo-Selbständige, kleine Unternehmen und viele unserer Geschäftspartner*innen blicken auf eine ungewisse Zukunft.

Uns geht es ähnlich und wir können die Herausforderungen der kommenden Jahre nur erahnen. Wir schicken all jenen aus ganzem Herzen Kraft und Durchhaltevermögen, wir bleiben hoffnungsvoll für uns alle.

 

Erschreckenderweise kommt hinzu, dass gerade in einer Zeit, in der wir uns gegenseitig stärken sollten, Individuen, Bewegungen und Parteien die Chance für Populismus, Hass und Angriffe auf die Grundwerte unserer Gesellschaft ergreifen.

Dies beobachten wir mit großer Sorge und sind uns der Relevanz, Wirkung und Verantwortung unseres Hotels als verbindende und offene gesellschaftliche Kraft in Deutschland sehr bewusst.

 

Trotz all dieser Herausforderungen haben die letzten Monate auch eine ungeahnte Energie freigesetzt und Solidarität zwischen vielen Menschen geschaffen.

Neue Synergien sind entstanden und vielleicht auch ein neues Nachdenken darüber, was jeder einzelne von uns tun kann, damit Gemeinschaft funktioniert.

 

Uns haben diese Energie und die unbändige Leidenschaft unseres Teams durch dieses herausfordernde Jahr getragen.

Die Krise hat uns in diesem Jahr gezeigt, wie wichtig es ist, gemeinsam für seine Ziele zu kämpfen.

 

Ich weiß, dass einige von Ihnen ganz besonders unter den Maßnahmen, die ergriffen wurden, um die Ausbreitung des Coronavirus zu stoppen, leiden und sorgenvoll in die Zukunft blicken.

 

Es gäbe noch viel mehr zu berichten, aber ich möchte mich endgültig von 2020 verabschieden.

 

Bitte nicht böse sein, dass ich nichts mehr über Donald ( Trump ) berichte, aber er hat schon eine zu große Plattform gehabt. In Deutschland gibt es Häuser wo man solche Menschen behandelt die „geistig“ krank sind. Gibt es diese nicht auch in den USA..?

 

Rufen wir uns die Fähigkeit zurück, von all dem Guten ein Stück abzugeben und damit die Welt wieder ein Stück besser werden zu lassen.

So ähnlich habe ich meinen Brief im letzten Jahr beendet, aber ich finde, die Zeilen haben nach wie vor Gültigkeit und so möchte ich auch meinen Brief in diesem Jahr damit abschließen.

 

Ich wünsche Ihnen ein erfolgreiches und friedliches Jahr 2021, verbunden mit persönlichem Erfolg und einer Portion Glück, aber vor allem, dass folgendes aus unserem „Wortschatz“ : — hast´ ne Maske dabei? — Lockdown — Lockdown Verlängerung ! — Abstand halten – Kontaktbeschränkung — Bleibt gesund oder „Homeschooling“…, der Geschichte angehört und wir uns kaum noch daran erinnern können… 😊

 

In diesem Sinne, mit Sinn und Verstand

 

Ihr

Jürgen W. Gangl

 

Mit freundlichen Grüßen / Met vriendelijke groeten / Meilleurs sentiments

 

My best regards / 亲切的问候

Jürgen Gangl

General Manager

 

 

Vorsätze für`s Neue Jahr.

 

Was wünschen wir uns, was nehmen wir uns vor, was wird uns das neue Jahr bringen?

 

Fragen über Fragen und das was wir beantworten können sind vielleicht einige Wünsche und Vorsätze, die wir kennen, die große Frage ist aber, ob die Wünsche in Erfüllung gehen und wir die Vorsätze einhalten.

Da frägt man sich selbst !

Was ist dein größter Wunsch?

 

Mein größter Wunsch ist nach einem Gespräch mit meinen Enkeln Benedikt und Jonathan an Weihnachten, dass die jungen Menschen in der ganzen Welt erkennen, dass Krieg was völlig irrsinniges ist und sie sich deshalb  zusammen tun und sagen:

 

Mit uns nicht mehr! Wir sind nicht bereit, eure fanatischen Religionskriege zu akzeptieren, geschweige denn zu finanzieren.

 

Wir möchten in Frieden und Freundschaft zusammen leben und nicht mit Hass und Unvernunft.

 

Der erste Weg dazu wäre, dass allen jungen Menschen erlaubt ist, ihre Meinung zu äußern.

 

Ich freue mich darüber, dass dies in Deutschland möglich ist, zweifle aber daran, dass dies überall so gemacht wird.

 

Gerade die Corona – Zeit sollte uns alle eigentlich zum Nachdenken bringen.

 

War das alles richtig was wir in den letzten Jahrzehnten gemacht haben?

 

War es richtig, dass viele den Freizeitwert für sich in den Vordergrund gestellt haben und dabei zum Beispiel die Erziehung der Kinder vergessen haben?

 

War es richtig, dass viele meinten, sie müssten ihre Kinder antiautoritär erziehen?

 

War es richtig, dass man den Kindern nicht mehr beibringt, wie richtig gegessen wird?

 

War es richtig, dass man Kindern nicht mehr sagen darf, bis hierher und nicht weiter?

 

Die Basis eines Menschen wird in der Familie gelegt und ich bin meiner Mutter sehr dankbar dafür, dass sie mich zu einem einigermaßen vernünftigen Menschen erzogen hat.

 

Meine Eltern waren geschieden und dies hat mein Leben auch entscheidend beeinflusst. Es war vor allen in meinen Kindheits – und Jugendjahren eine große Belastung dies mitzuerleben und ich kann nur dafür appellieren tut es, wenn möglich, euren Kindern nicht an.

 

Krieg in der Familie ist etwas unmögliches, dann lieber die Konsequenzen ziehen und auseinander gehen, obwohl dies für jedes Kind sehr hart ist, wenn man es vielleicht auch nicht sieht.

 

Die Umgebung ist natürlich auch sehr wichtig.

 

Die Erwachsenen tragen Kindern gegenüber dazu bei, wie sie sich entwickeln.

 

Dazu gehören auch die Erzieherinnen und Erzieher und die Lehrerinnen und Lehrer.

 

Bei allem fachlichen Können, die diese haben müssen, ist es auch wichtig, dass es bei ihnen „menschelet“.

 

Wenn die Pädagogen keine Lust haben, mit Menschen umzugehen, sollten sie zu Hause bleiben und mit den Kochtöpfen sprechen.

 

Ein Kind braucht Zuneigung und man verliert gar nichts an Respekt, wenn man Kindern ein Lächeln und ein Guten Tag schenkt.

 

Kinder sind unsere Zukunft und ich wünsche ihnen, dass es ihnen gelingt, alles Fanatische aus ihren Köpfen zu verbannen.

 

Warum brauchen wir noch einzelne Religionsunterrichte der verschiedenen Glaubensrichtungen?

 

Egal ob Jesus, Mohamed oder Buddha alle hätten sicher etwas dagegen, wenn es einseitig und fanatisch gemacht wird.

 

Warum wird überall nicht ein Fach mit dem Titel:

 

„ Auf das Leben vorbereiten “

unterrichtet?

 

In ein Religionsgespräch können die Kinder ja in ihrer Freizeit zu den einzelnen Glaubensrichtungen gehen, wenn sie es möchten.

 

Wenn ich mir überlege, was man im Fach  „Lebensvorbereitung“  alles in den Lehrplan packen könnte, müsste ich noch zwei Seiten schreiben.

 

Das Wichtigste wäre natürlich, ihnen verständlich klar zu machen, dass Rassismus etwas völlig sinnloses ist.

 

Es geht nicht darum Kindern eine Note in Religion zu geben, sondern Kinder davon zu überzeugen, dass ein anständiges Leben sehr wichtig ist.

 

Mir fehlt jegliches Verständnis dafür, den Glauben der Kinder mit Noten zu beurteilen und deshalb geht mir heute noch das Messer im Sack auf, als einer meiner Enkel im Alter von 10 Jahren  mal mit einer 3 in Religion im Zeugnis nach Hause kam, obwohl er nie gefehlt hat und sicher auch nicht unaufmerksam war.

 

Ich bin auf die Idee gekommen diese Kolumne zu schreiben, weil ich über Weihnachten das Zusammensein mit meinen Enkeln so richtig genossen habe – zwei tolle Kerle, die von den Eltern prima erzogen wurden und werden.

 

Liebe Leserinnen und Leser dieser  Kolumne.

 

Ich wünsche euch einen guten Rutsch ins Jahr 2021 und bitte sorgt dafür, dass ihr jungen Menschen durch euer Verhalten die Möglichkeit gebt, sich an euch ein Beispiel zu nehmen.

 

Uli Lochar

 

 

 

 

 

 

 

 

10 Jahre

 

Der 17. November 2010 wird mir unvergessen bleiben.

 

Ich bin an diesem Tag bei größtem Schneetreiben zu Fuß Richtung

 

Landesberufsschule für das Hotel – und Gaststättengewerbe – im Villinger Volksmund – Hofa – genannt gelaufen.

 

Plötzlich lief eine Frau ganz schnell an mir vorbei und ich bin dadurch etwas erschrocken.

 

Langsam, langsam meine Dame sagte ich zu ihr, worauf sie mir sagte, dass sie dringend in die Klinik muss, weil es heute viel Arbeit gibt.

Sie war Ärztin am damaligen Krankenhaus in Villingen, das auf meinem Weg zur Schule lag.

 

Aufgrund des Schneefalls habe ich dann zu ihr gesagt, ja meinen Sie, dass heute viele Patienten mit Knochenbrüchen hereinkommen.

Nein, hat sie gesagt, mit Herzinfarkten.

 

Ich war darüber etwas verwundert, musste am Abend aber feststellen, dass es bittere Wahrheit wurde.

 

Als ich von der Lehrerfeier nach Hause kam hat mir meine Frau mitgeteilt, dass mein Schulkamerad, Rolf Stamm, in Schönau meiner Heimatstadt, beim Schnee schaufeln einen Herzinfarkt erlitten hat und verstorben ist.

 

Es war für mich ein Schock, weil ich den Rolf sehr  mochte  und deshalb vergesse ich dieses Datum nie.

 

Natürlich vergesse ich auch nicht, dass ich an diesem Tag meine letzte Unterrichtsstunde an meiner geliebten „ HOFA“ gehalten habe.

 

Dies wurde aber durch den Tod meines Schulkameraden zur Nebensache.

 

Menschenskind und jetzt sind schon wieder 10 Jahre vergangen.

 

10 Jahre, die mir vom lieben Gott geschenkt wurden, wofür ich sehr dankbar bin.

 

10 Jahre, in denen sich für mich sehr viel verändert hat.

 

Ich durfte in diesen zehn Jahren fast nur positives erleben und dafür trägt nicht zuletzt meine liebe Frau Marianne und unsere Tochter Sabine mit ihrem Mann Jörg und unseren tollen Enkeln Benedikt und Jonathan bei.

 

10 Jahre, in denen ich viele Begegnungen mit netten Menschen hatte, mit anderen treffe ich mich schon gar nicht.

 

Im Moment tut es mir natürlich schon leid, dass ich mit Freunden und Bekannten, die Geselligkeit nicht mehr so pflegen kann, wie ich es so gerne möchte.

Aber liebe Freundinnen und Freunde und alle, die wissen, dass ich mich freue, wenn ich sie treffe, es kommen auch wieder andere Zeiten.

 

10 Jahre, in denen sich sehr nette Menschen aus meinem Bekanntenkreis von uns und von dieser Welt verabschiedet haben, an einige denke ich täglich.

 

10 Jahre, die ich genießen durfte, weil ich, abgesehen von einigen Zipperlein, gesund war.

 

Selbst ein kleines Karzinömchen im vergangenen Jahr hat mich nicht aus der Bahn geschmissen und ich danke den Ärzten im Schwarzwald- Baar -Klinikum und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, dass sie mich bei meinen Kurz – Aufenthalten immer bestens betreuen.

 

Mein Arzt Dr. Meyen sorgt auch immer dafür, dass ich fit bleibe.

 

10 Jahre in denen ich hoffentlich  durch meine vielfachen „Schreibereien“     einigen auch ein Lächeln auf das Gesicht gezaubert habe.

 

10 Jahre, die ich nicht missen möchte und ich hoffe und wünsche, dass

ich noch einige Jahre zusammen mit meiner Familie und vielen lieben

und netten Menschen genießen darf.

Uli Lochar im Dezember 2020

 

Schenk Menschen, die dir wichtig sind, deine Zeit.

Nimm dir Zeit, zu lieben,

miteinander zu sprechen,

zu teilen, was euch verbindet.

Zeige deine Liebe, suche die Nähe

und verschenke eine innige Umarmung.

Schätze die Augenblicke, die du mit deinen Lieben verbringst.

Sie sind kostbar und unwiederbringlich.

 

Mit diesem Kalenderspruch wünschen wir allen Leserinnen und Lesern meiner Internetseite, allen Verwandten, Freunden und Bekannten

ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2021 verbunden mit dem Wunsch, dass wir uns in diesem gesund wieder sehen und miteinander ein  „Schwätzle“ halten dürfen.

 

Marianne und Uli Lochar

 

 

 

 

 

 

 


© Hans Ulrich Lochar 2021