Reise ins Piemont!

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Unsere diesjährige Herbstreise ins Piemont ist zu Ende.

 

Mit 22 netten Genussmenschen waren wir im Piemont unterwegs.

Wir hatten sehr großes Glück mit dem Wetter und konnten alle Unternehmungen trockenen Fußes machen.

 

Solch eine private Reise zu organisieren ist mit viel Arbeit verbunden und ich bin froh, dass mich meine Frau Marianne dabei bestens unterstützt.

Herzlichen Dank an alle, die dabei waren und die Reise mit uns genossen haben.

 

Eine große Unterstützung erfahren wir natürlich durch unseren Freund Marco Savigliano in Diano d`Alba im Piemont. Er hilft uns mit seinen Kontakten sehr und freut sich immer wieder, wenn er die Lochars und ihre Weinfreunde in dem schönen Weingut  Mario Savigliano in Diano d‘ Alba im Piemont begrüßen darf.

 

Das Organisieren der Reise macht mir eigentlich viel Spaß aber das Suchen nach Mitreisenden, die gerne mit uns eine Piemontreise machen, fällt mir immer schwerer.

 

Ich habe einfach keine Lust für solch eine private Reise um Teilnehmer  zu betteln.

 

Dieses Mal hatte ich das Glück, dass ein Weinfreund schon mal 12 Interessierte besorgt hat und ich konnte mir sicher sein, dass dies nur nette Leute sind.

 

Alle, die schon mit uns im Piemont waren, wissen, dass mir sehr viel daran liegt mit netten, unkomplizierten Menschen unterwegs zu sein.

Die Reise muss für jeden Einzelnen ein Erlebnis sein und jeder sollte sich in diesen Tagen mit uns sehr wohlfühlen.

 

Sollte sich jemand durch diese Zeilen für eine Reise ins Piemont interessieren, darf er sich gerne bei mir unter lochar@t-online.de melden.

 

Nachfolgend findet der Leser das Programm der diesjährigen Reise, da aber auch wir gerne immer wieder etwas Neues im Piemont kennen lernen möchten, bieten wir jedes Mal auch neue Programmpunkte.

 

Die Reise ins Piemont ist eine private Reise von Weinfreunden.

 

Programm: Piemontreise  vom  31. Oktober  bis 03. November  2019

 

Donnerstag, 31.10.  2019

 

5  Uhr Abfahrt bei Omnibus Merz in VS – Pfaffenweiler

78052 VS – Villingen, Spohnplatzstraße 4

 

12 Uhr Besuch der  Reismühle Cascina Canta Novara

Anschließend Mittagessen im Ristorante L Civel in Casabeltrame

Nach dem Mittagessen besuchen wir die Abtei von San Nazzaro Sesia.

Uns begleitet in deutscher Sprache die Reiseführerin Claudia Ruschena.

16 Uhr Abfahrt nach Bossolascetto

Ankunft gegen 18 Uhr in Trattoria Fabiana in Bossolascetto

Wir beziehen danach die Zimmer.

19 Uhr gemeinsamer Aperitif.

Abendessen mit korrespondierenden Weinen,  Wasser und Kaffee in unserem Hotel.

 

 

Freitag,  01. November 2019

Ab 8 Uhr gemeinsames Frühstück bei da Fabiana bis 9 Uhr

9 Uhr 30  Abfahrt

Wir besuchen einen Freund von Marco Namens Gino.

Er wird uns gemeinsam mit seinem Hund in die Welt der Trüffel einführen.

Danach besuchen wir die Haselnussfarm LA REGALE.

Wer schon mal dabei war weiß, welche Qualität uns da erwartet.

Gegen Mittag sind wir zu einem Lunch im  Hotel Castello di Sinio in Sinio.

Da kommt etwas Besonderes auf uns zu:

Auch wir lassen uns überraschen. Marco hat diesen Aufenthalt für uns ausgesucht und was ich bis jetzt gesehen habe, verspricht eine Weinprobe in einem ganz besonderen Ambiente.

Das Hotel gehörte 2015 zu den schönsten 10 Schlosshotels der Welt.

Wir werden dort feine piemontesische Kleinigkeiten und die ersten 4 Weine vom Weingut Mario Savigliano verkosten.

Danach fahren wir nach Diano d`Alba und besuchen das

Weingut Mario Savigliano.

 

Wir machen dort einen kleinen Spaziergang durch den Ort, schauen uns ein wenig die Weinberge vom Weingut Mario Savigliano an und besuchen dann das Weingut unseres Freundes Marco wo uns er mit seiner Frau Anna und der Tochter Letizia weiter verwöhnen wird.

Eine genaue Zeitplanung möchte ich hier nicht festlegen – lasst euch überraschen.

 

19 Uhr 30 gemeinsames Abendessen bei da Fabiana

 

 

 

Samstag,  02. November  2019

Ab 8 Uhr Frühstück bei da Fabiana.

9 Uhr  Abfahrt nach Alba.

Wir besuchen nach einem Jamaica Blue Mountain Espresso den weltberühmten Trüffelmarkt  von Alba.

Spätestens wenn wir die Zelte betreten haben, können wir nicht mehr zusammen bleiben.

Es empfiehlt sich auf jeden Fall in Ruhe die Menschen aus der ganzen Welt und natürlich die Trüffel zu betrachten.

An verschiedenen Ständen werden die Spezialitäten der Region angeboten und es kann auch verschiedenes verköstigt werden.

Wer Lust hat kann sich dort länger aufhalten, alle anderen können sich die schöne Innenstadt von Alba anschauen und zum Beispiel auch den großen Wochenmarkt besuchen.

 

Um 14 Uhr fahren wir ins Roero Gebiet.

Dort besuchen wir  das Weingut Marsaglia im Herzen des Roero Gebietes und werden typische Weine des Roero mit feinen, kleinen Spezialitäten der Region probieren.

Marco ist mit der Familie Marsaglia befreundet und wir können uns auf das Kennenlernen von neuen Weinfreunden im Piemont freuen.

Auf der Rückfahrt hat Marco mit unserem Freund Sergio Rinaldi von OLIO DESIDERIO ausgemacht, dass wir noch bei ihm vorbei kommen dürfen, um sein feines Olivenöl und andere Spezialitäten einzukaufen.

Spätestens hier schließt sich dann der Kreis der Spezialitäten des Piemonts.

Danach fahren wir zurück zu da Fabiana und verbringen ab 19 Uhr 30 einen schönen Abschlussabend zusammen.

 

 

Am Sonntag, 03. November 2019 ist nach dem Frühstück um ca. 9 Uhr 30 die Rückreise geplant.

Wir hoffen, dass wir alle eine schöne, gemeinsame Reise ins Piemont erleben und freuen uns, dass Wein – und Genussfreunde mit uns unterwegs sind, die es schätzen mit

Uli und Marianne Lochar unterwegs zu sein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bratwurst und Kartoffelsalat.

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Seit vielen Jahren gehen wir immer wieder mal in den Hirschen in Brigachtal – Überauchen.

 

Wie legendär waren da Bratwürste mit Kartoffelsalat, die es jetzt leider nicht mehr gibt. Der Hausmetzger vom Hirschen produziert aus Altersgründen die Bratwürste nicht mehr und eine ebensolche Qualität wieder zu bekommen war scheinbar nicht möglich.

 

Ich finde dies mehr als schade, weil ich mit den Bratwürsten und dem Kartoffelsalat Genussfreunde, die uns besucht haben, immer begeistern konnte.

 

Ich habe sie uns oft als Amuse Gueule servieren lassen und Christian Kraus hat uns das auch jedes Mal gerne gemacht.

Ich hoffe es jedenfalls, vielleicht hat er innerlich gedacht, der Lochar hat doch nicht alle Tassen im Schrank, aber gesagt hat er es mir nie.

 

Dies würde ein Christian Kraus auch niemals machen, weil er ein viel zu anständiger Mensch ist. Ich kenne ihn schon seit seinen Ausbildungszeiten in der Espan – Klinik in Bad Dürrheim unter dem damaligen Küchenchef  Dieter Girg. Er war immer ein Garant für eine sehr gute Ausbildung und hat die Auszubildenden als langjähriger Vorsitzender des Vereins der Köche Schwarzwald – Baar sehr gefördert.

 

Christian Kraus war damals schon ein ausgesprochenes Kochtalent und wenn man dann noch die richtige Ausbildung bekommt, kann eigentlich nichts schiefgehen.

 

Leider ist der Vater von Christian sehr früh verstorben und deshalb musste er auch früh zusammen mit seinen Geschwistern und Verwandten im Hirschen in Überauchen ran.

 

Eine bewundernswerte Familie in punkto Zusammenhalt ist die Familie Kraus und unvergesslich ist für mich, als Christian und sein Onkel mal im Gastronomiezulieferer Prohoga in VS – Schwenningen unter dem Herd gelegen sind und jede einzelne Schraube des eventuell in Frage kommenden Herdes überprüft haben.

 

Heute kocht Christian Kraus mit seinen Helferinnen und Helfern im Hirschen auf einem ganz hohen ländlichen Niveau. Es ist bewundernswert, wie er dies alles schafft und wie die ganze Familie immer noch zusammenhält. Die Schwester Ulrike hilft mit ihrer netten Art immer aktiv im Service und Bruder und Onkel sieht man immer wieder am Buffet und die Mutter von Christian ist einfach überall.

 

Letzte Woche konnten wir wieder mal feststellen, dass der  Hirschen in Brigachtal – Überauchen zu den sehr guten Lokalen im südbadischen Raum gehört, in denen die heimische Gastronomie perfekt gepflegt wird.

 

Das aktuelle Kürbismenü –  siehe Bild – war vom Feinsten und inzwischen sind auch die Gasträume im Hirschen heimisch neu gestaltet worden.

 

Sehr schön was da die Firma Baur aus Bernau geschaffen hat.

 

Ich bin überzeugt, dass die ganze Familie Kraus mit Akribie alles so geplant hat, bis es ihnen gefallen hat.

 

Lieber etwas rechtes machen lassen, als einen billigen Schrott und genau so macht es Christian Kraus in der Küche.

 

Aus hochwertigen Materialien produziert er wunderbare Gerichte für den Gast und ich werde mir es auch in Zukunft nicht nehmen lassen eine Platte Kartoffelsalat als Amuse Gueule zu bestellen auch wenn der Christian dann wieder denken wird …….

 

Für alle Genießer, die mal sehr feine ländliche Gastronomie im Raume Villingen erleben möchten  hier die Anschrift.

 

Familie Kraus

Bondelstr. 21, 78086 Brigachtal

Telefon +49 (0)7721 21268

Telefax +49 (0)7721 408515

hirschen-brigachtal@web.de

Brandy, Whisky und Alfio!

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Nach einem Krankenbesuch bei einem lieben Freund im Krankenhaus in Konstanz kam gestern meine Frau Marianne auf die Idee noch über die Mainau zu laufen.

 

Das Wetter war ideal und wir hatten bis zur Schließung des Parks um 19 Uhr noch eineinhalb Stunden Zeit.

 

Also nichts wie los und die Insel im Stechschritt erobern. Zwischen wunderschönen Dahlien, den beeindruckenden Bäumen und einer fantastischen Sicht auf die Alpen war dies kein Problem.

 

Allerdings bringt es aber mit sich, dass der Durst und der Hunger immer größer wurde. Auf Schlosshöhe und einem Besuch in der wunderschönen Mainaukapelle ist mir die Einsicht gekommen in der Schwedenschenke auf der Mainau einzukehren.

 

Wir haben uns zuerst erkundigt, ob wir auch nach 19 Uhr noch aus dem Park kommen und dies wurde uns bestätigt.

 

Unter den anwesenden Restaurantmitarbeitern habe ich sofort einen Italiener erkannt, der schon in der Schwedenschenke auf der Insel Mainau war, als dort noch die Meisterprüfungen der IHK Südlicher Oberrhein stattgefunden haben.

 

Die sehr sympathische Leiterin der Ausbildung, Frau Kempf, hat mich damals für den Prüfungsausschuss der Restaurantmeister engagiert und ich habe dann einige Jahre als Prüfer mitgewirkt.

 

Es war immer ein großartiges Erlebnis mit sehr kompetenten Mitprüfern den festlichen Prüfungsabend mitzuerleben.

 

Während der Vorbereitung wurden wir immer bestens vom legendären Oberkellner Aldo und seiner Mannschaft unterstützt  und der legendäre Buffettier „Whisky“ hat immer dafür gesorgt, dass wir etwas zu trinken hatten.

 

Zu der Servicemannschaft gehörte damals schon Alfio Di Mauro und mit seiner sympathischen und lustigen Art ist er mir immer besonders aufgefallen.

Jetzt sehe ich diesen eleganten „Kellner“ nach 20 Jahren wieder und nicht nur ihn, sondern weitere vorbildlich gekleidete Servicemitarbeiter.

 

Irgendwie hat Herr Mauro mich gemustert und darauf habe ich ihm gesagt, dass ich früher bei Meisterprüfungen in der Schwedenschenke war.  Er hat mich auch wieder erkannt und wir haben natürlich gleich mit Begeisterung von früheren Zeiten geschwärmt.

Dabei habe ich nach dem „Brandy“ gefragt-

Brandy war früher schon eine Institution in der Küche der Mainau und Alfio hat gesagt, dass er nicht sicher ist, ob der Brandy heute Abend da ist.

 

Und siehe da, plötzlich steht er an unserem Tisch und freut sich sichtlich, uns zu sehen.

 

Wir haben uns über frühere Zeiten auf der Schwedenschenke unterhalten und für mich unvergesslich sind auch die Auftritte von Gräfin Sonja und Graf Lennart Bernadotte bei den Prüfungsessen.

Mich hat damals sehr beeindruckt, was der Graf noch im hohen Alter in freier Rede von sich gegeben hat.

 

Alfio, Brandy und ich haben uns sehr gefreut, dass wir uns wieder mal gesehen haben und wir wurden dann mit dem gewählten „Waage – Menü“ von ihnen und ihren Mitarbeitern so richtig verwöhnt.

 

Mir ist da auch sehr positiv eine Türkischer Landsmann namens Mehmet aufgefallen, der eine Art des Servierens hatte, die mir einfach Spaß macht – man merkt, dass er sehr gerne für die Gäste da ist.

 

Inzwischen hat Alfio Di Mauro eine Führungsposition auf der Mainau  und Brandy ist keineswegs in seinem damals schon großen Können stehen geblieben.

Unsere Speisen waren mit asiatischen Aromen gespickt, die zum Herbst so richtig gepasst haben.

 

Es war ein so herrlicher  Abendaufenthalt in der Schwedenschenke auf der Mainau, der mich regelrecht begeistert hat. Mensch war es schön euch mal wieder in der Schwedenschenke zu treffen, lieber Alfio und lieber Brandy und ich hoffe, dass es nicht das letzte Mal war.

 

Ich möchte noch erwähnen, dass „Brandy“ eigentlich Herbert Brand heißt, inzwischen 40 Jahre auf der Mainau ist und die Küche nach wir vor hervorragend leitet.

 

Alfio Di Mauro ist ebenfalls schon 40 Jahre auf der Mainau und ich finde, dass die Insel Mainau und die Familie Bernadotte mit ihren vielen Mitarbeitern aus verschiedenen Ländern sehr viel für die Integration getan haben.

 

Es lohnt sich auch im Herbst die Insel Mainau zu besuchen und wer sehr gut essen und nett bedient werden will, sollte das Restaurant Schwedenschenke besuchen.

 

Unterlagen darüber findet man unter

www.mainau.de

und direkt in der Schwedenschenke anrufen um einen Tisch zu reservieren kann man unter 07531 303156

 

Südsee, Sonne, Meeresstrand

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Musikalische Begegnung nach vielen Jahren.

 

Mancher Leser dieser Zeilen erinnert sich sicher noch an die Zeit im Parkhotel Kreuz in Bad Dürrheim als jeden Samstag eine Kapelle live gespielt hat.

Ich war damals ein Jungspund von 18 Jahren als ich mich zum ersten mal zu einem Tanzabend gewagt habe. Menschenskind war das ein Erlebnis als bei verschiedenen Runden eine vielfarbige Kugel über der Tanzfläche anging und die „Jokers“ das Lied –  Südsee – Sonne – Meeresstrand gespielt haben.

 

Es hat mich so beeindruckt, dass ich es nie mehr vergessen habe und jetzt ist es vor kurzem eindrücklich zu mir zurückgekehrt.

 

Meine Mutter war in meiner Heimatstadt Schönau im Wiesental Gitarrenlehrerin und hat ihren Schülern die Gitarren meistens über das Musikhaus Kanitz in Donaueschingen besorgt.

 

Dies deshalb, weil damals Herr Kanitz  noch Verbindungen nach Zell im Wiesental hatte und immer wieder mal seine Verwandten besucht hat und dabei die Gitarren in Schönau vorbei bringen konnte.

Ich habe ihn dabei auch kennen gelernt, aber großartig interessiert hat mich das Gitarrenspielen in meiner Jugendzeit leider nicht.

Seit zwei Jahren bin ich jetzt natürlich viel mühsamer dabei, Gitarre zu spielen und nach einem Jahr Ede Schnur– Unterricht bin ich jetzt dabei, mir meinen eigenen Sound selbst beizubringen, was mir viel Spaß macht.

Meine liebe Marianne meint zwar alle Lieder klingen bei mir irgendwie gleich, aber ich bin mit meiner bescheidenen Spielkunst sehr zufrieden und genieße es öfters auf der Gitarre rumzuklimpern. Hätte ich es bloß in meiner Kindheit bei meiner Mutter gelernt geht mir immer wieder mal durch den Kopf, aber manche Erkenntnis kommt halt leider erst später.

Wir haben die Gitarre meiner Mutter noch und neulich hat es aus dem Nichts plötzlich einen Schlag gegeben und der Schaft mit den Saiten ist abgekracht.

Da war guter Rat teuer und wir wussten nicht was tun. Da ist mir eingefallen, dass ja die Gitarre aus Donaueschingen vom Musikhaus Kanitz war und ich habe nachgeschaut, ob es dieses noch gibt.

Siehe da, wir haben die Adresse gefunden und sind nach Donaueschingen gefahren. Ich habe nicht richtig nach den Öffnungszeiten geschaut und deshalb war an einem Nachmittag um 14 Uhr 30 das Geschäft geschlossen. Menschenskind extra nach Donaueschingen gefahren und da war zu, aber an der Türe war der Hinweis auf eine Telefonnummer, die man anrufen konnte.

Gesagt,getan und schon hatte ich Wolfgang Kanitz am Telefon und der hat zur mir gesagt, dass er um 15 Uhr Unterricht hätte, aber er uns kurz empfangen kann.

War das ein Eindruck als wir das Musikgeschäft Kanitz in Donaueschingen zum ersten Mal betreten haben. Einfach nur schön ist es da – ich war und bin immer noch fasziniert. Als ich Wolfgang Kanitz die Schönauer Geschichte erzählt habe, war das Eis zwischen uns sofort gebrochen, weil er als Kind öfters mal mit seinem Vater bei meiner Mutter war.

 

Er ist bis zum 12. Lebensjahr in Zell im Wiesental aufgewachsen und durch meine Frau und mich gleich wieder ins „wiesentälerische“ gefallen.

Sehr nett haben wir uns unterhalten und er war so begeistert, dass er uns versprochen hat, die alte Gitarre meiner Mutter zu reparieren.

 

Einige Tage später bekamen wir eine Mail von ihm, dass sie wieder gemacht und abholbereit ist.

Nichts wie hin in diesen kleinen Palast der Musik und ein Schwätzle auf wiesedälerisch mit dem Inhaber führen.

 

Ich konnte mich auch noch erinnern, dass ein Kanitz früher bei verschiedenen Bands der Leader war und da kamen wir auf die Super Band der 60er Jahre Jerry Lark im Schwarzwald- Baar- Kreis zu sprechen.

 

Ich habe Wolfgang Kanitz dann von der Kugel im Parkhotel Kreuz in Bad Dürrheim und dem Lied Südsee, Sonne, Meeresstrand erzählt und da niemand außer uns im Geschäft war, es auch vorgesungen.

 

Was dann passiert ist, hat mich regelrecht gerührt. Setzt sich doch Wolfgang Kanitz an ein wunderbares weißes Klavier und spielt uns das Lied vor. Ich war hin und weg und erst recht, als ich gehört habe, dass er das Lied mitkomponiert hat.

 

So schließt sich im höheren Alter der Kreis, da treffen sich durch Zufall zwei Wiesentäler nach ca. 50 Jahren wieder und haben dank der Musik die größte Freude daran.

 

Ich kann allen, die etwas für die Musik übrig haben einen Besuch im Musikhaus Kanitz in Donaueschingen empfehlen.

 

Wolfgang Kanitz in seinem Geschäft zwischen seinen Geigen, Trompeten, Gitarren und natürlich seinem weißen Klavier zu erleben ist ein Erlebnis und man bekommt selbst im höheren Alter noch mehr Lust Musik zu machen.

 

Hier für alle, die mal hinwollen die Anschrift:

 

Musikhaus Kanitz

Inh. Wolfgang Kanitz

Max-Egon-Str. 25

78166 Donaueschingen

Telefon: 0771 –   23 47

Email: info(at)musikhaus-kanitz.de

Web: www.musikhaus-kanitz.de

Öffnungszeiten:

Montag bis Samstag  9 bis 13 Uhr

 

 

 

 

Wat ( t ) lecker.

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Eine Reise in den Norden Deutschlands!

 

Schon vor meinem Erlebnisbericht auf meiner Internetseite –

 

„Manchmal kommt es anders“

 

hatten wir einen Aufenthalt im Wangerland an der Nordsee gebucht.

 

Seit Jahren bin ich über Facebook mit einem früheren Schüler von mir namens Simon Schropp verbunden.

Immer wieder haben wir uns mal über Facebook kurz geschlossen und Gedanken ausgetauscht. Als jetzt bei mir wieder mal der Wunsch geboren wurde in den Norden Deutschlands zu gehen, habe ich mich mit der Frage an Simon gewandt, ob er mir ein nettes Quartier wüsste.

 

Ganz spontan hat er mir dann seine Ferienwohnung angeboten und nach kurzer Überzeugungsarbeit bei meiner Frau haben wir diese dann auch im September 2019 für eine Woche gebucht.

 

Nach Minsen im Wangerland hat uns die Reise geführt und wir waren von der Wohnung und der Umgebung sehr angetan. Vielleicht 500 Meter weg ist der Deich und dieser lädt dann auf ihm oder an ihm entlang zu kilometerlangen Wanderungen ein.

 

Mit den Schafen reden kann man hier in Perfektion, weil einem hunderte zuhören und höchstens mal ein Blöken von sich geben, das man als Zustimmung oder Ablehnung auffassen kann, ganz wie man will.

 

Bei unseren Spaziergängen an den Deichen und mit Blick auf das Watt und die Nordsee in Richtung der Inseln Wangerooge und Spiekeroog und zu dem Vogelschutzgebiet konnte ich mich sehr gut erholen und eventuelle gesundheitliche Gedanken völlig in den Hintergrund schieben.

 

Ich konnte es nicht lassen und habe der Menschheit über Facebook mitgeteilt, dass ich an der Nordsee bin und ein Deichbild von mir in diesem Medium veröffentlicht. Meine Frau ist mit meinen Facebook – Aktivitäten nicht immer einverstanden, weil sie der Meinung ist, dass nicht jeder wissen muss, wo wir uns aufhalten und was wir tun.

 

In diesem Fall aber hat es wieder mal gefruchtet, weil plötzlich von einem Bekannten von uns gepostet wurde – Herr Lochar – wo sind Sie an der Nordsee?

 

Ein sehr netter Bekannter von früheren Schulzeiten hat sich auf diesem Weg an mich gewendet und da ich weiß, dass er auch nicht an größeren Facebook – Aktivitäten interessiert ist, bin ich auch jetzt in dieser Kolumne so diskret und erwähne ihn nicht namentlich.

 

Es hat sich aber ergeben, dass wir uns getroffen haben und gemeinsam ins Fährhaus nach Nessmersiel gegangen sind.

 

Schon Simon Schropp hat mir gesagt, dass wir unbedingt noch zusammen ins Fährhaus müssen, weil er dort einige Jahre gearbeitet hat und der Meinung ist, dass die Schwarzwälder im Norden mal ein ausgezeichnetes Lokal kennen lernen müssen.

 

So kam es zu zwei Aufenthalten im Fährhaus in Nessmersiel. Ich wusste schon über einige Zeitschriften, dass das Fährhaus von der Familie Eberleh etwas Besonderes ist und zu den besten Fischrestaurants in Deutschland gehört.

 

In sehr angenehmer Umgebung haben wir dann mit unseren netten Bekannten und Gastgebern hervorragend gegessen und dazu auch die passenden Weine getrunken. Der Fischteller – siehe Bild –  wird mir unvergesslich sein. Ein netter und aufmerksamer Service hat dafür gesorgt, dass wir uns bei Familie Eberleh und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sehr wohl gefühlt haben.

 

Auch im Norden Deutschlands wird ausgezeichnet gekocht und mich hat auch gefreut, dass einige badische Weine offen und in der Flasche angeboten wurden.

 

Sehr gefreut hat mich auch, dass diese in einem Weinklimaschrank von EUROCAVE angeboten wurden, weil ich mit den Repräsentanten dieser Firma in Deutschland seit Jahren eng verbunden bin.

 

Ich schaue bei meinen Besuchen auch außerhalb Badens immer, ob ich Artikel von befreundeten Firmen finde, weil es mir Freude macht, wenn ich dies feststelle.

 

Schöne Ausflüge in die Umgebung von Minsen im Wangerland  haben unseren Aufenthalt im Norden perfekt abgerundet.

 

Ein ganz großer Dank gebührt unseren Gastgebern Antje und Simon Schropp, bei denen wir uns sehr wohl gefühlt haben.

 

Simon, ein Lehrling vom Schwarzen Adler in Oberbergen lebt für das Kochen und darf heute eine Lehrtätigkeit im Norden Deutschlands für die Küche und ihre Kultur ausüben.

 

Er hat uns zu einem über 80jährigen Landwirt geführt, der auf totale Bio Art Kartoffeln, Rote Bete, Tomaten und allerlei anderes Gemüse anbaut und mit den eigenen Händen erntet. Inzwischen liefert er fast alles in das Fährhaus nach Nessmersiel.

 

Wenn Leser dieser Zeilen mal einen schönen Aufenthalt an der Nordsee machen möchten kann ich einen Aufenthalt in der Ferienwohnung  „Nordwind“  – www.nordsee-fewo-nordwind.jimdo.com

sehr empfehlen und natürlich sollte dann auch ein Aufenthalt bei der Familie Eberleh im Fährhaus in Nessmersiel dazu gehören

WWW.FAEHRHAUS-NESSMERSIEL.DE

 

Uli Lochar im September 2019

 


© Hans Ulrich Lochar 2019